Projekttage Förderschule | Prävention, Struktur & Selbstwirksamkeit
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Projekttage für Förderschulen

Projekttage Förderschule: Struktur, Selbstwirksamkeit und soziales Lernen erleben

Bewegungsorientierte Projekttage für eine Förderschulklasse mit maximal 35 Schülerinnen und Schülern – aktiv, altersgerecht und mit klaren Regeln für Respekt, Zusammenarbeit und ein sicheres Miteinander.

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Förderschulklassen brauchen passende Zugänge

Ein Projekttag an einer Förderschule muss nicht einfacher, sondern genauer abgestimmt sein. Sprache, Tempo, Aufgaben, Pausen und Reflexion werden an die tatsächlichen Bedürfnisse der Klasse angepasst.

Die Projekttage Förderschule der TRY-BULLS Academy verbinden Bewegung, klare Strukturen und positive Erfolgserlebnisse. So entstehen Lernräume für Selbstwirksamkeit, Respekt und Zusammenarbeit.

Warum Projekttage an Förderschulen sinnvoll sind

Schülerinnen und Schüler an Förderschulen bringen unterschiedliche Lernvoraussetzungen, Erfahrungen und Unterstützungsbedarfe mit. Ein zusammenhängender Projekttag bietet Zeit, Regeln zu erleben, eigene Stärken sichtbar zu machen und als Gruppe neue Erfahrungen zu sammeln.

Projekttage Förderschule eignen sich präventiv und bei konkreten Herausforderungen. Sie können unterstützen, wenn Regeln schwer eingehalten werden, Konflikte schnell eskalieren, einzelne Lernende sich zurückziehen oder die Klasse bei Misserfolgen rasch aufgibt.

Pädagogischer Grundsatz

Klare Sprache, kleine Schritte, Wiederholung, sichere Rituale und echte Erfolgserlebnisse bilden die Grundlage.

Was Schülerinnen und Schüler stärken können

  • einander zuhören und ausreden lassen
  • Stopp-Signale wahrnehmen und akzeptieren
  • eigene Grenzen respektvoll benennen
  • andere Schülerinnen und Schüler in Gruppen einbeziehen
  • Hilfe holen, ohne sich zu schämen
  • mit Fehlern und Rückschlägen umgehen
  • gemeinsam Lösungen entwickeln
  • Verantwortung für die Klasse übernehmen

Projekttage Förderschule mit klaren Strukturen

Die Grafik zeigt den Ansatz der TRY-BULLS Academy: Schülerinnen und Schüler erleben Teamgeist, Fairness und Verantwortung in altersgerechten Aufgaben.

Projekttage Förderschule mit der TRY-BULLS Academy
Video: Gymnasialprojekt in der Praxis

So arbeitet die TRY-BULLS Academy mit Förderschulklassen

Das Video zeigt eine echte Szene aus der bewegungsorientierten Arbeit. Schülerinnen und Schüler lernen durch klare Regeln, Kooperation und gemeinsame Reflexion.

▶ Echte Szene aus einem Gymnasialprojekt – zum Abspielen klicken

Passende Themen für Projekttage Förderschule

Das Thema wird an Alter, Klassensituation und Ziel der Schule angepasst. Häufig berühren sich mehrere Bereiche. Trotzdem bleibt ein klarer Hauptschwerpunkt wichtig, damit der Tag für die Schülerinnen und Schüler verständlich ist.

Gewaltprävention

Schülerinnen und Schüler lernen, Grenzen zu erkennen, ein Stopp zu akzeptieren und starke Gefühle sicher zu regulieren. Mehr dazu steht unter Gewaltprävention Förderschule.

Emotionsregulation und Impulskontrolle

Schülerinnen und Schüler reflektieren Gruppendruck, Mitlaufen, digitale Reichweite, Klassenchats und sichere Hilfewege. Bei einem stärkeren Schwerpunkt eignet sich Anti-Mobbing Förderschule.

Resilienz und Selbstwirksamkeit

Prüfungsstress, Fehlerangst und hohe Erwartungen können Schülerinnen und Schüler stark belasten. Im Training erleben sie, wie Selbstkontrolle, realistische Ziele und gegenseitige Unterstützung die Handlungsfähigkeit verbessern.

Teamfähigkeit

Gruppenarbeiten scheitern häufig an unklaren Rollen, fehlender Verlässlichkeit oder Dominanz. Schülerinnen und Schüler lernen, Verantwortung aufzuteilen, Feedback zu geben und unterschiedliche Stärken zu nutzen.

Teamfähigkeit und Klassengemeinschaft

Neue oder unruhige Klassen profitieren von Aufgaben, bei denen Rollen, Absprachen und Einbeziehung sichtbar werden. Die Schülerinnen und Schüler lernen, dass nicht nur die Lautesten wichtig sind.

Konfliktlösung

Stopp, Abstand, ruhige Sprache und Hilfewege werden in einfachen Schritten trainiert. Ziel ist nicht eine konfliktfreie Klasse, sondern ein sicherer und fairer Umgang mit Streit.

Welches Thema passt zu Ihrer Förderschulklasse?

Im Vorgespräch klären wir Ausgangslage, Alter und Ziel. Daraus entsteht ein bedarfsgerechter Projekttag für genau eine Klasse.

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So läuft ein Projekttag an der Förderschule ab

Eine Klasse, maximal 35 Schülerinnen und Schüler und ein zusammenhängender Projekttag vom Morgen bis ungefähr 13:30 Uhr.

01

Vorgespräch

Klassenstufe, Gruppengröße, Ausgangslage, Thema und Organisation werden abgestimmt.

02

Begrüßung

Die Schülerinnen und Schüler lernen Trainer, Ziel und klare Regeln des Tages kennen.

03

Aktivierung

Kurze Bewegungsaufgaben schaffen Sicherheit, Motivation und erste gemeinsame Erfolge.

04

Teamaufgaben

Die Klasse muss zuhören, planen, helfen und unterschiedliche Stärken nutzen.

05

Themenmodul

Der pädagogische Schwerpunkt wird durch bedarfsgerechte Übungen und Gespräche vertieft.

06

Transfer

Die Schülerinnen und Schüler entwickeln einfache Regeln und Handlungsschritte für Unterricht und Pause.

Warum Bewegung im Grundschulalter besonders gut wirkt

Bewegung macht Regeln, Grenzen und Zusammenarbeit sichtbar. Schülerinnen und Schüler müssen nicht lange abstrakt erklären, sondern können unmittelbar erleben, was hilft und was eine Aufgabe erschwert.

Übungen können vereinfacht, verkürzt, wiederholt oder durch alternative Rollen ergänzt werden. Dadurch bleibt Beteiligung möglich, ohne Überforderung zu erzeugen.

Rugby dient als Werterahmen: Respekt, Fairness, Teamgeist, Disziplin und kontrollierte Stärke. Es geht nicht um harten Kontaktsport oder Leistungsdruck.

Anpassung an unterschiedliche Förderschwerpunkte

Förderschwerpunkt Lernen

Aufgaben werden sprachlich klar, anschaulich und in kleine Schritte gegliedert. Wiederholung und sichtbare Abläufe erleichtern Orientierung.

Emotionale und soziale Entwicklung

Klare Grenzen, Impulskontrolle, Deeskalation und verlässliche Beziehungen stehen stärker im Mittelpunkt. Die Struktur bleibt ruhig und vorhersehbar.

Geistige, körperliche und motorische Entwicklung

Sprache, Tempo, Bewegungsanforderungen und Aufgaben werden individualisiert. Visuelle Hinweise, feste Rituale und alternative Rollen unterstützen eine sichere Beteiligung.

Eine Klasse pro Projekttag

Ein Projekttag der TRY-BULLS Academy wird immer mit genau einer Förderschulklasse durchgeführt. Der gesamte Tag gehört dieser Klasse. Dadurch bleibt ausreichend Zeit für Vertrauen, Bewegung, Reflexion und echten Transfer.

Die maximale Gruppengröße beträgt 35 Schülerinnen und Schüler. Eine größere Gruppe wird nicht gemeinsam betreut. Möchte eine Schule mehrere Klassen unterstützen, werden separate Termine geplant.

Zeitrahmen bis ungefähr 13:30 Uhr

Der Projekttag beginnt gewöhnlich am Morgen und endet ungefähr um 13:30 Uhr. Beginn, Pausen und genaue Endzeit können an Stundenplan, Frühstückszeiten, Mittagessen oder Busverbindungen angepasst werden.

Bei jüngeren Klassen werden mehrere kurze Pausen und häufigere Methodenwechsel eingeplant. Der Tag bleibt dennoch ein zusammenhängendes Format.

Räume, Kleidung und Materialien

Ideal ist eine Turnhalle oder größere Bewegungsfläche. Bei gutem Wetter können einzelne Phasen im Freien stattfinden. Ein Klassenraum kann für ruhige Reflexion oder Abschlussrunden hilfreich sein.

Die Schülerinnen und Schüler benötigen bequeme Kleidung, Hallenschuhe und Getränke. Rugbykenntnisse oder besondere Fitness sind nicht erforderlich.

Die Rolle von Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften

Die Klassenleitung bleibt während des Projekttags anwesend. Sie kennt die Schülerinnen und Schüler, unterstützt bei organisatorischen Fragen und kann besondere Bedürfnisse frühzeitig einordnen.

Gleichzeitig erhält sie neue Beobachtungen. Schülerinnen und Schüler zeigen in bewegungsorientierten Aufgaben häufig Fähigkeiten, die im Unterricht weniger sichtbar sind: Ruhe, Mut, Organisation, Hilfsbereitschaft oder strategisches Denken.

Die Rolle der Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit kann Beobachtungen zur Klassendynamik einbringen und die Nachbereitung begleiten. Bei akuten Mobbing- oder Gewaltfällen ersetzt ein Projekttag keine vertrauliche Fallarbeit.

Eltern und Sorgeberechtigte informieren

Eine kurze Elterninformation kann Thema, Ziel, Zeitrahmen, Kleidung und organisatorische Hinweise enthalten. Vertrauliche Informationen zu einzelnen Schülerinnen und Schülern gehören nicht in ein allgemeines Schreiben.

Nach dem Projekttag können Eltern mit offenen Fragen anknüpfen: Was hat eure Klasse gemeinsam geschafft? Welche Regel war wichtig? Wie hast du einem anderen Kind geholfen?

Wie Projekttage Förderschule nachhaltig wirken

Nach dem Projekttag sollten zentrale Begriffe und Regeln im Klassenalltag wieder auftauchen. Das kann im Morgenkreis, Klassenrat oder nach Gruppenarbeiten geschehen.

Kurze Wiederholungen sind besonders wirkungsvoll: Ein Stopp gilt. Fehler werden nicht ausgelacht. Hilfe holen ist erlaubt. Jede Person wird bei Teamaufgaben einbezogen.

Mögliche Anschlussmaßnahmen

  • Klassenregeln sichtbar festhalten
  • Teamaufgaben regelmäßig reflektieren
  • Klassenrat für Konflikte und Vereinbarungen nutzen
  • positive Beispiele für Hilfsbereitschaft benennen
  • bei Bedarf Mobbing, Resilienz oder Kommunikation vertiefen

Grenzen eines Projekttags

Ein Projekttag kann eine Klasse stärken und wichtige Veränderungen anstoßen. Er löst jedoch nicht automatisch jeden Konflikt und ersetzt bei schweren Vorfällen keine Schutzmaßnahmen oder individuellen Gespräche.

Bei akutem Mobbing, Bedrohungen oder körperlicher Gewalt müssen Schule und Schulsozialarbeit zusätzlich strukturiert handeln. Betroffene Schülerinnen und Schüler werden im Projekttag nicht öffentlich markiert.

Kosten und Förderung

Die Kosten hängen von Ort, Klassengröße, Thema und organisatorischem Aufwand ab. Nach dem Vorgespräch erhält die Schule ein transparentes Angebot.

Weitere Informationen stehen unter Kosten und Förderung sowie Fördermittel für Schulen.

Weiterführende Fachinformationen

Ergänzende Informationen zur schulischen Prävention und bedarfsgerechten Bildungsarbeit bieten die Kultusministerkonferenz, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung und die Bundeszentrale für politische Bildung.

Checkliste für die Anfrage

  • Klassenstufe und Anzahl der Schülerinnen und Schüler
  • gewünschtes Thema oder beobachtete Herausforderung
  • möglicher Termin und schulischer Zeitrahmen
  • Turnhalle oder geeignete Bewegungsfläche
  • besondere Unterstützungsbedarfe
  • Ansprechpartner für Planung und Nachbereitung

Das Ziel

Projekttage Förderschule schaffen einen aktiven Lernraum, in dem Schülerinnen und Schüler Respekt, Teamgeist, Grenzen und Verantwortung nicht nur besprechen, sondern gemeinsam erleben.

Projekttage Förderschule bei neuen Klassen

Neue Klassen brauchen Zeit, um gemeinsame Regeln, Rollen und Beziehungen zu entwickeln. Gerade zu Beginn eines Schuljahres oder nach einer Neuverteilung können Projekttage Förderschule dabei helfen, früh eine gemeinsame Sprache für Respekt, Hilfe und Zusammenarbeit zu schaffen.

Die Schülerinnen und Schüler lernen sich in wechselnden Aufgaben neu kennen. Dabei werden nicht nur bekannte Freundschaften angesprochen. Auch ruhigere oder zurückhaltende Schülerinnen und Schüler erhalten Gelegenheit, ihre Stärken zu zeigen. So kann der Projekttag dazu beitragen, dass sich feste Cliquen oder Ausgrenzung nicht vorschnell verfestigen.

Ein früher Projekttag ersetzt keine langfristige Klassenführung. Er kann jedoch einen gemeinsamen Startpunkt setzen, auf den Lehrkräfte später zurückgreifen können.

Projekttage bei unruhigen oder herausfordernden Klassen

Eine unruhige Klasse ist nicht automatisch eine schwierige Klasse. Häufig fehlt es an klaren Abläufen, gemeinsamer Orientierung oder positiven Erfahrungen als Gruppe. Manche Schülerinnen und Schüler übernehmen sehr viel Raum, andere ziehen sich zurück. Wieder andere reagieren impulsiv, wenn etwas nicht sofort gelingt.

Im Projekttag werden diese Muster durch Bewegung sichtbar. Die Klasse erlebt, dass Aufgaben nur gelingen, wenn Regeln eingehalten, Informationen geteilt und andere Schülerinnen und Schüler einbezogen werden. Die Übungen bleiben klar geführt, damit Energie nicht in Chaos, sondern in Kooperation gelenkt wird.

Besonders wichtig ist die anschließende Reflexion. Die Schülerinnen und Schüler erhalten keine pauschalen Bewertungen. Stattdessen wird gefragt: Was hat funktioniert? Wo wurde es unübersichtlich? Was braucht unsere Klasse beim nächsten Versuch?

Projekttage Förderschule bei ersten Ausgrenzungstendenzen

Wenn einzelne Schülerinnen und Schüler häufiger allein bleiben, bei Gruppenarbeiten nicht gewählt werden oder immer wieder Ziel von Witzen sind, sollte eine Schule früh reagieren. Ein Projekttag kann die gesamte Klasse sensibilisieren, ohne ein einzelnes Kind öffentlich in den Mittelpunkt zu stellen.

Die Klasse beschäftigt sich mit Einbeziehung, Mitlaufen, Zuschauen und Hilfe. Schülerinnen und Schüler lernen, dass nicht nur offene Beleidigungen verletzen. Auch Ignorieren, Ausschließen oder Lachen kann eine Gruppendynamik verstärken.

Bei einem bereits verfestigten Mobbingfall reicht ein Projekttag allein nicht aus. Dann braucht es zusätzliche Schutzmaßnahmen und vertrauliche Fallarbeit. Die Projekttage Förderschule unterstützen die Gruppenebene, ersetzen aber keine individuelle Intervention.

Fehlerkultur und Lernmut in der Förderschule

Viele Schülerinnen und Schüler erleben Fehler als persönliches Scheitern. Sie geben auf, werden wütend oder vermeiden Aufgaben, bei denen sie unsicher sind. Ein Projekttag kann zeigen, dass Fehler zum gemeinsamen Lernen gehören.

In Teamaufgaben scheitert die Gruppe bewusst nicht immer beim ersten Versuch. Anschließend wird gemeinsam überlegt, welche Strategie verändert werden kann. Dadurch erleben die Schülerinnen und Schüler, dass ein Fehler keine Bloßstellung sein muss, sondern ein Hinweis auf den nächsten Schritt ist.

Diese Erfahrung unterstützt nicht nur Resilienz, sondern auch den Unterricht. Schülerinnen und Schüler beteiligen sich eher, wenn sie wissen, dass sie nicht ausgelacht werden.

Selbstvertrauen stärken, ohne Leistungsdruck zu erzeugen

Selbstvertrauen entsteht nicht durch ständiges Lob, sondern durch echte Erfahrungen von Selbstwirksamkeit. Ein Kind merkt: Ich kann etwas beitragen. Meine Idee wird gehört. Ich kann eine Aufgabe bewältigen oder Hilfe holen.

Die Übungen bieten unterschiedliche Rollen. Nicht nur Schnelligkeit oder Lautstärke zählen. Auch Beobachtung, Geduld, Planung, Hilfsbereitschaft und Mut sind wichtig. Dadurch können Schülerinnen und Schüler Stärken zeigen, die im klassischen Unterricht weniger sichtbar werden.

Der Projekttag verzichtet auf Leistungsdruck. Es gibt keine sportliche Bewertung und keinen Vergleich einzelner Schülerinnen und Schüler. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Entwicklung der Klasse.

Stopp-Regeln und Grenzen bedarfsgerecht vermitteln

Schülerinnen und Schüler brauchen klare und wiederholbare Regeln. Ein Stopp-Signal muss verständlich sein und von allen akzeptiert werden. Gleichzeitig lernen die Schülerinnen und Schüler, ein Stopp nicht nur laut auszusprechen, sondern auch wahrzunehmen.

In Übungen wird sichtbar, dass Grenzen unterschiedlich sein können. Was für ein Kind lustig ist, kann für ein anderes unangenehm sein. Deshalb wird nicht darüber diskutiert, ob eine Grenze „berechtigt“ ist. Ein deutliches Stopp wird respektiert.

Diese Regel kann später im Unterricht, auf dem Schulhof und im Ganztag weiterverwendet werden.

Hilfe holen und Verantwortung übernehmen

Viele Schülerinnen und Schüler haben Angst, als Petze zu gelten. Deshalb ist es wichtig, zwischen Petzen und Hilfe holen zu unterscheiden. Petzen soll jemandem schaden. Hilfe holen soll eine gefährliche oder ungerechte Situation beenden.

Die Schülerinnen und Schüler lernen, welche Situationen sie selbst klären können und wann eine erwachsene Person notwendig ist. Dadurch werden sie weder abhängig noch allein gelassen.

Auch Zuschauende tragen Verantwortung. Wer nicht mitlacht, jemanden einbezieht oder Unterstützung holt, verändert die Situation bereits.

Ganztag und Hort sinnvoll einbeziehen

Viele soziale Situationen entstehen nicht nur im Unterricht, sondern auch im Hort, beim Mittagessen, in freien Spielzeiten oder auf dem Schulhof. Wenn Ganztag und Lehrkräfte dieselben Regeln und Begriffe verwenden, erleben Schülerinnen und Schüler mehr Orientierung.

Nach dem Projekttag können zentrale Vereinbarungen deshalb auch mit dem Ganztag geteilt werden. So bleibt beispielsweise die Stopp-Regel nicht auf den Vormittag begrenzt.

Projekttage Förderschule bei Übergängen

Übergänge in eine neue Klassenstufe, ein neues Gebäude oder später auf eine weiterführende Schule können Unsicherheit auslösen. Schülerinnen und Schüler müssen sich neu orientieren und Beziehungen verändern sich.

Ein Projekttag kann in dieser Phase Selbstvertrauen, Teamgeist und Hilfewege stärken. Besonders in den Klassen 5 und 6 lassen sich Themen wie Gruppendruck, digitale Kommunikation und Verantwortung altersgerecht einbeziehen.

Wie die Nachbereitung über vier Wochen aussehen kann

In der ersten Woche können die wichtigsten Klassenregeln sichtbar festgehalten werden. Nach Gruppenarbeiten wird kurz überprüft, ob alle beteiligt wurden. In der zweiten Woche kann der Klassenrat eine Vereinbarung genauer betrachten.

Nach drei oder vier Wochen ist eine kleine Bilanz sinnvoll: Welche Regel funktioniert? Wo gibt es weiterhin Schwierigkeiten? Welche Erfahrung aus dem Projekttag hilft uns noch?

Diese kurzen Wiederholungen benötigen wenig zusätzliche Unterrichtszeit und erhöhen trotzdem die Nachhaltigkeit.

Warum eine Klasse pro Tag wichtig ist

Schülerinnen und Schüler benötigen Zeit, um anzukommen, Vertrauen aufzubauen und Aufgaben mehrfach auszuprobieren. Deshalb betreut die TRY-BULLS Academy pro Projekttag genau eine Klasse.

Der gesamte Vormittag bleibt dieser Gruppe vorbehalten. So können Übungen angepasst, Pausen bedarfsgerecht gesetzt und Reflexionen vertieft werden. Eine verkürzte Aufteilung auf mehrere Klassen würde diese Qualität deutlich reduzieren.

Was Schulen nach der Anfrage erhalten

Nach der ersten Anfrage folgt ein Vorgespräch. Darin werden Klassenstufe, Anzahl der Schülerinnen und Schüler, Thema, Raum, Termin und besondere Hinweise geklärt. Anschließend erhält die Schule ein transparentes Angebot und einen abgestimmten organisatorischen Rahmen.

Vor dem Termin werden Kleidung, Pausen, Anwesenheit der Lehrkraft und weitere praktische Punkte geklärt. So wissen Schule, Eltern und Schülerinnen und Schüler, was sie erwartet.

Leitgedanke

Ein guter Förderschul-Projekttag verbindet Bewegung, Sicherheit und Reflexion. Schülerinnen und Schüler sollen nicht nur beschäftigt sein, sondern verstehen, was ihre Erfahrungen mit dem gemeinsamen Schulalltag zu tun haben.

Projekttage Förderschule bei neuen Lerngruppen

Neue Klassen und Kurse müssen Rollen, Regeln und Formen der Zusammenarbeit erst entwickeln. Besonders nach dem Übergang auf das Förderschule oder bei neuen Kurszusammensetzungen können Unsicherheit und Konkurrenz entstehen.

Ein Projekttag schafft gemeinsame Erfahrungen außerhalb des üblichen Unterrichtsmusters. Schülerinnen und Schüler arbeiten mit Mitschülerinnen und Mitschülern zusammen, mit denen sie sonst wenig Kontakt haben. Dadurch werden neue Stärken und Perspektiven sichtbar.

Emotionsregulation und Impulskontrolle

Starke Gefühle lassen sich nicht allein durch Erklärungen regulieren. Schülerinnen und Schüler brauchen konkrete Erfahrungen mit Anspannung, Pause, Abstand und neuem Versuch.

In sicheren Übungen lernen sie, frühe Signale wahrzunehmen und Handlungsmöglichkeiten zu nutzen, bevor eine Situation eskaliert.

Beziehungsarbeit und verlässliche Strukturen

Verlässliche Beziehungen sind für viele Förderschulklassen besonders wichtig. Regeln wirken, wenn Erwachsene ruhig, klar und vorhersehbar handeln.

Der Projekttag arbeitet deshalb mit festen Signalen, wiederkehrenden Abläufen und transparenten Erwartungen.

Kommunikation, Sprache und Verständlichkeit

Informationen werden kurz, konkret und bei Bedarf visuell vermittelt. Demonstrationen, Symbole und Wiederholungen helfen, Aufgaben und Regeln sicher zu verstehen.

Hilfe holen und Verantwortung übernehmen

Viele Schülerinnen und Schüler erkennen problematische Situationen, greifen aber nicht ein, weil sie selbst keine Zielscheibe werden möchten. Zivilcourage muss deshalb realistisch vermittelt werden.

Nicht mitlachen, eine betroffene Person ansprechen, Unterstützung holen oder gemeinsam mit anderen handeln sind sichere und wirksame Möglichkeiten.

Projektarbeit und Geistige, körperliche und motorische Entwicklungnvorbereitung

In höheren Klassen gewinnen selbstständige Arbeit, Präsentationen und wechselnde Kursgruppen an Bedeutung. Teamfähigkeit wird dadurch nicht weniger, sondern wichtiger.

Schülerinnen und Schüler lernen, Verantwortung klar zu verteilen, Feedback anzunehmen und Ergebnisse gemeinsam zu vertreten. Diese Fähigkeiten unterstützen Schule, Studium, Ausbildung und Beruf.

Warum genau eine Klasse pro Tag betreut wird

Schülerinnen und Schüler brauchen Zeit, um Skepsis abzubauen und sich ernsthaft auf Aufgaben und Reflexion einzulassen. Deshalb wird der Projekttag nicht auf mehrere Klassen verteilt.

Der gesamte zeitliche Rahmen bleibt einer Klasse vorbehalten. So kann auf Dynamik, Widerstand, Fragen und unerwartete Entwicklungen angemessen reagiert werden.

Leitgedanke

Schülerinnen und Schüler lassen sich nicht durch Schlagworte erreichen. Sie brauchen nachvollziehbare Aufgaben, glaubwürdige Regeln und die Möglichkeit, eigene Erfahrungen kritisch zu reflektieren.

Referenzschulen und Bildungspartner

Die TRY-BULLS Academy war bereits an Schulen und Bildungseinrichtungen in Berlin, Brandenburg und Sachsen im Einsatz.

Das sagen Schulen über unsere Arbeit

Rückmeldungen aus Projekten zu Teamgeist, Fairness, Verantwortung und respektvollem Umgang.

★★★★★
„Ein großartiges Projekt, welches mehr als nur einen gewaltfreien Umgang miteinander vermittelt. Die abwechslungsreichen Übungen und die Werte Respekt, Fairness, Solidarität, Integration und Passion haben das Klassenteam positiv beeinflusst.“
Klasse 6bFörderschule Forst Mitte
★★★★★
„Besonders beeindruckend war, dass eine sonst sehr herausfordernde Klasse in diesem Rahmen ihre Stärken zeigen konnte.“
Maria-Louise HartmannRespekt Coach · Christliche Schule Johanneum
★★★★★
„Im Projekt konnten unsere Schülerinnen und Schüler wichtige Werte wie Fairness, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung praxisnah erleben.“
K. SchulzSchulleitung · Jahnschule Wittenberge
★★★★★
„Mit viel Spaß und Bewegung lernten die Schülerinnen und Schüler, wie wichtig Teamgeist, Fairness und Respekt im Sport und im Alltag sind.“
Schule am BuntzelbergBerlin-Bohnsdorf
★★★★★
„Der Rugby-Tag hat den Schülerinnen und Schülern viel Freude bereitet. Teamgeist, Fairness und gegenseitiger Respekt wurden natürlich und praxisnah vermittelt.“
Tamara JankowskiSchulsozialarbeit · Annedore-Leber-Förderschule

Häufige Fragen zu Projekttagen an Förderschulen

Antworten für Schulleitungen, Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und Schulsozialarbeit.

Für welche Förderschwerpunkte ist das Angebot geeignet?

Unter anderem für Lernen, emotionale und soziale Entwicklung, geistige Entwicklung sowie körperliche und motorische Entwicklung. Die genaue Eignung wird im Vorgespräch geklärt.

Wie viele Klassen nehmen teil?

Genau eine Förderschulklasse. Weitere Klassen erhalten separate Termine.

Wie groß darf die Klasse sein?

Maximal 35 Schülerinnen und Schüler. Je nach Unterstützungsbedarf kann eine kleinere Gruppe sinnvoll sein.

Wie lange dauert der Projekttag?

In der Regel vom Morgen bis ungefähr 13:30 Uhr.

Müssen die Teilnehmenden sportlich sein?

Nein. Sportliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Welche Themen sind möglich?

Emotionsregulation, Gewaltprävention, soziales Lernen, Resilienz, Teamfähigkeit und Konfliktlösung.

Wird eine Turnhalle benötigt?

Eine Turnhalle oder größere Bewegungsfläche ist ideal. Ein Rückzugsraum kann zusätzlich hilfreich sein.

Bleiben Lehrkräfte und Fachkräfte dabei?

Ja. Ihre Anwesenheit ist für Sicherheit, Anpassung und Nachbereitung wichtig.

Kann der Ablauf individuell angepasst werden?

Ja. Sprache, Tempo, Aufgaben, Pausen und Reflexion werden an die Lerngruppe angepasst.

Wie wird nachbereitet?

Durch sichtbare Regeln, Rituale, kurze Reflexionen und Anschlussarbeit im Unterricht.

Was kostet ein Projekttag?

Die Kosten hängen von Ort, Gruppengröße, Thema und Aufwand ab.

Wie kann die Förderschule anfragen?

Über das Kontaktformular oder die zentrale Projektanfrage.

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Schildern Sie uns kurz Förderschwerpunkt, Gruppengröße, Unterstützungsbedarf, gewünschtes Thema und möglichen Termin. Wir entwickeln ein passendes Konzept für genau eine Förderschulklasse.

TRY-BULLS Academy
Rico Schmidt
Telefon: 0174 3015937
E-Mail: mail@try-bulls-academy.com

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