Klassengemeinschaft stärken: Zusammenhalt, Teamgeist und Respekt nachhaltig fördern
Ein bewegungsorientierter Projekttag für Schulklassen, der Zusammenarbeit sichtbar macht, Ausgrenzung vorbeugt und gemeinsame Verantwortung stärkt.
Projekttag anfragen Ablauf ansehen Soziales LernenEine starke Klassengemeinschaft ist ein echter Lernfaktor
Kinder lernen besser, wenn sie sich sicher fühlen, Fehler machen dürfen und wissen, dass sie Teil einer verlässlichen Gruppe sind. Klassengemeinschaft ist deshalb keine nette Zusatzidee, sondern eine wichtige Grundlage für Unterricht, Prävention und soziale Entwicklung.
Die TRY-BULLS Academy verbindet Bewegung, Teamaufgaben und Reflexion. So wird sichtbar, wie Kommunikation, Beteiligung und Verantwortung die gesamte Klasse verändern.
Inhaltsverzeichnis
- Was bedeutet Klassengemeinschaft?
- Einblick in den Projekttag
- Video zur Projektarbeit
- Warnsignale einer schwachen Gemeinschaft
- Welche Kompetenzen werden gestärkt?
- Ablauf des Projekttages
- Für welche Klassen geeignet?
- Nachhaltigkeit und Transfer
- Neustart und Schulentwicklung
- Referenzen und Stimmen
- Häufige Fragen
Was bedeutet Klassengemeinschaft?
Klassengemeinschaft bedeutet, dass sich Schülerinnen und Schüler als Teil einer Gruppe erleben, die gemeinsame Regeln trägt, Unterschiede akzeptiert und Verantwortung füreinander übernimmt. Eine starke Klasse muss nicht konfliktfrei sein. Entscheidend ist, dass Konflikte fair geklärt werden können und niemand dauerhaft ausgeschlossen wird.
Im Alltag zeigt sich Gemeinschaft in kleinen Situationen: Wer wird bei Gruppenarbeiten einbezogen? Wie reagiert die Klasse auf Fehler? Werden ruhige Kinder gehört? Akzeptieren Schülerinnen und Schüler ein klares Stopp? Bekommt jemand Hilfe, wenn eine Aufgabe schwierig wird?
Diese Erfahrungen prägen das Sicherheitsgefühl der Kinder. Wer sich respektiert und zugehörig fühlt, beteiligt sich eher, fragt häufiger nach und kann auch Misserfolge besser aushalten. Deshalb hängt Klassengemeinschaft eng mit Klassenklima, sozialem Lernen und erfolgreichem Unterricht zusammen.
Die zentrale Botschaft
Eine starke Klasse entsteht nicht dadurch, dass alle gleich sind oder miteinander befreundet sein müssen. Sie entsteht, wenn unterschiedliche Kinder fair zusammenarbeiten und jedes Kind einen sicheren Platz in der Gruppe erhält.
Warum Zusammenhalt Gewalt und Mobbing vorbeugt
Eine starke Klassengemeinschaft ist ein wichtiger Schutzfaktor. Wo Kinder einander wahrnehmen und Verantwortung übernehmen, wird Ausgrenzung früher sichtbar. Schülerinnen und Schüler sind eher bereit, Hilfe zu holen, Betroffene zu unterstützen und unfairen Situationen zu widersprechen.
Mobbing wird durch Gruppendynamik stabilisiert. Mitlachen, Weitererzählen und Schweigen können Angriffe verstärken. Ein Projekttag zur Klassengemeinschaft macht deutlich, dass jedes Verhalten Wirkung hat. Dadurch entsteht eine direkte Verbindung zum Anti-Mobbing-Workshop und zur Mobbingprävention an Schulen.
Auch Gewaltprävention profitiert von einer starken Gruppe. Kinder lernen, Grenzen zu achten, Frust nicht sofort gegen andere zu richten und Konflikte mit Unterstützung zu klären. Mehr dazu finden Schulen unter Gewaltprävention Schule.
Klassengemeinschaft wird durch gemeinsames Erleben sichtbar
Teamaufgaben schaffen Situationen, in denen Beteiligung, Kommunikation und gegenseitige Unterstützung unmittelbar wichtig werden.
So arbeitet die TRY-BULLS Academy mit Schulklassen
Das Video zeigt eine echte Szene aus der bewegungsorientierten Projektarbeit. Teamgeist, Fairness und klare Regeln werden nicht nur erklärt, sondern erlebt.
Woran erkennt man eine schwache Klassengemeinschaft?
Eine schwache Klassengemeinschaft ist nicht immer laut. Manchmal zeigt sie sich darin, dass Kinder nebeneinander statt miteinander lernen. Feste Gruppen bleiben unter sich, einzelne Kinder werden selten gewählt und gemeinsame Aufgaben funktionieren nur mit starker Begleitung.
- Einzelne Kinder werden regelmäßig ausgeschlossen
- Gruppenarbeiten führen schnell zu Streit
- Fehler werden ausgelacht oder kommentiert
- Die Klasse teilt sich in feste Lager auf
- Stopp-Signale werden nicht zuverlässig akzeptiert
- Hilfsbereitschaft ist wenig sichtbar
- Konflikte wiederholen sich ohne echte Lösung
- ruhige Kinder finden kaum Gehör
Diese Signale bedeuten nicht, dass eine Klasse „schlecht“ ist. Sie zeigen, dass die Gruppe Unterstützung braucht, um neue Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln.
Welche Kompetenzen stärken die Klassengemeinschaft?
Teamfähigkeit
Kinder lernen, gemeinsame Ziele zu verfolgen, Aufgaben zu verteilen und andere einzubeziehen. Teamfähigkeit bedeutet nicht, immer derselben Meinung zu sein, sondern trotz Unterschieden verlässlich zusammenzuarbeiten.
Kommunikation
Eine starke Klasse braucht klare und respektvolle Sprache. Schülerinnen und Schüler üben, zuzuhören, Rückmeldungen zu geben und Grenzen auszudrücken, ohne andere abzuwerten. Hier besteht eine enge Verbindung zur gewaltfreien Kommunikation.
Empathie
Kinder müssen nicht alles gleich empfinden. Sie sollten jedoch verstehen, dass andere Situationen anders erleben. Teamaufgaben fördern diesen Perspektivwechsel, weil die Gruppe nur weiterkommt, wenn alle gesehen werden.
Verantwortung
Jedes Kind beeinflusst die Gruppe. Wer andere motiviert, Regeln einhält oder Hilfe anbietet, stärkt die Klasse. Wer ausgrenzt oder lächerlich macht, schwächt sie. Diese Verantwortung wird im Projekttag praktisch erfahrbar.
Konfliktfähigkeit
Konflikte verschwinden nicht durch Gemeinschaft. Eine starke Klasse kann sie jedoch früher ansprechen und fairer klären. Bei stärkerem Schwerpunkt empfiehlt sich die Fachseite Konflikte in Schulklassen lösen.
Warum Bewegung besonders gut wirkt
Gespräche über Teamgeist sind wichtig. Bewegung zeigt jedoch sofort, ob Zusammenarbeit wirklich funktioniert. Wenn eine Gruppe eine Aufgabe lösen muss, werden Rollen, Kommunikation und Beteiligung sichtbar. Wer entscheidet? Wer wird nicht gefragt? Wer hilft? Wer reagiert frustriert?
Die Schülerinnen und Schüler erhalten anschließend die Möglichkeit, ihre Strategie zu verändern. Ein Kind, das zunächst übergangen wurde, kann in der nächsten Runde eine entscheidende Idee einbringen. Dadurch erlebt die Klasse unmittelbar, dass Einbeziehung einen Unterschied macht.
Die Werte des Rugbysports bieten dafür einen passenden Rahmen: Respekt, Fairness, Disziplin, Teamgeist und kontrollierte Kraft. Es geht nicht um harten Kontaktsport, sondern um sichere und altersgerechte Übungen.
Ihre Klasse soll nicht nur über Zusammenhalt sprechen, sondern ihn erleben?
Wir stimmen den Projekttag auf Alter, Gruppendynamik und Zielsetzung Ihrer Schule ab.
Projekttag unverbindlich anfragen Allgemeinen Ablauf ansehenSo läuft ein Projekttag zur Klassengemeinschaft ab
Die Klasse durchläuft einen klaren Lernprozess aus Aktivität, gemeinsamer Herausforderung und Reflexion.
Ankommen
Ziele, Regeln und der sichere Rahmen werden verständlich geklärt.
Aktivierung
Leichte Bewegungsaufgaben schaffen Energie und erste gemeinsame Erfolgserlebnisse.
Teamaufgaben
Die Gruppe muss kommunizieren, planen und unterschiedliche Stärken nutzen.
Rollenwechsel
Andere Zusammensetzungen und neue Aufgaben brechen festgefahrene Muster auf.
Reflexion
Die Klasse bespricht, was Zusammenarbeit gestärkt oder behindert hat.
Transfer
Erkenntnisse werden auf Unterricht, Pausen und Klassenregeln übertragen.
Für welche Klassen eignet sich der Projekttag?
Der Projekttag eignet sich für stabile Klassen ebenso wie für Gruppen, die gerade neu zusammenfinden oder wiederkehrende Konflikte erleben. Inhalte und Aufgaben werden an Alter und Schulform angepasst.
Grundschule
Grundschulkinder profitieren von klaren Regeln, kurzen Reflexionsphasen und viel Bewegung. Themen sind unter anderem Einbeziehung, Stopp-Signale, Hilfe und Fairness.
Weiterführende Schulen
In der Sekundarstufe spielen Gruppendruck, Rollen, Anerkennung und Selbstbehauptung eine stärkere Rolle. Die Reflexion findet entsprechend differenzierter und auf Augenhöhe statt.
Neu zusammengesetzte Klassen
Nach Schulwechseln, Zusammenlegungen oder Übergängen kann ein früher Projekttag helfen, Kontakte zu öffnen und gemeinsame Regeln zu etablieren, bevor sich problematische Rollen festsetzen.
Klassen nach Konflikten
Nach einer schwierigen Phase kann ein gemeinsamer Projekttag einen Neustart unterstützen. Er ersetzt keine notwendige Fallarbeit, schafft aber neue Erfahrungen außerhalb der gewohnten Konfliktmuster.
Praxisbeispiel: Vom Nebeneinander zum Miteinander
Eine Klasse erhält eine Aufgabe, die nur gemeinsam gelöst werden kann. Zunächst übernehmen einige Kinder die Führung. Andere stehen daneben oder werden nicht gefragt. Die Gruppe kommt nur langsam voran.
In der Reflexion erkennt die Klasse, dass nicht Kraft oder Schnelligkeit gefehlt haben, sondern Beteiligung. Beim zweiten Versuch werden alle aktiv einbezogen. Ein zuvor stilles Kind bringt eine entscheidende Idee ein. Die Aufgabe gelingt schneller und mit weniger Streit.
Solche Erlebnisse sind stark, weil sie keine abstrakte Moral vermitteln. Die Schülerinnen und Schüler erfahren direkt, wie sich Einbeziehung, Zuhören und Verantwortung auf den Erfolg der Gruppe auswirken.
Wie wird der Projekttag nachhaltig?
Ein einzelner Tag kann einen wichtigen Impuls geben. Nachhaltig wird er, wenn Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und Ganztag später an gemeinsame Erfahrungen anknüpfen. Die Klasse kann sich erinnern, welche Regeln geholfen haben und wie sie als Team erfolgreich wurde.
Besonders hilfreich sind einfache Rituale und wiederkehrende Fragen: Wurde heute jeder einbezogen? Wie sind wir mit Fehlern umgegangen? Wer hat Verantwortung übernommen? Was möchten wir beim nächsten Mal besser machen?
Mögliche Anschlussmaßnahmen
- Klassenrat für Entscheidungen und Konflikte
- kooperative Lernformen mit klaren Rollen
- regelmäßige Reflexion nach Gruppenarbeiten
- sichtbare und konkrete Klassenregeln
- bewusster Wechsel von Partnern und Gruppen
- positive Rückmeldungen für Zivilcourage und Hilfsbereitschaft
Klassengemeinschaft und Resilienz
Eine verlässliche Gruppe stärkt auch die Resilienz einzelner Kinder. Wer Unterstützung erlebt und Fehler machen darf, kann Herausforderungen leichter bewältigen. Deshalb lässt sich der Projekttag gut mit einem Resilienztraining für Schulen verbinden.
Gleichzeitig profitiert die Gruppe von resilienten Kindern, die Frust aushalten, Hilfe annehmen und nach Rückschlägen weiterarbeiten. Persönliche Stärke und Gemeinschaft unterstützen sich gegenseitig.
Vorteile für Lehrkräfte und Schulsozialarbeit
Der externe Rahmen ermöglicht neue Beobachtungen. Manche Kinder zeigen Führungsstärke, Kreativität oder Hilfsbereitschaft, die im Unterricht weniger sichtbar wird. Andere Rollen können sich verändern, weil die Gruppe neue Aufgaben erhält.
Vor dem Termin werden Ziele, Herausforderungen und Besonderheiten abgestimmt. Dadurch kann der Projekttag bestehende Klassenregeln und schulische Präventionskonzepte sinnvoll ergänzen.
Organisation, Kosten und Förderung
Der Projekttag kann mit einer einzelnen Klasse, mehreren Gruppen oder als Teil einer Projektwoche umgesetzt werden. Eine Turnhalle oder geeignete Bewegungsfläche ist ideal.
Die Kosten richten sich nach Dauer, Ort, Gruppengröße und organisatorischem Aufwand. Hinweise finden Schulen unter Kosten und Förderung sowie Fördermittel für Schulen.
Eltern sinnvoll einbeziehen
Auch Eltern beeinflussen die Klassengemeinschaft. Abwertende Gespräche über andere Kinder wirken in die Gruppe hinein. Wertschätzende Sprache und Interesse an gemeinsamen Erfolgen unterstützen dagegen die Arbeit der Schule.
Nach dem Projekttag können Eltern einfache Fragen stellen: Was hat eure Klasse gemeinsam geschafft? Wer hat geholfen? Was bedeutet Teamgeist? Weitere Hinweise bietet die Seite Für Eltern.
Klassengemeinschaft nach Ferien, Konflikten oder einem Klassenwechsel neu aufbauen
Besonders sensibel sind Phasen, in denen sich eine Klasse neu sortiert. Das kann nach den Sommerferien, nach längeren Krankheitsphasen, nach einem Lehrerwechsel, einer Zusammenlegung oder nach einem schweren Konflikt sein. In solchen Momenten entstehen Rollen neu, Beziehungen verändern sich und manche Kinder suchen ihren Platz in der Gruppe erneut.
Ein Projekttag kann diesen Übergang bewusst begleiten. Die Klasse erhält die Möglichkeit, außerhalb des üblichen Unterrichts neue Erfahrungen zu machen. Kinder, die sonst wenig miteinander zu tun haben, arbeiten gemeinsam. Schülerinnen und Schüler, die in vertrauten Situationen häufig stören oder dominieren, können Verantwortung auf andere Weise übernehmen. Zurückhaltende Kinder erleben, dass ihre Ideen gebraucht werden.
Dieser Neustart ist besonders wertvoll, wenn alte Konfliktmuster festgefahren sind. Der Projekttag löst nicht automatisch jedes Problem. Er schafft jedoch einen neuen gemeinsamen Bezugspunkt, auf den Lehrkräfte später zurückgreifen können: Wir haben erlebt, dass Zusammenarbeit möglich ist. Wir wissen, welche Regeln uns geholfen haben. Und wir haben gesehen, dass jeder etwas beitragen kann.
Wie Klassengemeinschaft den Unterricht konkret entlastet
Eine starke Klassengemeinschaft verbessert nicht nur die Stimmung. Sie wirkt sich direkt auf den Unterricht aus. Wenn Schülerinnen und Schüler Regeln akzeptieren, einander zuhören und Konflikte schneller klären können, entstehen weniger Unterbrechungen. Gruppenarbeiten benötigen weniger Kontrolle, Übergänge gelingen ruhiger und Lehrkräfte können mehr Zeit für fachliche Inhalte nutzen.
Auch die Beteiligung verändert sich. Kinder, die Angst vor Fehlern oder Spott haben, melden sich seltener. In einer sicheren Klasse trauen sie sich eher, Fragen zu stellen und eigene Lösungswege zu zeigen. Damit wird Klassengemeinschaft zu einer Voraussetzung für Lernmut und aktive Beteiligung.
Eine starke Gruppe bedeutet nicht, dass es keine Störungen oder Konflikte mehr gibt. Der Unterschied liegt im Umgang damit. Die Klasse kann schneller wieder arbeitsfähig werden, Verantwortung übernehmen und nach Lösungen suchen, statt lange in Schuldzuweisungen festzustecken.
Klassenregeln, die im Alltag wirklich funktionieren
Viele Klassen haben Regeln. Trotzdem werden sie nicht immer gelebt. Häufig sind Regeln zu allgemein formuliert oder wurden nur von Erwachsenen vorgegeben. Wirksamer sind konkrete Vereinbarungen, die Schülerinnen und Schüler verstehen und mit Alltagssituationen verbinden können.
Statt nur „Wir sind respektvoll“ festzuhalten, kann die Klasse genauer beschreiben, was Respekt bedeutet: Wir lassen andere ausreden. Wir akzeptieren ein Stopp. Wir lachen niemanden wegen eines Fehlers aus. Wir holen Hilfe, wenn jemand ausgegrenzt wird. Solche Sätze sind überprüfbar und lassen sich im Unterricht gezielt aufgreifen.
Der Projekttag bietet eine gute Grundlage dafür. Nach den Teamaufgaben kann die Klasse benennen, welche Verhaltensweisen hilfreich waren. Daraus entstehen Regeln, die nicht abstrakt wirken, sondern mit einer gemeinsamen Erfahrung verbunden sind.
Die Rolle von Klassenrat und regelmäßiger Reflexion
Ein Klassenrat kann Klassengemeinschaft langfristig stabilisieren. Er schafft einen festen Ort für Anliegen, Konflikte und gemeinsame Entscheidungen. Wichtig ist, dass er nicht nur stattfindet, wenn etwas schiefgeht. Auch gute Zusammenarbeit, Hilfsbereitschaft und Fortschritte sollten sichtbar werden.
Kurze Reflexionen nach Gruppenarbeiten wirken ebenfalls. Drei Fragen reichen oft aus: Was hat als Team funktioniert? Wo wurde jemand nicht ausreichend einbezogen? Was möchten wir beim nächsten Mal anders machen? Solche Routinen stärken die Fähigkeit, Gruppendynamik selbst wahrzunehmen.
Schulsozialarbeit und Ganztag können diese Sprache übernehmen. Wenn verschiedene Erwachsene dieselben Begriffe und Erwartungen nutzen, erleben Kinder mehr Orientierung und Verlässlichkeit.
Wann zusätzliche Unterstützung notwendig ist
Ein Projekttag ist ein wirksamer Impuls, aber nicht für jede Situation ausreichend. Wenn einzelne Kinder bereits länger systematisch ausgegrenzt werden, schwere Gewaltvorfälle stattgefunden haben oder Konflikte stark eskaliert sind, braucht es zusätzliche Maßnahmen.
Dann sollten Schule, Schulsozialarbeit und gegebenenfalls externe Fachstellen strukturiert klären, was passiert ist und welche Schutzmaßnahmen notwendig sind. Ein Klassenprojekt kann die Gruppendynamik begleiten, ersetzt aber keine Fallarbeit.
Besonders wichtig ist, betroffene Kinder nicht vor der Klasse zu markieren. Auch vermeintlich verursachende Kinder sollten nicht öffentlich beschuldigt werden. Eine sichere Bearbeitung trennt individuelle Gespräche und Schutzmaßnahmen von der pädagogischen Arbeit mit der gesamten Klasse.
Klassengemeinschaft als Teil einer langfristigen Schulentwicklung
Wenn mehrere Klassen ähnliche Herausforderungen erleben, kann es sinnvoll sein, Klassengemeinschaft nicht nur als Einzelprojekt zu betrachten. Projekttage, Klassenrat, Präventionskonzepte, Schulsozialarbeit und Fortbildungen können miteinander verbunden werden.
Eine gemeinsame Haltung der Schule schafft Verlässlichkeit: Ausgrenzung wird früh angesprochen. Zivilcourage wird gestärkt. Regeln gelten auch in Pausen und digitalen Räumen. Erwachsene reagieren abgestimmt. Dadurch entsteht ein Schulklima, in dem Zusammenhalt nicht nur gefordert, sondern strukturell unterstützt wird.
Die TRY-BULLS Academy kann den Einstieg über einen einzelnen Projekttag, einen Präventionstag oder eine mehrtägige Projektwoche begleiten.
Realistisches Ziel
Eine starke Klassengemeinschaft ist kein Zustand, der einmal erreicht und dann abgeschlossen ist. Sie wird immer wieder neu hergestellt – durch klare Regeln, gemeinsame Erfahrungen, Reflexion und Erwachsene, die Zusammenhalt sichtbar unterstützen.
Referenzschulen und Bildungspartner
Die TRY-BULLS Academy war bereits an Schulen und Bildungseinrichtungen in Berlin, Brandenburg und Sachsen im Einsatz.









Das sagen Schulen über unsere Arbeit
Rückmeldungen aus Projekten zu Teamgeist, Fairness, Kooperation und Klassengemeinschaft.
„Ein großartiges Projekt, welches mehr als nur einen gewaltfreien Umgang miteinander vermittelt. Die abwechslungsreichen Übungen und die Werte Respekt, Fairness, Solidarität, Integration und Passion haben das Klassenteam positiv beeinflusst.“Klasse 6bGrundschule Forst Mitte
„Besonders beeindruckend war, dass eine sonst sehr herausfordernde Klasse in diesem Rahmen ihre Stärken zeigen konnte. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten konzentriert und kooperativ zusammen.“Maria-Louise HartmannRespekt Coach · Christliche Schule Johanneum
„Im Projekt konnten unsere Schülerinnen und Schüler wichtige Werte wie Fairness, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung praxisnah erleben.“K. SchulzSchulleitung · Jahnschule Wittenberge
„Mit viel Spaß und Bewegung lernten die Kinder, wie wichtig Teamgeist, Fairness und Respekt im Sport und im Alltag sind.“Schule am BuntzelbergBerlin-Bohnsdorf
„Der Rugby-Tag hat den Schülerinnen und Schülern viel Freude bereitet. Teamgeist, Fairness und gegenseitiger Respekt wurden natürlich und praxisnah vermittelt.“Tamara JankowskiSchulsozialarbeit · Annedore-Leber-Grundschule
Häufige Fragen zur Klassengemeinschaft
Antworten für Schulleitungen, Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und Eltern.
Warum ist Klassengemeinschaft wichtig?
Eine starke Klassengemeinschaft schafft Sicherheit, verbessert Zusammenarbeit und kann Ausgrenzung sowie wiederkehrenden Konflikten vorbeugen.
Wie kann man eine Klassengemeinschaft stärken?
Durch gemeinsame Regeln, Teamaufgaben, Reflexion, Klassenrat, kooperative Lernformen und Projekttage.
Für welche Klassen eignet sich der Projekttag?
Das Angebot eignet sich für Grundschule, Sekundarstufe, neue Klassen und Gruppen mit wiederkehrenden Konflikten.
Ist der Projekttag nur für problematische Klassen sinnvoll?
Nein. Er kann präventiv durchgeführt werden und ist besonders sinnvoll, bevor sich Ausgrenzung oder feste Rollen verfestigen.
Hilft eine starke Klassengemeinschaft gegen Mobbing?
Ja. Zusammenhalt und Zivilcourage können dazu beitragen, dass Ausgrenzung früher erkannt und nicht durch Schweigen stabilisiert wird.
Wie lange dauert der Projekttag?
Ein vollständiger Projekttag umfasst häufig etwa sechs Schulstunden. Kürzere Workshops oder längere Reihen sind ebenfalls möglich.
Müssen die Kinder Rugby spielen können?
Nein. Es sind keine sportlichen Vorkenntnisse erforderlich. Rugby dient als pädagogischer Werte-Rahmen.
Wird eine Sporthalle benötigt?
Eine Turnhalle oder geeignete Bewegungsfläche ist ideal. Die Bedingungen werden individuell abgestimmt.
Wie wird Nachhaltigkeit gesichert?
Durch Reflexion, Klassenregeln, Anschlussaufgaben und die Weiterarbeit durch Lehrkräfte und Schulsozialarbeit.
Kann der Projekttag mit Gewaltprävention kombiniert werden?
Ja. Klassengemeinschaft, Gewaltprävention, Mobbingprävention und soziales Lernen ergänzen sich.
Was kostet ein Projekttag?
Die Kosten hängen von Dauer, Ort, Gruppengröße und Umfang ab. Weitere Informationen stehen unter Kosten und Förderung.
Wie kann eine Schule den Projekttag anfragen?
Nutzen Sie das Kontaktformular oder die zentrale Projektanfrage.
Klassengemeinschaft an Ihrer Schule stärken
Schildern Sie uns kurz die Altersgruppe, die Klassensituation und Ihr Ziel. Wir entwickeln ein passendes Format für Ihre Schule.
TRY-BULLS Academy
Rico Schmidt
Telefon: 0174 3015937
E-Mail: mail@try-bulls-academy.com
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