Für Lehrkräfte | Projekttage vorbereiten & nachhaltig nutzen
Startseite › Für Lehrkräfte
Hilfestellung rund um Projekttage

Für Lehrkräfte: Projekttage sinnvoll auswählen, begleiten und nachhaltig im Unterricht nutzen

Diese Seite richtet sich an Lehrkräfte, die einen Projekttag zu Gewaltprävention, Mobbingprävention, Resilienz, Konfliktlösung, Teamfähigkeit oder sozialem Lernen vorbereiten und später im Schulalltag weiterführen möchten.

Vorbereitung ansehen Thema auswählen Projekttag anfragen

Projekttage sind mehr als ein besonderer Schultag

Ein Projekttag kann neue Impulse setzen, Gruppendynamiken sichtbar machen und wichtige Themen praktisch erlebbar machen.

Damit die Wirkung bleibt, brauchen Lehrkräfte klare Ziele, gute Vorbereitung und konkrete Anschlussmöglichkeiten für Unterricht, Klassenrat und Schulalltag.

Für Lehrkräfte: Welche Rolle haben Sie bei einem Projekttag?

Lehrkräfte kennen ihre Klasse besser als jeder externe Anbieter. Sie wissen, welche Situationen schwierig sind, welche Kinder Unterstützung benötigen und welche Themen bereits bearbeitet wurden.

Ihre Aufgabe ist nicht, den Projekttag selbst zu moderieren. Sie schaffen den schulischen Rahmen, bleiben anwesend, beobachten und helfen, Ergebnisse später weiterzuführen.

Grundsatz

TRY-BULLS bringt Methoden und externe Perspektive. Die Lehrkraft bringt das Wissen über die Klasse ein.

Wann ist ein Projekttag sinnvoll?

  • eine neue Klasse muss zusammenfinden
  • Gruppenarbeiten funktionieren kaum
  • Konflikte wiederholen sich
  • Grenzen werden nicht respektiert
  • Mobbingprävention soll bearbeitet werden
  • Selbstvertrauen soll gestärkt werden
  • Teamfähigkeit soll wachsen
  • eine Projektwoche benötigt einen Schwerpunkt

Zur Orientierung helfen auch die Seiten Projekttag Schule, Projektwoche planen und Themen Schule.

Wann reicht ein Projekttag nicht aus?

Bei akuter Gewalt, einem konkreten Mobbingfall, massiver psychischer Belastung oder strafbaren Handlungen ist ein Projekttag nur ein ergänzender Baustein. Hilfreich sind dann zusätzlich Was tun bei Mobbing?, Mobbing erkennen und die schulinterne Fallklärung.

Für Lehrkräfte: Projekttage vorbereiten, begleiten und nachbereiten

Die Infografik zeigt die wichtigsten Aufgaben vor, während und nach einem Projekttag.

Für Lehrkräfte – Projekttage mit der TRY-BULLS Academy vorbereiten und begleiten
Video: Projekttag in der Praxis

So sieht ein bewegungsorientierter Projekttag aus

Das Video zeigt eine echte Szene aus der Arbeit mit einer Schulklasse. Lehrkräfte erhalten einen Eindruck davon, wie Teamaufgaben, Regeln und Reflexion verbunden werden.

▶ Echte Szene aus einem Schulprojekt – zum Abspielen klicken

Welches Thema passt zur Klasse?

Gewaltprävention

Geeignet bei Grenzverletzungen, impulsivem Verhalten oder Bedarf an Deeskalation. Mehr dazu unter Gewaltprävention Schule und Gewaltprävention Berufsschule.

Mobbingprävention

Geeignet zur Arbeit an Gruppendruck, Ausgrenzung, Rollen und Zivilcourage. Passende Seiten sind Mobbingprävention Schule, Mobbingprävention Grundschule, Anti-Mobbing-Workshop und Anti-Mobbing Gymnasium.

Resilienz

Geeignet zur Stärkung von Selbstvertrauen und Fehlerkultur. Mehr dazu unter Resilienz Kinder Schule und Resilienz Grundschule.

Konfliktlösung

Geeignet bei wiederkehrenden Streits und schwieriger Kommunikation. Mehr dazu unter Konflikte lösen Schule und Konflikte in Schulklassen lösen.

Teamfähigkeit und soziales Lernen

Passend für neue Klassen und schwache Kooperation. Mehr dazu unter Teamfähigkeit Schule und Soziales Lernen Schule.

Unsicher beim passenden Thema?

Beschreiben Sie kurz die Klasse. Wir empfehlen ein passendes Projektthema.

Beratung anfragenThemenübersicht

So bereiten Lehrkräfte einen Projekttag vor

Sechs Schritte für eine klare Vorbereitung.

01

Ziel klären

Was soll die Klasse lernen?

02

Ausgangslage beschreiben

Konkrete Beobachtungen sammeln.

03

Rahmen prüfen

Klasse, Raum, Zeit und Bedarfe klären.

04

Klasse informieren

Ziel, Kleidung und Ablauf erklären.

05

Lehrkraftrolle klären

Anwesend bleiben und beobachten.

06

Nachbereitung planen

Ergebnisse später aufgreifen.

Welche Informationen braucht TRY-BULLS?

Hilfreich sind Schulform, Klassenstufe, Gruppengröße, Ausgangslage, Ziel, besondere Bedarfe und bisherige Maßnahmen. Ergänzend helfen die Checkliste Projekttag und der Ablauf Projekttag.

Wie wird die Klasse informiert?

Die Klasse sollte wissen, dass es um gemeinsames Lernen geht und nicht um sportliche Leistung oder Bewertung.

Welche Kleidung wird benötigt?

Bequeme Kleidung, geeignete Schuhe und Getränke sind sinnvoll. Sportliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Was macht die Lehrkraft während des Projekttags?

Die Lehrkraft bleibt anwesend, beobachtet und unterstützt bei schulischen Abläufen. Sie greift bei Sicherheitsrisiken ein, lässt der Klasse aber Raum, selbst Lösungen zu entwickeln.

Welche Beobachtungen sind wichtig?

  • Wer übernimmt Führung?
  • Wer wird übergangen?
  • Wie reagiert die Klasse auf Fehler?
  • Wer holt Hilfe?
  • Wer akzeptiert Stopp-Signale?
  • Wie verteilt sich Beteiligung?

Wie wird der Projekttag nachbereitet?

Die Nachbereitung sollte innerhalb weniger Tage erfolgen. Eine kurze Reflexionsstunde, der Klassenrat und sichtbare Vereinbarungen reichen häufig aus.

Bei Mobbingthemen helfen ergänzend Was ist Mobbing?, Mobbing erkennen und Was tun bei Mobbing?.

Transfer nach Schulform

Für Grundschulen eignen sich die Seiten Projekttage Grundschule und Mobbingprävention Grundschule. Für weiterführende Schulen helfen Projekttage Realschule, Projekttage Gesamtschule und Projekttage Gymnasium. Für besondere Bedarfe steht Projekttage Förderschule bereit.

Wie werden Eltern informiert?

Eltern benötigen eine kurze Information zu Thema, Ziel, Termin, Kleidung und Ansprechpartnern.

Wie werden Kosten und Finanzierung geklärt?

Informationen stehen unter Kosten & Förderung und Fördermittel Schule.

Wie arbeiten Lehrkraft und Schulleitung zusammen?

Die Seite Für Schulleitungen bündelt die organisatorischen und strategischen Fragen.

Referenzen und Kontakt

Erfahrungen anderer Schulen finden Sie unter Referenzen. Für die konkrete Abstimmung nutzen Sie Kontakt oder die Projektanfrage.

Seriöse Fachinformationen

Weiterführende Informationen bieten die DGUV, die KMK und das Schulministerium NRW.

Checkliste für Lehrkräfte

  • Ziel und Thema geklärt
  • Klasse und Gruppengröße bestätigt
  • maximal 35 Teilnehmende
  • Raum und Zeit reserviert
  • besondere Bedarfe mitgeteilt
  • Klasse informiert
  • Elterninformation vorbereitet
  • eigene Anwesenheit eingeplant

Während des Projekttags

  • anwesend bleiben
  • relevante Beobachtungen notieren
  • bei Sicherheitsfragen eingreifen
  • ruhige Kinder beachten
  • Vereinbarungen festhalten
  • nicht parallel andere Aufgaben erledigen

Nach dem Projekttag

  • Reflexion durchführen
  • Vereinbarungen sichtbar machen
  • Klassenrat nutzen
  • Schulsozialarbeit einbeziehen
  • Eltern bei Bedarf informieren
  • Wirkung später prüfen

Praxisgrundsatz

Ein Projekttag wirkt nachhaltig, wenn Lehrkräfte ihn gezielt vorbereiten, aufmerksam begleiten und zentrale Erfahrungen im Unterricht weiterführen.

Für Lehrkräfte: Den Projekttag mit einem klaren Lernziel verbinden

Ein Projekttag wirkt stärker, wenn Lehrkräfte vorab ein klares Lernziel formulieren. Statt allgemein „Die Klasse soll besser zusammenarbeiten“ zu sagen, kann ein konkretes Ziel lauten: Die Schülerinnen und Schüler sollen Stopp-Signale respektieren, Aufgaben fair verteilen und bei Konflikten früher Hilfe holen.

Ein präzises Ziel erleichtert die Auswahl der Methoden und macht die spätere Auswertung nachvollziehbarer. Außerdem kann die Lehrkraft besser entscheiden, welche Inhalte im Unterricht weitergeführt werden.

Für Lehrkräfte: Beobachtungen statt Etiketten verwenden

Bei der Vorbereitung ist es wichtig, konkrete Situationen zu beschreiben. Aussagen wie „Die Klasse ist schwierig“ oder „Die Gruppe ist respektlos“ helfen nur begrenzt.

Hilfreicher sind Beobachtungen wie: Bei Gruppenarbeiten übernehmen immer dieselben Personen die Führung, zwei Schülerinnen werden regelmäßig übergangen oder Konflikte entstehen häufig nach Nachrichten im Klassenchat.

Diese Formulierungen ermöglichen eine passende Planung, ohne einzelne Kinder oder Jugendliche vorschnell festzulegen.

Wie werden sensible Informationen weitergegeben?

Informationen zu Mobbing, Gewalt, psychischer Belastung oder gesundheitlichen Einschränkungen sollten nur so weit weitergegeben werden, wie sie für die sichere Durchführung notwendig sind.

Ein Vorgespräch dient der Vorbereitung und darf nicht dazu führen, dass einzelne Schülerinnen und Schüler im Projekttag öffentlich markiert werden.

Wie wird mit akuten Konflikten am Projekttag umgegangen?

Ein Projekttag kann bestehende Spannungen sichtbar machen. Bei einer akuten Eskalation gelten zuerst Sicherheit, Abstand und schulische Notfallwege.

Die Lehrkraft kennt die schulinternen Abläufe und unterstützt dabei, die Situation einzuordnen. Persönliche Konflikte werden nicht ungeprüft vor der gesamten Klasse bearbeitet.

Wie bleibt die Lehrkraft präsent, ohne die Moderation zu übernehmen?

Die Lehrkraft sollte aufmerksam bleiben, aber nicht jede Aufgabe erklären, korrigieren oder sofort lösen. Dadurch kann die Klasse eigene Strategien entwickeln.

Besonders wertvoll ist die Beobachtung, wie Schülerinnen und Schüler ohne die gewohnte Unterrichtsstruktur kommunizieren und Verantwortung übernehmen.

Wie werden Rollen in der Klasse sichtbar?

Teamaufgaben zeigen häufig, wer Führung übernimmt, wer unterstützt, wer sich zurückzieht und wer kaum Gehör findet.

Diese Beobachtungen sind keine endgültigen Diagnosen. Sie können jedoch Hinweise darauf geben, welche Beteiligungsformen und Regeln im Unterricht weiterentwickelt werden sollten.

Wie werden ruhige Kinder und Jugendliche gestärkt?

Ruhige Schülerinnen und Schüler benötigen nicht automatisch mehr Druck, sondern passende Möglichkeiten zur Beteiligung. Aufgaben mit unterschiedlichen Rollen können helfen, dass nicht nur laute oder schnelle Personen sichtbar werden.

Lehrkräfte können später im Unterricht darauf achten, Beiträge bewusst zu würdigen und Gruppenrollen regelmäßig zu wechseln.

Wie wird mit dominanten Schülerinnen und Schülern gearbeitet?

Dominante Personen bringen häufig Energie, Initiative und Führungskompetenz mit. Gleichzeitig benötigen sie klare Grenzen und die Fähigkeit, andere einzubeziehen.

Das Ziel ist nicht, Führung zu verhindern, sondern sie fair und verantwortungsvoll zu gestalten.

Wie werden Fehler und Frust genutzt?

Projekttage schaffen bewusst Situationen, in denen nicht alles sofort gelingt. Dadurch werden Frust, Ungeduld und unterschiedliche Strategien sichtbar.

Lehrkräfte können diese Erfahrungen später auf Lernprozesse übertragen: Was hat geholfen, als eine Aufgabe nicht funktioniert hat? Wer hat eine neue Idee eingebracht? Wie wurde mit Fehlern umgegangen?

Wie werden Ergebnisse im Fachunterricht weitergeführt?

Viele Inhalte lassen sich mit Fachunterricht verbinden. In Deutsch können Kommunikationsregeln oder Perspektivwechsel aufgegriffen werden. In Sport bieten sich Teamrollen, Fairness und Frustregulation an. In Politik, Religion oder Ethik können Verantwortung, Respekt und Zivilcourage vertieft werden.

Wie wird der Klassenrat sinnvoll genutzt?

Der Klassenrat eignet sich, um allgemeine Vereinbarungen zu überprüfen und neue Regeln zu entwickeln. Die Klasse kann besprechen, welche Erfahrungen aus dem Projekttag hilfreich waren und was im Alltag verändert werden soll.

Persönliche Mobbingfälle oder sensible Einzelkonflikte sollten jedoch nicht ungeprüft öffentlich diskutiert werden.

Wie werden Vereinbarungen sichtbar gemacht?

Kurze, konkrete Regeln sind wirkungsvoller als allgemeine Leitsätze. Beispiele sind: Wir lassen ausreden, akzeptieren Stopp-Signale, holen Hilfe und leiten verletzende Inhalte nicht weiter.

Die Regeln können im Klassenraum sichtbar gemacht und nach einigen Wochen gemeinsam überprüft werden.

Wie wird der Projekttag im Kollegium geteilt?

Eine kurze Zusammenfassung hilft Fachlehrkräften, Schulsozialarbeit und Ganztag, dieselben Begriffe und Regeln zu verwenden.

Es reicht häufig, Ziel, wichtigste Beobachtungen und vereinbarte nächste Schritte knapp zu dokumentieren.

Wie wird Schulsozialarbeit einbezogen?

Schulsozialarbeit kann vor dem Projekttag wichtige Informationen zur Gruppendynamik geben und danach Gespräche oder Klassenrat begleiten.

Besonders bei Konflikten, Ausgrenzung oder belasteten Schülerinnen und Schülern ist eine abgestimmte Zusammenarbeit hilfreich.

Wie werden Eltern nach dem Projekttag informiert?

Nicht jede Klasse benötigt eine ausführliche Elterninformation nach dem Termin. Eine kurze Zusammenfassung kann jedoch sinnvoll sein, wenn neue Regeln oder gemeinsame Schritte entstanden sind.

Persönliche Beobachtungen zu einzelnen Kindern gehören nicht in eine allgemeine Nachricht.

Wie wird die Wirkung nach vier Wochen geprüft?

Nach einigen Wochen sollte die Lehrkraft prüfen, ob die Inhalte im Alltag sichtbar bleiben. Werden Stopp-Signale verwendet? Funktionieren Gruppenarbeiten besser? Wird früher Hilfe geholt?

Eine kurze Reflexion zeigt, welche Veränderungen stabil sind und wo weiterer Unterstützungsbedarf besteht.

Wie wird ein Folgetermin begründet?

Ein weiterer Projekttag sollte aus konkreten Beobachtungen entstehen. Wenn die Klasse beispielsweise bei Teamaufgaben Fortschritte gemacht hat, aber Konflikte weiterhin eskalieren, kann eine Vertiefung zur Konfliktlösung sinnvoll sein.

Folgetermine sollten nicht automatisch stattfinden, sondern ein klares neues Ziel erhalten.

Wie werden Projekttage in einer Projektwoche organisiert?

Bei mehreren Klassen benötigt jede Klasse einen eigenen Termin. Gemeinsame Oberthemen sind möglich, die konkrete Durchführung bleibt jedoch klassenspezifisch.

Lehrkräfte sollten Raum, Zeit, Vertretung und Ansprechpartner früh abstimmen.

Wie wird die Belastung der Lehrkraft reduziert?

Eine klare Rollenverteilung entlastet. TRY-BULLS übernimmt Moderation und Methoden, während die Lehrkraft beobachtet und schulische Verantwortung wahrnimmt.

Vorbereitete Checklisten, feste Ansprechpartner und ein transparenter Ablauf reduzieren zusätzlichen Organisationsaufwand.

Welche Unterlagen sollten Lehrkräfte vorliegen haben?

  • Termin und Zeitrahmen
  • Thema und Ziel
  • Raum und Ansprechpartner
  • Information zur Gruppengröße
  • Hinweise zu Kleidung und Getränken
  • relevante Informationen zu besonderen Bedarfen
  • Plan für die Nachbereitung
  • Kontaktmöglichkeit bei kurzfristigen Änderungen

Was ist bei kurzfristigen Änderungen wichtig?

Änderungen bei Raum, Zeit, Klasse oder Gruppengröße sollten möglichst früh mitgeteilt werden. Sie können Methoden, Material und Tagesstruktur beeinflussen.

Ein direkter Kontaktweg verhindert Missverständnisse am Veranstaltungstag.

Wie wird ein Projekttag bewertet?

Die Bewertung sollte sich nicht nur auf Spaß und Motivation beziehen. Wichtiger sind Zielerreichung, Beteiligung, Sicherheit, Altersangemessenheit und Transfer.

Kurze Rückmeldungen der Klasse können mit Beobachtungen der Lehrkraft verbunden werden.

Wie unterstützt TRY-BULLS Lehrkräfte konkret?

Die TRY-BULLS Academy stimmt Thema, Ziel und Rahmenbedingungen vorab ab, führt den Projekttag durch und schafft klare Anknüpfungspunkte für die Nachbereitung.

Lehrkräfte erhalten damit nicht nur einen besonderen Schultag, sondern konkrete Beobachtungen und Inhalte, die im Unterricht weitergenutzt werden können.

Zusammenarbeit auf Augenhöhe

Lehrkräfte kennen die Klasse. TRY-BULLS bringt externe Perspektive, klare Methoden und bewegungsorientierte Präventionsarbeit ein.

Für Lehrkräfte: Den Transfer über mehrere Wochen sichern

Der wichtigste Teil beginnt häufig erst nach dem Projekttag. Eine einzelne Reflexionsstunde ist hilfreich, reicht aber nicht immer aus. Besser ist ein kleiner Transferplan über mehrere Wochen.

In der ersten Woche werden zentrale Regeln aufgegriffen. In der zweiten Woche kann eine Gruppenarbeit gezielt beobachtet werden. Nach drei bis vier Wochen prüft die Klasse gemeinsam, was bereits besser funktioniert und wo noch Unterstützung nötig ist.

Wie werden Projektergebnisse in Lernziele übersetzt?

Ergebnisse aus Teamaufgaben können in konkrete Lernziele übersetzt werden: zuhören, Aufgaben verteilen, Frust aushalten, Hilfe annehmen oder Verantwortung übernehmen.

Dadurch wird der Projekttag nicht als Sonderveranstaltung behandelt, sondern mit dem regulären Lernen verbunden.

Wie werden Fortschritte dokumentiert?

Eine aufwendige Dokumentation ist nicht nötig. Kurze Notizen, eine Klassenvereinbarung oder ein kleiner Reflexionsbogen reichen meist aus.

Wichtig ist, Veränderungen über Zeit zu betrachten und nicht nur einzelne gute oder schwierige Tage zu bewerten.

Wie wird mit Rückschritten umgegangen?

Rückschritte bedeuten nicht, dass der Projekttag wirkungslos war. Neue Verhaltensweisen müssen wiederholt und unterstützt werden.

Lehrkräfte können ruhig an Vereinbarungen erinnern, konkrete Fortschritte benennen und bei Bedarf erneut Unterstützung einholen.

Wie können Fachlehrkräfte mitwirken?

Auch Fachlehrkräfte können zentrale Begriffe weiterverwenden. Wenn mehrere Erwachsene dieselben Regeln und Rückmeldungen nutzen, entsteht mehr Verlässlichkeit.

Wie kann der Ganztag eingebunden werden?

Viele Konflikte oder Gruppendynamiken zeigen sich auch außerhalb des Unterrichts. Eine kurze Abstimmung mit Ganztag oder Betreuung hilft, Regeln und Hilfewege einheitlich anzuwenden.

Wie werden Schülerinnen und Schüler beteiligt?

Die Klasse sollte nicht nur Regeln erhalten, sondern an deren Ausgestaltung beteiligt sein. Beteiligung erhöht Verständnis und Verantwortung.

Die Lehrkraft sorgt dabei für einen klaren Rahmen und verhindert, dass Grenzen verhandelbar werden.

Wie bleibt die Nachbereitung kurz und praktikabel?

Fünf bis zehn Minuten nach einer Gruppenarbeit können ausreichen. Fragen wie „Was hat heute besser funktioniert?“ oder „Welche Vereinbarung brauchen wir noch?“ halten die Inhalte präsent.

Wie wird der Projekttag bei Elternabenden aufgegriffen?

Ein Elternabend kann genutzt werden, um allgemeine Ziele und Regeln zu erklären. Individuelle Beobachtungen zu einzelnen Kindern gehören in vertrauliche Gespräche.

Wie wird ein nachhaltiger Abschluss gestaltet?

Nach vier bis sechs Wochen kann die Klasse einen kurzen Abschluss ziehen: Welche Regeln bleiben? Welche Fortschritte sind sichtbar? Welches Thema soll weiterbearbeitet werden?

So entsteht aus einem Projekttag ein nachvollziehbarer Lernprozess.

Transfergrundsatz

Wirkung entsteht durch Wiederholung, konkrete Rückmeldungen und eine gemeinsame Sprache im Unterricht, Klassenrat und Ganztag.

Referenzschulen und Bildungspartner

Die TRY-BULLS Academy war bereits an Schulen und Bildungseinrichtungen in Berlin, Brandenburg und Sachsen im Einsatz.

Das sagen Schulen über unsere Arbeit

Rückmeldungen aus Projekten zu Teamgeist, Fairness, Verantwortung und respektvollem Umgang.

★★★★★
„Ein großartiges Projekt, welches mehr als nur einen gewaltfreien Umgang miteinander vermittelt. Die abwechslungsreichen Übungen und die Werte Respekt, Fairness, Solidarität, Integration und Passion haben das Klassenteam positiv beeinflusst.“
Klasse 6bGymnasium Forst Mitte
★★★★★
„Besonders beeindruckend war, dass eine sonst sehr herausfordernde Klasse in diesem Rahmen ihre Stärken zeigen konnte.“
Maria-Louise HartmannRespekt Coach · Christliche Schule Johanneum
★★★★★
„Im Projekt konnten unsere Schülerinnen und Schüler wichtige Werte wie Fairness, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung praxisnah erleben.“
K. SchulzSchulleitung · Jahnschule Wittenberge
★★★★★
„Mit viel Spaß und Bewegung lernten die Jugendliche, wie wichtig Teamgeist, Fairness und Respekt im Sport und im Alltag sind.“
Schule am BuntzelbergBerlin-Bohnsdorf
★★★★★
„Der Rugby-Tag hat den Schülerinnen und Schülern viel Freude bereitet. Teamgeist, Fairness und gegenseitiger Respekt wurden natürlich und praxisnah vermittelt.“
Tamara JankowskiSchulsozialarbeit · Annedore-Leber-Gymnasium

Häufige Fragen für Lehrkräfte

Antworten zur Auswahl, Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung.

Wie viele Klassen nehmen teil?

Genau eine Klasse.

Wie groß darf die Klasse sein?

Maximal 35 Schülerinnen und Schüler.

Wie lange dauert der Projekttag?

In der Regel bis ungefähr 13:30 Uhr.

Muss die Lehrkraft anwesend sein?

Ja, während des gesamten Projekttags.

Welche Themen gibt es?

Gewaltprävention, Mobbingprävention, Resilienz, Konfliktlösung, Teamfähigkeit und soziales Lernen.

Wie wird die Klasse vorbereitet?

Mit einer kurzen Information zu Thema, Ziel, Kleidung und Ablauf.

Was macht die Lehrkraft währenddessen?

Sie beobachtet und unterstützt bei schulischen Abläufen.

Kann ein Projekttag Mobbing lösen?

Er ergänzt Prävention, ersetzt aber keine Fallklärung.

Wie wird nachbereitet?

Durch Reflexion, Klassenrat und sichtbare Vereinbarungen.

Welche Räume werden benötigt?

Ideal ist eine Turnhalle oder größere Bewegungsfläche.

Welche Kleidung ist sinnvoll?

Bequeme Kleidung und geeignete Schuhe.

Wie kann eine Lehrkraft anfragen?

Über Kontakt oder Projektanfrage.

Projekttag als Lehrkraft anfragen

Schildern Sie uns Schulform, Klassenstufe, Gruppengröße, Ausgangslage und gewünschten Schwerpunkt. Wir stimmen den Projekttag passend mit Ihnen und der Schule ab.

TRY-BULLS Academy
Rico Schmidt
Telefon: 0174 3015937
E-Mail: mail@try-bulls-academy.com

Zur ausführlichen Projektanfrage