Gewaltprävention Grundschule | Grenzen & Selbstkontrolle
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Gewaltprävention für Grundschulen

Gewaltprävention Grundschule: Grenzen, Selbstkontrolle und respektvolles Handeln stärken

Bewegungsorientierte Gewaltprävention für eine Grundschulklasse mit maximal 35 Kindern – kindgerecht, klar strukturiert und mit konkreten Handlungsmöglichkeiten für Unterricht, Pause und Ganztag.

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Gewaltprävention beginnt vor der Eskalation

Körperliche Auseinandersetzungen sind meist nur der sichtbare Teil. Konflikte beginnen häufig früher: mit verletzender Sprache, Provokation, Ausgrenzung oder ignorierten Stopp-Signalen.

Die Gewaltprävention Grundschule der TRY-BULLS Academy zeigt Kindern sichere Alternativen: innehalten, Grenzen achten, Abstand gewinnen, Hilfe holen und Verantwortung übernehmen.

Warum Gewaltprävention in der Grundschule sinnvoll ist

Die Grundschulzeit ist eine wichtige Phase für soziale Entwicklung. Kinder lernen nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen. Sie lernen gleichzeitig, wie Gruppen funktionieren, wie Konflikte entstehen und wie sie eigene Bedürfnisse mit denen anderer verbinden können.

Im normalen Schulalltag bleibt für diese Themen oft wenig zusammenhängende Zeit. Ein Projekttag schafft einen klaren Rahmen. Die Klasse kann sich mehrere Stunden mit einem Schwerpunkt beschäftigen, gemeinsame Erfahrungen sammeln und konkrete Regeln für den Alltag entwickeln.

Projekttage Grundschule eignen sich präventiv und bei ersten Schwierigkeiten. Eine neue Klasse kann früh Teamgeist aufbauen. Eine bestehende Klasse kann Kommunikation, Respekt oder Konfliktfähigkeit stärken. Bei Ausgrenzung kann ein Schwerpunkt auf Mobbingprävention und Zivilcourage gelegt werden.

Kindgerechter Grundsatz

Kurze Erklärungen, klare Regeln, sichtbare Beispiele und viel aktive Beteiligung bilden die Grundlage.

Was Kinder durch Gewaltprävention stärken

  • einander zuhören und ausreden lassen
  • Stopp-Signale wahrnehmen und akzeptieren
  • eigene Grenzen respektvoll benennen
  • andere Kinder in Gruppen einbeziehen
  • Hilfe holen, ohne sich zu schämen
  • mit Fehlern und Rückschlägen umgehen
  • gemeinsam Lösungen entwickeln
  • Verantwortung für die Klasse übernehmen

Gewaltprävention Grundschule mit Bewegung und klaren Regeln

Die Grafik zeigt den Ansatz der TRY-BULLS Academy: Kinder erleben Teamgeist, Fairness und Verantwortung in altersgerechten Aufgaben.

Gewaltprävention Grundschule mit der TRY-BULLS Academy
Video: Gewaltprävention in der Praxis

So arbeitet die TRY-BULLS Academy mit Grundschulklassen

Das Video zeigt eine echte Szene aus der bewegungsorientierten Arbeit. Kinder lernen durch klare Regeln, Kooperation und gemeinsame Reflexion.

▶ Echte Szene aus einem Grundschulprojekt – zum Abspielen klicken

Zentrale Themen der Gewaltprävention Grundschule

Das Thema wird an Alter, Klassensituation und Ziel der Schule angepasst. Häufig berühren sich mehrere Bereiche. Trotzdem bleibt ein klarer Hauptschwerpunkt wichtig, damit der Tag für die Kinder verständlich ist.

Grenzen und Stopp-Signale

Kinder lernen, Grenzen zu erkennen, ein Stopp zu akzeptieren und starke Gefühle sicher zu regulieren. Mehr dazu steht unter Gewaltprävention Grundschule.

Impulskontrolle und Emotionsregulation

Wut, Frust und körperliche Anspannung werden früh wahrgenommen. Kinder üben einfache Schritte wie stoppen, atmen, Abstand nehmen und Unterstützung holen.

Deeskalation und Konfliktlösung

Die Kinder erleben, dass Provokation nicht automatisch beantwortet werden muss. Ruhige Sprache, Abstand, Hilfewege und klare Vereinbarungen werden praktisch erprobt.

Verantwortung und Zivilcourage

Kinder lernen, nicht mitzulachen, Betroffene einzubeziehen und Hilfe zu holen. Zivilcourage wird als sicherer, realistischer Schritt vermittelt.

Klassengemeinschaft und Teamfähigkeit

Neue oder unruhige Klassen profitieren von Aufgaben, bei denen Rollen, Absprachen und Einbeziehung sichtbar werden. Die Kinder lernen, dass nicht nur die Lautesten wichtig sind.

Konfliktlösung

Stopp, Abstand, ruhige Sprache und Hilfewege werden in einfachen Schritten trainiert. Ziel ist nicht eine konfliktfreie Klasse, sondern ein sicherer und fairer Umgang mit Streit.

Welches Thema passt zu Ihrer Grundschulklasse?

Im Vorgespräch klären wir Ausgangslage, Alter und Ziel. Daraus entsteht ein kindgerechter Projekttag für genau eine Klasse.

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So läuft ein Projekttag zur Gewaltprävention ab

Eine Klasse, maximal 35 Kinder und ein zusammenhängender Projekttag vom Morgen bis ungefähr 13:30 Uhr.

01

Vorgespräch

Klassenstufe, Gruppengröße, Ausgangslage, Thema und Organisation werden abgestimmt.

02

Begrüßung

Die Kinder lernen Trainer, Ziel und klare Regeln des Tages kennen.

03

Aktivierung

Kurze Bewegungsaufgaben schaffen Sicherheit, Motivation und erste gemeinsame Erfolge.

04

Teamaufgaben

Die Klasse muss zuhören, planen, helfen und unterschiedliche Stärken nutzen.

05

Themenmodul

Der pädagogische Schwerpunkt wird durch kindgerechte Übungen und Gespräche vertieft.

06

Transfer

Die Kinder entwickeln einfache Regeln und Handlungsschritte für Unterricht und Pause.

Warum Bewegung im Grundschulalter besonders gut wirkt

Grundschulkinder lernen über Körper, Handlung und Wiederholung. Eine Regel wird verständlicher, wenn sie nicht nur erklärt, sondern in einer Aufgabe erlebt wird. Die Kinder merken unmittelbar, was passiert, wenn jemand nicht zuhört, andere ausschließt oder Regeln ignoriert.

Nach einer Übung folgt eine kurze Reflexion. Die Fragen bleiben konkret: Was hat geholfen? Wer wurde einbezogen? Wann wurde es schwierig? Was können wir in der Klasse ähnlich machen?

Rugby liefert dafür einen starken Werterahmen: Respekt, Fairness, Teamgeist, Disziplin und kontrollierte Stärke. Es geht nicht um harten Kontaktsport. Die Übungen sind sicher, altersgerecht und ohne sportliche Voraussetzungen möglich.

Anpassung an die Klassenstufen 1 bis 6

Klasse 1 und 2

Rituale, klare Signale, einfache Regeln und kurze Aufgaben stehen im Vordergrund. Häufige Wechsel zwischen Bewegung und Gespräch halten Aufmerksamkeit und Sicherheit aufrecht.

Klasse 3 und 4

Die Kinder können stärker über Rollen, Fairness, Konflikte und Verantwortung reflektieren. Teamaufgaben dürfen anspruchsvoller werden, bleiben aber übersichtlich.

Klasse 5 und 6

Bei älteren Grundschulkindern spielen Gruppendruck, Status, digitale Kommunikation und Übergänge stärker mit hinein. Reflexionsphasen können differenzierter gestaltet werden.

Eine Klasse pro Projekttag

Ein Projekttag der TRY-BULLS Academy wird immer mit genau einer Grundschulklasse durchgeführt. Der gesamte Tag gehört dieser Klasse. Dadurch bleibt ausreichend Zeit für Vertrauen, Bewegung, Reflexion und echten Transfer.

Die maximale Gruppengröße beträgt 35 Kinder. Eine größere Gruppe wird nicht gemeinsam betreut. Möchte eine Schule mehrere Klassen unterstützen, werden separate Termine geplant.

Zeitrahmen bis ungefähr 13:30 Uhr

Der Projekttag beginnt gewöhnlich am Morgen und endet ungefähr um 13:30 Uhr. Beginn, Pausen und genaue Endzeit können an Stundenplan, Frühstückszeiten, Mittagessen oder Busverbindungen angepasst werden.

Bei jüngeren Klassen werden mehrere kurze Pausen und häufigere Methodenwechsel eingeplant. Der Tag bleibt dennoch ein zusammenhängendes Format.

Räume, Kleidung und Materialien

Ideal ist eine Turnhalle oder größere Bewegungsfläche. Bei gutem Wetter können einzelne Phasen im Freien stattfinden. Ein Klassenraum kann für ruhige Reflexion oder Abschlussrunden hilfreich sein.

Die Kinder benötigen bequeme Kleidung, Hallenschuhe und Getränke. Rugbykenntnisse oder besondere Fitness sind nicht erforderlich.

Die Rolle der Klassenleitung

Die Klassenleitung bleibt während des Projekttags anwesend. Sie kennt die Kinder, unterstützt bei organisatorischen Fragen und kann besondere Bedürfnisse frühzeitig einordnen.

Gleichzeitig erhält sie neue Beobachtungen. Kinder zeigen in bewegungsorientierten Aufgaben häufig Fähigkeiten, die im Unterricht weniger sichtbar sind: Ruhe, Mut, Organisation, Hilfsbereitschaft oder strategisches Denken.

Die Rolle der Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit kann Beobachtungen zur Klassendynamik einbringen und die Nachbereitung begleiten. Bei akuten Mobbing- oder Gewaltfällen ersetzt ein Projekttag keine vertrauliche Fallarbeit.

Eltern vorab informieren

Eine kurze Elterninformation kann Thema, Ziel, Zeitrahmen, Kleidung und organisatorische Hinweise enthalten. Vertrauliche Informationen zu einzelnen Kindern gehören nicht in ein allgemeines Schreiben.

Nach dem Projekttag können Eltern mit offenen Fragen anknüpfen: Was hat eure Klasse gemeinsam geschafft? Welche Regel war wichtig? Wie hast du einem anderen Kind geholfen?

Wie Gewaltprävention nachhaltig wirkt

Nach dem Projekttag sollten zentrale Begriffe und Regeln im Klassenalltag wieder auftauchen. Das kann im Morgenkreis, Klassenrat oder nach Gruppenarbeiten geschehen.

Kurze Wiederholungen sind besonders wirkungsvoll: Ein Stopp gilt. Fehler werden nicht ausgelacht. Hilfe holen ist erlaubt. Jede Person wird bei Teamaufgaben einbezogen.

Mögliche Anschlussmaßnahmen

  • Klassenregeln sichtbar festhalten
  • Teamaufgaben regelmäßig reflektieren
  • Klassenrat für Konflikte und Vereinbarungen nutzen
  • positive Beispiele für Hilfsbereitschaft benennen
  • bei Bedarf Mobbing, Resilienz oder Kommunikation vertiefen

Grenzen eines Projekttags

Ein Projekttag kann eine Klasse stärken und wichtige Veränderungen anstoßen. Er löst jedoch nicht automatisch jeden Konflikt und ersetzt bei schweren Vorfällen keine Schutzmaßnahmen oder individuellen Gespräche.

Bei akutem Mobbing, Bedrohungen oder körperlicher Gewalt müssen Schule und Schulsozialarbeit zusätzlich strukturiert handeln. Betroffene Kinder werden im Projekttag nicht öffentlich markiert.

Welche Formen von Gewalt begegnen Grundschulen?

Gewalt zeigt sich körperlich, verbal, sozial und digital. Schubsen oder Treten ist sichtbar. Beleidigungen, Drohungen, absichtliches Ignorieren und wiederholte Ausgrenzung bleiben dagegen oft länger unbemerkt.

Gewaltprävention Grundschule macht deutlich, dass auch Sprache und Gruppendynamik verletzen können. Kinder lernen, Wirkung wahrzunehmen und Verantwortung nicht nur für die eigene Absicht zu übernehmen.

Körperliche Grenzüberschreitungen

Schlagen, Treten, Festhalten, Wegnehmen und Beschädigen werden klar von wildem, aber einvernehmlichem Spiel unterschieden. Ein Stopp beendet die Situation.

Verbale Gewalt

Beleidigungen, Drohungen und abwertende Spitznamen werden nicht als harmloser Spaß verharmlost, wenn ein Kind darunter leidet.

Soziale Ausgrenzung

Wiederholtes Ausschließen, Ignorieren oder Lächerlichmachen kann großen Druck erzeugen. Hier besteht eine enge Verbindung zur Mobbingprävention Grundschule.

Digitale Gewalt

Nachrichten, Bilder, Spieleplattformen und Klassenchats können Konflikte verlängern. Respekt und Hilfewege gelten auch im digitalen Raum.

Warum Konflikte eskalieren

Viele Kinder handeln impulsiv, weil sie starke Gefühle noch nicht sicher in Worte fassen können. Frust, Unsicherheit, Gruppendruck und das Bedürfnis nach Anerkennung können eine Situation zusätzlich verschärfen.

Der Projekttag arbeitet deshalb nicht mit pauschalen Schuldzuweisungen. Kinder werden dabei unterstützt, Auslöser, Körpersignale und Entscheidungsmöglichkeiten zu erkennen.

Gewaltprävention auf dem Schulhof und im Ganztag

Unübersichtliche Übergänge, Ballspiele, Wartesituationen und freie Zeiten sind typische Konfliktorte. Gemeinsame Stopp-Regeln und sichtbare Ansprechpartner geben Orientierung.

Unterricht und Ganztag sollten möglichst dieselben Begriffe und Regeln verwenden. So erleben Kinder Verlässlichkeit über den gesamten Schultag.

Hilfe holen ist kein Petzen

Petzen soll jemandem schaden. Hilfe holen soll eine belastende oder gefährliche Situation beenden. Diese Unterscheidung wird kindgerecht erklärt und in konkreten Beispielen eingeübt.

Akute Gewalt: Grenzen des Projekttags

Bei schweren Vorfällen, Bedrohungen oder wiederholter Gewalt braucht es zusätzlich Schutz, Dokumentation und vertrauliche Gespräche. Ein Projekttag unterstützt die Klasse, ersetzt aber keine notwendige Fallarbeit.

Kosten und Förderung

Die Kosten hängen von Ort, Klassengröße, Thema und organisatorischem Aufwand ab. Nach dem Vorgespräch erhält die Schule ein transparentes Angebot.

Weitere Informationen stehen unter Kosten und Förderung sowie Fördermittel für Schulen.

Weiterführende Fachinformationen

Ergänzende Informationen zur schulischen Prävention und kindgerechten Bildungsarbeit bieten die Kultusministerkonferenz, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung und die Bundeszentrale für politische Bildung.

Checkliste für die Anfrage

  • Klassenstufe und Anzahl der Kinder
  • gewünschtes Thema oder beobachtete Herausforderung
  • möglicher Termin und schulischer Zeitrahmen
  • Turnhalle oder geeignete Bewegungsfläche
  • besondere Unterstützungsbedarfe
  • Ansprechpartner für Planung und Nachbereitung

Das Ziel der Gewaltprävention

Gewaltprävention Grundschule schafft einen sicheren Lernraum, in dem Kinder Grenzen, Selbstkontrolle, Respekt und Verantwortung konkret erleben.

Projekttage Grundschule bei neuen Klassen

Neue Klassen brauchen Zeit, um gemeinsame Regeln, Rollen und Beziehungen zu entwickeln. Gerade zu Beginn eines Schuljahres oder nach einer Neuverteilung können Projekttage Grundschule dabei helfen, früh eine gemeinsame Sprache für Respekt, Hilfe und Zusammenarbeit zu schaffen.

Die Kinder lernen sich in wechselnden Aufgaben neu kennen. Dabei werden nicht nur bekannte Freundschaften angesprochen. Auch ruhigere oder zurückhaltende Kinder erhalten Gelegenheit, ihre Stärken zu zeigen. So kann der Projekttag dazu beitragen, dass sich feste Cliquen oder Ausgrenzung nicht vorschnell verfestigen.

Ein früher Projekttag ersetzt keine langfristige Klassenführung. Er kann jedoch einen gemeinsamen Startpunkt setzen, auf den Lehrkräfte später zurückgreifen können.

Projekttage bei unruhigen oder herausfordernden Klassen

Eine unruhige Klasse ist nicht automatisch eine schwierige Klasse. Häufig fehlt es an klaren Abläufen, gemeinsamer Orientierung oder positiven Erfahrungen als Gruppe. Manche Kinder übernehmen sehr viel Raum, andere ziehen sich zurück. Wieder andere reagieren impulsiv, wenn etwas nicht sofort gelingt.

Im Projekttag werden diese Muster durch Bewegung sichtbar. Die Klasse erlebt, dass Aufgaben nur gelingen, wenn Regeln eingehalten, Informationen geteilt und andere Kinder einbezogen werden. Die Übungen bleiben klar geführt, damit Energie nicht in Chaos, sondern in Kooperation gelenkt wird.

Besonders wichtig ist die anschließende Reflexion. Die Kinder erhalten keine pauschalen Bewertungen. Stattdessen wird gefragt: Was hat funktioniert? Wo wurde es unübersichtlich? Was braucht unsere Klasse beim nächsten Versuch?

Projekttage Grundschule bei ersten Ausgrenzungstendenzen

Wenn einzelne Kinder häufiger allein bleiben, bei Gruppenarbeiten nicht gewählt werden oder immer wieder Ziel von Witzen sind, sollte eine Schule früh reagieren. Ein Projekttag kann die gesamte Klasse sensibilisieren, ohne ein einzelnes Kind öffentlich in den Mittelpunkt zu stellen.

Die Klasse beschäftigt sich mit Einbeziehung, Mitlaufen, Zuschauen und Hilfe. Kinder lernen, dass nicht nur offene Beleidigungen verletzen. Auch Ignorieren, Ausschließen oder Lachen kann eine Gruppendynamik verstärken.

Bei einem bereits verfestigten Mobbingfall reicht ein Projekttag allein nicht aus. Dann braucht es zusätzliche Schutzmaßnahmen und vertrauliche Fallarbeit. Die Projekttage Grundschule unterstützen die Gruppenebene, ersetzen aber keine individuelle Intervention.

Fehlerkultur und Lernmut in der Grundschule

Viele Kinder erleben Fehler als persönliches Scheitern. Sie geben auf, werden wütend oder vermeiden Aufgaben, bei denen sie unsicher sind. Ein Projekttag kann zeigen, dass Fehler zum gemeinsamen Lernen gehören.

In Teamaufgaben scheitert die Gruppe bewusst nicht immer beim ersten Versuch. Anschließend wird gemeinsam überlegt, welche Strategie verändert werden kann. Dadurch erleben die Kinder, dass ein Fehler keine Bloßstellung sein muss, sondern ein Hinweis auf den nächsten Schritt ist.

Diese Erfahrung unterstützt nicht nur Resilienz, sondern auch den Unterricht. Kinder beteiligen sich eher, wenn sie wissen, dass sie nicht ausgelacht werden.

Selbstvertrauen stärken, ohne Leistungsdruck zu erzeugen

Selbstvertrauen entsteht nicht durch ständiges Lob, sondern durch echte Erfahrungen von Selbstwirksamkeit. Ein Kind merkt: Ich kann etwas beitragen. Meine Idee wird gehört. Ich kann eine Aufgabe bewältigen oder Hilfe holen.

Die Übungen bieten unterschiedliche Rollen. Nicht nur Schnelligkeit oder Lautstärke zählen. Auch Beobachtung, Geduld, Planung, Hilfsbereitschaft und Mut sind wichtig. Dadurch können Kinder Stärken zeigen, die im klassischen Unterricht weniger sichtbar werden.

Der Projekttag verzichtet auf Leistungsdruck. Es gibt keine sportliche Bewertung und keinen Vergleich einzelner Kinder. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Entwicklung der Klasse.

Stopp-Regeln und Grenzen kindgerecht vermitteln

Grundschulkinder brauchen klare und wiederholbare Regeln. Ein Stopp-Signal muss verständlich sein und von allen akzeptiert werden. Gleichzeitig lernen die Kinder, ein Stopp nicht nur laut auszusprechen, sondern auch wahrzunehmen.

In Übungen wird sichtbar, dass Grenzen unterschiedlich sein können. Was für ein Kind lustig ist, kann für ein anderes unangenehm sein. Deshalb wird nicht darüber diskutiert, ob eine Grenze „berechtigt“ ist. Ein deutliches Stopp wird respektiert.

Diese Regel kann später im Unterricht, auf dem Schulhof und im Ganztag weiterverwendet werden.

Hilfe holen und Verantwortung übernehmen

Viele Kinder haben Angst, als Petze zu gelten. Deshalb ist es wichtig, zwischen Petzen und Hilfe holen zu unterscheiden. Petzen soll jemandem schaden. Hilfe holen soll eine gefährliche oder ungerechte Situation beenden.

Die Kinder lernen, welche Situationen sie selbst klären können und wann eine erwachsene Person notwendig ist. Dadurch werden sie weder abhängig noch allein gelassen.

Auch Zuschauende tragen Verantwortung. Wer nicht mitlacht, jemanden einbezieht oder Unterstützung holt, verändert die Situation bereits.

Ganztag und Hort sinnvoll einbeziehen

Viele soziale Situationen entstehen nicht nur im Unterricht, sondern auch im Hort, beim Mittagessen, in freien Spielzeiten oder auf dem Schulhof. Wenn Ganztag und Lehrkräfte dieselben Regeln und Begriffe verwenden, erleben Kinder mehr Orientierung.

Nach dem Projekttag können zentrale Vereinbarungen deshalb auch mit dem Ganztag geteilt werden. So bleibt beispielsweise die Stopp-Regel nicht auf den Vormittag begrenzt.

Projekttage Grundschule bei Übergängen

Übergänge in eine neue Klassenstufe, ein neues Gebäude oder später auf eine weiterführende Schule können Unsicherheit auslösen. Kinder müssen sich neu orientieren und Beziehungen verändern sich.

Ein Projekttag kann in dieser Phase Selbstvertrauen, Teamgeist und Hilfewege stärken. Besonders in den Klassen 5 und 6 lassen sich Themen wie Gruppendruck, digitale Kommunikation und Verantwortung altersgerecht einbeziehen.

Wie die Nachbereitung über vier Wochen aussehen kann

In der ersten Woche können die wichtigsten Klassenregeln sichtbar festgehalten werden. Nach Gruppenarbeiten wird kurz überprüft, ob alle beteiligt wurden. In der zweiten Woche kann der Klassenrat eine Vereinbarung genauer betrachten.

Nach drei oder vier Wochen ist eine kleine Bilanz sinnvoll: Welche Regel funktioniert? Wo gibt es weiterhin Schwierigkeiten? Welche Erfahrung aus dem Projekttag hilft uns noch?

Diese kurzen Wiederholungen benötigen wenig zusätzliche Unterrichtszeit und erhöhen trotzdem die Nachhaltigkeit.

Warum eine Klasse pro Tag wichtig ist

Grundschulkinder benötigen Zeit, um anzukommen, Vertrauen aufzubauen und Aufgaben mehrfach auszuprobieren. Deshalb betreut die TRY-BULLS Academy pro Projekttag genau eine Klasse.

Der gesamte Vormittag bleibt dieser Gruppe vorbehalten. So können Übungen angepasst, Pausen kindgerecht gesetzt und Reflexionen vertieft werden. Eine verkürzte Aufteilung auf mehrere Klassen würde diese Qualität deutlich reduzieren.

Was Schulen nach der Anfrage erhalten

Nach der ersten Anfrage folgt ein Vorgespräch. Darin werden Klassenstufe, Anzahl der Kinder, Thema, Raum, Termin und besondere Hinweise geklärt. Anschließend erhält die Schule ein transparentes Angebot und einen abgestimmten organisatorischen Rahmen.

Vor dem Termin werden Kleidung, Pausen, Anwesenheit der Lehrkraft und weitere praktische Punkte geklärt. So wissen Schule, Eltern und Kinder, was sie erwartet.

Leitgedanke

Ein guter Grundschul-Projekttag verbindet Bewegung, Sicherheit und Reflexion. Kinder sollen nicht nur beschäftigt sein, sondern verstehen, was ihre Erfahrungen mit dem gemeinsamen Schulalltag zu tun haben.

Referenzschulen und Bildungspartner

Die TRY-BULLS Academy war bereits an Schulen und Bildungseinrichtungen in Berlin, Brandenburg und Sachsen im Einsatz.

Das sagen Schulen über unsere Arbeit

Rückmeldungen aus Projekten zu Teamgeist, Fairness, Verantwortung und respektvollem Umgang.

★★★★★
„Ein großartiges Projekt, welches mehr als nur einen gewaltfreien Umgang miteinander vermittelt. Die abwechslungsreichen Übungen und die Werte Respekt, Fairness, Solidarität, Integration und Passion haben das Klassenteam positiv beeinflusst.“
Klasse 6bGrundschule Forst Mitte
★★★★★
„Besonders beeindruckend war, dass eine sonst sehr herausfordernde Klasse in diesem Rahmen ihre Stärken zeigen konnte.“
Maria-Louise HartmannRespekt Coach · Christliche Schule Johanneum
★★★★★
„Im Projekt konnten unsere Schülerinnen und Schüler wichtige Werte wie Fairness, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung praxisnah erleben.“
K. SchulzSchulleitung · Jahnschule Wittenberge
★★★★★
„Mit viel Spaß und Bewegung lernten die Kinder, wie wichtig Teamgeist, Fairness und Respekt im Sport und im Alltag sind.“
Schule am BuntzelbergBerlin-Bohnsdorf
★★★★★
„Der Rugby-Tag hat den Schülerinnen und Schülern viel Freude bereitet. Teamgeist, Fairness und gegenseitiger Respekt wurden natürlich und praxisnah vermittelt.“
Tamara JankowskiSchulsozialarbeit · Annedore-Leber-Grundschule

Häufige Fragen zur Gewaltprävention Grundschule

Antworten für Schulleitungen, Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und Eltern.

Warum ist Gewaltprävention in der Grundschule wichtig?

Weil Kinder früh soziale Muster entwickeln und sichere Alternativen für Konflikte brauchen.

Wie viele Klassen nehmen teil?

Genau eine Grundschulklasse pro Projekttag.

Wie groß darf die Klasse sein?

Maximal 35 Kinder.

Wie lange dauert der Projekttag?

In der Regel vom Morgen bis ungefähr 13:30 Uhr.

Müssen Kinder Rugby spielen können?

Nein. Sportliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Welche Themen werden behandelt?

Grenzen, Selbstkontrolle, Deeskalation, Konfliktlösung, Zivilcourage und Teamgeist.

Ist das Angebot für unruhige Klassen geeignet?

Ja. Bewegung und klare Regeln sind gerade für energiegeladene Klassen hilfreich.

Bleibt die Lehrkraft dabei?

Ja. Ihre Anwesenheit ist wichtig.

Wird Mobbing einbezogen?

Ausgrenzung kann behandelt werden. Für eine Vertiefung gibt es eigene Mobbingpräventionsangebote.

Wie werden betroffene Kinder geschützt?

Sie werden nicht vor der Klasse markiert. Persönliche Fälle werden vertraulich behandelt.

Was kostet ein Projekttag?

Die Kosten hängen von Ort, Klassengröße und Aufwand ab.

Wie kann die Schule anfragen?

Über das Kontaktformular oder die Projektanfrage.

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Schildern Sie uns kurz Klassenstufe, Klassengröße, gewünschtes Thema und möglichen Termin. Wir entwickeln ein passendes Konzept für genau eine Grundschulklasse.

TRY-BULLS Academy
Rico Schmidt
Telefon: 0174 3015937
E-Mail: mail@try-bulls-academy.com

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