Für Schulleitungen | Präventionsprojekte sicher planen
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Planungssicherheit für Schulen

Für Schulleitungen: Präventionsprojekte strukturiert auswählen, planen und nachhaltig verankern

Diese Seite unterstützt Schulleitungen bei der Auswahl, Organisation und Finanzierung von Projekttagen zu Gewaltprävention, Mobbingprävention, Resilienz, Konfliktlösung, Teamfähigkeit und sozialem Lernen.

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Schulleitungen brauchen klare Entscheidungsgrundlagen

Ein guter Projekttag muss pädagogisch passen, organisatorisch realistisch sein und sich in bestehende Schulstrukturen einfügen.

Die TRY-BULLS Academy arbeitet deshalb mit transparenten Rahmenbedingungen, einer Klasse pro Tag und einer klaren Abstimmung vor dem Termin.

Für Schulleitungen: Welche Verantwortung besteht bei Präventionsprojekten?

Schulleitungen koordinieren pädagogische Ziele, organisatorische Rahmenbedingungen und schulische Verantwortung. Sie müssen nicht jede Aufgabe selbst übernehmen, sorgen aber dafür, dass Zuständigkeiten, Aufsicht, Kommunikation und Nachbereitung geklärt sind.

Ein Projekttag sollte weder isoliert gebucht noch als kurzfristige Reaktion auf ein komplexes Problem verstanden werden. Entscheidend ist die Einbindung in Schulentwicklung, Präventionskonzept und konkrete Arbeit mit der Klasse.

Leitungsgrundsatz

Ein externer Projekttag ergänzt schulische Arbeit. Verantwortung für Schutz, Aufsicht und nachhaltige Weiterführung bleibt bei der Schule.

Wann ist ein externer Projekttag sinnvoll?

Ein externer Projekttag kann sinnvoll sein, wenn eine Klasse neue Impulse benötigt, ein Präventionsthema vertieft werden soll oder das Kollegium eine methodisch andere Perspektive einbringen möchte.

  • neue Klasse oder neu zusammengesetzter Jahrgang
  • auffällige Konflikte oder sinkendes Klassenklima
  • Bedarf an Gewalt- oder Mobbingprävention
  • Stärkung von Resilienz und Selbstvertrauen
  • Förderung von Teamfähigkeit und Kommunikation
  • Vorbereitung oder Bestandteil einer Projektwoche
  • Unterstützung eines schulischen Präventionskonzepts
  • Vertiefung nach Beobachtungen des Kollegiums

Wann reicht ein Projekttag nicht aus?

Bei akuter Gewalt, einem verfestigten Mobbingfall, psychischen Krisen oder strafbaren Handlungen ist ein Projekttag keine alleinige Lösung. Schutzmaßnahmen, Fallklärung und gegebenenfalls externe Fachstellen müssen parallel oder vorrangig einbezogen werden.

Für Schulleitungen: Planung, Durchführung und Transfer im Überblick

Die Infografik zeigt die wichtigsten Entscheidungsschritte von der Bedarfsklärung bis zur nachhaltigen Nachbereitung.

Für Schulleitungen – Präventionsprojekte mit der TRY-BULLS Academy planen
Video: Präventionsarbeit in der Praxis

So arbeitet die TRY-BULLS Academy mit Schulklassen

Das Video zeigt eine echte Szene aus einem bewegungsorientierten Projekttag. Schulleitungen erhalten einen konkreten Eindruck von Methodik, Aktivierung und Gruppenarbeit.

▶ Echte Szene aus einem Schulprojekt – zum Abspielen klicken

Welche Themen passen zur Schule?

Das Thema sollte sich aus der tatsächlichen Ausgangslage ergeben. Nicht jede Klasse benötigt dasselbe Format.

Gewaltprävention

Geeignet bei Grenzverletzungen, impulsivem Verhalten, Unsicherheit im Umgang mit körperlicher Stärke oder Bedarf an Deeskalation.

Mobbingprävention

Geeignet zur Sensibilisierung für Rollen, Gruppendruck, Ausgrenzung, Zivilcourage und sichere Hilfewege.

Resilienz

Geeignet zur Stärkung von Selbstvertrauen, Fehlerkultur, Selbstwirksamkeit und dem Umgang mit Rückschlägen.

Konfliktlösung

Geeignet, wenn wiederkehrende Streitigkeiten, Missverständnisse oder unklare Kommunikationsmuster den Alltag belasten.

Teamfähigkeit

Geeignet für neue Klassen, Jahrgangswechsel, Projektgruppen oder Lerngruppen mit geringer Kooperation.

Soziales Lernen

Geeignet, wenn Respekt, Verantwortung, Beteiligung und gemeinsames Handeln stärker verankert werden sollen.

Wie verhindert man Keyword- und Themenüberschneidungen?

Schulen müssen sich darüber keine Gedanken machen. Die TRY-BULLS Academy grenzt Themen im Vorgespräch klar voneinander ab und entwickelt einen passenden Schwerpunkt.

Passendes Thema gemeinsam auswählen

Schildern Sie uns kurz die Ausgangslage. Wir empfehlen ein Format, das zur Klasse, Schulform und Zielsetzung passt.

Beratung anfragen Themenübersicht

Planung eines Projekttags für Schulleitungen

Sechs klare Schritte von der Bedarfsklärung bis zur Nachbereitung.

01

Bedarf klären

Klasse, Ausgangslage, Ziel und gewünschtes Thema festlegen.

02

Rahmen prüfen

Termin, Gruppengröße, Raum, Zeit und begleitende Lehrkraft klären.

03

Angebot abstimmen

Leistungsumfang, Kosten und organisatorische Voraussetzungen prüfen.

04

Kollegium informieren

Klassenleitung, Schulsozialarbeit, Sekretariat und Raumverantwortliche einbinden.

05

Projekttag durchführen

Eine Klasse, maximal 35 Teilnehmende und Lehrkraft vor Ort.

06

Transfer sichern

Ergebnisse im Unterricht, Klassenrat und Schulalltag weiterführen.

Eine Klasse pro Projekttag

Die TRY-BULLS Academy arbeitet an einem Projekttag mit genau einer Klasse. Mehrere Klassen werden nicht zusammengelegt.

Dadurch bleiben Beobachtung, Beteiligung, Sicherheit und Reflexion in einer angemessenen Qualität möglich.

Maximal 35 Schülerinnen und Schüler

Die Obergrenze liegt bei 35 Teilnehmenden. Bei größeren Lerngruppen oder mehreren Klassen werden separate Termine vereinbart.

Zeitrahmen bis ungefähr 13:30 Uhr

Der Projekttag beginnt üblicherweise morgens und endet ungefähr um 13:30 Uhr. Beginn, Pausen und Endzeit können an den Stundenplan angepasst werden.

Welche Räume werden benötigt?

Ideal ist eine Turnhalle oder größere Bewegungsfläche. Für Reflexionsphasen kann zusätzlich ein Klassenraum genutzt werden.

Aufsicht, Sicherheit und Verantwortung

Eine Lehrkraft bleibt während des gesamten Projekttags anwesend. Sie unterstützt bei schulischen Abläufen, kennt die Klasse und kann besondere Situationen einordnen.

Notfall- und Schutzwege

Erste Hilfe, Notfallkontakte, gesundheitliche Einschränkungen und schulische Schutzprozesse müssen bekannt sein.

Akute Konflikte und Mobbingfälle

Bestehende Schutzmaßnahmen und relevante Informationen sollten vorab vertraulich abgestimmt werden. Der Projekttag ersetzt keine individuelle Fallklärung.

Kosten und Finanzierung

Die Kosten hängen von Ort, Thema, Gruppengröße, Leistungsumfang und Fahrtaufwand ab. Schulen erhalten ein transparentes Angebot.

Förderverein

Fördervereine können Projekttage bezuschussen oder bei Spendenaktionen unterstützen.

Fördermittel

Je nach Thema können kommunale Programme, Stiftungen, Präventionsbudgets oder Gesundheitsförderung infrage kommen.

Crowdfunding und Sponsoring

Auch Crowdfunding, lokale Unternehmen und zweckgebundene Spenden können Finanzierungsbausteine sein.

Weitere Informationen finden Sie unter Fördermittel Schule und Kosten & Förderung.

Wie wird das Kollegium eingebunden?

Die Klassenleitung sollte früh beteiligt sein. Bei sozialen oder präventiven Themen ist auch die Schulsozialarbeit eine wichtige Schnittstelle.

Vorgespräch mit Klassenleitung

Die Klassenleitung beschreibt Ausgangslage, bisherige Maßnahmen und besondere Bedarfe.

Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit kann Gruppendynamiken einordnen, Anschlussgespräche begleiten und den Transfer unterstützen.

Ganztag und weitere Fachkräfte

Wenn Konflikte oder Regeln auch im Ganztag relevant sind, sollten gemeinsame Begriffe und Vereinbarungen abgestimmt werden.

Elternkommunikation

Eltern benötigen eine kurze Information zu Thema, Ziel, Termin, Kleidung, Verpflegung und Ansprechpartnern.

Bei sensiblen Themen sollte deutlich werden, dass der Projekttag präventiv arbeitet und keine einzelnen Kinder öffentlich markiert.

Wie wird Nachhaltigkeit gesichert?

Nachhaltigkeit entsteht nicht durch den Projekttag allein. Entscheidend ist, dass Regeln, Begriffe und Handlungsmöglichkeiten weiterverwendet werden.

  • Vereinbarungen sichtbar machen
  • Klassenrat oder Reflexionsstunde nutzen
  • Stopp-Signale weiterführen
  • Beobachtungen im Kollegium teilen
  • Eltern bei Bedarf informieren
  • Folgethemen gezielt auswählen
  • Ergebnisse nach einigen Wochen überprüfen
  • Schulkonzept bei Bedarf ergänzen

Wie wird die Wirkung bewertet?

Schulleitungen sollten nicht nur nach Zufriedenheit fragen. Wichtiger sind konkrete Veränderungen: Werden Grenzen früher benannt? Funktioniert Zusammenarbeit besser? Werden Hilfewege genutzt?

Welche Anschlussangebote sind sinnvoll?

Je nach Beobachtung können Projekttage zu Gewaltprävention, Mobbingprävention, Resilienz, Konfliktlösung oder Teamfähigkeit vertieft werden.

Interne Planungshilfen

Hilfreiche Seiten sind Checkliste Projekttag, Ablauf Projekttag, Projektwoche planen, Themen Schule und Referenzen.

Seriöse Fachinformationen

Weiterführende Informationen bieten die Kultusministerkonferenz, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung und die offiziellen Schulministerien der Länder.

Entscheidungscheckliste für Schulleitungen

  • pädagogischer Bedarf geklärt
  • passende Klasse ausgewählt
  • Ziel und Thema eindeutig formuliert
  • maximal 35 Teilnehmende bestätigt
  • Termin und Raum verbindlich reserviert
  • begleitende Lehrkraft benannt
  • Schulsozialarbeit bei Bedarf eingebunden
  • Elterninformation vorbereitet
  • Finanzierung geklärt
  • Nachbereitung verantwortlich zugeordnet
  • akute Fälle separat eingeordnet
  • Ansprechpartner für kurzfristige Änderungen festgelegt

Für Grundschulleitungen

Grundschulen profitieren von klaren Abläufen, kurzen Reflexionsphasen, Bewegung und einfacher Sprache. Besonders wichtig sind sichtbare Regeln und verlässliche Übergänge.

Für Leitungen weiterführender Schulen

Bei Jugendlichen spielen Status, Gruppendruck, Klassenchat, Leistungsdruck und Beteiligung auf Augenhöhe eine größere Rolle.

Für Förderschulleitungen

Sprache, Tempo, Pausen, Räume und Beteiligungsformen müssen an individuelle Unterstützungsbedarfe angepasst werden.

Für Berufsschulleitungen

Projekte können mit Ausbildung, Betrieb, professioneller Kommunikation, Teamarbeit und Verantwortung verbunden werden.

Für neue oder belastete Klassen

Neue Klassen benötigen Zugehörigkeit und Vertrauen. Belastete Klassen brauchen klare Grenzen, sichere Hilfewege und ein realistisches Ziel.

Für schulweite Projektwochen

Bei mehreren Klassen werden separate Projekttage geplant. Ein gemeinsames Oberthema kann die einzelnen Termine miteinander verbinden.

Was Schulleitungen vor einer Buchung vermeiden sollten

  • mehrere Klassen zusammenlegen
  • unklare oder widersprüchliche Erwartungen
  • akute Fälle ohne Vorgespräch übergeben
  • Raum und Aufsicht erst kurzfristig klären
  • Lehrkräfte während des Projekttags anderweitig einplanen
  • Nachbereitung vollständig dem Anbieter überlassen

Entscheidungsgrundsatz

Für Schulleitungen ist ein Projekttag dann sinnvoll, wenn Ziel, Klasse, Rahmenbedingungen, Finanzierung und Weiterführung klar zusammenpassen.

Für Schulleitungen: Prävention als Teil der Schulentwicklung

Präventionsprojekte entfalten ihre größte Wirkung, wenn sie nicht als Einzelveranstaltung betrachtet werden. Sie sollten in bestehende Ziele der Schule eingebunden sein, etwa in das Schutzkonzept, das Schulprogramm, die Arbeit der Schulsozialarbeit oder die Weiterentwicklung des Klassenrats.

Schulleitungen schaffen den Rahmen dafür, dass ein Projekttag nicht nach wenigen Tagen verpufft. Dazu gehören klare Zuständigkeiten, realistische Ziele und eine Rückmeldung an die beteiligten Lehrkräfte.

Wie wird der Bedarf einer Klasse richtig eingeschätzt?

Eine sinnvolle Entscheidung beginnt mit konkreten Beobachtungen. Allgemeine Aussagen wie „Die Klasse ist schwierig“ helfen bei der Planung nur begrenzt.

Hilfreicher sind Fragen: Wann entstehen Konflikte? Welche Rollen wiederholen sich? Gibt es Probleme bei Gruppenarbeiten, in Pausen oder im Klassenchat? Werden Stopp-Signale akzeptiert? Holen Schülerinnen und Schüler frühzeitig Hilfe?

Diese Informationen ermöglichen eine passende Schwerpunktsetzung, ohne einzelne Kinder öffentlich zu etikettieren.

Wie wird ein realistisches Ziel formuliert?

Ein Projekttag kann keine vollständige Veränderung einer belasteten Klasse garantieren. Realistische Ziele sind zum Beispiel: gemeinsame Regeln entwickeln, Hilfewege klären, Gruppendynamiken sichtbar machen oder den Umgang mit Fehlern und Frust verbessern.

Je klarer das Ziel formuliert ist, desto besser lässt sich später prüfen, ob der Projekttag einen sinnvollen Impuls gesetzt hat.

Wie wird ein Anbieter geprüft?

Schulleitungen sollten auf transparente Inhalte, klare Gruppengrößen, nachvollziehbare Methoden und eine eindeutige Abgrenzung zu Therapie oder Krisenintervention achten.

Wichtige Fragen sind: Wer führt das Projekt durch? Welche Qualifikation liegt vor? Wie wird mit sensiblen Themen umgegangen? Welche Rolle hat die Lehrkraft? Wie erfolgt die Nachbereitung?

Warum ist eine Klasse pro Tag pädagogisch sinnvoll?

Eine einzelne Klasse ermöglicht eine klare Tagesstruktur und ausreichend Zeit für Beobachtung, Aktivität und Reflexion. Bei zusammengelegten Klassen entstehen größere soziale Dynamiken, weniger Beteiligung und deutlich weniger Raum für individuelle Rückmeldungen.

Die Begrenzung auf maximal 35 Teilnehmende ist deshalb kein organisatorisches Detail, sondern ein Qualitätsmerkmal.

Wie wird mit sensiblen Informationen umgegangen?

Informationen zu Mobbing, Gewalt, gesundheitlichen Einschränkungen oder persönlichen Belastungen sollten nur an Personen weitergegeben werden, die sie für ihre Aufgabe benötigen.

Das Vorgespräch dient der Vorbereitung. Es darf nicht dazu führen, dass einzelne Schülerinnen oder Schüler im Projekttag öffentlich markiert werden.

Wie wird die Lehrkraft sinnvoll vorbereitet?

Die begleitende Lehrkraft sollte Ziel, Ablauf und eigene Rolle kennen. Sie bleibt aufmerksam, unterstützt bei schulischen Abläufen und beobachtet, welche Vereinbarungen später weitergeführt werden können.

Die Lehrkraft sollte während des Projekttags nicht parallel für Vertretung, Aufsicht anderer Gruppen oder Verwaltungsaufgaben eingeplant werden.

Wie wird Schulsozialarbeit wirksam eingebunden?

Schulsozialarbeit kann besonders bei Gruppendynamik, Konflikten und Anschlussmaßnahmen wertvolle Informationen beitragen.

Sie kann außerdem nach dem Projekttag Einzelgespräche, Klassenrat oder weitere Präventionsschritte begleiten.

Wie wird das Kollegium informiert?

Eine kurze interne Information genügt häufig. Termin, Raum, Klasse, Thema, begleitende Lehrkraft und Auswirkungen auf den Stundenplan sollten klar benannt sein.

Bei mehreren Projekttagen braucht es eine zentrale Übersicht, damit Räume, Vertretungen und Ansprechpartner nicht verwechselt werden.

Wie wird ein Projekttag in eine Projektwoche eingebunden?

Ein Projekttag kann Teil einer größeren Projektwoche sein. Wichtig ist, dass jede Klasse einen eigenen Termin erhält und das Oberthema der Woche mit dem jeweiligen Schwerpunkt verbunden wird.

Schulleitungen sollten Gesamtbudget, Raumplanung und Kommunikation früh koordinieren.

Wie werden Fördermittel und Schulbudget kombiniert?

Je nach Förderbedingungen können Schulbudget, Förderverein, Stiftung, Kommune, Sponsoring oder Crowdfunding kombiniert werden.

Wichtig ist, dass jede Kostenposition nur einmal finanziert wird und alle Finanzierungsquellen transparent dargestellt werden.

Wie wird die Elternvertretung eingebunden?

Elternvertretungen können Finanzierung, Kommunikation und Akzeptanz unterstützen. Sie sollten jedoch keine vertraulichen Informationen über einzelne Schülerinnen oder Schüler erhalten.

Eine klare Projektbeschreibung mit Ziel, Ablauf und Nutzen ist für die Elternkommunikation ausreichend.

Wie wird die Qualität nach dem Projekttag überprüft?

Eine Auswertung sollte nicht nur fragen, ob der Tag gefallen hat. Entscheidend ist, ob die Ziele erreicht wurden und ob sich konkrete Anschlussmöglichkeiten ergeben.

Schulleitungen können Klassenleitung und Schulsozialarbeit nach einigen Wochen um eine kurze Rückmeldung bitten.

Welche Beobachtungen sind für die Auswertung hilfreich?

  • Werden Stopp-Signale schneller respektiert?
  • Funktionieren Gruppenarbeiten ruhiger?
  • Holen Schülerinnen und Schüler früher Unterstützung?
  • Werden vereinbarte Regeln verwendet?
  • Hat sich die Beteiligung ruhiger Kinder verbessert?
  • Besteht weiterer Unterstützungsbedarf?

Wie wird mit negativen Rückmeldungen umgegangen?

Nicht jede Methode passt für jede Person. Kritik sollte sachlich geprüft werden: War die Aufgabe altersgerecht? Waren Ziel und Ablauf verständlich? Gab es organisatorische Probleme?

Eine differenzierte Auswertung hilft, zwischen einzelner Ablehnung und einem tatsächlichen Qualitätsproblem zu unterscheiden.

Wie werden erfolgreiche Elemente im Schulalltag fortgeführt?

Besonders wirksam sind einfache, wiederholbare Elemente: ein klares Stopp-Signal, konkrete Feedbacksätze, kurze Reflexionsfragen oder gemeinsame Regeln.

Diese Elemente können im Klassenrat, in Gruppenarbeiten und im Ganztag weitergeführt werden.

Wann ist ein Folgetermin sinnvoll?

Ein weiterer Termin ist sinnvoll, wenn ein neues Thema vertieft, eine andere Klasse erreicht oder eine Entwicklung nach einigen Monaten weitergeführt werden soll.

Folgetermine sollten sich am tatsächlichen Bedarf orientieren und nicht automatisch gebucht werden.

Welche Rolle spielt das Schulprogramm?

Wenn Prävention ein fester Bestandteil des Schulprogramms ist, werden externe Angebote gezielter ausgewählt und besser nachbereitet.

Schulleitungen können Ergebnisse aus Projekttagen nutzen, um Schutzkonzepte, Klassenregeln oder Fortbildungsbedarfe weiterzuentwickeln.

Wie wird Nachhaltigkeit gegenüber Förderern dargestellt?

Fördervereine, Stiftungen und Sponsoren möchten wissen, was nach dem Projekttag bleibt. Sichtbare Vereinbarungen, Reflexionsstunden und dokumentierte Anschlussmaßnahmen zeigen nachhaltige Wirkung.

Eine kurze Abschlussmeldung mit Ziel, Teilnehmendenzahl und Ergebnissen stärkt Vertrauen.

Wie werden mehrere Schulformen berücksichtigt?

Grundschule, Förderschule, Gesamtschule, Realschule, Gymnasium und Berufsschule benötigen unterschiedliche Ansprache und Aufgaben.

Schulleitungen sollten deshalb nicht nur das Thema, sondern auch Altersgruppe, Entwicklungsstand und schulische Besonderheiten benennen.

Wie wird ein Projekttag bei hoher Belastung im Kollegium organisiert?

Ein externer Projekttag soll das Kollegium unterstützen und nicht zusätzlichen organisatorischen Druck erzeugen.

Eine feste koordinierende Person, klare Kommunikation und früh reservierte Räume reduzieren den Aufwand deutlich.

Welche Unterlagen sollte die Schule vorliegen haben?

  • schriftliches Angebot
  • Terminbestätigung
  • Leistungsbeschreibung
  • Kostenübersicht
  • Ansprechpartner und Kontaktdaten
  • Informationen zu Raum und Gruppengröße
  • interne Zuständigkeiten
  • gegebenenfalls Förderunterlagen

Was ist bei kurzfristigen Änderungen wichtig?

Krankheit, Raumprobleme oder Stundenplanänderungen sollten über einen direkten Kontaktweg kommuniziert werden.

Änderungen bei Klasse, Gruppengröße oder Thema müssen frühzeitig abgestimmt werden, da sie den gesamten Ablauf beeinflussen können.

Wie kann TRY-BULLS Schulleitungen entlasten?

Die TRY-BULLS Academy arbeitet mit klaren Rahmenbedingungen, transparenten Angeboten und einer festen Abstimmung vor dem Termin.

Schulleitungen erhalten eine nachvollziehbare Grundlage für interne Entscheidungen, Finanzierung und Kommunikation.

Praxisgrundsatz für Schulleitungen

Ein Präventionsprojekt ist dann gut geplant, wenn Ziel, Klasse, Organisation, Sicherheit, Finanzierung und nachhaltige Weiterführung als gemeinsamer Prozess betrachtet werden.

Referenzschulen und Bildungspartner

Die TRY-BULLS Academy war bereits an Schulen und Bildungseinrichtungen in Berlin, Brandenburg und Sachsen im Einsatz.

Das sagen Schulen über unsere Arbeit

Rückmeldungen aus Projekten zu Teamgeist, Fairness, Verantwortung und respektvollem Umgang.

★★★★★
„Ein großartiges Projekt, welches mehr als nur einen gewaltfreien Umgang miteinander vermittelt. Die abwechslungsreichen Übungen und die Werte Respekt, Fairness, Solidarität, Integration und Passion haben das Klassenteam positiv beeinflusst.“
Klasse 6bGymnasium Forst Mitte
★★★★★
„Besonders beeindruckend war, dass eine sonst sehr herausfordernde Klasse in diesem Rahmen ihre Stärken zeigen konnte.“
Maria-Louise HartmannRespekt Coach · Christliche Schule Johanneum
★★★★★
„Im Projekt konnten unsere Schülerinnen und Schüler wichtige Werte wie Fairness, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung praxisnah erleben.“
K. SchulzSchulleitung · Jahnschule Wittenberge
★★★★★
„Mit viel Spaß und Bewegung lernten die Jugendliche, wie wichtig Teamgeist, Fairness und Respekt im Sport und im Alltag sind.“
Schule am BuntzelbergBerlin-Bohnsdorf
★★★★★
„Der Rugby-Tag hat den Schülerinnen und Schülern viel Freude bereitet. Teamgeist, Fairness und gegenseitiger Respekt wurden natürlich und praxisnah vermittelt.“
Tamara JankowskiSchulsozialarbeit · Annedore-Leber-Gymnasium

Häufige Fragen für Schulleitungen

Antworten zu Planung, Durchführung, Finanzierung und nachhaltiger Einbindung.

Wie viele Klassen nehmen an einem Projekttag teil?

Genau eine Klasse. Weitere Klassen erhalten separate Termine.

Wie groß darf die Klasse sein?

Maximal 35 Schülerinnen und Schüler.

Wie lange dauert der Projekttag?

In der Regel vom Morgen bis ungefähr 13:30 Uhr.

Welche Themen bietet TRY-BULLS an?

Gewaltprävention, Mobbingprävention, Resilienz, Konfliktlösung, Teamfähigkeit, Respekt und soziales Lernen.

Muss eine Lehrkraft anwesend sein?

Ja. Die Lehrkraft bleibt während des gesamten Projekttags anwesend.

Ist der Projekttag für akute Mobbingfälle geeignet?

Er kann Gruppenarbeit ergänzen, ersetzt aber keine individuelle Fallklärung und Schutzplanung.

Welche Räume werden benötigt?

Ideal ist eine Turnhalle oder größere Bewegungsfläche, gegebenenfalls ergänzt durch einen Klassenraum.

Wie früh sollte die Schule anfragen?

Mehrere Wochen im Voraus, bei Projektwochen und Fördermitteln möglichst früher.

Wie werden die Kosten berechnet?

Nach Ort, Thema, Leistungsumfang, Gruppengröße und Fahrtaufwand.

Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es?

Schulbudget, Förderverein, Fördermittel, Stiftungen, Sponsoring, Spenden oder Crowdfunding.

Wie wird der Projekttag nachbereitet?

Durch Klassenrat, Reflexionsstunden, sichtbare Vereinbarungen und die Weiterführung zentraler Regeln.

Wie kann eine Schulleitung anfragen?

Über das Kontaktformular oder die zentrale Projektanfrage der TRY-BULLS Academy.

Beratung für Schulleitungen anfragen

Schildern Sie uns Schulform, Klassenstufe, Gruppengröße, Ausgangslage, Ziel und möglichen Zeitraum. Wir empfehlen ein passendes Präventionsformat.

TRY-BULLS Academy
Rico Schmidt
Telefon: 0174 3015937
E-Mail: mail@try-bulls-academy.com

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