Resilienztraining Schule: Kinder nachhaltig stärken | TRY-BULLS
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Resilienztraining für Schulen

Resilienztraining Schule: Kinder stärken, Rückschläge bewältigen und Selbstvertrauen entwickeln

Praxisnahes Resilienztraining mit Bewegung, Teamaufgaben und Reflexion – für mehr Selbstwirksamkeit, Frustrationstoleranz und innere Stärke im Schulalltag.

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Resilienz entsteht durch bewältigbare Herausforderungen

Kinder werden nicht stark, indem Schwierigkeiten vollständig von ihnen ferngehalten werden. Sie werden stark, wenn sie lernen, Herausforderungen Schritt für Schritt zu bewältigen, Hilfe anzunehmen und nach Rückschlägen wieder handlungsfähig zu werden.

Das Resilienztraining der TRY-BULLS Academy verbindet Bewegung, klare Regeln, Teamaufgaben und Reflexion. So erleben Schülerinnen und Schüler unmittelbar, dass Fehler zum Lernen gehören und Stärke nicht bedeutet, immer alles allein schaffen zu müssen.

Was bedeutet Resilienz bei Kindern und Jugendlichen?

Resilienz beschreibt die Fähigkeit, belastende Situationen, Veränderungen, Konflikte und Rückschläge zu bewältigen, ohne dauerhaft die eigene Handlungsfähigkeit zu verlieren. Resiliente Kinder sind nicht immer ruhig, erfolgreich oder selbstsicher. Auch sie erleben Angst, Wut, Enttäuschung und Überforderung. Der Unterschied liegt darin, dass sie Wege finden, mit diesen Gefühlen umzugehen und Unterstützung zu nutzen.

In der Schule zeigt sich Resilienz in vielen kleinen Situationen: Ein Kind gibt nach einem Fehler nicht sofort auf. Eine Schülerin traut sich, um Hilfe zu bitten. Ein Jugendlicher kann Kritik annehmen, ohne sich vollständig zurückzuziehen. Eine Klasse bleibt bei einer schwierigen Teamaufgabe im Gespräch, statt sich gegenseitig die Schuld zu geben.

Resilienz ist keine angeborene Eigenschaft, die ein Kind entweder besitzt oder nicht besitzt. Sie kann entwickelt und gestärkt werden. Entscheidend sind positive Beziehungen, sichere Rahmenbedingungen, realistische Herausforderungen und Erfahrungen von Selbstwirksamkeit.

Das Training der TRY-BULLS Academy setzt genau hier an. Schülerinnen und Schüler sollen erleben: Ich kann etwas bewirken. Ich darf Fehler machen. Ich kann mir Unterstützung holen. Ich muss nicht sofort perfekt sein. Und ich kann nach einer schwierigen Situation einen neuen Versuch starten.

Resilienz bedeutet nicht Härte

Innere Stärke zeigt sich nicht darin, Gefühle zu verdrängen oder Probleme allein zu lösen. Resilienz bedeutet, eigene Grenzen wahrzunehmen, Unterstützung anzunehmen und trotz Schwierigkeiten wieder handlungsfähig zu werden.

Typische Situationen, in denen Resilienz gefragt ist

  • Fehler und Misserfolge im Unterricht
  • Konflikte mit Mitschülerinnen und Mitschülern
  • Prüfungsdruck und Leistungsanforderungen
  • Übergänge in neue Klassen oder Schulformen
  • Ausgrenzung oder Unsicherheit in Gruppen
  • schnelle Frustration bei schwierigen Aufgaben
  • Angst vor Bewertung oder Bloßstellung
  • Veränderungen im familiären oder schulischen Umfeld

Resilienz wird durch gemeinsames Handeln sichtbar

Bewegung und Teamaufgaben schaffen sichere Situationen, in denen Kinder Herausforderungen annehmen, Rückschläge verarbeiten und neue Lösungswege ausprobieren können.

Resilienztraining für Schulen mit der TRY-BULLS Academy
Video: Resilienz und Teamarbeit in der Praxis

So arbeitet die TRY-BULLS Academy mit Schulklassen

Das Video zeigt eine echte Szene aus der bewegungsorientierten Projektarbeit. Die Schülerinnen und Schüler erleben, wie Regeln, Zusammenarbeit und Selbstkontrolle zu gemeinsamen Erfolgen führen.

▶ Echte Szene aus einem Schulprojekt – zum Abspielen klicken

Welche Fähigkeiten stärkt ein Resilienztraining in der Schule?

Resilienz besteht nicht aus einer einzigen Fähigkeit. Verschiedene Schutzfaktoren wirken zusammen und helfen Kindern, Belastungen besser zu bewältigen. Das Training setzt deshalb an mehreren Bereichen gleichzeitig an.

Selbstwirksamkeit

Selbstwirksamkeit bedeutet die Überzeugung: Ich kann durch mein Verhalten etwas verändern. Kinder mit hoher Selbstwirksamkeit probieren eher neue Wege aus und geben nach Rückschlägen nicht so schnell auf. Im Training erhalten sie Aufgaben, die herausfordernd, aber bewältigbar sind. Dadurch erleben sie echte Fortschritte.

Selbstvertrauen

Selbstvertrauen entsteht nicht durch ständiges Lob, sondern durch Erfahrungen. Ein Kind muss spüren, dass es etwas beitragen kann. Teamaufgaben bieten dafür viele Möglichkeiten: Manche Kinder erklären gut, andere behalten den Überblick, motivieren die Gruppe oder erkennen Lösungen, die zuvor niemand gesehen hat.

Frustrationstoleranz

Wenn eine Aufgabe nicht sofort gelingt, entstehen echte Emotionen. Genau darin liegt eine wichtige Lernchance. Die Schülerinnen und Schüler üben, kurz innezuhalten, einen Fehler zu akzeptieren und gemeinsam einen neuen Versuch zu planen. Das stärkt die Fähigkeit, auch im Unterricht bei schwierigen Aufgaben dranzubleiben.

Gefühlsregulation und Selbstkontrolle

Resiliente Kinder müssen Gefühle nicht unterdrücken. Sie lernen vielmehr, Wut, Angst oder Enttäuschung wahrzunehmen und trotzdem Entscheidungen zu treffen. Bewegungsorientierte Übungen zeigen unmittelbar, wie Impulse das Team beeinflussen und warum kontrollierte Stärke wichtiger ist als Lautstärke oder Dominanz.

Problemlösefähigkeit

In Teamaufgaben gibt es nicht immer einen vorgegebenen Lösungsweg. Die Gruppe muss beobachten, planen, ausprobieren und ihre Strategie anpassen. Kinder lernen dadurch, Herausforderungen nicht nur als Hindernis, sondern als lösbare Aufgabe zu betrachten.

Soziale Unterstützung

Resilienz ist keine Einzelleistung. Kinder brauchen verlässliche Beziehungen und die Erfahrung, dass Hilfe verfügbar ist. Deshalb lernen sie im Training, Unterstützung anzubieten, anzunehmen und rechtzeitig einzufordern.

Verantwortung

Wer Verantwortung übernimmt, erlebt sich als wirksam. Im Training geht es nicht nur um Verantwortung für sich selbst, sondern auch für das Team. Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass ihr Verhalten Sicherheit, Motivation und Erfolg der Gruppe beeinflusst.

So läuft ein Resilienztraining für Schulen ab

Das Training verbindet Aktivierung, bewältigbare Herausforderungen, Teamarbeit und gemeinsame Reflexion.

01

Sicherer Rahmen

Die Klasse lernt Ziele und Regeln kennen. Fehler werden ausdrücklich als Teil des Lernprozesses eingeordnet.

02

Aktivierung

Einfache Bewegungsaufgaben schaffen Energie, Vertrauen und erste Erfolgserlebnisse.

03

Herausforderungen

Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten Aufgaben, die Konzentration, Mut und Durchhaltevermögen verlangen.

04

Teamarbeit

Die Gruppe muss kommunizieren, Unterstützung organisieren und unterschiedliche Stärken nutzen.

05

Reflexion

Die Klasse bespricht, wie sie mit Fehlern, Druck, Frust und Unsicherheit umgegangen ist.

06

Transfer

Erkenntnisse werden auf Unterricht, Prüfungen, Konflikte und persönliche Herausforderungen übertragen.

Warum Bewegung beim Resilienztraining besonders gut wirkt

Resilienz lässt sich nicht allein durch Erklärungen vermitteln. Kinder müssen erleben, wie sie auf Herausforderungen reagieren. Bewegung schafft dafür unmittelbare Situationen. Wenn eine Aufgabe nicht gelingt, wenn Zeitdruck entsteht oder wenn eine Gruppe ihre Strategie ändern muss, werden Frust, Unsicherheit und Kooperation sichtbar.

Diese Erfahrungen sind pädagogisch wertvoll, weil sie in einem sicheren Rahmen stattfinden. Die Aufgabe kann wiederholt werden. Die Schülerinnen und Schüler erhalten Rückmeldungen und erleben, dass ein Fehler nicht das Ende bedeutet. Ein neuer Versuch wird möglich.

Die Werte des Rugbysports passen besonders gut zu diesem Ansatz. Respekt, Disziplin, Teamgeist, kontrollierte Kraft und Verantwortung machen deutlich, dass Stärke nicht mit Härte verwechselt werden darf. Es geht nicht um Kontaktsport, sondern um sichere und altersgerechte Übungen.

Sie möchten Kinder stärken, bevor Belastungen zu großen Problemen werden?

Wir stimmen das Resilienztraining auf Alter, Gruppensituation und Zielsetzung Ihrer Schule ab.

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Für welche Klassen ist das Resilienztraining geeignet?

Resilienztraining ist nicht nur für Kinder mit erkennbaren Schwierigkeiten sinnvoll. Es kann präventiv eingesetzt werden und gesamte Klassen stärken. Besonders hilfreich ist das Angebot bei Übergängen, nach belastenden Phasen, bei geringer Frustrationstoleranz oder wenn viele Kinder wenig Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zeigen.

Grundschule

Grundschulkinder brauchen klare Regeln, kurze Reflexionsphasen und konkrete Erfolgserlebnisse. Das Training arbeitet deshalb anschaulich und bewegungsreich. Weitere Informationen bietet die Seite Resilienz Grundschule.

Weiterführende Schulen

In der Sekundarstufe stehen Leistungsdruck, soziale Anerkennung, Selbstbild und Gruppendynamik stärker im Mittelpunkt. Jugendliche profitieren von Aufgaben, die echte Verantwortung bieten und nicht kindlich wirken. Reflexion findet auf Augenhöhe statt.

Neu zusammengesetzte Klassen

Beim Übergang in eine neue Schule oder Jahrgangsstufe müssen Kinder gleichzeitig Beziehungen aufbauen und neue Anforderungen bewältigen. Ein Resilienztraining kann Sicherheit schaffen, gegenseitige Unterstützung fördern und die Klassengemeinschaft stärken.

Klassen mit hoher Frustration und Konfliktbelastung

Wenn Aufgaben schnell abgebrochen werden, Fehler zu Schuldzuweisungen führen oder Konflikte rasch eskalieren, kann das Training Selbstkontrolle und Problemlösefähigkeit fördern. Bei stärkerem Konfliktfokus lässt es sich mit Gewaltprävention und Konfliktlösung verbinden.

Resilienz, Selbstvertrauen und soziales Lernen

Resilienz ist eng mit Selbstvertrauen und sozialer Unterstützung verbunden. Kinder können Herausforderungen leichter bewältigen, wenn sie eigene Stärken kennen und gleichzeitig wissen, dass sie nicht alles allein schaffen müssen.

Deshalb verbindet die TRY-BULLS Academy das Resilienztraining mit Elementen aus sozialem Lernen, Teamfähigkeit und Selbstvertrauen stärken. Die Klasse lernt, dass persönliche Stärke und Gemeinschaft keine Gegensätze sind.

Ein Kind kann selbstbewusst handeln und trotzdem Hilfe annehmen. Es kann eigene Grenzen vertreten und gleichzeitig Rücksicht auf andere nehmen. Genau diese Balance ist für den Schulalltag wichtig.

Wie gelingt der Transfer in den Schulalltag?

Ein einzelner Projekttag kann wertvolle Erfahrungen schaffen. Nachhaltig wird das Training, wenn Lehrkräfte und Schulsozialarbeit später an gemeinsame Begriffe und Situationen anknüpfen. Die Klasse kann sich erinnern, wie sie eine schwierige Aufgabe gelöst hat und welche Verhaltensweisen dabei geholfen haben.

Besonders hilfreich sind kurze, verständliche Botschaften: Fehler sind Informationen. Hilfe holen ist Stärke. Ein neuer Versuch ist möglich. Mein Verhalten beeinflusst die Gruppe. Solche Sätze können in Klassenstunden, bei Gruppenarbeiten und vor Prüfungen erneut aufgegriffen werden.

Mögliche Anschlussmaßnahmen

  • regelmäßige kurze Reflexion nach schwierigen Aufgaben
  • Stärken einzelner Kinder bewusst sichtbar machen
  • Fehlerkultur im Unterricht positiv gestalten
  • gemeinsame Strategien für Stress und Frust entwickeln
  • Teamaufgaben in Klassenstunden wiederholen
  • weitere Angebote zum Klassenklima oder zur Gewaltprävention einsetzen

Vorteile für Lehrkräfte und Schulsozialarbeit

Der externe Rahmen ermöglicht neue Beobachtungen. Kinder, die im Unterricht zurückhaltend wirken, zeigen möglicherweise Führungsstärke oder Kreativität. Schülerinnen und Schüler, die häufig anecken, können Energie konstruktiv einsetzen und Verantwortung übernehmen.

Vor dem Training werden Anlass, Zielgruppe und Besonderheiten abgestimmt. So kann das Angebot bestehende Präventionskonzepte und Maßnahmen der Schulsozialarbeit sinnvoll ergänzen.

Lehrkräfte erhalten außerdem konkrete Anknüpfungspunkte für den Alltag. Die Erfahrungen aus dem Training lassen sich später nutzen, um schwierige Lernphasen, Konflikte und Gruppenarbeiten gemeinsam zu reflektieren.

Resilienztraining und Prävention

Resilienz schützt nicht vor jeder Belastung. Sie kann Kindern jedoch helfen, mit Druck, Ausgrenzung und Konflikten handlungsfähiger umzugehen. Deshalb ergänzt Resilienztraining die Mobbingprävention und Gewaltprävention sinnvoll.

Ein selbstsicheres Kind erkennt möglicherweise früher, dass es Hilfe braucht. Eine resiliente Klasse kann Konflikte besser aushalten, ohne sofort in Schuldzuweisungen zu geraten. Gleichzeitig darf Resilienz nie als Aufforderung verstanden werden, belastende Situationen einfach auszuhalten. Erwachsene bleiben verantwortlich für Schutz und klare Grenzen.

Organisation, Kosten und Förderung

Das Resilienztraining kann als einzelner Projekttag, kürzerer Workshop oder Teil einer Projektwoche umgesetzt werden. Dauer, Gruppengröße, Anzahl der Klassen und räumliche Möglichkeiten werden individuell abgestimmt.

Eine Turnhalle oder geeignete Bewegungsfläche ist ideal. Sportliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Übungen werden sicher und altersgerecht gestaltet.

Die Kosten richten sich nach Umfang, Ort und organisatorischem Aufwand. Hinweise zu Finanzierungsmöglichkeiten finden Schulen unter Kosten und Förderung sowie Fördermittel für Schulen.

Fehlerkultur als Grundlage für Resilienz

Wie Kinder mit Fehlern umgehen, hängt stark davon ab, welche Erfahrungen sie in Schule und Familie machen. Wenn Fehler überwiegend als Versagen erlebt werden, vermeiden Schülerinnen und Schüler neue Herausforderungen. Sie wählen sichere Aufgaben, geben schneller auf oder versuchen, Verantwortung abzugeben. Eine resilienzfördernde Fehlerkultur vermittelt dagegen: Fehler zeigen, wo Lernen beginnt.

Im Training erleben Kinder, dass ein erster Versuch scheitern darf. Entscheidend ist, wie die Gruppe danach reagiert. Wird jemand ausgelacht? Sucht die Klasse nach Schuldigen? Oder gelingt es, ruhig zu analysieren und eine neue Strategie zu entwickeln? Diese Fragen machen sichtbar, wie eng Resilienz und Klassenklima miteinander verbunden sind.

Lehrkräfte können diese Erfahrung später auf den Unterricht übertragen. Statt ausschließlich das richtige Ergebnis zu bewerten, können sie auch gute Lösungswege, mutige Versuche und sinnvolle Fragen würdigen. Das stärkt Kinder, die fachlich noch unsicher sind, aber bereit bleiben, sich anzustrengen.

Resilienz bei Leistungsdruck und Prüfungsangst

Viele Kinder erleben Druck, wenn sie bewertet werden. Manche reagieren mit Rückzug, andere mit Unruhe, Vermeidung oder starken körperlichen Beschwerden. Ein Resilienztraining kann Prüfungsangst nicht vollständig lösen, aber es kann hilfreiche Grundhaltungen fördern: Ich darf nervös sein. Ich kann mich vorbereiten. Ich kann nach einem Fehler weitermachen. Und ich kann Unterstützung nutzen.

Im bewegungsorientierten Rahmen lernen Schülerinnen und Schüler, auch unter Zeitdruck handlungsfähig zu bleiben. Sie üben, kurz zu stoppen, Aufgaben zu ordnen und sich auf den nächsten möglichen Schritt zu konzentrieren. Diese Strategien lassen sich später vor Klassenarbeiten, Präsentationen und mündlichen Prüfungen wieder aufgreifen.

Wichtig ist dabei, Leistungsdruck nicht allein als individuelles Problem des Kindes zu betrachten. Auch Unterrichtsgestaltung, Kommunikation und Erwartungen beeinflussen, wie sicher oder bedroht sich Schülerinnen und Schüler fühlen. Resilienzförderung wirkt am besten, wenn sie mit einer wertschätzenden Lernkultur verbunden wird.

Eltern als wichtige Unterstützung

Eltern möchten ihre Kinder schützen. Manchmal führt diese Sorge dazu, dass Schwierigkeiten sofort aus dem Weg geräumt werden. Kurzfristig entlastet das, langfristig fehlen dem Kind jedoch Erfahrungen, Herausforderungen selbst oder mit angemessener Unterstützung zu bewältigen.

Resilienzfördernde Elternarbeit bedeutet deshalb nicht, Kinder allein zu lassen. Eltern können zuhören, Gefühle ernst nehmen und gemeinsam nach nächsten Schritten suchen. Statt sofort eine Lösung vorzugeben, können sie fragen: Was hast du schon versucht? Wer könnte dir helfen? Was wäre ein kleiner nächster Schritt?

Nach einem Projekttag kann eine kurze Elterninformation hilfreich sein. Sie erklärt, welche Themen bearbeitet wurden und welche Botschaften zuhause aufgegriffen werden können. Weitere Informationen bündelt die Seite Für Eltern.

Resilienz und Schutz vor Ausgrenzung

Resilienz kann Kindern helfen, schwierige soziale Situationen besser zu bewältigen. Sie darf jedoch niemals als Ersatz für Schutz verstanden werden. Ein Kind, das ausgegrenzt oder gemobbt wird, braucht nicht einfach mehr Widerstandskraft. Es braucht Erwachsene, die handeln und klare Grenzen setzen.

Deshalb verbindet die TRY-BULLS Academy Resilienzförderung bei Bedarf mit Anti-Mobbing-Arbeit und Zivilcourage. Kinder lernen, Hilfe zu holen, Grenzen zu benennen und andere zu unterstützen. Gleichzeitig bleibt die Verantwortung für Schutz und Intervention bei den Erwachsenen.

Nachbereitung durch Schule und Schulsozialarbeit

Die Wirkung eines Resilienztrainings steigt, wenn zentrale Erfahrungen im Alltag weitergeführt werden. Lehrkräfte können regelmäßig kurze Reflexionsfragen stellen: Was hat heute trotz Schwierigkeit funktioniert? Welche Hilfe war nützlich? Was möchten wir beim nächsten Versuch anders machen?

Schulsozialarbeit kann einzelne Themen vertiefen, etwa den Umgang mit Stress, Konflikten oder Selbstzweifeln. Bei stark belasteten Kindern kann darüber hinaus individuelle Unterstützung notwendig sein. Ein Klassenprojekt ersetzt keine therapeutische oder medizinische Behandlung.

Für die schulische Planung ist es hilfreich, bereits vor dem Projekttag zu klären, welche Anschlussmöglichkeiten vorhanden sind. Dadurch entsteht aus einem besonderen Tag ein Baustein langfristiger Präventions- und Entwicklungsarbeit.

Ein realistisches Ziel

Resilienztraining macht Kinder nicht unverwundbar. Es stärkt sie darin, Belastungen wahrzunehmen, Unterstützung zu nutzen, Rückschläge einzuordnen und Schritt für Schritt wieder handlungsfähig zu werden.

Referenzschulen und Bildungspartner

Die TRY-BULLS Academy war bereits an Schulen und Bildungseinrichtungen in Berlin, Brandenburg und Sachsen im Einsatz.

Das sagen Schulen über unsere Arbeit

Rückmeldungen aus Projekten zu Selbstvertrauen, Teamgeist, Kooperation und respektvollem Umgang.

★★★★★
„Ein großartiges Projekt, welches mehr als nur einen gewaltfreien Umgang miteinander vermittelt. Die abwechslungsreichen Übungen und die Werte Respekt, Fairness, Solidarität, Integration und Passion haben das Klassenteam positiv beeinflusst.“
Klasse 6bGrundschule Forst Mitte
★★★★★
„Besonders beeindruckend war, dass eine sonst sehr herausfordernde Klasse in diesem Rahmen ihre Stärken zeigen konnte. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten konzentriert und kooperativ zusammen.“
Maria-Louise HartmannRespekt Coach · Christliche Schule Johanneum
★★★★★
„Im Projekt konnten unsere Schülerinnen und Schüler wichtige Werte wie Fairness, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung praxisnah erleben.“
K. SchulzSchulleitung · Jahnschule Wittenberge
★★★★★
„Mit viel Spaß und Bewegung lernten die Kinder, wie wichtig Teamgeist, Fairness und Respekt im Sport und im Alltag sind.“
Schule am BuntzelbergBerlin-Bohnsdorf
★★★★★
„Der Rugby-Tag hat den Schülerinnen und Schülern viel Freude bereitet. Teamgeist, Fairness und gegenseitiger Respekt wurden natürlich und praxisnah vermittelt.“
Tamara JankowskiSchulsozialarbeit · Annedore-Leber-Grundschule

Häufige Fragen zum Resilienztraining für Schulen

Antworten für Schulleitungen, Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und Eltern.

Was ist das Ziel eines Resilienztrainings?

Das Training stärkt Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit, Frustrationstoleranz, Problemlösefähigkeit und den Umgang mit Belastungen.

Ist Resilienztraining nur für belastete Kinder geeignet?

Nein. Es kann präventiv mit ganzen Klassen durchgeführt werden und stärkt alle Schülerinnen und Schüler.

Kann ein Projekttag Resilienz dauerhaft stärken?

Ein Projekttag kann einen starken Impuls geben. Nachhaltig wird er, wenn Schule und Klasse später an die Erfahrungen anknüpfen.

Für welche Altersgruppen eignet sich das Training?

Das Angebot kann für Grundschule und weiterführende Schulen angepasst werden.

Wie lange dauert ein Resilienztraining?

Je nach Zielsetzung ist ein kürzerer Workshop oder ein vollständiger Projekttag mit etwa sechs Schulstunden möglich.

Müssen die Kinder sportlich sein?

Nein. Es sind keine sportlichen Vorkenntnisse erforderlich. Die Übungen sind sicher und werden an die Gruppe angepasst.

Wird eine Sporthalle benötigt?

Eine Turnhalle oder geeignete Bewegungsfläche ist ideal. Die räumlichen Bedingungen werden vorab abgestimmt.

Was unterscheidet Resilienz von Selbstvertrauen?

Selbstvertrauen ist ein wichtiger Teil von Resilienz. Resilienz umfasst zusätzlich den Umgang mit Belastungen, Fehlern, Unterstützung und schwierigen Gefühlen.

Kann das Training mit Gewaltprävention kombiniert werden?

Ja. Resilienztraining lässt sich gut mit Gewaltprävention, sozialem Lernen und Klassengemeinschaft verbinden.

Wie wird der Transfer in den Unterricht gesichert?

Durch Reflexionsphasen, verständliche Kernbotschaften und konkrete Anknüpfungspunkte für Lehrkräfte und Schulsozialarbeit.

Was kostet ein Resilienztraining?

Die Kosten hängen von Dauer, Ort, Gruppengröße und Umfang ab. Weitere Informationen finden Sie unter Kosten und Förderung.

Wie kann eine Schule das Training anfragen?

Nutzen Sie das Kontaktformular oder die zentrale Projektanfrage. Anschließend werden Ziele und Rahmenbedingungen abgestimmt.

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Schildern Sie uns kurz die Altersgruppe, die Klassensituation und Ihr Ziel. Wir entwickeln ein passendes Format für Ihre Schule.

TRY-BULLS Academy
Rico Schmidt
Telefon: 0174 3015937
E-Mail: mail@try-bulls-academy.com

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