Projekttage Realschule: Teamfähigkeit, Prävention und Verantwortung praxisnah stärken
Bewegungsorientierte Projekttage für eine Realschulklasse mit maximal 35 Schülerinnen und Schülern – aktiv, jugendgerecht und mit Bezug zu Schule, Praktikum und Beruf.
Projekttag Realschule anfragen Ablauf ansehen Themen entdeckenJugendliche brauchen praktische Erfahrungen
Realschülerinnen und Realschüler stehen zwischen schulischen Anforderungen, sozialen Veränderungen und der Vorbereitung auf Praktikum, Ausbildung und Beruf. Teamfähigkeit, Verlässlichkeit und Konfliktfähigkeit gewinnen dabei immer stärker an Bedeutung.
Die Projekttage Realschule der TRY-BULLS Academy verbinden Bewegung, Teamaufgaben und Reflexion. Jugendliche erleben unmittelbar, wie Kommunikation, Verantwortung und Selbstkontrolle den gemeinsamen Erfolg beeinflussen.
Inhaltsverzeichnis
Warum Projekttage an Realschulen sinnvoll sind
Realschulen verbinden unterschiedliche Lernwege und soziale Erfahrungen unter einem Dach. In einer Klasse treffen verschiedene Persönlichkeiten, Leistungsstände und Zukunftspläne aufeinander. Damit Zusammenarbeit gelingt, braucht es klare Regeln, gegenseitigen Respekt und die Fähigkeit, Unterschiede auszuhalten.
Im regulären Unterricht werden diese Themen häufig nur nebenbei bearbeitet. Ein Projekttag schafft einen zusammenhängenden Rahmen, in dem eine Klasse ihre Gruppendynamik bewusst erleben und reflektieren kann.
Projekttage Realschule eignen sich präventiv, nach einer neuen Klassenzusammensetzung oder bei konkreten Herausforderungen. Sie können Teamfähigkeit stärken, Konflikte entschärfen, Ausgrenzung thematisieren oder Resilienz und Selbstwirksamkeit fördern.
Pädagogischer Grundsatz
Unterschiedliche Stärken werden nicht bewertet oder gegeneinander ausgespielt. Die Klasse erlebt, dass gemeinsamer Erfolg verschiedene Beiträge braucht.
Was Schülerinnen und Schüler stärken können
- unterschiedliche Perspektiven respektieren
- Rollen und Verantwortung fair verteilen
- unter Druck klar kommunizieren
- Gruppendruck bewusst wahrnehmen
- Grenzen setzen und akzeptieren
- mit Fehlern und Rückschlägen umgehen
- Konflikte früh und respektvoll ansprechen
- gemeinsame Ziele zuverlässig verfolgen
Projekttage Realschule mit Bewegung und echten Teamaufgaben
Die Grafik zeigt den Ansatz der TRY-BULLS Academy: Jugendliche erleben Kooperation, Respekt und Verantwortung in konkreten Situationen.
So arbeitet die TRY-BULLS Academy mit Schulklassen
Das Video zeigt eine echte Szene aus der bewegungsorientierten Präventionsarbeit. Regeln, Teamgeist und Selbstkontrolle werden unmittelbar erlebbar.
Passende Themen für Projekttage Realschule
Der Schwerpunkt wird an Jahrgangsstufe, Klassendynamik und Ziel der Schule angepasst. Die Themen greifen ineinander, der Projekttag bleibt jedoch klar fokussiert.
Teamfähigkeit und Zusammenarbeit
Die Klasse erlebt, wie Rollen, Kommunikation und Verlässlichkeit den gemeinsamen Erfolg beeinflussen. Unterschiedliche Stärken werden bewusst eingebunden.
Mobbing- und Cybermobbingprävention
Ausgrenzung, Mitlaufen, Gruppendruck, Klassenchats und digitale Verantwortung werden realistisch bearbeitet. Vertiefende Informationen bieten Mobbingprävention Schule und Cybermobbing Schule.
Resilienz und Selbstwirksamkeit
Jugendliche lernen, Rückschläge auszuhalten, Unterstützung anzunehmen und nach einem Fehler erneut handlungsfähig zu werden.
Gewaltprävention und Deeskalation
Provokation, Grenzen, Impulskontrolle und sichere Handlungsmöglichkeiten werden praktisch trainiert. Dabei geht es um kontrollierte Stärke statt Eskalation.
Konfliktlösung und Kommunikation
Unterschiedliche Interessen gehören zu heterogenen Klassen. Die Jugendlichen lernen, Konflikte früh zu benennen und klare Vereinbarungen zu treffen.
Zivilcourage und soziale Verantwortung
Nicht mitlaufen, Hilfe holen, Betroffene einbeziehen und Verantwortung übernehmen werden als realistische Handlungsmöglichkeiten vermittelt.
Welches Thema passt zu Ihrer Realschulklasse?
Im Vorgespräch klären wir Jahrgangsstufe, Gruppendynamik und Ziel. Daraus entsteht ein passender Projekttag für genau eine Klasse.
Projekttag unverbindlich anfragen Alle Themen ansehenSo läuft ein Projekttag an der Realschule ab
Eine Klasse, maximal 35 Schülerinnen und Schüler und ein zusammenhängender Projekttag vom Morgen bis ungefähr 13:30 Uhr.
Vorgespräch
Jahrgang, Klassengröße, Dynamik, Thema und Organisation werden abgestimmt.
Klarer Einstieg
Ziele, Regeln und Arbeitsweise werden transparent und respektvoll erklärt.
Aktive Aufgaben
Bewegung schafft reale Situationen zu Führung, Kommunikation und Kooperation.
Herausforderung
Die Klasse muss Strategien anpassen, Rollen verteilen und Rückschläge bewältigen.
Reflexion
Beobachtungen werden auf Augenhöhe ausgewertet und eingeordnet.
Transfer
Die Klasse entwickelt klare Vereinbarungen für Unterricht, Pausen und digitale Räume.
Warum Bewegung in heterogenen Klassen wirkt
Bewegung schafft Situationen, in denen Schulnoten und klassische Leistungsbilder weniger wichtig sind. Jugendliche können Stärken zeigen, die im Unterricht nicht immer sichtbar werden: Mut, Organisation, Ruhe, Hilfsbereitschaft, Beobachtung oder Durchhaltevermögen.
Dadurch entstehen neue Rollen. Eine sonst zurückhaltende Person übernimmt Verantwortung. Ein dominanter Schüler muss zuhören. Die Klasse erlebt, dass Erfolg nicht nur von Lautstärke oder Schnelligkeit abhängt.
Rugby dient als Werterahmen: Respekt, Fairness, Disziplin, Teamgeist und kontrollierte Stärke. Es geht nicht um harten Kontaktsport oder sportliche Bewertung.
Anpassung an verschiedene Jahrgangsstufen
Jahrgänge 5 und 6
Nach dem Übergang von der Grundschule stehen Zugehörigkeit, neue Rollen, Regeln und sichere Kommunikation im Vordergrund. Aufgaben sind klar strukturiert und wechseln regelmäßig.
Jahrgänge 7 bis 10
Gruppendruck, Status, Ausgrenzung, digitale Kommunikation und Konflikte werden stärker einbezogen. Die Reflexion wird direkter und anspruchsvoller.
Oberstufe
Teamfähigkeit, Verantwortung, Leistungsdruck und Feedback können mit Kursarbeit, Prüfungen, Ausbildung und Zukunftsplanung verbunden werden.
Praktikum, Ausbildung und Berufsorientierung
Realschülerinnen und Realschüler sammeln häufig früh praktische Erfahrungen in Betrieben. Dort zählen nicht nur Fachwissen und Noten. Pünktlichkeit, Kommunikation, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und ein angemessener Umgang mit Kritik sind ebenso wichtig.
Der Projekttag macht diese Kompetenzen konkret sichtbar. Wer übernimmt Verantwortung? Wie reagieren Jugendliche auf Fehler? Werden Aufgaben zuverlässig abgeschlossen? Kann Unterstützung angenommen werden?
Die Reflexion übersetzt die Erfahrungen in Praktikum, Ausbildung und Beruf. So erhält der Projekttag einen direkten Nutzen über den Schulalltag hinaus.
Feedback geben und annehmen
In Praktikum und Ausbildung gehört Feedback zum Alltag. Manche Jugendliche erleben Kritik jedoch schnell als persönlichen Angriff. Im Projekttag wird geübt, Rückmeldungen konkret, respektvoll und lösungsorientiert zu formulieren.
Gleichzeitig lernen die Schülerinnen und Schüler, Kritik anzuhören, nachzufragen und einen Verbesserungsschritt auszuprobieren.
Eine Klasse pro Projekttag
Die TRY-BULLS Academy arbeitet an einem Projekttag mit genau einer Realschulklasse. Der gesamte Tag bleibt dieser Gruppe vorbehalten. So entsteht genügend Zeit für Vertrauen, Beteiligung und echte Reflexion.
Die maximale Gruppengröße beträgt 35 Schülerinnen und Schüler. Möchte eine Realschule mehrere Klassen unterstützen, werden separate Termine geplant.
Zeitrahmen bis ungefähr 13:30 Uhr
Der Projekttag beginnt üblicherweise am Morgen und endet ungefähr um 13:30 Uhr. Beginn, Pausen und genaue Endzeit können an Stundenplan, Mittagspause oder Busverbindungen angepasst werden.
Der Tag bleibt ein zusammenhängendes Format und wird nicht auf mehrere Klassen aufgeteilt.
Räume, Kleidung und Materialien
Ideal ist eine Turnhalle oder größere Bewegungsfläche. Ein Klassenraum kann für Reflexionsphasen genutzt werden. Bei geeigneten Bedingungen können einzelne Aufgaben im Freien stattfinden.
Die Schülerinnen und Schüler benötigen bequeme Kleidung, Hallenschuhe und Getränke. Sportliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Die Rolle der Klassenleitung
Die Klassenleitung bleibt während des Projekttags anwesend. Sie kennt die Klasse, kann besondere Situationen einordnen und später an Beobachtungen und Vereinbarungen anknüpfen.
Der Projekttag ermöglicht häufig neue Perspektiven auf Rollen und Stärken, die im Fachunterricht weniger sichtbar sind.
Die Rolle der Schulsozialarbeit
Schulsozialarbeit kann Informationen zur Gruppendynamik einbringen, sensible Situationen einordnen und die Nachbereitung begleiten. Bei akuten Mobbing- oder Gewaltfällen ersetzt ein Projekttag keine vertrauliche Fallarbeit.
Eltern und Sorgeberechtigte informieren
Eine kurze Information kann Thema, Ziel, Zeitrahmen, Kleidung und organisatorische Hinweise enthalten. Persönliche Konflikte und vertrauliche Angaben gehören nicht in ein allgemeines Elternschreiben.
Wie Projekttage Realschule nachhaltig wirken
Nach dem Projekttag können Vereinbarungen im Klassenrat, Unterricht, Tutorium oder in der Schulsozialarbeit weitergeführt werden. Kurze, regelmäßige Rückblicke helfen, gemeinsame Erfahrungen lebendig zu halten.
Die Klasse kann prüfen: Welche Absprachen funktionieren? Wo entstehen weiterhin Schwierigkeiten? Wie gehen wir bei Gruppenarbeiten und in Klassenchats miteinander um?
Mögliche Anschlussmaßnahmen
- Teamregeln für Gruppenarbeiten sichtbar machen
- Klassenchat-Regeln überprüfen
- Konflikt- und Feedbackgespräche strukturieren
- Zivilcourage und Hilfewege klären
- bei Bedarf Resilienz oder Mobbingprävention vertiefen
Grenzen eines Projekttags
Ein Projekttag kann wichtige Impulse setzen und eine Klasse stärken. Er ersetzt jedoch keine Krisenintervention, Therapie oder strukturierte Fallklärung bei akutem Mobbing und schwerer Gewalt.
Betroffene Schülerinnen und Schüler werden nicht vor der Klasse markiert. Schutz und vertrauliche Gespräche haben Vorrang.
Kosten und Förderung
Die Kosten hängen von Ort, Klassengröße, Thema und organisatorischem Aufwand ab. Nach dem Vorgespräch erhält die Schule ein transparentes Angebot.
Weitere Informationen stehen unter Kosten und Förderung sowie Fördermittel für Schulen.
Weiterführende Fachinformationen
Ergänzende Informationen zu schulischer Prävention, Sicherheit und politischer Bildung bieten die Kultusministerkonferenz, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung und die Bundesagentur für Arbeit.
Checkliste für die Anfrage
- Jahrgangsstufe und Anzahl der Schülerinnen und Schüler
- gewünschtes Thema oder beobachtete Herausforderung
- möglicher Termin und schulischer Zeitrahmen
- Turnhalle oder geeignete Bewegungsfläche
- besondere Unterstützungsbedarfe
- Ansprechpartner für Planung und Nachbereitung
Das Ziel
Projekttage Realschule schaffen einen aktiven Lernraum, in dem Jugendliche Verschiedenheit, Teamfähigkeit, Respekt und Verantwortung konkret erleben.
Projekttage Realschule bei neuen Klassen
Neue Klassen müssen Zugehörigkeit, Regeln und Rollen erst entwickeln. Ein Projekttag kann früh deutlich machen, dass Unterschiede normal sind und jede Person Verantwortung für das gemeinsame Klima trägt.
Wechselnde Teamaufgaben verhindern, dass nur bestehende Freundesgruppen zusammenarbeiten. Dadurch entstehen neue Kontakte und andere Stärken werden sichtbar.
Motivation, Eigenverantwortung und Zukunftsplanung
Jugendliche reagieren häufig ablehnend, wenn sie keinen Bezug zwischen einer Aufgabe und ihrem eigenen Leben erkennen. Deshalb werden Erfahrungen aus dem Projekttag mit Schule, Praktikum, Ausbildung und Zukunftsplanung verbunden.
Eigenverantwortung bedeutet, Absprachen einzuhalten, Hilfe zu holen, Kritik anzunehmen und die Wirkung des eigenen Verhaltens wahrzunehmen.
Gruppendruck und Status
Besonders in der Mittelstufe beeinflussen Anerkennung und Status viele Entscheidungen. Jugendliche schweigen, lachen mit oder grenzen andere aus, obwohl sie die Situation eigentlich kritisch sehen.
Im Projekttag wird reflektiert, wie Gruppendruck entsteht und welche sicheren Handlungsmöglichkeiten es gibt.
Prüfungsstress und Resilienz
Vor Abschlussprüfungen, Praktika und Bewerbungen steigen Druck und Unsicherheit. Resilienz bedeutet nicht, Belastung zu ignorieren, sondern mit realistischen Strategien handlungsfähig zu bleiben.
Jugendliche erleben, wie Vorbereitung, Unterstützung, Pausen und ein neuer Versuch nach Fehlern helfen können.
Konflikte zwischen Gruppen und Bildungsgängen
An Realschulen können sich Gruppen entlang von Kursen, Leistungen, Interessen oder sozialen Zugehörigkeiten bilden. Solche Unterschiede sind nicht automatisch problematisch.
Schwierig wird es, wenn Abwertung, Ausschluss oder feste Feindbilder entstehen. Teamaufgaben und Reflexion helfen, diese Dynamiken sichtbar zu machen, ohne einzelne Gruppen bloßzustellen.
Digitale Räume als Teil der Klassengemeinschaft
Klassenchats und soziale Netzwerke prägen Beziehungen auch außerhalb des Unterrichts. Regeln für Respekt, Weiterleitungen und Hilfewege gehören deshalb zur Präventionsarbeit.
Bei einem starken digitalen Schwerpunkt eignet sich ein eigener Workshop zu Cybermobbing.
Übergänge, Abschlüsse und Zukunftsorientierung
Vor Abschlüssen, Praktika oder neuen Kursstrukturen verändern sich Rollen und Erwartungen. Ein Projekttag kann Selbstwirksamkeit, Feedbackfähigkeit und Verantwortung für die eigene Zukunft stärken.
Warum genau eine Klasse pro Tag betreut wird
Heterogene Klassen brauchen Zeit, damit alle Beteiligten Zugang zu den Aufgaben finden und Reflexion nicht oberflächlich bleibt. Deshalb betreut die TRY-BULLS Academy genau eine Klasse pro Projekttag.
Der gesamte Vormittag steht dieser Gruppe zur Verfügung. Aufgaben, Tempo und Pausen können dadurch sinnvoll angepasst werden.
Leitgedanke
Gemeinschaft entsteht nicht dadurch, dass alle gleich sind. Sie entsteht, wenn Unterschiede respektiert und unterschiedliche Stärken für gemeinsame Ziele genutzt werden.
Projekttage Realschule in Klassen mit unterschiedlichen Bildungsgängen
An Realschulen lernen Schülerinnen und Schüler häufig mit unterschiedlichen Leistungsniveaus und Abschlusszielen gemeinsam. Diese Vielfalt kann bereichern, wenn sie nicht zu festen sozialen Hierarchien führt. Ein Projekttag schafft Aufgaben, bei denen schulische Leistung nicht der einzige Maßstab ist.
Planung, Mut, Bewegung, Ruhe, Ausdauer, Hilfsbereitschaft und Kommunikation können gleichermaßen wichtig sein. Dadurch erleben Jugendliche, dass jede Person etwas zum gemeinsamen Erfolg beitragen kann.
Diese Erfahrung wirkt besonders dann, wenn sich eine Klasse im Alltag stark über Noten, Kurse oder vermeintliche Leistungsgruppen definiert.
Inklusion und unterschiedliche Unterstützungsbedarfe
Auch an Realschulen lernen Jugendliche mit unterschiedlichen körperlichen, sprachlichen, emotionalen oder kognitiven Voraussetzungen zusammen. Der Projekttag wird so geplant, dass Beteiligung nicht an einer einzigen Fähigkeit hängt.
Aufgaben können angepasst, Rollen verändert und alternative Beteiligungsformen angeboten werden. Ziel ist nicht, alle gleich zu behandeln, sondern allen einen sicheren und sinnvollen Zugang zu ermöglichen.
Besondere Unterstützungsbedarfe sollten im Vorgespräch angesprochen werden. Dadurch können Tempo, Sprache, Raum und Pausen realistisch geplant werden.
Übergang von der Grundschule in die Realschule
Der Wechsel in die fünfte oder siebte Klasse bringt neue Lehrkräfte, größere Schulgebäude, andere Anforderungen und neue soziale Gruppen mit sich. Viele Jugendliche müssen ihren Platz erst finden.
Projekttage Realschule können in dieser Phase Orientierung und Zugehörigkeit stärken. Die Klasse entwickelt gemeinsame Regeln und erlebt, dass Kooperation wichtiger ist als frühe Statuskämpfe.
Konflikte zwischen Cliquen und Gruppen
In größeren und heterogenen Klassen entstehen häufig Cliquen. Das ist zunächst normal. Problematisch wird es, wenn Gruppen sich dauerhaft abwerten, gegeneinander arbeiten oder einzelne Jugendliche zwischen die Fronten geraten.
Teamaufgaben werden deshalb so zusammengesetzt, dass nicht immer dieselben Freundesgruppen miteinander arbeiten. Die Reflexion richtet sich auf Kommunikation, Rollen und Wirkung – nicht auf die öffentliche Bewertung einzelner Cliquen.
Bei festgefahrenen Konflikten kann zusätzlich die Seite Konflikte in Schulklassen lösen als Vertiefung dienen.
Klassenchat und digitale Gruppendynamik
Digitale Räume sind Teil der Klassengemeinschaft. Ein Konflikt endet nicht automatisch mit dem Schultag. Nachrichten, Screenshots, Bilder und Gruppenausschlüsse können Dynamiken verstärken.
Im Projekttag können Regeln für digitale Verantwortung aufgegriffen werden: keine Weiterleitung verletzender Inhalte, keine Bloßstellung, keine absichtliche Ausgrenzung aus wichtigen Klassengruppen und klare Hilfewege bei Bedrohungen.
Bei starkem digitalem Schwerpunkt empfiehlt sich ein eigener Workshop zu Cybermobbing.
Resilienz bei Leistungsdruck und Zukunftsfragen
Gesamtschülerinnen und Gesamtschüler erleben unterschiedliche Erwartungen an Abschlüsse, Praktika und berufliche Wege. Unsicherheit, Vergleich und Versagensangst können die Klassendynamik beeinflussen.
Resilienz bedeutet nicht, Belastung einfach auszuhalten. Jugendliche lernen, realistische Ziele zu setzen, Unterstützung anzunehmen und nach Rückschlägen wieder handlungsfähig zu werden.
In gemeinsamen Aufgaben wird sichtbar, dass ein neuer Versuch, eine veränderte Strategie oder eine klare Bitte um Hilfe echte Stärke zeigen kann.
Berufsorientierung und Teamfähigkeit
Spätestens in höheren Jahrgängen werden Praktika, Ausbildung und Beruf wichtiger. Zuverlässigkeit, Kommunikation und Zusammenarbeit sind dafür zentrale Fähigkeiten.
Ein Projekttag kann diese Kompetenzen praxisnah sichtbar machen. Wer übernimmt Verantwortung? Wie wird mit Fehlern umgegangen? Werden Absprachen eingehalten? Kann Feedback angenommen werden?
Die Reflexion verbindet die Erfahrungen mit Schule, Praktikum, Ausbildung und späterer Arbeitswelt.
Schulsozialarbeit und multiprofessionelle Teams
Realschulen arbeiten häufig mit Klassenleitungen, Fachlehrkräften, Schulsozialarbeit, Sonderpädagogik und weiteren Fachkräften. Diese unterschiedlichen Perspektiven können die Planung des Projekttags verbessern.
Im Vorgespräch sollte geklärt werden, welche Beobachtungen wichtig sind und wer die Nachbereitung übernimmt. Dadurch entsteht ein gemeinsamer pädagogischer Rahmen statt einzelner, unverbundener Maßnahmen.
Nachbereitung über vier Wochen
In der ersten Woche können zentrale Vereinbarungen sichtbar gemacht werden. Nach Gruppenarbeiten wird kurz geprüft, ob Rollen fair verteilt und alle beteiligt wurden.
Nach zwei Wochen kann der Klassenrat eine konkrete Regel auswerten. Nach drei oder vier Wochen folgt eine kurze Bilanz: Was funktioniert? Wo entstehen weiterhin Schwierigkeiten? Welches Thema braucht weitere Unterstützung?
Diese kurzen Schritte erhöhen die Wirkung, ohne den Unterricht dauerhaft zu belasten.
Wann ein weiterer Projekttag sinnvoll ist
Ein Folgetermin kann sinnvoll sein, wenn ein Thema besonders komplex ist oder sich nach einigen Wochen ein klarer Vertiefungsbedarf zeigt. Denkbar sind Resilienz, Cybermobbing, Konfliktlösung oder Klassengemeinschaft.
Die Entscheidung sollte sich an der tatsächlichen Entwicklung der Klasse orientieren. Nicht jede Gruppe braucht automatisch mehrere Termine.
Leitgedanke für Realschulen
Vielfalt wird dann zur Stärke, wenn Unterschiede nicht abgewertet werden und jede Person Verantwortung für das gemeinsame Lernen übernimmt.
Referenzschulen und Bildungspartner
Die TRY-BULLS Academy war bereits an Schulen und Bildungseinrichtungen in Berlin, Brandenburg und Sachsen im Einsatz.









Das sagen Schulen über unsere Arbeit
Rückmeldungen aus Projekten zu Teamgeist, Fairness, Verantwortung und respektvollem Umgang.
„Ein großartiges Projekt, welches mehr als nur einen gewaltfreien Umgang miteinander vermittelt. Die abwechslungsreichen Übungen und die Werte Respekt, Fairness, Solidarität, Integration und Passion haben das Klassenteam positiv beeinflusst.“Klasse 6bFörderschule Forst Mitte
„Besonders beeindruckend war, dass eine sonst sehr herausfordernde Klasse in diesem Rahmen ihre Stärken zeigen konnte.“Maria-Louise HartmannRespekt Coach · Christliche Schule Johanneum
„Im Projekt konnten unsere Schülerinnen und Schüler wichtige Werte wie Fairness, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung praxisnah erleben.“K. SchulzSchulleitung · Jahnschule Wittenberge
„Mit viel Spaß und Bewegung lernten die Schülerinnen und Schüler, wie wichtig Teamgeist, Fairness und Respekt im Sport und im Alltag sind.“Schule am BuntzelbergBerlin-Bohnsdorf
„Der Rugby-Tag hat den Schülerinnen und Schülern viel Freude bereitet. Teamgeist, Fairness und gegenseitiger Respekt wurden natürlich und praxisnah vermittelt.“Tamara JankowskiSchulsozialarbeit · Annedore-Leber-Förderschule
Häufige Fragen zu Projekttagen an Realschulen
Antworten für Schulleitungen, Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und Eltern.
Für welche Jahrgangsstufen ist der Projekttag geeignet?
Für die Jahrgänge 5 bis 10. Übungen und Reflexion werden an Alter und Entwicklungsstand angepasst.
Wie viele Klassen nehmen an einem Projekttag teil?
Genau eine Realschulklasse. Weitere Klassen erhalten separate Termine.
Wie groß darf die Klasse sein?
Maximal 35 Schülerinnen und Schüler.
Wie lange dauert der Projekttag?
In der Regel vom Morgen bis ungefähr 13:30 Uhr. Beginn und Pausen können angepasst werden.
Müssen die Jugendlichen sportlich sein?
Nein. Sportliche Vorkenntnisse oder Rugbyerfahrung sind nicht erforderlich.
Welche Themen sind möglich?
Teamfähigkeit, Berufsorientierung, Gewaltprävention, Mobbing, Cybermobbing, Resilienz und Konfliktlösung.
Wird eine Turnhalle benötigt?
Eine Turnhalle oder größere Bewegungsfläche ist ideal.
Bleibt die Lehrkraft dabei?
Ja. Ihre Anwesenheit ist für Sicherheit, Beobachtung und Nachbereitung wichtig.
Kann der Projekttag auf Praktikum und Ausbildung eingehen?
Ja. Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Feedback und Verantwortung können ausdrücklich mit Berufsorientierung verbunden werden.
Wie wird der Projekttag nachbereitet?
Durch Vereinbarungen, Unterricht, Klassenrat, Praktikumsvorbereitung oder Schulsozialarbeit.
Was kostet ein Projekttag?
Die Kosten hängen von Ort, Klassengröße, Thema und organisatorischem Aufwand ab.
Wie kann die Realschule anfragen?
Über das Kontaktformular oder die zentrale Projektanfrage.
Projekttag für Ihre Realschulklasse anfragen
Schildern Sie uns kurz Jahrgangsstufe, Klassengröße, Ausgangslage, gewünschten Schwerpunkt und möglichen Termin. Wir entwickeln ein passendes Konzept für genau eine Realschulklasse.
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Rico Schmidt
Telefon: 0174 3015937
E-Mail: mail@try-bulls-academy.com
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