Projekttage für Schulen: Prävention & Teamgeist | TRY-BULLS
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Projekttage für Schulen

Projekttage für Schulen, die Kinder bewegen und Klassen nachhaltig stärken

Gewaltprävention, Anti-Mobbing, soziales Lernen, Resilienz und Klassengemeinschaft – praxisnah, bewegungsorientiert und auf die Situation Ihrer Schule abgestimmt.

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Welcher Projekttag passt zu Ihrer Schule?

Schulen suchen selten einfach nur einen Programmpunkt. Sie möchten eine konkrete Herausforderung bearbeiten: wiederkehrende Konflikte, Ausgrenzung, geringe Frustrationstoleranz, eine schwache Klassengemeinschaft oder fehlende Zusammenarbeit.

Diese Übersichtsseite hilft Schulleitungen, Lehrkräften und Schulsozialarbeit dabei, den passenden Schwerpunkt zu finden und die nächsten Schritte zu planen.

Warum Projekttage für Schulen heute besonders sinnvoll sind

Ein guter Projekttag unterbricht nicht einfach den Stundenplan. Er schafft einen besonderen Lernraum. Kinder und Jugendliche erleben sich außerhalb gewohnter Unterrichtsmuster, übernehmen andere Rollen und können soziale Fähigkeiten praktisch ausprobieren. Gerade bei Themen wie Gewaltprävention, Mobbing, Teamfähigkeit und Resilienz reicht es nicht, Regeln nur zu erklären. Die Schülerinnen und Schüler müssen erfahren, wie sich ihr Verhalten auf andere und auf die gesamte Gruppe auswirkt.

Im Unterricht bleibt für diese Erfahrungen oft wenig Zeit. Lehrkräfte müssen Inhalte vermitteln, Leistungen bewerten und gleichzeitig soziale Konflikte auffangen. Ein externer Projekttag setzt einen klaren Schwerpunkt und ermöglicht konzentrierte Arbeit an der Klassengemeinschaft. Bewegung, Teamaufgaben und Reflexion greifen dabei ineinander.

Die TRY-BULLS Academy nutzt die Werte des Rugbysports als pädagogisches Werkzeug. Respekt, Fairness, Disziplin, Verantwortung und Teamgeist werden nicht als Schlagworte präsentiert, sondern in konkreten Situationen erlebbar. Es geht nicht darum, Kinder zu Rugbyspielerinnen und Rugbyspielern auszubilden. Es geht darum, über Bewegung einen Zugang zu sozialen Kompetenzen zu schaffen.

Ein Projekttag kann präventiv eingesetzt werden, bevor Probleme entstehen. Er kann eine neue Klasse beim Zusammenwachsen unterstützen oder gezielt auf wiederkehrende Konflikte und Ausgrenzung reagieren. Die Inhalte werden deshalb nicht nach einem starren Standard abgespult, sondern an Alter, Gruppengröße, Schulform und Ausgangslage angepasst.

Wichtig für die Planung

Ein Projekttag ersetzt keine langfristige Schulentwicklung. Er kann jedoch einen starken Impuls geben, neue gemeinsame Erfahrungen schaffen und eine Sprache etablieren, auf die Lehrkräfte und Schulsozialarbeit anschließend zurückgreifen können.

Typische Anlässe für einen Projekttag

  • eine neue Klasse soll schneller zusammenwachsen
  • Konflikte stören regelmäßig den Unterricht
  • Ausgrenzung oder Mobbing sollen früh gestoppt werden
  • die Klasse zeigt wenig Teamfähigkeit
  • Regeln werden im Alltag nicht verlässlich umgesetzt
  • Kinder reagieren schnell impulsiv oder aggressiv
  • Selbstvertrauen und Resilienz sollen gestärkt werden
  • eine Projektwoche braucht einen klaren Präventionsschwerpunkt

So sehen Projekttage der TRY-BULLS Academy aus

Unsere Projekttage verbinden Bewegung, Teamaufgaben und gemeinsame Reflexion. Das folgende Bild vermittelt einen Eindruck aus der praktischen Arbeit mit Schulklassen.

Projekttage für Schulen mit der TRY-BULLS Academy – Gewaltprävention, Teamgeist und soziales Lernen
Video: Projekttage in der Praxis

So arbeitet die TRY-BULLS Academy mit Schulklassen

Das Video zeigt, wie Bewegung, klare Regeln, Teamaufgaben und gemeinsame Reflexion zu einem aktiven Präventionsangebot verbunden werden.

▶ Echte Szene aus einem Schulprojekt – zum Abspielen klicken

Unsere Projekttage und Workshops für Schulen

Jedes Programm setzt einen klaren Schwerpunkt. Viele Themen lassen sich miteinander kombinieren, wenn die Situation der Klasse mehrere Bereiche betrifft.

Projekttag Gewaltprävention

Kinder lernen, Grenzen wahrzunehmen, Impulse besser zu kontrollieren und Konflikte ohne körperliche oder verbale Gewalt zu bearbeiten. Klare Regeln und bewegungsorientierte Übungen machen Selbstbeherrschung und Verantwortung unmittelbar erfahrbar.

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Anti-Mobbing-Workshop

Der Workshop richtet den Blick auf Ausgrenzung, Gruppendynamik, Rollen und Zivilcourage. Schülerinnen und Schüler erkennen, warum Mobbing nicht nur ein Konflikt zwischen zwei Personen ist und wie eine Klasse Verantwortung übernehmen kann.

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Soziales Lernen

Teamfähigkeit, Kommunikation, Empathie, Respekt und Selbstkontrolle stehen im Mittelpunkt. Das Programm eignet sich präventiv, für neue Klassen und für Gruppen, die gemeinsame Regeln stärker im Alltag verankern möchten.

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Klassengemeinschaft stärken

Gemeinsame Aufgaben schaffen neue Kontakte und Erfolgserlebnisse. Die Klasse lernt, unterschiedliche Stärken einzubeziehen, verlässlich zusammenzuarbeiten und Verantwortung für das gemeinsame Ziel zu übernehmen.

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Resilienztraining

Kinder und Jugendliche üben, mit Frust, Fehlern, Rückschlägen und Druck konstruktiver umzugehen. Sichere Herausforderungen und bewältigbare Aufgaben fördern Selbstwirksamkeit und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

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Präventionstag Schule

Ein Präventionstag verbindet mehrere Bausteine und kann klassen- oder jahrgangsbezogen organisiert werden. Schulen setzen damit ein sichtbares Zeichen für Respekt, Gewaltfreiheit, Verantwortung und ein positives Schulklima.

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Projektwoche Schule

Über mehrere Tage bleibt mehr Zeit für Wiederholung, Vertiefung und Transfer. Eine Projektwoche eignet sich für Schulen, die soziale Kompetenzen intensiver bearbeiten oder mehrere Klassen und Jahrgangsstufen einbeziehen möchten.

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Teamfähigkeit fördern

Dieses Angebot konzentriert sich auf Kooperation, Kommunikation, Rollen und gemeinsame Lösungswege. Es eignet sich besonders für Klassen, in denen Gruppenarbeit häufig scheitert oder einzelne Kinder nicht einbezogen werden.

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Gewaltfreie Kommunikation

Schülerinnen und Schüler lernen, Gefühle, Bedürfnisse und Grenzen klar auszudrücken, ohne andere abzuwerten. Der Schwerpunkt kann mit Konfliktlösung, sozialem Lernen und Gewaltprävention kombiniert werden.

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So finden Sie den passenden Schwerpunkt

Die Auswahl richtet sich nicht nur nach einem Schlagwort, sondern nach dem konkreten Ziel der Schule und der aktuellen Gruppensituation.

01

Ausgangslage klären

Geht es um Prävention, eine neue Klasse, wiederkehrende Konflikte, Ausgrenzung, Aggression oder fehlende Zusammenarbeit?

02

Ziel definieren

Soll die Klasse Grenzen besser achten, als Team zusammenwachsen, Konflikte fair klären oder Selbstvertrauen entwickeln?

03

Rahmen abstimmen

Alter, Gruppengröße, Anzahl der Klassen, zeitlicher Umfang und räumliche Möglichkeiten bestimmen die konkrete Umsetzung.

Gewaltprävention bei klaren Grenzüberschreitungen

Wenn körperliche Auseinandersetzungen, Drohungen, aggressive Sprache oder häufige Grenzüberschreitungen im Mittelpunkt stehen, ist ein Schwerpunkt auf Gewaltprävention an Schulen sinnvoll. Kinder lernen, Eskalationen früher wahrzunehmen, ein klares Stopp zu respektieren und Kraft kontrolliert einzusetzen.

Mobbingprävention bei Ausgrenzung und festgefahrenen Rollen

Nicht jeder Streit ist Mobbing. Wenn jedoch einzelne Kinder über längere Zeit systematisch ausgeschlossen, abgewertet oder angegriffen werden und ein Machtungleichgewicht entsteht, braucht es einen spezifischen Blick auf Gruppendynamik. Der Anti-Mobbing-Workshop stärkt Wahrnehmung, Verantwortung und Zivilcourage.

Soziales Lernen für Prävention und gemeinsames Miteinander

Wenn eine Klasse grundsätzlich an Kommunikation, Teamfähigkeit, Respekt und Selbstkontrolle arbeiten soll, bietet sich ein Projekttag zum sozialen Lernen an. Der Schwerpunkt eignet sich besonders gut für neue Klassen und als präventiver Baustein.

Klassengemeinschaft bei schwachem Zusammenhalt

Eine Gruppe kann konfliktarm wirken und trotzdem wenig Gemeinschaft besitzen. Kinder arbeiten dann nur mit engen Freundinnen und Freunden, einzelne bleiben außen vor und gemeinsame Ziele entwickeln kaum Bedeutung. Ein Projekttag zum Thema Klassengemeinschaft stärken schafft neue Kontakte und gemeinsame Erfolgserlebnisse.

Resilienz bei Unsicherheit, Druck und geringer Frustrationstoleranz

Wenn Kinder schnell aufgeben, Fehler vermeiden, sich wenig zutrauen oder bei Rückschlägen stark reagieren, kann ein Resilienzschwerpunkt helfen. Das Resilienztraining für Schulen verbindet Herausforderungen mit sicheren Erfolgserlebnissen und fördert Selbstwirksamkeit.

Sie sind noch unsicher, welcher Projekttag passt?

Beschreiben Sie uns kurz die Klasse, den Anlass und Ihr Ziel. Wir empfehlen anschließend einen geeigneten Schwerpunkt und einen realistischen zeitlichen Rahmen.

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Wie läuft ein Projekttag für Schulen ab?

Die konkrete Gestaltung hängt vom gewählten Thema ab. Trotzdem folgt jeder Projekttag einer klaren Struktur. Sie sorgt dafür, dass die Gruppe nicht nur beschäftigt wird, sondern einen nachvollziehbaren Lernprozess durchläuft.

Von der Anfrage bis zum Transfer

Eine klare Vorbereitung und eine verständliche Dramaturgie schaffen Sicherheit für Schule, Lehrkräfte und Klasse.

01

Vorgespräch

Anlass, Ziele, Alter, Gruppengröße, Besonderheiten und organisatorische Bedingungen werden abgestimmt.

02

Orientierung

Die Klasse lernt den Rahmen und die Regeln kennen. Es wird deutlich, dass es nicht um sportliche Leistung geht.

03

Aktivierung

Leichte Bewegungsaufgaben schaffen Energie, Sicherheit und erste gemeinsame Erfolgserlebnisse.

04

Teamaufgaben

Die Schülerinnen und Schüler müssen kommunizieren, planen, Verantwortung übernehmen und Regeln einhalten.

05

Reflexion

Die Gruppe bespricht, was funktioniert hat, wo Schwierigkeiten entstanden und welche Verhaltensweisen hilfreich waren.

06

Transfer

Erkenntnisse werden auf Unterricht, Pausen, Gruppenarbeit, Konflikte und gemeinsame Klassenregeln übertragen.

Projekttage passend zu Schulform und Altersgruppe

Ein Projekttag für eine zweite Klasse braucht andere Übungen, andere Sprache und andere Reflexionsfragen als ein Workshop für Jugendliche. Deshalb werden Tempo, Komplexität und körperliche Anforderungen an die jeweilige Altersgruppe angepasst.

Projekttage für Grundschulen

Grundschulkinder profitieren von klaren Regeln, anschaulichen Bildern, kurzen Erklärungen und viel Bewegung. Zentrale Themen sind Stopp-Regeln, Rücksicht, Fairness, der Umgang mit Frust und das Einbeziehen anderer Kinder. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Projekttage Grundschule.

Projekttage für Förderschulen

Bei Projekttagen an Förderschulen werden Aufgaben besonders flexibel angepasst. Verständliche Abläufe, Wiederholung, überschaubare Herausforderungen und eine wertschätzende Atmosphäre stehen im Vordergrund. Die Abstimmung mit Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften ist dabei besonders wichtig.

Projekttage für Gesamtschule, Realschule und Gymnasium

In weiterführenden Schulen spielen Gruppendruck, Anerkennung, Rollen, Sprache und Selbstbehauptung eine größere Rolle. Jugendliche reagieren sensibel auf moralische Belehrungen. Deshalb arbeiten wir mit echten Aufgaben, klarer Verantwortung und Reflexion auf Augenhöhe.

Projekttage für Berufsschulen

In der Berufsschule können Zusammenarbeit, Konfliktfähigkeit, Respekt und professionelle Kommunikation stärker mit Ausbildung und Arbeitswelt verbunden werden. Der Schwerpunkt wird an Alter, Lerngruppe und beruflichen Kontext angepasst.

Organisatorische Möglichkeiten

Projekttage können mit einer einzelnen Klasse, mehreren Gruppen oder einer gesamten Jahrgangsstufe umgesetzt werden. Je größer das Vorhaben, desto wichtiger ist eine frühzeitige Planung. Räume, Zeitfenster, Pausen, Gruppeneinteilung und die Einbindung schulischer Fachkräfte sollten klar abgestimmt sein.

Ein klassischer Projekttag umfasst häufig etwa sechs Schulstunden. Kürzere Workshops sind möglich, wenn ein klar begrenzter Schwerpunkt gewählt wird. Für eine intensive Bearbeitung mehrerer Themen bietet sich eine Projektwoche für Schulen an.

Eine Sporthalle oder geeignete Bewegungsfläche ist ideal, weil die Programme aktiv und bewegungsorientiert sind. Welche Ausstattung konkret benötigt wird, hängt vom Format ab und wird vorab geklärt. Schulen können sich zusätzlich an der Checkliste für Projekttage orientieren.

Wie wird ein Projekttag nachhaltig?

Nachhaltigkeit entsteht nicht allein durch die Länge des Projekts. Entscheidend ist, ob die Erfahrungen verständlich reflektiert und später wieder aufgegriffen werden. Deshalb verbinden wir jede aktive Phase mit Fragen, die den Transfer in den Schulalltag unterstützen.

Die Klasse kann beispielsweise erleben, dass eine Aufgabe erst gelingt, als alle zuhören und ein Kind mit einer besonderen Stärke einbezogen wird. In der Reflexion wird daraus eine konkrete Erkenntnis: Auch bei Gruppenarbeit im Unterricht braucht das Team klare Absprachen und unterschiedliche Rollen.

Lehrkräfte können solche Situationen nach dem Projekttag erneut ansprechen. Gemeinsame Begriffe, Regeln und Erfolgserlebnisse bilden dabei Anknüpfungspunkte. Besonders wirksam ist es, wenn der Projekttag in bestehende Präventionskonzepte, Klassenregeln oder die Arbeit der Schulsozialarbeit eingebunden wird.

Was Schulen nach dem Projekttag weiterführen können

  • zentrale Regeln sichtbar im Klassenraum festhalten
  • gemeinsame Reflexionsfragen in Klassenstunden nutzen
  • positive Rollen und Stärken einzelner Kinder bewusst aufgreifen
  • Teamaufgaben regelmäßig in den Unterricht integrieren
  • bei Bedarf weitere Schwerpunkte wie Klassenklima verbessern oder Konfliktlösung vertiefen

Was einen guten Projekttag auszeichnet

Ein guter Projekttag ist weder eine reine Sportveranstaltung noch ein langer Vortrag. Er verbindet Aktivität, klare Ziele, sichere Regeln und Reflexion. Jedes Kind sollte eine realistische Chance erhalten, etwas beizutragen und einen Erfolg zu erleben.

Ebenso wichtig ist eine klare Haltung. Grenzüberschreitungen werden nicht verharmlost, gleichzeitig werden Kinder nicht auf problematisches Verhalten reduziert. Sie erhalten die Möglichkeit, neue Handlungsweisen auszuprobieren und positive Verantwortung zu übernehmen.

Die TRY-BULLS Academy arbeitet praxisnah und ohne komplizierte Fachsprache. Die Werte des Rugbysports schaffen einen verständlichen Rahmen: Respekt vor anderen, Fairness trotz Konkurrenz, Disziplin bei Regeln, Verantwortung für das Team und kontrollierte Stärke.

Für wen diese Übersichtsseite besonders hilfreich ist

Die Entscheidung für einen Projekttag wird an Schulen häufig von mehreren Personen gemeinsam getroffen. Schulleitungen achten auf Ziel, Qualität, Organisation und Finanzierbarkeit. Lehrkräfte beurteilen, ob das Angebot zur Klasse passt und im Schulalltag anschlussfähig ist. Schulsozialarbeit und Respekt Coaches bringen häufig konkrete Beobachtungen zu Konflikten, Ausgrenzung oder Gruppendynamik ein. Fördervereine, Ganztagsträger und Elternvertretungen können bei Finanzierung und Umsetzung unterstützen.

Deshalb ist es sinnvoll, vor einer Anfrage intern kurz zu klären, welches Problem oder welches Entwicklungsziel im Mittelpunkt steht. Eine allgemeine Aussage wie „Die Klasse ist schwierig“ reicht für eine gute Planung selten aus. Hilfreicher sind konkrete Beobachtungen: Wann entstehen Konflikte? Welche Kinder werden wenig einbezogen? Wie reagiert die Gruppe auf Regeln? Gibt es bestimmte Situationen, in denen Eskalationen häufiger auftreten?

Je genauer die Ausgangslage beschrieben wird, desto passender können Übungen, Reflexionsfragen und Zeitumfang geplant werden. Dabei geht es nicht darum, einzelne Kinder zu stigmatisieren. Ziel ist vielmehr, die Dynamik der Gruppe zu verstehen und einen Rahmen zu schaffen, in dem neue Erfahrungen möglich werden.

Hinweise für Schulleitungen

Für Schulleitungen ist entscheidend, dass ein Projekttag fachlich zum Präventionskonzept der Schule passt und organisatorisch umsetzbar bleibt. Bei mehreren Klassen sollte früh geklärt werden, ob ein gemeinsamer Präventionstag, einzelne Klassentermine oder eine Projektwoche sinnvoller sind. Informationen zur Vorbereitung bietet die Seite Für Schulleitungen.

Hinweise für Lehrkräfte

Lehrkräfte kennen die Klasse im Alltag am besten. Ihre Beobachtungen helfen dabei, realistische Ziele zu formulieren. Während des Projekttages können sie neue Seiten der Gruppe wahrnehmen und anschließend an gemeinsame Erlebnisse anknüpfen. Weitere Hinweise finden sich auf der Seite Für Lehrkräfte.

Hinweise für Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit kann den Projekttag in bestehende Maßnahmen einbetten und den Transfer begleiten. Besonders bei Mobbing, wiederkehrenden Konflikten oder einzelnen stark belasteten Kindern ist eine gute Abstimmung vor und nach dem Termin wichtig. Die Fachseite Für Schulsozialarbeit bündelt passende Informationen.

Finanzierung und Förderung von Projekttagen

Die Finanzierung eines Projekttages kann je nach Schule über unterschiedliche Wege erfolgen. Möglich sind beispielsweise schulische Budgets, Fördervereine, Ganztagsmittel, Präventionsfonds, kommunale Programme oder projektbezogene Fördermittel. Welche Möglichkeiten tatsächlich zur Verfügung stehen, hängt von Bundesland, Schulträger und Anlass ab.

Für eine belastbare Planung sollten Schulen zunächst Umfang, Anzahl der Gruppen und gewünschtes Format festlegen. Danach lässt sich prüfen, ob eine Eigenfinanzierung möglich ist oder Förderpartner einbezogen werden sollen. Eine klare Projektbeschreibung mit Zielgruppe, Problemstellung und erwarteter Wirkung erleichtert häufig die interne Abstimmung und die Beantragung von Mitteln.

Weitere Hinweise finden Schulen auf den Seiten Kosten und Förderung sowie Fördermittel für Schulen. Für eine konkrete Kalkulation werden Dauer, Ort, Gruppengröße und organisatorischer Aufwand individuell berücksichtigt.

Empfehlung für die interne Entscheidung

Formulieren Sie vor der Anfrage drei Punkte: Was beobachten wir? Was soll sich verändern? Woran würden wir erkennen, dass der Projekttag hilfreich war? Diese Fragen schaffen Klarheit und erleichtern die Auswahl des passenden Programms.

Weiterführende Fachinformationen

Für die schulische Planung und Einordnung von Präventionsprojekten finden Schulleitungen und pädagogische Fachkräfte ergänzende Informationen bei der Kultusministerkonferenz, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und der Bundeszentrale für politische Bildung.

Referenzschulen und Bildungspartner

Die TRY-BULLS Academy war bereits an Schulen und Bildungseinrichtungen in Berlin, Brandenburg und Sachsen im Einsatz.

Das sagen Schulen über unsere Projekttage

Rückmeldungen aus Projekten zu Teamgeist, Fairness, Kooperation und einem respektvollen Miteinander.

★★★★★
„Ein großartiges Projekt, welches mehr als nur einen gewaltfreien Umgang miteinander vermittelt. Die abwechslungsreichen Übungen und die Werte Respekt, Fairness, Solidarität, Integration und Passion haben das Klassenteam positiv beeinflusst.“
Klasse 6bGrundschule Forst Mitte
★★★★★
„Besonders beeindruckend war, dass eine sonst sehr herausfordernde Klasse in diesem Rahmen ihre Stärken zeigen konnte. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten konzentriert und kooperativ zusammen.“
Maria-Louise HartmannRespekt Coach · Christliche Schule Johanneum
★★★★★
„Im Projekt konnten unsere Schülerinnen und Schüler wichtige Werte wie Fairness, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung praxisnah erleben.“
K. SchulzSchulleitung · Jahnschule Wittenberge
★★★★★
„Mit viel Spaß und Bewegung lernten die Kinder, wie wichtig Teamgeist, Fairness und Respekt im Sport und im Alltag sind.“
Schule am BuntzelbergBerlin-Bohnsdorf
★★★★★
„Der Rugby-Tag hat den Schülerinnen und Schülern viel Freude bereitet. Teamgeist, Fairness und gegenseitiger Respekt wurden natürlich und praxisnah vermittelt.“
Tamara JankowskiSchulsozialarbeit · Annedore-Leber-Grundschule

Häufige Fragen zu Projekttagen für Schulen

Antworten für Schulleitungen, Lehrkräfte, Schulsozialarbeit, Ganztagsträger und Eltern.

Welche Projekttage bietet die TRY-BULLS Academy an?

Zu den Schwerpunkten gehören Gewaltprävention, Mobbingprävention, soziales Lernen, Klassengemeinschaft, Resilienz, Teamfähigkeit, Zivilcourage und gewaltfreie Kommunikation.

Für welche Altersgruppen eignen sich die Projekttage?

Die Angebote können für Grundschule, Sekundarstufe und je nach Thema für ältere Lerngruppen angepasst werden. Übungen, Sprache und Reflexion richten sich nach der Entwicklungsstufe.

Wie lange dauert ein Projekttag?

Ein vollständiger Projekttag umfasst häufig etwa sechs Schulstunden. Kürzere Workshops, mehrtägige Reihen und Projektwochen sind ebenfalls möglich.

Müssen die Schülerinnen und Schüler Rugby spielen können?

Nein. Es sind keine sportlichen Vorkenntnisse erforderlich. Rugby dient mit seinen Werten als pädagogischer Rahmen; die Übungen sind sicher und altersgerecht.

Ist ein Projekttag auch für herausfordernde Klassen geeignet?

Ja. Der klare, bewegungsorientierte Rahmen kann gerade bei konfliktbelasteten Klassen hilfreich sein. Die Ausgangslage sollte im Vorgespräch offen beschrieben werden.

Kann ein Projekttag präventiv stattfinden?

Ja. Präventive Projekttage eignen sich besonders für neue Klassen, Übergänge und Schulen, die frühzeitig an Teamgeist, Regeln und Klassenklima arbeiten möchten.

Wird eine Sporthalle benötigt?

Eine Turnhalle oder geeignete Bewegungsfläche ist ideal. Welche räumlichen Bedingungen erforderlich sind, wird individuell abgestimmt.

Können mehrere Klassen teilnehmen?

Ja. Je nach Zeit, Räumen und Anzahl der Trainer können mehrere Klassen oder Jahrgangsstufen eingeplant werden. Größere Vorhaben benötigen eine frühzeitige Abstimmung.

Wie wird der passende Schwerpunkt ausgewählt?

Im Vorgespräch werden Anlass, Zielgruppe, konkrete Herausforderungen und gewünschte Veränderungen besprochen. Daraus entsteht eine Empfehlung für Thema und Format.

Was kostet ein Projekttag?

Die Kosten hängen von Umfang, Ort, Gruppengröße und organisatorischem Aufwand ab. Weitere Informationen bietet die Seite Kosten und Förderung.

Wie kann eine Schule einen Projekttag anfragen?

Nutzen Sie das Kontaktformular auf dieser Seite oder die zentrale Projektanfrage. Anschließend werden Ziele, Rahmenbedingungen und mögliche Termine abgestimmt.

Den passenden Projekttag für Ihre Schule planen

Schildern Sie uns kurz die Altersgruppe, die Anzahl der Klassen, den Anlass und Ihr Ziel. Wir empfehlen ein passendes Format und stimmen die nächsten Schritte mit Ihnen ab.

TRY-BULLS Academy
Rico Schmidt
Telefon: 0174 3015937
E-Mail: mail@try-bulls-academy.com

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