Für Schulsozialarbeit | Projekttage begleiten & verankern
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Hilfestellung für Schulsozialarbeit

Für Schulsozialarbeit: Projekttage vorbereiten, begleiten und nachhaltig in der Schule verankern

Diese Seite richtet sich an Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter, die Projekttage zu Gewaltprävention, Mobbingprävention, Resilienz, Konfliktlösung, Teamfähigkeit und sozialem Lernen fachlich vorbereiten und langfristig begleiten möchten.

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Schulsozialarbeit verbindet Prävention, Beziehung und nachhaltige Begleitung

Ein Projekttag kann neue Impulse setzen, Rollen sichtbar machen und konkrete Handlungsmöglichkeiten eröffnen.

Schulsozialarbeit sorgt dafür, dass Beobachtungen eingeordnet, Hilfewege geklärt und wichtige Themen nach dem Projekttag weitergeführt werden.

Für Schulsozialarbeit: Welche Rolle besteht bei einem Projekttag?

Schulsozialarbeit kennt häufig Konfliktdynamiken, belastete Schülerinnen und Schüler, soziale Rollen und bestehende Hilfewege. Dieses Wissen ist für die Vorbereitung eines Projekttags besonders wertvoll.

Die Aufgabe besteht nicht darin, den externen Projekttag selbst durchzuführen. Schulsozialarbeit bringt die sozialpädagogische Perspektive ein, hilft bei der Bedarfsklärung und begleitet die Nachbereitung.

Grundsatz

TRY-BULLS bringt Methoden und externe Perspektive. Schulsozialarbeit bringt Kontext, Beziehungserfahrung und Anschlussmöglichkeiten ein.

Wann sollte Schulsozialarbeit einen Projekttag anregen?

  • Konflikte wiederholen sich
  • feste Rollen und Ausgrenzung werden sichtbar
  • Hilfewege sind unklar
  • Grenzen werden nicht respektiert
  • Mobbingprävention soll gestärkt werden
  • Resilienz und Selbstvertrauen sollen wachsen
  • Teamfähigkeit ist schwach ausgeprägt
  • eine Projektwoche braucht einen sozialen Schwerpunkt

Zur Orientierung helfen Projekttag Schule, Projektwoche planen und Themen Schule.

Wann reicht ein Projekttag nicht aus?

Bei akuter Gewalt, verfestigtem Mobbing, psychischen Krisen oder konkreter Gefährdung sind Schutz, Fallklärung und Fachstellen vorrangig. Ergänzend helfen Mobbing erkennen und Was tun bei Mobbing?.

Für Schulsozialarbeit: Vorbereitung, Begleitung und Transfer im Überblick

Die Infografik zeigt die wichtigsten Aufgaben vor, während und nach einem Projekttag.

Für Schulsozialarbeit – Projekttage mit der TRY-BULLS Academy vorbereiten und begleiten
Video: Projekttag in der Praxis

So werden Gruppenprozesse sichtbar

Das Video zeigt eine echte Szene aus einem bewegungsorientierten Projekttag. Schulsozialarbeit erhält einen Eindruck davon, wie Rollen, Kommunikation, Frust und Teamverhalten beobachtbar werden.

▶ Echte Szene aus einem Schulprojekt – zum Abspielen klicken

Welches Thema passt zur Ausgangslage?

Gewaltprävention

Geeignet bei Grenzverletzungen, körperlichen Auseinandersetzungen oder Unsicherheit im Umgang mit Eskalation. Mehr unter Gewaltprävention Schule und Gewaltprävention Berufsschule.

Mobbingprävention

Geeignet zur Arbeit an Rollen, Gruppendruck, Ausgrenzung, Zivilcourage und Hilfewegen. Passende Seiten sind Mobbingprävention Schule, Mobbingprävention Grundschule, Anti-Mobbing-Workshop und Anti-Mobbing Gymnasium.

Resilienz

Geeignet zur Stärkung von Selbstwirksamkeit, Fehlerkultur und Umgang mit Belastungen. Mehr unter Resilienz Kinder Schule und Resilienz Grundschule.

Konfliktlösung

Geeignet bei wiederkehrenden Streits und fehlenden Gesprächsstrategien. Mehr unter Konflikte lösen Schule und Konflikte in Schulklassen lösen.

Teamfähigkeit und soziales Lernen

Passend für neue Klassen, geringe Kooperation und schwache Beteiligung. Mehr unter Teamfähigkeit Schule und Soziales Lernen Schule.

Passendes Thema abstimmen

Beschreiben Sie kurz die Ausgangslage. Wir empfehlen ein passendes Format.

Beratung anfragenThemenübersicht

So bereitet Schulsozialarbeit einen Projekttag vor

Sechs Schritte für eine fachlich passende Vorbereitung.

01

Bedarf klären

Beobachtungen und Ziele sammeln.

02

Falllage trennen

Prävention und Einzelfälle unterscheiden.

03

Rahmen prüfen

Klasse, Raum, Zeit und Bedarfe klären.

04

Lehrkraft abstimmen

Rollen und Erwartungen klären.

05

Hilfewege sichern

Ansprechpartner vorbereiten.

06

Nachbereitung planen

Gespräche und weitere Schritte festlegen.

Welche Informationen braucht TRY-BULLS?

Hilfreich sind Schulform, Klassenstufe, Gruppengröße, Ausgangslage, Ziel, besondere Bedarfe und bisherige Maßnahmen. Ergänzend helfen die Checkliste Projekttag und der Ablauf Projekttag.

Wie werden sensible Informationen weitergegeben?

Nur Informationen, die für eine sichere und passende Durchführung notwendig sind, sollten weitergegeben werden. Einzelne Kinder oder Jugendliche dürfen nicht öffentlich markiert werden.

Was macht Schulsozialarbeit während des Projekttags?

Schulsozialarbeit beobachtet Gruppenprozesse, bleibt als vertraute Ansprechperson erreichbar und unterstützt bei Bedarf die Einordnung einzelner Situationen. Die Lehrkraft bleibt dennoch anwesend und trägt die schulische Aufsicht.

Welche Beobachtungen sind besonders wertvoll?

  • Wer wird gehört?
  • Wer wird übergangen?
  • Wie reagiert die Gruppe auf Fehler?
  • Wer übernimmt Verantwortung?
  • Wer holt Hilfe?
  • Wie werden Stopp-Signale akzeptiert?
  • Welche Rollen wiederholen sich?
  • Welche Kinder benötigen Anschlussgespräche?

Prävention und Fallklärung trennen

Ein Projekttag arbeitet mit der gesamten Klasse. Konkrete Mobbingfälle, persönliche Krisen oder belastende Einzelinformationen gehören in vertrauliche Verfahren. Grundlagen bieten Was ist Mobbing?, Mobbing erkennen und Was tun bei Mobbing?.

Wie wird mit akutem Hilfebedarf umgegangen?

Wenn ein akuter Hilfebedarf sichtbar wird, sollte ein vertrauliches Gespräch außerhalb der Gruppe ermöglicht werden. Schutz und schulische Abläufe haben Vorrang.

Wie wird der Projekttag nachbereitet?

Die Nachbereitung sollte zeitnah erfolgen. Schulsozialarbeit kann Einzelgespräche, Klassenrat, Kleingruppen oder weitere Präventionsangebote begleiten.

Wie arbeitet Schulsozialarbeit mit Lehrkräften und Schulleitung zusammen?

Für Lehrkräfte beschreibt die pädagogische Begleitung im Unterricht. Für Schulleitungen bündelt Organisation, Finanzierung und Schulentwicklung.

Transfer nach Schulform

Für Grundschulen eignen sich Projekttage Grundschule. Für weiterführende Schulen helfen Projekttage Realschule, Projekttage Gesamtschule und Projekttage Gymnasium. Für besondere Bedarfe steht Projekttage Förderschule bereit.

Kosten und Finanzierung

Informationen stehen unter Kosten & Förderung und Fördermittel Schule.

Referenzen und Kontakt

Erfahrungen anderer Schulen finden Sie unter Referenzen. Für die Abstimmung nutzen Sie Kontakt oder die Projektanfrage.

Seriöse Fachinformationen

Weiterführende Informationen bieten die DGUV, die KMK und die BAG KJS zur Schulsozialarbeit.

Checkliste für Schulsozialarbeit vor dem Projekttag

  • Bedarf und Ziel geklärt
  • Prävention und Einzelfall getrennt
  • Klasse und Gruppengröße bestätigt
  • maximal 35 Teilnehmende
  • Lehrkraft eingebunden
  • besondere Bedarfe abgestimmt
  • Hilfewege vorbereitet
  • Nachbereitung geplant

Während des Projekttags

  • als Ansprechperson erreichbar bleiben
  • Gruppenrollen beobachten
  • ruhige Kinder beachten
  • akuten Hilfebedarf vertraulich aufnehmen
  • Vereinbarungen festhalten
  • Lehrkraft und Anbieter unterstützen

Nach dem Projekttag

  • Beobachtungen abstimmen
  • Einzelgespräche anbieten
  • Klassenrat oder Kleingruppe planen
  • Hilfewege sichtbar machen
  • Eltern bei Bedarf einbeziehen
  • Wirkung später prüfen

Praxisgrundsatz

Ein Projekttag wirkt nachhaltig, wenn Schulsozialarbeit Beobachtungen einordnet, Hilfewege stärkt und den Transfer begleitet.

Für Schulsozialarbeit: Projekttage in das Präventionskonzept einbinden

Ein Projekttag entfaltet mehr Wirkung, wenn er mit bestehenden Präventionszielen verbunden ist. Schulsozialarbeit kann prüfen, welche Themen bereits bearbeitet wurden und wo Lücken bestehen.

Wiederkehrende Konfliktmuster erkennen

Wichtig sind wiederkehrende Rollen, Orte und Auslöser. Beobachtungen aus Unterricht, Pausen, Ganztag und Beratung können zusammengeführt werden.

Ruhige Schülerinnen und Schüler erreichen

Ruhige Kinder äußern Belastungen oft nicht direkt. Rückzug, Gruppenwahl und Beteiligung können wichtige Hinweise liefern. Nach dem Projekttag können geschützte Gespräche angeboten werden.

Dominante Gruppenrollen bearbeiten

Dominante Personen sollten in konstruktive Verantwortung geführt werden. Ziel ist faire Führung statt öffentlicher Beschämung.

Hilfewege verständlich machen

Schülerinnen und Schüler müssen wissen, an wen sie sich bei Konflikten, Mobbing oder Gewalt wenden können. Ansprechpartner und Abläufe sollten konkret sichtbar sein.

Mit Offenlegungen umgehen

Wenn persönliche Erfahrungen mitgeteilt werden, braucht es Ruhe, Vertraulichkeit und eine klare Einschätzung des weiteren Vorgehens. Solche Informationen gehören nicht in spontane Gruppendiskussionen.

Kleingruppen sinnvoll nutzen

Kleingruppen können Themen vertiefen, ersetzen aber keine gezielte Fallarbeit.

Schulsozialarbeit im Kollegium verankern

Eine kurze Rückmeldung zu allgemeinen Beobachtungen hilft, gemeinsame Begriffe und Reaktionsweisen zu entwickeln. Vertrauliche Einzelinformationen bleiben geschützt.

Elternkontakte vorbereiten

Elternkontakte sollten sachlich, klar und zielbezogen erfolgen. Allgemeine Informationen können breit kommuniziert werden, individuelle Themen nur vertraulich.

Externe Fachstellen einbinden

Bei psychischer Krise, Gewalt, Kindeswohlgefährdung oder strafbaren Handlungen können spezialisierte Fachstellen notwendig sein. Schulsozialarbeit kann Übergänge koordinieren.

Fortschritte dokumentieren

Kurze Notizen zu Regeln, Hilfewegen und beobachtbaren Veränderungen reichen häufig aus. Ziel ist eine praktikable Verlaufssicht.

Einen Folgetermin begründen

Ein weiterer Projekttag sollte aus einem klaren Bedarf entstehen, etwa zur Vertiefung von Konfliktlösung, Resilienz oder Mobbingprävention.

Projektwochen begleiten

Bei mehreren Klassen kann Schulsozialarbeit ein gemeinsames Oberthema vorbereiten und gleichzeitig Besonderheiten einzelner Klassen im Blick behalten.

Ganztag einbinden

Konflikte und Gruppendynamiken zeigen sich auch außerhalb des Unterrichts. Ein Austausch mit Ganztag und Betreuung verbessert die Kontinuität.

Wie unterstützt TRY-BULLS Schulsozialarbeit?

TRY-BULLS übernimmt die Durchführung, stimmt Thema und Ziel ab und schafft konkrete Beobachtungs- und Reflexionsanlässe. Schulsozialarbeit führt diese Impulse in Beratung, Klassenarbeit und Netzwerkstrukturen weiter.

Zusammenarbeit auf Augenhöhe

Schulsozialarbeit bringt Beziehung, Kontext und Anschlussfähigkeit ein. TRY-BULLS bringt externe Perspektive, klare Methoden und bewegungsorientierte Präventionsarbeit ein.

Für Schulsozialarbeit: Den Bedarf einer Klasse fachlich einordnen

Vor einem Projekttag sollte möglichst klar sein, welche Herausforderung im Mittelpunkt steht. Eine allgemeine Beschreibung wie „Die Klasse ist schwierig“ reicht dafür nicht aus. Hilfreicher sind konkrete Beobachtungen zu Konflikten, Beteiligung, Rückzug, Gruppenrollen und Hilfeverhalten.

Schulsozialarbeit kann Informationen aus Beratung, Pausensituationen, Ganztag und Gesprächen mit Lehrkräften zusammenführen. Dadurch entsteht ein differenzierteres Bild als durch einzelne Vorfälle.

Wie werden Projektziele realistisch formuliert?

Ein Projekttag kann Impulse setzen, aber keine komplexe Klassendynamik vollständig verändern. Realistische Ziele sind beispielsweise: Stopp-Signale klären, Hilfewege sichtbar machen, Rollen reflektieren oder die Bereitschaft zur Zusammenarbeit erhöhen.

Ein klares Ziel erleichtert die Auswahl des Themas und die spätere Überprüfung der Wirkung.

Wie werden Prävention und Intervention voneinander abgegrenzt?

Prävention richtet sich an die gesamte Klasse und stärkt allgemeine Kompetenzen. Intervention bezieht sich auf konkrete Fälle, Gefährdungen oder belastende Situationen.

Bei einem bestehenden Mobbingfall darf die betroffene Person nicht in einer allgemeinen Gruppenübung zur Lösung gedrängt werden. Schutz, Dokumentation und Fallklärung müssen gesondert erfolgen.

Wie werden Schutzfaktoren gestärkt?

Schulsozialarbeit kann nach dem Projekttag wichtige Schutzfaktoren weiter fördern: verlässliche Beziehungen, Selbstwirksamkeit, klare Hilfewege, soziale Zugehörigkeit und die Fähigkeit, Grenzen zu benennen.

Diese Faktoren sind besonders wirksam, wenn sie nicht nur in Beratungsgesprächen, sondern auch im Klassenalltag sichtbar werden.

Wie wird mit Gruppendruck gearbeitet?

Gruppendruck zeigt sich oft darin, dass Schülerinnen und Schüler mitlachen, schweigen oder Angriffe weitertragen, obwohl sie das Verhalten eigentlich ablehnen.

Schulsozialarbeit kann nach dem Projekttag in Kleingruppen oder im Klassenrat daran arbeiten, wie Unterstützung und Zivilcourage praktisch aussehen können.

Wie werden digitale Konflikte berücksichtigt?

Klassenchats, Screenshots, Weiterleitungen und soziale Medien beeinflussen den Schulalltag. Digitale Konflikte enden nicht automatisch am Schultor.

Schulsozialarbeit kann mit Lehrkräften und Eltern klären, welche Regeln, Beweissicherung und Hilfewege sinnvoll sind. Persönliche Inhalte sollten nicht unnötig weiterverbreitet werden.

Wie werden Beratungsangebote nach dem Projekttag sichtbar gemacht?

Schülerinnen und Schüler sollten wissen, wann und wie sie Schulsozialarbeit erreichen können. Sprechzeiten, vertrauliche Kontaktmöglichkeiten und weitere Ansprechpartner sollten klar benannt sein.

Besonders nach sensiblen Projekttagen kann ein niedrigschwelliges Gesprächsangebot hilfreich sein.

Wie wird mit Mehrfachbelastungen umgegangen?

Konflikte in der Schule können mit familiären, gesundheitlichen oder sozialen Belastungen zusammenhängen. Schulsozialarbeit betrachtet deshalb nicht nur das sichtbare Verhalten.

Der Projekttag kann Hinweise geben, ersetzt jedoch keine individuelle Beratung oder weiterführende Unterstützung.

Wie werden Lehrkräfte nach dem Projekttag unterstützt?

Lehrkräfte benötigen häufig konkrete Hinweise, welche Regeln oder Gesprächsformen weitergeführt werden können. Schulsozialarbeit kann eine kurze Abstimmung anbieten und Beobachtungen zusammenführen.

Dabei sollten keine vertraulichen Inhalte weitergegeben werden, die für den Unterricht nicht erforderlich sind.

Wie wird mit unterschiedlichen Wahrnehmungen im Kollegium umgegangen?

Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und Ganztag erleben eine Klasse in unterschiedlichen Situationen. Abweichende Wahrnehmungen sind deshalb normal.

Konkrete Beobachtungen helfen, gemeinsame Muster zu erkennen und vorschnelle Bewertungen zu vermeiden.

Wie wird der Klassenrat vorbereitet?

Im Klassenrat können allgemeine Erfahrungen, Regeln und Verbesserungen besprochen werden. Die Sitzung sollte eine klare Struktur und sichere Gesprächsregeln haben.

Einzelne Kinder dürfen nicht vor der Klasse als Problem oder Ursache benannt werden.

Wie werden Kleingruppen ausgewählt?

Kleingruppen sollten einen klaren pädagogischen Zweck haben. Sie können beispielsweise Hilfeverhalten, Kommunikation oder Beteiligung vertiefen.

Eine Kleingruppe darf nicht als verdeckte Sanktion oder öffentliche Kennzeichnung genutzt werden.

Wie werden Eltern bei sozialen Konflikten einbezogen?

Elternkontakte sollten sachlich und lösungsorientiert sein. Beobachtungen, bisherige Maßnahmen und nächste Schritte müssen verständlich dargestellt werden.

Bei komplexen Fällen kann ein gemeinsames Gespräch mit Klassenleitung, Schulsozialarbeit und gegebenenfalls Schulleitung sinnvoll sein.

Wie wird ein vertraulicher Gesprächsrahmen gesichert?

Schülerinnen und Schüler brauchen Klarheit darüber, was vertraulich bleibt und wann Informationen aufgrund von Gefährdung weitergegeben werden müssen.

Diese Grenzen sollten transparent und altersgerecht erklärt werden.

Wie werden Kindeswohl und Gefährdung berücksichtigt?

Hinweise auf Kindeswohlgefährdung benötigen die vorgesehenen schulischen und fachlichen Verfahren. Ein Projekttag ist keine diagnostische Maßnahme.

Schulsozialarbeit kann Beobachtungen aufnehmen, dokumentieren und die zuständigen Schutzwege aktivieren.

Wie wird die Wirkung sozialpädagogisch bewertet?

Nicht nur Stimmung und Spaß sind relevant. Wichtiger sind Veränderungen in Beteiligung, Grenzachtung, Hilfeverhalten und Konfliktkommunikation.

Schulsozialarbeit kann diese Entwicklungen über Beratung, Pausenbeobachtung und Rückmeldungen aus dem Kollegium verfolgen.

Wie wird mit fehlender Veränderung umgegangen?

Wenn nach dem Projekttag keine erkennbare Verbesserung eintritt, sollte das nicht vorschnell als Scheitern bewertet werden. Manche Dynamiken benötigen längere Begleitung oder andere Maßnahmen.

Eine erneute Bedarfsklärung zeigt, ob ein Folgethema, intensivere Fallarbeit oder externe Unterstützung notwendig ist.

Wie werden schulische Netzwerke genutzt?

Schulsozialarbeit arbeitet häufig mit Beratungsstellen, Jugendhilfe, psychologischen Diensten, Präventionsstellen und kommunalen Netzwerken zusammen.

Diese Kontakte können wichtig werden, wenn der Projekttag weiterführenden Unterstützungsbedarf sichtbar macht.

Wie wird eine nachhaltige Dokumentation gestaltet?

Eine praktikable Dokumentation enthält Ziel, allgemeine Beobachtungen, vereinbarte Schritte und Zuständigkeiten. Persönliche Daten werden nur im notwendigen und zulässigen Rahmen erfasst.

Eine klare Dokumentation erleichtert spätere Abstimmungen und verhindert, dass wichtige Vereinbarungen verloren gehen.

Wie wird ein Folgetermin vorbereitet?

Vor einem Folgetermin sollte geprüft werden, welche Inhalte bereits umgesetzt wurden und welches neue Ziel sinnvoll ist.

So entsteht eine Entwicklung statt einer bloßen Wiederholung desselben Projekttags.

Wie wird Schulsozialarbeit bei mehreren Klassen organisiert?

Bei mehreren Klassen finden separate Projekttage statt. Schulsozialarbeit kann gemeinsame Themen koordinieren und dennoch die individuellen Bedarfe jeder Klasse berücksichtigen.

Eine Übersicht zu Terminen, Ansprechpartnern und Nachbereitung reduziert organisatorische Belastung.

Wie wird die eigene Rolle abgegrenzt?

Schulsozialarbeit begleitet, berät und vernetzt. Sie ersetzt weder Therapie noch schulische Aufsicht oder disziplinarische Entscheidungen.

Eine klare Rollenbeschreibung schützt Fachkräfte und schafft realistische Erwartungen bei Lehrkräften, Eltern und Schülerinnen und Schülern.

Fachlicher Leitgedanke

Für Schulsozialarbeit wird ein Projekttag besonders wertvoll, wenn Prävention, vertrauliche Beratung, Schutzprozesse und nachhaltige Begleitung klar miteinander verbunden werden.

Referenzschulen und Bildungspartner

Die TRY-BULLS Academy war bereits an Schulen und Bildungseinrichtungen in Berlin, Brandenburg und Sachsen im Einsatz.

Das sagen Schulen über unsere Arbeit

Rückmeldungen aus Projekten zu Teamgeist, Fairness, Verantwortung und respektvollem Umgang.

★★★★★
„Ein großartiges Projekt, welches mehr als nur einen gewaltfreien Umgang miteinander vermittelt. Die abwechslungsreichen Übungen und die Werte Respekt, Fairness, Solidarität, Integration und Passion haben das Klassenteam positiv beeinflusst.“
Klasse 6bGymnasium Forst Mitte
★★★★★
„Besonders beeindruckend war, dass eine sonst sehr herausfordernde Klasse in diesem Rahmen ihre Stärken zeigen konnte.“
Maria-Louise HartmannRespekt Coach · Christliche Schule Johanneum
★★★★★
„Im Projekt konnten unsere Schülerinnen und Schüler wichtige Werte wie Fairness, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung praxisnah erleben.“
K. SchulzSchulleitung · Jahnschule Wittenberge
★★★★★
„Mit viel Spaß und Bewegung lernten die Jugendliche, wie wichtig Teamgeist, Fairness und Respekt im Sport und im Alltag sind.“
Schule am BuntzelbergBerlin-Bohnsdorf
★★★★★
„Der Rugby-Tag hat den Schülerinnen und Schülern viel Freude bereitet. Teamgeist, Fairness und gegenseitiger Respekt wurden natürlich und praxisnah vermittelt.“
Tamara JankowskiSchulsozialarbeit · Annedore-Leber-Gymnasium

Häufige Fragen für Schulsozialarbeit

Antworten zur Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung.

Wie viele Klassen nehmen teil?

Genau eine Klasse.

Wie groß darf die Klasse sein?

Maximal 35 Schülerinnen und Schüler.

Wie lange dauert der Projekttag?

In der Regel bis ungefähr 13:30 Uhr.

Muss eine Lehrkraft anwesend sein?

Ja, während des gesamten Projekttags.

Welche Rolle hat Schulsozialarbeit?

Bedarf klären, Beobachtungen einordnen, Hilfewege sichern und Nachbereitung begleiten.

Welche Themen gibt es?

Gewaltprävention, Mobbingprävention, Resilienz, Konfliktlösung, Teamfähigkeit und soziales Lernen.

Kann ein Projekttag akutes Mobbing lösen?

Nein. Er ergänzt Prävention, ersetzt aber keine Fallklärung.

Wie werden sensible Informationen behandelt?

Vertraulich und nur soweit für die Durchführung notwendig.

Was passiert bei akutem Hilfebedarf?

Schutz und ein vertrauliches Gespräch außerhalb der Gruppe haben Vorrang.

Wie wird nachbereitet?

Durch Gespräche, Klassenrat, Kleingruppen und sichtbare Hilfewege.

Welche Räume werden benötigt?

Ideal ist eine Turnhalle oder größere Bewegungsfläche.

Wie kann Schulsozialarbeit anfragen?

Über Kontakt oder Projektanfrage.

Projekttag als Schulsozialarbeit anfragen

Schildern Sie uns Schulform, Klassenstufe, Gruppengröße, Ausgangslage und gewünschten Schwerpunkt. Wir stimmen den Projekttag passend mit Ihnen, Lehrkraft und Schule ab.

TRY-BULLS Academy
Rico Schmidt
Telefon: 0174 3015937
E-Mail: mail@try-bulls-academy.com

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