Themen für Schulen: Prävention, Resilienz, Teamgeist und soziales Lernen
Finden Sie den passenden Schwerpunkt für Ihre Klasse: Gewaltprävention, Mobbing, Cybermobbing, Resilienz, Zivilcourage, Teamfähigkeit, Kommunikation und Klassenklima.
Alle Themen ansehen Beratung anfragen Passendes Programm findenDie richtige Themenwahl entscheidet über die Wirkung
Schulen erleben sehr unterschiedliche Herausforderungen. Manche Klassen brauchen klare Grenzarbeit, andere stärkere Zusammenarbeit oder mehr Handlungssicherheit bei Mobbing. Deshalb ist es wichtig, nicht nur ein allgemeines Präventionsangebot zu buchen, sondern den Schwerpunkt passend zur Ausgangslage zu wählen.
Diese Seite bündelt die wichtigsten Themen der TRY-BULLS Academy und zeigt, wie sie miteinander verbunden werden können.
Inhaltsverzeichnis
Warum Schulen Themen nicht isoliert betrachten sollten
Gewalt, Mobbing, schwaches Klassenklima, geringe Frustrationstoleranz und fehlende Teamfähigkeit treten selten völlig unabhängig voneinander auf. Häufig verstärken sich mehrere Faktoren gegenseitig. Eine Klasse mit wenig Zusammenhalt erkennt Ausgrenzung später. Kinder mit geringer Selbstkontrolle reagieren schneller impulsiv. Unklare Kommunikation führt zu Missverständnissen und wiederkehrenden Konflikten.
Deshalb arbeitet die TRY-BULLS Academy mit Themenclustern. Ein Schwerpunkt bleibt klar erkennbar, wird aber mit passenden Kompetenzen verbunden. Ein Anti-Mobbing-Angebot braucht beispielsweise Zivilcourage, Klassengemeinschaft und Kommunikation. Ein Resilienztraining profitiert von Selbstvertrauen, Teamfähigkeit und einer positiven Fehlerkultur.
Diese vernetzte Sicht hilft Schulen, realistische Ziele zu formulieren. Es geht nicht darum, möglichst viele Inhalte in einen Projekttag zu packen. Es geht darum, den richtigen Schwerpunkt zu wählen und die Kompetenzen zu ergänzen, die für die konkrete Klasse besonders wichtig sind.
Grundsatz für die Themenwahl
Ein guter Schwerpunkt beschreibt nicht nur das Problem, sondern auch die gewünschte Veränderung: weniger Eskalation, mehr Zivilcourage, stärkere Zusammenarbeit, mehr Selbstkontrolle oder ein sichereres Klassenklima.
Typische Fragen bei der Themenauswahl
- Geht es um akute Konflikte oder präventive Stärkung?
- Stehen einzelne Grenzüberschreitungen oder Gruppendynamik im Mittelpunkt?
- Soll vor allem die Klasse oder das einzelne Kind gestärkt werden?
- Gibt es digitale Konflikte oder Klassenchat-Probleme?
- Fehlt es an Teamfähigkeit oder an klarer Kommunikation?
- Sollen mehrere Klassen oder Jahrgänge teilnehmen?
- Ist ein Projekttag oder eine Projektwoche sinnvoller?
- Welche Anschlussarbeit ist nach dem Projekt möglich?
Themen werden durch Bewegung und Teamaufgaben verständlich
Die Grafik vermittelt einen Eindruck davon, wie Prävention, Resilienz und soziales Lernen in der praktischen Arbeit mit Schulklassen verbunden werden.
So arbeitet die TRY-BULLS Academy mit Schulklassen
Das Video zeigt eine echte Szene aus der bewegungsorientierten Projektarbeit. Regeln, Teamgeist, Selbstkontrolle und Verantwortung werden unmittelbar erlebbar.
Alle Themen für Schulen im Überblick
Jedes Thema hat einen eigenen Schwerpunkt und kann je nach Bedarf mit anderen Bereichen kombiniert werden.
Gewaltprävention
Grenzen erkennen, Impulse kontrollieren und Konflikte ohne körperliche oder verbale Gewalt bearbeiten. Geeignet bei wiederkehrenden Grenzüberschreitungen und zur präventiven Stärkung klarer Regeln.
Gewaltprävention ansehenMobbingprävention
Ausgrenzung, Rollen und Gruppendynamik verstehen. Schülerinnen und Schüler lernen, warum Zuschauen, Mitmachen und Helfen unterschiedliche Auswirkungen haben.
Mobbingprävention ansehenCybermobbing
Digitale Grenzüberschreitungen, Klassenchats und das Weiterleiten verletzender Inhalte sicher einordnen. Hilfewege und verantwortliche Kommunikation stehen im Mittelpunkt.
Cybermobbing ansehenResilienz
Selbstwirksamkeit, Frustrationstoleranz und den Umgang mit Rückschlägen stärken. Kinder lernen, Hilfe anzunehmen und nach Fehlern handlungsfähig zu bleiben.
Resilienz ansehenSozialkompetenz
Respekt, Empathie, Selbstkontrolle, Verantwortung und Kooperation bilden die Grundlage für ein verlässliches Miteinander in Unterricht und Pause.
Sozialkompetenz ansehenZivilcourage
Hilfe holen, Betroffene unterstützen und unfairen Situationen sicher widersprechen. Zivilcourage stärkt die Verantwortung der gesamten Gruppe.
Zivilcourage ansehenTeamfähigkeit
Absprachen treffen, Rollen übernehmen, zuhören und unterschiedliche Stärken nutzen. Besonders geeignet für Klassen, in denen Gruppenarbeit häufig scheitert.
Teamfähigkeit ansehenGewaltfreie Kommunikation
Gefühle, Bedürfnisse und Grenzen klar ausdrücken, ohne andere abzuwerten. Das Thema verbindet Sprache, Konfliktlösung und Selbstkontrolle.
Kommunikation ansehenKlassenklima verbessern
Sicherheit, Beteiligung, Fairness und eine positive Fehlerkultur fördern. Ein gutes Klassenklima wirkt direkt auf Lernbereitschaft und Unterricht.
Klassenklima ansehenKonfliktlösung
Konflikte früh erkennen, Interessen benennen und tragfähige Lösungen entwickeln. Geeignet bei wiederkehrenden Streitmustern und festgefahrenen Rollen.
Konfliktlösung ansehenKlassengemeinschaft
Zusammenhalt, Beteiligung und gemeinsame Verantwortung stärken. Besonders hilfreich bei neuen Klassen, Gruppenteilung und schwachem Zusammenhalt.
Klassengemeinschaft ansehenSelbstvertrauen
Eigene Stärken wahrnehmen, sich beteiligen und Herausforderungen mutiger angehen. Selbstvertrauen wird durch echte Erfahrungen von Selbstwirksamkeit aufgebaut.
Selbstvertrauen ansehenWelches Thema passt zu welcher Situation?
Die folgenden Orientierungspunkte helfen bei der ersten Einordnung.
Bei Gewalt und Eskalation
Gewaltprävention, Selbstkontrolle, Konfliktlösung und klare Grenzen sind besonders relevant.
Bei Mobbing und Ausgrenzung
Mobbingprävention, Zivilcourage, Klassengemeinschaft und Cybermobbing sollten gemeinsam betrachtet werden.
Bei schwachem Zusammenhalt
Klassengemeinschaft, Teamfähigkeit, Sozialkompetenz und Klassenklima bilden einen passenden Schwerpunkt.
Bei Unsicherheit und Rückzug
Resilienz, Selbstvertrauen und soziale Unterstützung können gezielt gestärkt werden.
Bei Kommunikationsproblemen
Gewaltfreie Kommunikation, Konfliktlösung und aktives Zuhören stehen im Mittelpunkt.
Für präventive Schulentwicklung
Soziales Lernen, Resilienz, Zivilcourage und klare gemeinsame Regeln eignen sich als übergreifender Ansatz.
Wie lassen sich Themen sinnvoll kombinieren?
Viele Schulen möchten mehrere Ziele erreichen. Das ist möglich, solange ein klarer Hauptschwerpunkt bestehen bleibt. Ein Anti-Mobbing-Workshop kann Zivilcourage und Klassengemeinschaft integrieren. Ein Resilienztraining kann Selbstvertrauen und Teamfähigkeit ergänzen. Ein Projekttag zur Gewaltprävention kann Konfliktlösung und Kommunikation verbinden.
Weniger sinnvoll ist es, zu viele Themen oberflächlich anzureißen. Kinder brauchen Zeit, um Erfahrungen zu machen, diese zu reflektieren und auf den Alltag zu übertragen. Deshalb empfehlen wir, ein Hauptthema und ein bis zwei unterstützende Kompetenzen zu wählen.
Beispiel: Mobbingprävention
Hauptthema ist Mobbing. Ergänzend werden Zivilcourage, Klassengemeinschaft und Hilfewege bearbeitet. Dadurch bleibt die Suchintention klar, während die Gruppe konkrete Handlungsfähigkeit entwickelt.
Beispiel: Resilienz
Hauptthema ist der Umgang mit Rückschlägen. Ergänzend werden Selbstvertrauen, Fehlerkultur und soziale Unterstützung integriert.
Beispiel: Gewaltprävention
Hauptthema sind Grenzen und Selbstkontrolle. Ergänzend werden Kommunikation, Konfliktlösung und Verantwortung für die Gruppe gestärkt.
Sie sind unsicher, welches Thema für Ihre Klasse passt?
Beschreiben Sie uns kurz die Ausgangslage. Wir empfehlen einen klaren Schwerpunkt und ein realistisches Format.
Unverbindlich beraten lassen Programme vergleichenAnpassung an Schulform und Altersgruppe
Dasselbe Thema muss in einer zweiten Klasse anders vermittelt werden als in einer achten Klasse. Sprache, Beispiele, Aufgaben und Reflexion werden deshalb an Alter und Entwicklungsstand angepasst.
Grundschule
Grundschulkinder profitieren von klaren Regeln, kurzen Erklärungen und viel Bewegung. Themen wie Stopp, Hilfe, Fairness und Einbeziehung werden anschaulich vermittelt. Passende Übersichtsseiten sind Projekttage Grundschule, Gewaltprävention Grundschule und Resilienz Grundschule.
Weiterführende Schulen
In der Sekundarstufe spielen Gruppendruck, Status, Selbstbild, Sprache und digitale Kommunikation eine größere Rolle. Jugendliche brauchen reale Entscheidungssituationen und Reflexion auf Augenhöhe.
Förderschulen
Bei Förderschulen werden Aufgaben, Tempo und Sprache besonders flexibel angepasst. Wiederholung, klare visuelle Abläufe und kleinere Gruppen können sinnvoll sein.
Berufsschulen
Bei älteren Lerngruppen lassen sich Teamarbeit, Konfliktfähigkeit und Kommunikation stärker mit Ausbildung und Arbeitswelt verbinden.
Themen als Projekttag, Workshop oder Projektwoche
Die Themen können in unterschiedlichen Formaten umgesetzt werden. Ein Projekttag eignet sich für einen klaren Schwerpunkt. Ein Workshop kann kompakter angelegt sein. Eine Projektwoche bietet mehr Zeit für mehrere Themen und Vertiefung.
Ein Präventionstag kann mehrere Klassen oder Jahrgänge einbeziehen und ein sichtbares Signal für die gesamte Schule setzen.
Wie werden Themen nachhaltig im Schulalltag verankert?
Ein Projekttag kann einen starken Impuls geben. Nachhaltigkeit entsteht, wenn Schule und Klasse später an gemeinsame Erfahrungen anknüpfen. Lehrkräfte können zentrale Begriffe weiterverwenden, Schulsozialarbeit kann Themen vertiefen und Klassen können Regeln regelmäßig überprüfen.
Besonders hilfreich sind kurze, konkrete Botschaften: Ein Stopp gilt. Hilfe holen ist Stärke. Fehler gehören zum Lernen. Niemand wird absichtlich ausgeschlossen. Mein Verhalten beeinflusst die Gruppe.
Mögliche Anschlussmaßnahmen
- Klassenregeln sichtbar und konkret formulieren
- Reflexionsfragen im Klassenrat nutzen
- Teamaufgaben regelmäßig wiederholen
- Ansprechpartner und Hilfewege benennen
- positive Beispiele für Zivilcourage würdigen
- Vertiefungsworkshops zu einzelnen Themen planen
Die Rolle von Lehrkräften und Schulsozialarbeit
Lehrkräfte kennen die Klasse im Alltag und helfen dabei, Ziele realistisch zu formulieren. Während eines Projekts können sie neue Seiten ihrer Schülerinnen und Schüler beobachten. Schulsozialarbeit ist besonders wichtig, wenn Konflikte, Ausgrenzung oder belastete Kinder bereits bekannt sind.
Der externe Rahmen der TRY-BULLS Academy ergänzt diese Arbeit. Er ersetzt keine langfristige Begleitung, schafft aber neue Erfahrungen und eine gemeinsame Sprache.
Akute Fälle und präventive Themenarbeit unterscheiden
Eine Themen- oder Projektseite hilft bei der Auswahl eines präventiven Angebots. Bei akuten Mobbingfällen, schwerer Gewalt oder konkreten Bedrohungen braucht es zusätzlich strukturierte Fallarbeit und Schutzmaßnahmen.
Ein Klassenworkshop darf einzelne Kinder nicht öffentlich markieren. Persönliche Fälle gehören in geschützte Gespräche. Die Arbeit mit der Gruppe konzentriert sich auf Regeln, Rollen, Verantwortung und Handlungsmöglichkeiten.
Kosten und Förderung
Die Kosten richten sich nach Thema, Dauer, Ort, Gruppengröße und organisatorischem Aufwand. Je nach Schule können eigene Budgets, Fördervereine, Ganztagsmittel oder regionale Förderprogramme genutzt werden.
Weitere Informationen stehen unter Kosten und Förderung sowie Fördermittel für Schulen.
Checkliste für die Themenwahl
- Welche konkrete Situation beobachten wir?
- Was soll sich nach dem Projekt verändern?
- Welche Altersgruppe nimmt teil?
- Geht es um Prävention oder einen bereits eskalierten Fall?
- Welche Kompetenzen fehlen besonders?
- Welche Anschlussarbeit ist möglich?
- Welches Format passt: Workshop, Projekttag, Präventionstag oder Projektwoche?
Orientierung
Die beste Themenwahl ist nicht die mit den meisten Schlagworten. Sie ist die, die zur tatsächlichen Situation passt und eine klare, erreichbare Veränderung beschreibt.
Themenwahl aus Sicht von Schulleitung, Lehrkräften und Schulsozialarbeit
Die Entscheidung für ein Thema wird an Schulen häufig von mehreren Personen gemeinsam getroffen. Schulleitungen achten auf pädagogische Ziele, organisatorische Umsetzbarkeit und die Einbindung in das Schulkonzept. Lehrkräfte beurteilen, wie gut ein Schwerpunkt zur konkreten Klasse passt. Schulsozialarbeit bringt Beobachtungen zu Konflikten, Ausgrenzung, Gruppendynamik und einzelnen Belastungen ein.
Diese Perspektiven sollten nicht gegeneinanderstehen. Im besten Fall ergänzen sie sich. Eine Schulleitung kann einen schulweiten Präventionsschwerpunkt setzen, während Klassenleitungen und Schulsozialarbeit benennen, welche Themen in einzelnen Gruppen besonders relevant sind. Daraus kann ein gemeinsamer Präventionstag mit ergänzenden Klassenworkshops entstehen.
Für die Auswahl ist es hilfreich, nicht nur Probleme aufzuzählen, sondern Prioritäten zu setzen. Wenn eine Klasse gleichzeitig Konflikte, schwachen Zusammenhalt und einzelne Ausgrenzung erlebt, sollte geklärt werden, was aktuell den größten Handlungsdruck erzeugt. Ein klarer Schwerpunkt verhindert, dass ein Projekttag zu allgemein bleibt.
Hinweise für Schulleitungen
Schulleitungen sollten prüfen, wie das gewählte Thema mit bestehenden Leitbildern, Schulregeln und Präventionskonzepten verbunden werden kann. Ein einzelner Projekttag gewinnt an Wirkung, wenn er sichtbar Teil einer längerfristigen Entwicklung ist. Weitere Informationen bietet die Seite Für Schulleitungen.
Hinweise für Lehrkräfte
Lehrkräfte kennen die alltäglichen Situationen, in denen ein Thema sichtbar wird. Sie können konkrete Beispiele benennen, ohne einzelne Kinder vorab zu bewerten. Besonders hilfreich sind Beobachtungen zu Gruppenarbeiten, Pausen, Übergängen, Leistungsdruck und Reaktionen auf Fehler. Mehr dazu steht unter Für Lehrkräfte.
Hinweise für Schulsozialarbeit
Schulsozialarbeit kann einschätzen, ob ein präventiver Klassenworkshop ausreicht oder ob zusätzlich Fallarbeit, Beratung oder Schutzmaßnahmen notwendig sind. Die Seite Für Schulsozialarbeit bündelt passende Informationen.
Wie akute Fälle von präventiver Themenarbeit unterschieden werden
Eine Themenübersicht hilft dabei, einen geeigneten Präventionsschwerpunkt zu finden. Sie ersetzt jedoch keine Klärung akuter Fälle. Wenn ein Kind bereits über längere Zeit gemobbt wird, wenn schwere Gewalt stattgefunden hat oder konkrete Bedrohungen bestehen, braucht es zusätzliche Schritte.
In solchen Situationen muss die Schule Schutz, Dokumentation und individuelle Gespräche priorisieren. Ein Workshop kann die Gruppendynamik unterstützen, darf aber nicht dazu führen, dass betroffene Kinder öffentlich markiert werden. Auch vermeintlich verursachende Kinder sollten nicht vor der Klasse beschuldigt werden.
Präventive Themenarbeit konzentriert sich auf Regeln, Rollen, Handlungsmöglichkeiten und gemeinsame Verantwortung. Fallarbeit befasst sich dagegen mit konkreten Ereignissen, Beteiligten und Schutzmaßnahmen. Beide Ebenen können sich ergänzen, müssen aber klar getrennt bleiben.
Eltern in die Themenarbeit einbeziehen
Eltern möchten verstehen, warum eine Schule einen bestimmten Schwerpunkt setzt. Eine kurze, sachliche Information vor einem Projekttag schafft Transparenz. Sie kann erklären, welche Ziele verfolgt werden, wie Bewegung eingesetzt wird und welche Rolle Lehrkräfte und Schulsozialarbeit übernehmen.
Bei sensiblen Themen sollte die Kommunikation allgemein bleiben. Vertrauliche Informationen aus einzelnen Klassen gehören nicht in Rundschreiben oder Elternabende. Eltern können jedoch Hinweise erhalten, wie sie Gespräche zuhause unterstützen.
Hilfreiche Fragen sind beispielsweise: Was hat eure Gruppe heute gemeinsam geschafft? Wann ist Hilfe holen wichtig? Was bedeutet Respekt in einer konkreten Situation? Weitere Informationen finden Familien auf der Seite Für Eltern.
Themenwahl bei neuen Klassen und Übergängen
Übergänge sind sensible Phasen. Beim Wechsel in eine neue Schule oder Jahrgangsstufe entstehen Rollen und Beziehungen neu. Einige Kinder finden schnell Anschluss, andere bleiben zurückhaltend oder geraten früh in ungünstige Positionen.
In dieser Situation sind Klassengemeinschaft, Teamfähigkeit, soziales Lernen und Resilienz besonders geeignet. Die Gruppe erhält früh gemeinsame Erfahrungen und verständliche Regeln. Problematische Muster können dadurch zwar nicht vollständig verhindert, aber häufig früher erkannt werden.
Ein früher Projekttag ist besonders wertvoll, weil die Klasse noch offen für neue Kontakte ist. Gruppenwechsel und gemeinsame Herausforderungen können dazu beitragen, dass Kinder nicht ausschließlich in bereits bekannten Freundeskreisen bleiben.
Themenwahl bei wiederkehrenden Unterrichtsstörungen
Unterrichtsstörungen werden häufig als reines Disziplinproblem betrachtet. Tatsächlich können unterschiedliche Ursachen dahinterstehen: geringe Selbstkontrolle, fehlende Beteiligung, Unsicherheit, Konflikte in der Gruppe oder ein schwaches Sicherheitsgefühl.
Je nach Ursache kommen unterschiedliche Themen infrage. Gewaltprävention und Selbstkontrolle helfen bei impulsivem Verhalten. Teamfähigkeit und Klassenklima sind sinnvoll, wenn Gruppenarbeit und gegenseitiger Respekt schwach ausgeprägt sind. Resilienz kann Kinder stärken, die bei Fehlern oder Anforderungen schnell aufgeben.
Eine genaue Beobachtung verhindert, dass ein unpassendes Thema gewählt wird. Nicht jede laute Klasse braucht Gewaltprävention, und nicht jede ruhige Klasse besitzt eine starke Gemeinschaft.
Themenwahl bei digitalen Konflikten
Digitale Konflikte benötigen einen eigenen Blick. Klassenchats, private Gruppen und soziale Netzwerke verändern Reichweite und Geschwindigkeit von Ausgrenzung. Ein verletzender Kommentar kann in wenigen Minuten eine große Gruppe erreichen und bleibt oft gespeichert.
Bei digitalen Konflikten sollten Cybermobbing, Zivilcourage, Kommunikation und Hilfewege verbunden werden. Schülerinnen und Schüler brauchen klare Kriterien: Welche Inhalte dürfen nicht weitergeleitet werden? Wann sollten Screenshots gesichert werden? Welche Erwachsenen können helfen?
Auch Eltern und Schule müssen abgestimmt handeln. Digitale Prävention funktioniert nicht allein über Verbote, sondern über Verantwortung, Medienkompetenz und verlässliche Unterstützung.
Themenwahl bei Leistungsdruck und geringer Fehlerkultur
Wenn Kinder Angst vor Fehlern haben, sich wenig beteiligen oder schnell aufgeben, können Resilienz, Selbstvertrauen und Klassenklima besonders relevant sein. Eine sichere Fehlerkultur beeinflusst nicht nur das Wohlbefinden, sondern auch die Lernbereitschaft.
Schülerinnen und Schüler müssen erleben, dass ein Fehler nicht automatisch Bloßstellung bedeutet. Teamaufgaben können zeigen, dass erste Versuche scheitern dürfen und neue Strategien zu Erfolg führen. Diese Erfahrung lässt sich später auf Unterricht und Prüfungen übertragen.
Schulweite Themenstrategie statt einzelner Maßnahmen
Wenn mehrere Klassen ähnliche Herausforderungen erleben, kann eine schulweite Strategie sinnvoller sein als viele unverbundene Einzeltermine. Ein Präventionstag kann einen gemeinsamen Auftakt bilden. Danach werden einzelne Themen in Klassen vertieft.
Beispielsweise kann die gesamte Schule mit Respekt und Zivilcourage starten. Anschließend erhalten einzelne Klassen passende Workshops zu Mobbing, Resilienz oder Konfliktlösung. Dadurch bleibt die gemeinsame Botschaft sichtbar, während konkrete Bedarfe berücksichtigt werden.
Eine solche Struktur stärkt die thematische Klarheit und erleichtert die interne Kommunikation. Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und Ganztag können dieselben Begriffe und Regeln verwenden.
Wie ein Thema in den Alltag übertragen wird
Der Transfer beginnt bereits im Projekttag. Nach aktiven Aufgaben wird gemeinsam geklärt, was die Erfahrung mit Unterricht, Pausen oder Klassenchats zu tun hat. Diese Verbindung verhindert, dass das Angebot nur als besonderes Sportereignis wahrgenommen wird.
Nach dem Termin sollten zentrale Aussagen erneut auftauchen. Eine Klasse kann beispielsweise festhalten: Ein Stopp gilt. Wir holen Hilfe, wenn jemand ausgeschlossen wird. Fehler werden nicht ausgelacht. Bei Gruppenarbeiten wird jede Person einbezogen.
Kurze Wiederholungen wirken oft besser als seltene lange Gespräche. Eine regelmäßige Reflexionsfrage im Klassenrat kann ein Thema dauerhaft präsent halten.
Wann ein weiteres Thema sinnvoll wird
Manche Schulen möchten nach einem erfolgreichen Projekttag direkt das nächste Thema buchen. Das kann sinnvoll sein, wenn die Inhalte aufeinander aufbauen. Häufig ist es jedoch besser, zunächst einige Wochen mit den Ergebnissen zu arbeiten.
Nach dieser Phase lässt sich genauer beurteilen, welche Entwicklung sichtbar ist und wo weitere Unterstützung benötigt wird. Eine Klasse kann nach einem Teamtag beispielsweise erkennen, dass Kommunikation weiterhin schwierig bleibt. Dann bietet sich eine Vertiefung zur gewaltfreien Kommunikation oder Konfliktlösung an.
Qualitätsmerkmale guter Themenarbeit
- ein klar benannter Hauptschwerpunkt
- altersgerechte Sprache und sichere Übungen
- keine öffentliche Markierung einzelner Kinder
- Verbindung von Aktivität und Reflexion
- konkreter Transfer in den Schulalltag
- Abstimmung mit Lehrkräften und Schulsozialarbeit
- realistische Aussagen über Wirkung und Grenzen
- verbindliche Möglichkeiten zur Nachbereitung
Entscheidungshilfe
Wählen Sie zuerst das gewünschte Ergebnis und danach das Thema. So entsteht aus einer allgemeinen Herausforderung ein klarer pädagogischer Auftrag.
Referenzschulen und Bildungspartner
Die TRY-BULLS Academy war bereits an Schulen und Bildungseinrichtungen in Berlin, Brandenburg und Sachsen im Einsatz.









Das sagen Schulen über unsere Arbeit
Rückmeldungen aus Projekten zu Teamgeist, Fairness, Resilienz und respektvollem Umgang.
„Ein großartiges Projekt, welches mehr als nur einen gewaltfreien Umgang miteinander vermittelt. Die abwechslungsreichen Übungen und die Werte Respekt, Fairness, Solidarität, Integration und Passion haben das Klassenteam positiv beeinflusst.“Klasse 6bGrundschule Forst Mitte
„Besonders beeindruckend war, dass eine sonst sehr herausfordernde Klasse in diesem Rahmen ihre Stärken zeigen konnte. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten konzentriert und kooperativ zusammen.“Maria-Louise HartmannRespekt Coach · Christliche Schule Johanneum
„Im Projekt konnten unsere Schülerinnen und Schüler wichtige Werte wie Fairness, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung praxisnah erleben.“K. SchulzSchulleitung · Jahnschule Wittenberge
„Mit viel Spaß und Bewegung lernten die Kinder, wie wichtig Teamgeist, Fairness und Respekt im Sport und im Alltag sind.“Schule am BuntzelbergBerlin-Bohnsdorf
„Der Rugby-Tag hat den Schülerinnen und Schülern viel Freude bereitet. Teamgeist, Fairness und gegenseitiger Respekt wurden natürlich und praxisnah vermittelt.“Tamara JankowskiSchulsozialarbeit · Annedore-Leber-Grundschule
Häufige Fragen zu Themen für Schulen
Antworten für Schulleitungen, Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und Eltern.
Welche Themen bietet die TRY-BULLS Academy an?
Gewaltprävention, Mobbingprävention, Cybermobbing, Resilienz, Sozialkompetenz, Zivilcourage, Teamfähigkeit, Kommunikation, Klassenklima und Konfliktlösung.
Wie finden wir das passende Thema?
Ausgangspunkt sind konkrete Beobachtungen, das gewünschte Ziel, die Altersgruppe und die mögliche Anschlussarbeit.
Können mehrere Themen kombiniert werden?
Ja. Sinnvoll ist ein klares Hauptthema mit ein bis zwei unterstützenden Kompetenzbereichen.
Ist ein Projekttag auch präventiv sinnvoll?
Ja. Viele Themen wirken besonders gut, bevor sich problematische Muster verfestigen.
Welche Themen eignen sich bei Mobbing?
Mobbingprävention, Zivilcourage, Klassengemeinschaft, Cybermobbing und Hilfewege sind besonders relevant.
Welche Themen eignen sich bei Gewalt?
Gewaltprävention, Selbstkontrolle, Konfliktlösung, Kommunikation und klare Grenzen.
Welche Themen stärken unsichere Kinder?
Resilienz, Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit und soziale Unterstützung.
Für welche Schulformen sind die Themen geeignet?
Die Inhalte können für Grundschule, Förderschule, Sekundarstufe und Berufsschule angepasst werden.
Wie lange dauert ein Angebot?
Je nach Thema ist ein Workshop, Projekttag, Präventionstag oder eine Projektwoche möglich.
Wie wird Nachhaltigkeit gesichert?
Durch Reflexion, konkrete Regeln, Anschlussarbeit und die Einbindung von Lehrkräften und Schulsozialarbeit.
Was kosten die Angebote?
Die Kosten hängen von Thema, Dauer, Ort und Gruppengröße ab. Informationen stehen unter Kosten und Förderung.
Wie können wir eine Beratung anfragen?
Nutzen Sie das Kontaktformular oder die zentrale Projektanfrage.
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Rico Schmidt
Telefon: 0174 3015937
E-Mail: mail@try-bulls-academy.com
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