Projektwoche Schule: Prävention & Teamgeist | TRY-BULLS
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Projektwoche für Schulen

Projektwoche Schule: Prävention, Teamgeist und soziales Lernen nachhaltig verbinden

Mehrere Tage für Gewaltprävention, Anti-Mobbing, Resilienz, Klassengemeinschaft und soziale Kompetenzen – praxisnah, bewegungsorientiert und individuell planbar.

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Eine Projektwoche schafft Raum für echte Entwicklung

Ein einzelner Projekttag kann einen starken Impuls geben. Eine Projektwoche bietet zusätzlich Zeit für Wiederholung, Vertiefung und nachhaltigen Transfer. Schülerinnen und Schüler erleben soziale Kompetenzen nicht nur punktuell, sondern über mehrere Tage hinweg.

Die TRY-BULLS Academy verbindet Bewegung, Teamaufgaben, Reflexion und klare Regeln zu einem strukturierten Wochenkonzept, das an Alter, Schulform und Zielsetzung angepasst wird.

Was ist eine Projektwoche für Schulen?

Eine Projektwoche unterbricht den normalen Stundenplan für mehrere Tage und konzentriert sich auf ein gemeinsames Thema. Schülerinnen und Schüler arbeiten intensiver, praktischer und häufig klassen- oder jahrgangsübergreifend. Dadurch entsteht ein Lernraum, der im regulären Unterricht nur schwer möglich ist.

Bei der TRY-BULLS Academy liegt der Schwerpunkt auf Gewaltprävention, Mobbingprävention, sozialem Lernen, Resilienz, Teamfähigkeit, Klassengemeinschaft und respektvoller Kommunikation. Die Werte des Rugbysports dienen als pädagogischer Rahmen: Respekt, Fairness, Disziplin, Verantwortung und Teamgeist.

Eine Projektwoche ist keine verlängerte Sportveranstaltung. Bewegung ist das Medium, über das soziale Prozesse sichtbar werden. Teamaufgaben, Reflexionsphasen, Gruppenwechsel und gemeinsame Herausforderungen helfen Kindern, ihr Verhalten und die Wirkung auf andere besser zu verstehen.

Im Vergleich zu einem einzelnen Projekttag bietet eine Woche mehr Zeit. Übungen können wiederholt, Themen vertieft und Entwicklungen innerhalb der Gruppe beobachtet werden. Auch Ergebnisse, Regeln oder Präsentationen lassen sich gemeinsam erarbeiten.

Der zentrale Vorteil

Eine Projektwoche verbindet Erfahrung, Wiederholung und Transfer. Schülerinnen und Schüler erhalten mehrere Gelegenheiten, neue Verhaltensweisen auszuprobieren und Fortschritte bewusst wahrzunehmen.

Typische Anlässe für eine Projektwoche

  • eine Schule möchte ihr Präventionskonzept sichtbar stärken
  • mehrere Klassen oder Jahrgänge sollen teilnehmen
  • soziales Lernen soll intensiv verankert werden
  • Gewalt, Mobbing oder Konflikte sollen systematisch bearbeitet werden
  • eine neue Schulkultur zu Respekt und Verantwortung soll entstehen
  • Übergänge oder neue Klassenzusammensetzungen stehen an
  • eine Themenwoche mit bewegungsorientiertem Schwerpunkt ist geplant
  • Schule und Ganztag möchten enger zusammenarbeiten

Projektwochen verbinden Bewegung, Teamarbeit und Reflexion

Das Bild vermittelt einen Eindruck davon, wie soziale Themen in der praktischen Arbeit mit Schulklassen lebendig und verständlich werden.

Projektwoche für Schulen mit der TRY-BULLS Academy
Video: Projektarbeit in der Praxis

So arbeitet die TRY-BULLS Academy mit Schulklassen

Das Video zeigt eine echte Szene aus der bewegungsorientierten Präventionsarbeit. Klare Regeln, Teamgeist und gemeinsame Reflexion bilden die Grundlage.

▶ Echte Szene aus einem Schulprojekt – zum Abspielen klicken

Welche Themen können in einer Projektwoche kombiniert werden?

Eine Projektwoche kann einen klaren Hauptschwerpunkt haben oder mehrere Themen sinnvoll miteinander verbinden. Entscheidend ist, dass die Inhalte nicht beliebig nebeneinanderstehen, sondern aufeinander aufbauen.

Gewaltprävention

Schülerinnen und Schüler lernen, Grenzen wahrzunehmen, Impulse zu kontrollieren und Konflikte ohne körperliche oder verbale Gewalt zu bearbeiten. Ein vertiefender Schwerpunkt ist der Projekttag Gewaltprävention.

Mobbingprävention

Die Klasse beschäftigt sich mit Ausgrenzung, Rollen, Gruppendynamik und Zivilcourage. Der Anti-Mobbing-Workshop kann als eigener Baustein in die Woche integriert werden.

Soziales Lernen

Teamfähigkeit, Empathie, Kommunikation und Selbstkontrolle stehen im Mittelpunkt. Die Inhalte lassen sich mit der Seite Soziales Lernen Schule vertiefen.

Resilienz

Kinder lernen, Rückschläge auszuhalten, Hilfe anzunehmen und nach Fehlern weiterzuarbeiten. Ein passender Schwerpunkt ist das Resilienztraining Schule.

Klassengemeinschaft

Gemeinsame Aufgaben helfen, feste Rollen aufzubrechen, neue Kontakte zu schaffen und Verantwortung für die Gruppe zu übernehmen. Weitere Informationen stehen unter Klassengemeinschaft stärken.

Teamfähigkeit und Kommunikation

Die Schülerinnen und Schüler üben, zuzuhören, Absprachen zu treffen und unterschiedliche Stärken zu nutzen. Die Themen können mit Teamfähigkeit und gewaltfreier Kommunikation verbunden werden.

Sie möchten mehrere Präventionsthemen sinnvoll verbinden?

Wir entwickeln gemeinsam mit Ihrer Schule ein Wochenkonzept, das zu Alter, Gruppengröße und Zielsetzung passt.

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Beispielhafter Ablauf einer Projektwoche

Der konkrete Plan wird individuell erstellt. Dieses Beispiel zeigt eine mögliche pädagogische Dramaturgie über fünf Tage.

Tag 1

Ankommen und Regeln

Gemeinsame Ziele, sichere Regeln, erste Teamaufgaben und Beobachtung der Gruppendynamik.

Tag 2

Teamgeist und Kommunikation

Kooperation, Zuhören, Rollen, Verantwortung und gemeinsame Lösungswege.

Tag 3

Konflikte und Grenzen

Stopp-Signale, Selbstkontrolle, faire Konfliktlösung und Gewaltprävention.

Tag 4

Resilienz und Zivilcourage

Rückschläge bewältigen, Hilfe holen, Betroffene unterstützen und Verantwortung zeigen.

Tag 5

Transfer und Abschluss

Ergebnisse sichern, gemeinsame Regeln formulieren und Erfahrungen sichtbar machen.

+

Individuelle Anpassung

Schwerpunkte, Dauer, Gruppen und Abschlussform werden an die Schule angepasst.

Warum mehrere Tage besonders wirksam sind

Soziale Entwicklung braucht Wiederholung. Am ersten Tag sind viele Schülerinnen und Schüler noch vorsichtig oder bleiben in vertrauten Rollen. Über mehrere Tage entstehen neue Möglichkeiten: Kinder trauen sich mehr zu, Gruppen werden neu zusammengesetzt und Aufgaben können steigende Anforderungen enthalten.

Die Klasse erlebt außerdem, dass Verhalten veränderbar ist. Eine Gruppe, die am ersten Tag an Kommunikation scheitert, kann am dritten Tag deutlich strukturierter zusammenarbeiten. Diese Fortschritte werden gemeinsam reflektiert und dadurch bewusst gemacht.

Auch Lehrkräfte und Schulsozialarbeit erhalten über mehrere Tage ein genaueres Bild der Gruppendynamik. Sie können Veränderungen beobachten und später gezielter anknüpfen.

Für welche Schulen und Altersgruppen eignet sich eine Projektwoche?

Projektwochen können für Grundschulen, Förderschulen, Gesamtschulen, Realschulen, Gymnasien und Berufsschulen angepasst werden. Sprache, Übungen und Reflexionsniveau richten sich nach Alter und Schulform.

Grundschule

Grundschulkinder profitieren von kurzen Erklärungen, klaren Ritualen und viel Bewegung. Themen wie Stopp-Regeln, Fairness, Hilfe und Teamgeist werden anschaulich vermittelt. Ergänzende Informationen bietet die Seite Projekttage Grundschule.

Weiterführende Schulen

In der Sekundarstufe spielen Gruppendruck, Status, Sprache, Selbstbild und digitale Kommunikation eine stärkere Rolle. Jugendliche brauchen Aufgaben mit echter Verantwortung und Reflexion auf Augenhöhe.

Mehrere Klassen oder Jahrgänge

Eine Projektwoche eignet sich besonders, wenn mehrere Klassen beteiligt werden sollen. Je nach Umfang können parallele Gruppen, wechselnde Module oder gemeinsame Abschlussformate geplant werden.

Ganztag und Jugendhilfe

Auch Ganztagsträger und Jugendhilfeeinrichtungen können eingebunden werden. Eine gemeinsame Planung unterstützt den Transfer über den Unterricht hinaus.

Wie wird eine Projektwoche organisiert?

Eine gute Projektwoche braucht klare Ziele, realistische Zeitplanung und abgestimmte Verantwortlichkeiten. Je größer das Vorhaben, desto früher sollte die Vorbereitung beginnen.

Ziele festlegen

Die Schule sollte konkret benennen, was sich entwickeln soll. Geht es vor allem um Gewaltprävention, Mobbing, Klassengemeinschaft, Resilienz oder mehrere miteinander verbundene Bereiche?

Teilnehmende Gruppen planen

Wichtig sind Anzahl der Klassen, Alter, Gruppengröße und besondere Unterstützungsbedarfe. Diese Informationen bestimmen, wie viele Module und Zeitfenster realistisch sind.

Räume und Zeiten klären

Eine Turnhalle oder geeignete Bewegungsfläche ist ideal. Zusätzlich können Klassenräume für Reflexion und Gruppenarbeit genutzt werden. Pausen, Wechselzeiten und Aufsicht sollten früh berücksichtigt werden.

Lehrkräfte und Schulsozialarbeit einbinden

Die schulischen Fachkräfte kennen die Gruppen und helfen bei der Vorbereitung. Während der Woche können sie beobachten und später an Erfahrungen anknüpfen.

Abschluss sichtbar machen

Gemeinsame Regeln, Teamleitsätze, kurze Präsentationen oder eine Abschlussrunde helfen, Ergebnisse zu sichern und die Woche wertschätzend zu beenden.

Eine praktische Planungshilfe bietet die Seite Projektwoche planen.

Projektwoche oder Projekttag?

Ein Projekttag eignet sich für einen klaren Schwerpunkt und einen starken Impuls. Eine Projektwoche bietet mehr Zeit für mehrere Themen, Wiederholung und vertiefte Reflexion.

Welche Form sinnvoll ist, hängt vom Ziel ab. Eine einzelne Klasse mit einem konkreten Anliegen kann von einem Projekttag profitieren. Wenn mehrere Jahrgänge beteiligt werden oder nachhaltige Schulentwicklung im Mittelpunkt steht, ist eine Projektwoche oft passender.

Eine Übersicht über verschiedene Formate finden Schulen unter Projekttage für Schulen.

Wie wird die Projektwoche nachhaltig?

Nachhaltigkeit entsteht, wenn die Woche nicht isoliert bleibt. Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und Ganztag sollten zentrale Begriffe, Regeln und Erfahrungen anschließend weiterverwenden.

Die Schülerinnen und Schüler können beispielsweise gemeinsame Vereinbarungen formulieren: Wie gehen wir mit Fehlern um? Was tun wir bei Ausgrenzung? Wie lösen wir Konflikte? Wer hilft, wenn jemand Unterstützung braucht?

Mögliche Anschlussmaßnahmen

  • Klassenregeln und Teamleitsätze sichtbar festhalten
  • Reflexionsfragen in Klassenrat und Unterricht nutzen
  • Teamaufgaben regelmäßig wiederholen
  • positive Beispiele für Zivilcourage hervorheben
  • Schulsozialarbeit in die Nachbereitung einbinden
  • weitere Projekttage zu einzelnen Schwerpunkten planen

Projektwochen als Teil der Schulentwicklung

Eine Projektwoche kann mehr sein als ein besonderes Ereignis. Sie kann einen sichtbaren Startpunkt für eine gemeinsame Haltung bilden. Wenn Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Ganztag und Schulsozialarbeit dieselben Begriffe und Regeln nutzen, entsteht Verlässlichkeit.

Besonders wirkungsvoll ist eine Verbindung mit bestehenden Präventionskonzepten. Die Woche kann neue Impulse setzen, vorhandene Regeln beleben und mehrere Gruppen auf ein gemeinsames Ziel ausrichten.

Eine Schule zeigt dadurch deutlich: Respekt, Gewaltfreiheit, Fairness und Verantwortung sind keine Einzelthemen, sondern Teil unserer Schulkultur.

Eltern und Öffentlichkeit einbeziehen

Je nach Konzept können Eltern informiert oder in einen Abschluss einbezogen werden. Eine kurze Elterninformation schafft Transparenz über Ziele und Inhalte, ohne sensible Gruppenthemen offenzulegen.

Auch eine interne Ausstellung, ein gemeinsamer Teamleitsatz oder eine schulische Präsentation kann Ergebnisse sichtbar machen. Entscheidend ist, dass Kinder nicht vorgeführt werden, sondern ihre Lernerfahrungen wertschätzend präsentieren können.

Kosten und Förderung

Die Kosten einer Projektwoche hängen von Dauer, Anzahl der Gruppen, Ort und organisatorischem Aufwand ab. Für größere Vorhaben können schulische Budgets, Fördervereine, Ganztagsmittel oder regionale Förderprogramme relevant sein.

Weitere Informationen finden Schulen unter Kosten und Förderung sowie Fördermittel für Schulen.

Projektwoche planen: Von der Idee zum tragfähigen Wochenkonzept

Eine erfolgreiche Projektwoche beginnt lange vor dem ersten Projekttag. Je klarer Ziele, Zielgruppen und organisatorische Rahmenbedingungen definiert sind, desto besser kann das Programm auf die Schule zugeschnitten werden. Eine grobe Idee wie „Wir möchten etwas gegen Gewalt machen“ ist ein guter Ausgangspunkt, reicht für eine konkrete Planung jedoch noch nicht aus.

Hilfreich ist es, zunächst die Ausgangslage zu beschreiben. Geht es um einzelne Klassen mit Konflikten, um eine jahrgangsübergreifende Präventionswoche oder um einen schulweiten Schwerpunkt? Soll vor allem Wissen vermittelt, Verhalten eingeübt oder eine gemeinsame Haltung entwickelt werden? Diese Fragen bestimmen Aufbau, Methodik und Zeitumfang.

Im nächsten Schritt wird festgelegt, welche Gruppen teilnehmen. Eine Projektwoche für drei Klassen lässt sich anders organisieren als eine Woche für eine gesamte Schule. Gruppengröße, Alter, Raumkapazitäten, Pausen und Wechselzeiten müssen realistisch aufeinander abgestimmt werden.

Klare Ziele statt zu vieler Einzelthemen

Projektwochen wirken am stärksten, wenn sie einen klaren roten Faden besitzen. Es ist möglich, mehrere Themen zu verbinden, doch sie sollten sich gegenseitig ergänzen. Gewaltprävention, Mobbingprävention, Resilienz und Klassengemeinschaft lassen sich beispielsweise unter dem gemeinsamen Ziel „Starke Klassen und respektvolles Miteinander“ bündeln.

Weniger sinnvoll wäre es, viele Themen nebeneinanderzustellen, ohne Zeit für Vertiefung zu lassen. Eine gute Projektwoche setzt Prioritäten und baut die einzelnen Tage logisch aufeinander auf.

Rollen und Verantwortlichkeiten während der Projektwoche

Auch bei einem extern begleiteten Angebot bleiben schulische Fachkräfte wichtig. Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und Ganztag kennen die Kinder, können besondere Bedürfnisse einschätzen und später an die Erfahrungen anknüpfen.

Vor Beginn sollte geklärt werden, wer Ansprechpartner für Organisation, Räume, Gruppeneinteilung und sensible Situationen ist. Bei mehreren Klassen empfiehlt sich eine zentrale Koordination. So lassen sich kurzfristige Änderungen schneller lösen und Informationen zuverlässig weitergeben.

Rolle der Lehrkräfte

Lehrkräfte können während der Einheiten beobachten, unterstützen und wichtige Gruppendynamiken wahrnehmen. Gleichzeitig sollten sie nicht jede Aufgabe kontrollieren. Der besondere Rahmen lebt davon, dass Schülerinnen und Schüler neue Verantwortung übernehmen können.

Rolle der Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit ist besonders wertvoll, wenn Konflikte, Ausgrenzung oder einzelne belastete Kinder bereits bekannt sind. Sie kann bei der Vorbereitung helfen, sensible Themen einordnen und die Nachbereitung begleiten.

Rolle des Ganztags

Wenn die Projektwoche auch den Nachmittag umfasst, sollte der Ganztag früh eingebunden werden. Gemeinsame Begriffe, Regeln und Rituale erhöhen die Wirkung, weil Kinder dieselbe Haltung in unterschiedlichen Bereichen der Schule erleben.

Tagesstruktur und Belastung sinnvoll gestalten

Eine Projektwoche darf intensiv sein, sollte Kinder aber nicht überfordern. Gerade bewegungsorientierte Angebote brauchen einen guten Wechsel zwischen Aktivität, Pause, Reflexion und ruhigen Phasen. Zu viele lange Einheiten hintereinander können Konzentration und Motivation senken.

Bei Grundschulkindern sind kürzere Lernblöcke sinnvoll. Jugendliche können längere Reflexionsphasen bewältigen, benötigen aber Aufgaben, die als relevant und ernsthaft erlebt werden. In beiden Fällen gilt: Bewegung und Gespräch sollten sich abwechseln.

Pausen gehören zum Konzept. Sie geben Raum zur Verarbeitung und helfen, Energie zu regulieren. Auch Trinkmöglichkeiten, Raumwechsel und Übergänge sollten im Zeitplan berücksichtigt werden.

Wie sensible Themen sicher bearbeitet werden

Bei Themen wie Mobbing, Gewalt oder Ausgrenzung darf eine Projektwoche keine Bühne für neue Bloßstellung schaffen. Einzelne Kinder sollten nicht vor der Gruppe zu persönlichen Erfahrungen gedrängt werden. Konkrete Fälle gehören in geschützte Gespräche und nicht in eine offene Klassenrunde.

Die Arbeit mit der Gruppe konzentriert sich auf Rollen, Verantwortung, Regeln und Handlungsmöglichkeiten. So kann die Klasse lernen, ohne dass Betroffene erneut exponiert werden. Wenn akute Fälle bekannt sind, müssen diese parallel durch Schule und Schulsozialarbeit bearbeitet werden.

Ein externer Workshop kann einen Gruppenprozess unterstützen, ersetzt aber keine Fallklärung, keine Schutzmaßnahmen und keine individuelle Beratung.

Elternkommunikation vor und nach der Projektwoche

Eltern möchten wissen, welche Ziele eine Projektwoche verfolgt und wie ihre Kinder beteiligt werden. Eine kurze, sachliche Information vor Beginn schafft Vertrauen. Sie kann Themen, Ablauf, sportliche Anforderungen und organisatorische Hinweise erklären.

Wichtig ist, keine vertraulichen Klassenthemen öffentlich zu machen. Elterninformationen sollten sich auf das allgemeine Konzept und die pädagogischen Ziele beziehen.

Nach der Woche können Eltern Hinweise erhalten, wie sie Gespräche zuhause unterstützen. Fragen wie „Was hat eure Gruppe gemeinsam geschafft?“ oder „Welche Regel war für euch besonders wichtig?“ helfen Kindern, Erfahrungen zu reflektieren.

Abschlussformate, die Ergebnisse sichtbar machen

Ein gelungener Abschluss gibt der Woche einen klaren Rahmen. Das muss keine große Aufführung sein. Auch eine gemeinsame Reflexion, ein Teamleitsatz oder eine Ausstellung von Klassenregeln kann wirkungsvoll sein.

Bei mehreren Klassen können Ergebnisse zusammengeführt werden. Jede Gruppe kann beispielsweise eine zentrale Erkenntnis oder Regel vorstellen. So entsteht ein schulweiter Blick auf Respekt, Fairness und Verantwortung.

Entscheidend ist, dass der Abschluss nicht nur dekorativ bleibt. Die Ergebnisse sollten später weiterverwendet werden können – etwa im Klassenrat, im Schulhaus oder in der Arbeit der Schulsozialarbeit.

Nachbereitung in den Wochen danach

Die ersten Wochen nach der Projektwoche sind entscheidend. Wenn die Schule die Themen sofort wieder aufgreift, bleiben gemeinsame Begriffe und Erfahrungen präsent. Wird nichts weitergeführt, verliert selbst eine starke Woche schnell an Wirkung.

Lehrkräfte können kurze Reflexionsroutinen einführen. Schulsozialarbeit kann Vertiefungsangebote anbieten. Klassen können ihre Regeln nach einigen Wochen überprüfen und anpassen. So wird sichtbar, dass Entwicklung ein Prozess ist.

Auch eine spätere Auffrischung kann sinnvoll sein. Ein zusätzlicher Projekttag oder Workshop nach einigen Monaten hilft, Fortschritte zu reflektieren und neue Herausforderungen aufzugreifen.

Projektwoche für Schulen mit besonderem Unterstützungsbedarf

Projektwochen können auch an Schulen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf erfolgreich umgesetzt werden. Entscheidend ist eine realistische Planung. Aufgaben, Gruppengröße, Sprache und Tempo müssen an die Schülerinnen und Schüler angepasst werden.

Bei Förderbedarf können kleinere Gruppen, mehr Wiederholung und klarere visuelle Abläufe sinnvoll sein. Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte sollten eng eingebunden werden, weil sie die individuellen Bedürfnisse gut kennen.

Die Grundidee bleibt gleich: Kinder erleben Selbstwirksamkeit, Zusammenarbeit und klare Regeln. Der Weg dorthin wird jedoch flexibel gestaltet.

Wann eine Projektwoche besonders sinnvoll ist

Eine Projektwoche ist besonders sinnvoll, wenn eine Schule mehrere Ziele miteinander verbinden möchte und bereit ist, die Themen anschließend weiterzuführen. Sie eignet sich auch, wenn ein schulweiter Neustart, ein Präventionsschwerpunkt oder eine intensive Arbeit an der Schulkultur geplant ist.

Bei einem sehr konkreten Anliegen einer einzelnen Klasse kann dagegen ein fokussierter Projekttag effizienter sein. Die Entscheidung sollte sich am Ziel orientieren, nicht an der Länge des Formats.

Planungsgrundsatz

Eine gute Projektwoche braucht nicht möglichst viele Programmpunkte. Sie braucht klare Ziele, einen nachvollziehbaren Aufbau, sichere Rahmenbedingungen und eine verbindliche Nachbereitung.

Referenzschulen und Bildungspartner

Die TRY-BULLS Academy war bereits an Schulen und Bildungseinrichtungen in Berlin, Brandenburg und Sachsen im Einsatz.

Das sagen Schulen über unsere Arbeit

Rückmeldungen aus Projekten und Projektwochen zu Teamgeist, Fairness und respektvollem Umgang.

★★★★★
„Ein großartiges Projekt, welches mehr als nur einen gewaltfreien Umgang miteinander vermittelt. Die abwechslungsreichen Übungen und die Werte Respekt, Fairness, Solidarität, Integration und Passion haben das Klassenteam positiv beeinflusst.“
Klasse 6bGrundschule Forst Mitte
★★★★★
„Besonders beeindruckend war, dass eine sonst sehr herausfordernde Klasse in diesem Rahmen ihre Stärken zeigen konnte. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten konzentriert und kooperativ zusammen.“
Maria-Louise HartmannRespekt Coach · Christliche Schule Johanneum
★★★★★
„Im Projekt konnten unsere Schülerinnen und Schüler wichtige Werte wie Fairness, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung praxisnah erleben.“
K. SchulzSchulleitung · Jahnschule Wittenberge
★★★★★
„In unserer Projektwoche lernten die Kinder mit viel Spaß und Bewegung, wie wichtig Teamgeist, Fairness und Respekt im Sport und im Alltag sind.“
Schule am BuntzelbergBerlin-Bohnsdorf
★★★★★
„Der Rugby-Tag hat den Schülerinnen und Schülern viel Freude bereitet. Teamgeist, Fairness und gegenseitiger Respekt wurden natürlich und praxisnah vermittelt.“
Tamara JankowskiSchulsozialarbeit · Annedore-Leber-Grundschule

Häufige Fragen zur Projektwoche Schule

Antworten für Schulleitungen, Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und Ganztagsträger.

Wie lange dauert eine Projektwoche?

Typischerweise drei bis fünf Schultage. Umfang und Tagesstruktur werden individuell abgestimmt.

Welche Themen können behandelt werden?

Gewaltprävention, Mobbingprävention, soziales Lernen, Resilienz, Klassengemeinschaft, Teamfähigkeit und Kommunikation.

Können mehrere Klassen teilnehmen?

Ja. Je nach Größe und Organisation können mehrere Klassen oder ganze Jahrgänge einbezogen werden.

Ist eine Projektwoche auch für Grundschulen geeignet?

Ja. Übungen, Sprache und Reflexion werden altersgerecht angepasst.

Müssen die Kinder Rugby spielen können?

Nein. Sportliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Rugby dient als pädagogischer Werte-Rahmen.

Wird eine Sporthalle benötigt?

Eine Turnhalle oder geeignete Bewegungsfläche ist ideal. Weitere Räume können für Reflexion und Gruppenarbeit genutzt werden.

Wie unterscheidet sich die Projektwoche vom Projekttag?

Eine Projektwoche bietet mehr Zeit für mehrere Themen, Wiederholung, Vertiefung und Transfer.

Können Lehrkräfte eingebunden werden?

Ja. Ihre Beobachtungen und die spätere Anschlussarbeit sind für die Nachhaltigkeit besonders wichtig.

Wie werden Ergebnisse gesichert?

Durch Reflexion, gemeinsame Regeln, Teamleitsätze, Präsentationen oder andere passende Abschlussformate.

Kann die Woche mit einem Präventionstag beginnen?

Ja. Ein gemeinsamer Auftakt kann die Schule auf ein übergeordnetes Thema ausrichten.

Was kostet eine Projektwoche?

Die Kosten hängen von Dauer, Anzahl der Gruppen, Ort und Umfang ab. Weitere Informationen stehen unter Kosten und Förderung.

Wie kann eine Schule eine Projektwoche anfragen?

Nutzen Sie das Kontaktformular oder die zentrale Projektanfrage.

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Schildern Sie uns kurz die Schulform, Anzahl der Klassen, gewünschte Themen und den zeitlichen Rahmen. Wir entwickeln ein passendes Konzept.

TRY-BULLS Academy
Rico Schmidt
Telefon: 0174 3015937
E-Mail: mail@try-bulls-academy.com

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