Respekt in der Schule | Werte, Teamgeist & Prävention stärken
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Respekt, Fairness und Teamgeist

Respekt in der Schule: Grenzen achten, fair handeln und Klassengemeinschaft stärken

Bewegungsorientierter Projekttag für eine Schulklasse mit maximal 35 Schülerinnen und Schülern – mit klaren Regeln, Teamaufgaben, Reflexion und konkreten Vereinbarungen für Unterricht, Pause und Ganztag.

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Respekt ist die Grundlage für sicheres Lernen

Respekt entscheidet darüber, wie Schülerinnen und Schüler miteinander sprechen, wie sie mit Fehlern umgehen und ob sich alle als Teil der Gemeinschaft erleben.

Der Projekttag der TRY-BULLS Academy macht Respekt durch Bewegung, Teamaufgaben und klare Reflexion praktisch sichtbar.

Was bedeutet Respekt in der Schule?

Respekt bedeutet, andere Menschen ernst zu nehmen, persönliche Grenzen zu achten und ihnen mit Würde zu begegnen. In der Schule zeigt sich Respekt in vielen kleinen Situationen: Ein Kind wird nicht ausgelacht, wenn es einen Fehler macht. Eine Meinung wird gehört, auch wenn andere sie nicht teilen. Ein Stopp-Signal wird akzeptiert.

Respekt bedeutet nicht, dass alle einer Meinung sein müssen. Konflikte gehören zum Zusammenleben. Entscheidend ist, wie sie ausgetragen werden. Schülerinnen und Schüler dürfen widersprechen, wütend oder enttäuscht sein. Sie dürfen andere jedoch nicht beschämen, bedrohen oder ausgrenzen.

Respekt in der Schule braucht deshalb konkrete Handlungen. Zuhören, ausreden lassen, Grenzen benennen, Hilfe holen, Verantwortung übernehmen und andere nicht kleinmachen sind erlernbare Fähigkeiten.

Kernaussage

Respekt wird dann verständlich, wenn Schülerinnen und Schüler ihn nicht nur erklärt bekommen, sondern im gemeinsamen Handeln erleben.

Welche Ziele verfolgt ein Projekttag zu Respekt?

  • andere ausreden lassen
  • Stopp-Signale akzeptieren
  • Fehler nicht auslachen
  • Grenzen klar benennen
  • unterschiedliche Meinungen respektieren
  • Verantwortung im Team übernehmen
  • Konflikte fair und sicher lösen
  • Ausgrenzung nicht unterstützen

Respekt in der Schule mit Bewegung und Teamaufgaben

Die Grafik zeigt den pädagogischen Kern: Fairness, Teamgeist, Grenzen und Selbstkontrolle werden praktisch erlebt.

Respekt in der Schule mit Teamgeist und Fairness durch die TRY-BULLS Academy
Video: Respekt und Teamgeist in der Praxis

So arbeitet die TRY-BULLS Academy mit Schulklassen

Das Video zeigt eine echte Szene aus der bewegungsorientierten Projektarbeit. Regeln, Teamgeist und Selbstkontrolle werden unmittelbar sichtbar.

▶ Echte Szene aus einem Schulprojekt – zum Abspielen klicken

Woran erkennt man fehlenden Respekt?

Fehlender Respekt zeigt sich nicht nur durch offene Beleidigungen. Häufig beginnt er leise. Eine Person wird ständig unterbrochen, verbessert, ausgelacht oder bei Gruppenarbeiten übergangen.

Wenn solche Muster normal werden, verschlechtert sich das Klassenklima. Konflikte eskalieren schneller und einzelne Schülerinnen und Schüler ziehen sich zurück.

  • Stopp-Signale werden ignoriert
  • Fehler werden ausgelacht
  • einzelne Personen werden nicht gewählt
  • abwertende Spitznamen werden normal
  • wenige dominieren Gruppenarbeiten
  • Meinungen werden nicht gehört
  • Konflikte werden mit Lautstärke entschieden
  • digitale Kommunikation wird verletzend

Welche Kompetenzen braucht respektvolles Verhalten?

Empathie

Schülerinnen und Schüler lernen, wie ihr Verhalten auf andere wirkt. Dazu gehört auch, wahrzunehmen, wenn jemand lacht, aber eigentlich verletzt ist.

Selbstkontrolle

Respekt zeigt sich besonders unter Druck. Wer wütend oder frustriert ist, braucht Strategien, um nicht impulsiv zu verletzen.

Kommunikation

Eigene Bedürfnisse und Grenzen müssen klar formuliert werden, ohne andere abzuwerten. Zuhören ist dabei genauso wichtig wie Sprechen.

Perspektivwechsel

Eine Situation kann aus verschiedenen Blickwinkeln unterschiedlich wirken. Perspektivwechsel hilft, vorschnelle Urteile zu vermeiden.

Verantwortung

Jede Person beeinflusst die Gruppe. Mitlachen, Schweigen, Helfen oder Wegsehen haben Wirkung.

Warum Respekt Gewalt und Mobbing vorbeugt

Respekt ist ein zentraler Schutzfaktor gegen Gewalt und Mobbing. Wer Grenzen achtet und andere nicht abwertet, trägt zu einem sicheren Klassenklima bei.

Eine Klasse, die Ausgrenzung nicht als Unterhaltung akzeptiert, erkennt Mobbing früher. Wer Hilfe holen darf, bleibt mit belastenden Situationen weniger allein.

Passende Vertiefungen sind Gewaltprävention Schule, Mobbingprävention Schule und Soziales Lernen Schule.

Der TRY-BULLS Ansatz

Die TRY-BULLS Academy nutzt Rugby nicht als Leistungssport, sondern als pädagogischen Werterahmen. Fairness, Teamgeist, Disziplin, Selbstkontrolle und Respekt werden in sicheren Übungen erlebbar.

Die Klasse muss gemeinsam planen, Rollen verteilen und aufeinander achten. Eine Aufgabe gelingt nicht, wenn einzelne ausgeschlossen oder Ideen ignoriert werden.

Nach wichtigen Übungen folgt eine kurze Reflexion: Wer wurde gehört? Wo wurde eine Grenze übersehen? Was hat die Gruppe stärker gemacht? Was bedeutet das für den Schulalltag?

Fairness

Gewinnen, verlieren und Fehler aushalten, ohne andere abzuwerten.

Teamgeist

Erleben, dass unterschiedliche Stärken für den gemeinsamen Erfolg wichtig sind.

Selbstbeherrschung

Stärke kontrolliert einsetzen und Verantwortung für die eigene Wirkung übernehmen.

Warum Bewegung wirksamer als ein langer Vortrag sein kann

Viele Schülerinnen und Schüler kennen Regeln bereits. Entscheidend ist, wie sie in einer angespannten Situation handeln.

Bewegung macht Verhalten sichtbar. Wer hört zu? Wer dominiert? Wer hilft? Wer ignoriert eine Grenze? Diese Erfahrungen können direkt ausgewertet und auf Unterricht, Pause und Ganztag übertragen werden.

Projekttag zu Respekt in der Schule anfragen

Der Projekttag wird mit genau einer Klasse und maximal 35 Teilnehmenden durchgeführt. Inhalt und Tempo werden an Alter, Schulform und Gruppendynamik angepasst.

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So läuft ein Projekttag zu Respekt in der Schule ab

Eine Klasse, maximal 35 Teilnehmende und ein zusammenhängender Projekttag bis ungefähr 13:30 Uhr.

01

Vorgespräch

Schulform, Klassenstufe, Gruppengröße, Ausgangslage und Ziel werden abgestimmt.

02

Klarer Einstieg

Regeln, Tagesstruktur und Stopp-Signale werden transparent erklärt.

03

Aktivierung

Kurze Aufgaben schaffen Motivation, Orientierung und erste gemeinsame Erfolge.

04

Teamaufgaben

Die Klasse erlebt Kommunikation, Grenzen, Fairness und Verantwortung.

05

Reflexion

Verhalten, Wirkung und alternative Handlungsmöglichkeiten werden ausgewertet.

06

Transfer

Die Klasse entwickelt konkrete Vereinbarungen für Unterricht, Pause und Ganztag.

Anpassung an verschiedene Schulformen

Grundschule

In der Grundschule stehen einfache Begriffe, sichtbare Regeln, Stopp-Signale und häufige Methodenwechsel im Vordergrund.

Förderschule

Sprache, Tempo, Aufgaben und Pausen werden flexibel an Unterstützungsbedarfe angepasst.

Sekundarstufe

Bei Jugendlichen werden Gruppendruck, digitale Kommunikation, Status, Sprache und Verantwortung stärker einbezogen.

Berufsschule

Respekt wird mit professioneller Kommunikation, Teamarbeit, Ausbildung und Arbeitswelt verbunden.

Eine Klasse pro Projekttag

Die TRY-BULLS Academy betreut an einem Projekttag genau eine Klasse. Der gesamte Tag bleibt dieser Gruppe vorbehalten.

Die maximale Gruppengröße beträgt 35 Teilnehmende. Weitere Klassen erhalten separate Termine.

Zeitrahmen bis ungefähr 13:30 Uhr

Der Projekttag beginnt üblicherweise am Morgen und endet ungefähr um 13:30 Uhr. Beginn, Pausen und Endzeit können an den Stundenplan angepasst werden.

Räume, Kleidung und Materialien

Ideal ist eine Turnhalle oder größere Bewegungsfläche. Ein Klassenraum kann für Reflexionsphasen genutzt werden.

Bequeme Kleidung und geeignete Schuhe sind hilfreich. Sportliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Die Rolle der Lehrkraft

Die Lehrkraft bleibt während des Projekttags anwesend. Sie kennt die Klasse und kann Beobachtungen später im Unterricht oder Klassenrat aufgreifen.

Die Rolle der Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit kann Informationen zur Gruppendynamik einbringen und die Nachbereitung begleiten.

Eltern und Ganztag einbeziehen

Eine kurze Information kann Thema, Ziel, Zeitrahmen und organisatorische Hinweise enthalten. Gemeinsame Begriffe und Regeln stärken die Wirkung über den Projekttag hinaus.

Wie Respekt nachhaltig sichtbar bleibt

Nach dem Projekttag sollten zentrale Regeln weitergeführt werden. Stopp gilt. Wir lassen ausreden. Wir lachen niemanden aus. Wir beziehen andere ein.

Kurze Reflexionen im Morgenkreis, Klassenrat oder nach Gruppenarbeiten helfen, die Erfahrungen lebendig zu halten.

Mögliche Anschlussmaßnahmen

  • Klassenregeln sichtbar machen
  • Stopp-Signale konsequent verwenden
  • Gruppenarbeiten regelmäßig reflektieren
  • positives Verhalten bewusst benennen
  • digitale Kommunikation einbeziehen
  • bei Bedarf Gewalt- oder Mobbingprävention vertiefen

Grenzen eines Projekttags

Ein Projekttag kann das Klassenklima stärken und wichtige Veränderungen anstoßen. Er ersetzt jedoch keine Krisenintervention oder individuelle Fallarbeit bei akuter Gewalt und verfestigtem Mobbing.

Weiterführende Fachinformationen

Ergänzende Informationen zu Prävention, Sicherheit und sozialem Lernen bieten die Kultusministerkonferenz, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung und die Bundeszentrale für politische Bildung.

Kosten und Förderung

Die Kosten hängen von Ort, Klassengröße, Thema und organisatorischem Aufwand ab. Weitere Informationen stehen unter Kosten und Förderung sowie Fördermittel für Schulen.

Checkliste für die Anfrage

  • Schulform und Klassenstufe
  • Anzahl der Teilnehmenden
  • beobachtete Herausforderungen
  • gewünschter Schwerpunkt
  • möglicher Termin und Zeitrahmen
  • Ansprechpartner für Planung und Nachbereitung

Leitgedanke

Respekt in der Schule bedeutet, andere ernst zu nehmen, Grenzen zu achten und Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen.

Respekt bei neuen Klassen

Neue Klassen müssen Rollen, Regeln und Zugehörigkeit erst entwickeln. Ein früher Projekttag kann verhindern, dass sich Ausgrenzung und starre Hierarchien verfestigen.

Respekt und Fehlerkultur

Eine respektvolle Fehlerkultur trennt Person und Ergebnis. Eine Aufgabe kann misslingen, ohne dass die Person abgewertet wird.

Respekt in Gruppenarbeiten

Gruppenarbeiten zeigen schnell, ob Ideen gehört, Rollen fair verteilt und Grenzen beachtet werden. Diese Situationen eignen sich besonders für kurze Reflexionen.

Respekt im Klassenchat

Respekt gilt auch digital. Verletzende Nachrichten, Bilder und Screenshots werden nicht weitergeleitet. Hilfewege müssen bekannt sein.

Respekt im Ganztag

Wenn Unterricht und Ganztag dieselben Begriffe und Regeln verwenden, entsteht Orientierung über den gesamten Schultag.

Respekt und Zivilcourage

Zivilcourage beginnt oft klein: nicht mitlachen, eine Person einbeziehen oder gemeinsam Hilfe holen.

Nachbereitung über vier Wochen

In der ersten Woche werden Regeln sichtbar gemacht. In der zweiten Woche wird eine typische Gruppensituation reflektiert.

Nach drei oder vier Wochen folgt eine kurze Bilanz: Welche Vereinbarung funktioniert? Wo braucht die Klasse weitere Unterstützung?

Wann ein weiterer Termin sinnvoll ist

Ein Folgetermin kann sinnvoll sein, wenn Gewaltprävention, Mobbingprävention, Resilienz oder Konfliktlösung vertieft werden sollen.

Respekt braucht Wiederholung

Werte werden nachhaltig, wenn sie regelmäßig erlebt, benannt und im Alltag konsequent angewendet werden.

Respekt in der Schule beginnt bei der gemeinsamen Sprache

Schulen profitieren davon, wenn Lehrkräfte, Schulsozialarbeit, Ganztag und Schülerinnen und Schüler dieselben Begriffe verwenden. Ein klares „Stopp“, ein verständlicher Hinweis auf Grenzen und feste Schritte zur Konfliktklärung schaffen Orientierung.

Unterschiedliche Erwachsene dürfen unterschiedlich auftreten. Die Grundhaltung sollte jedoch erkennbar bleiben: Niemand wird beschämt, Regeln gelten verlässlich und Konflikte werden nicht durch Lautstärke entschieden.

Der Projekttag liefert dafür kurze, einprägsame Formulierungen, die sich im Unterricht, in der Pause und im Ganztag wiederholen lassen.

Respekt und Macht in der Klasse

In jeder Klasse entstehen Rollen und soziale Hierarchien. Manche Schülerinnen und Schüler sprechen viel, andere halten sich zurück. Einige beeinflussen die Gruppe durch Humor, Leistung, Lautstärke oder soziale Kontakte.

Respekt bedeutet nicht, dass alle Rollen gleich sein müssen. Problematisch wird es, wenn Einfluss genutzt wird, um andere kleinzumachen, zu übergehen oder dauerhaft auszuschließen.

Teamaufgaben machen sichtbar, wie Macht in einer Gruppe verteilt ist. In der Reflexion kann die Klasse prüfen, wer gehört wurde, wer Entscheidungen getroffen hat und wer kaum beteiligt war.

Respekt gegenüber Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften

Respekt ist keine Einbahnstraße. Schülerinnen und Schüler brauchen klare Grenzen und zugleich das Gefühl, ernst genommen zu werden. Regeln wirken glaubwürdiger, wenn Erwachsene sie ruhig, nachvollziehbar und konsequent vertreten.

Ein respektvoller Umgang bedeutet nicht, dass jede Entscheidung diskutiert werden muss. Er bedeutet, dass Kritik an Verhalten nicht zur Abwertung der Person wird.

Der Projekttag kann helfen, gegenseitige Erwartungen zu klären: Wie möchten wir angesprochen werden? Wie gehen wir mit Widerspruch um? Welche Regeln schützen Lernende und Erwachsene gleichermaßen?

Respekt bei Fehlern und Leistung

Fehler gehören zum Lernen. Wenn sie jedoch regelmäßig ausgelacht oder gegen einzelne Personen verwendet werden, entsteht Unsicherheit. Schülerinnen und Schüler beteiligen sich weniger, stellen keine Fragen mehr oder vermeiden schwierige Aufgaben.

Eine respektvolle Fehlerkultur macht deutlich: Eine Antwort kann falsch sein, ohne dass die Person falsch ist. Kritik bleibt konkret und bezieht sich auf veränderbares Verhalten oder ein Ergebnis.

Im Projekttag erleben die Teilnehmenden, dass ein gescheiterter Versuch nicht das Ende ist. Eine neue Strategie, Unterstützung oder bessere Kommunikation kann zum Erfolg führen.

Respekt in Pausen und Übergängen

Viele Konflikte entstehen nicht im Unterricht, sondern auf dem Schulhof, in Fluren, Umkleiden oder beim Wechsel zwischen Angeboten. Diese Situationen sind weniger strukturiert und bieten mehr Raum für Gruppendruck und Grenzverletzungen.

Deshalb sollten Regeln nicht nur für den Klassenraum gelten. Stopp-Signale, Hilfewege und ein respektvoller Umgang müssen auch in Pausen und Übergängen sichtbar bleiben.

Der Projekttag überträgt zentrale Erfahrungen bewusst auf diese Alltagssituationen.

Respekt in digitalen Räumen

Klassenchats und soziale Medien gehören zum sozialen Leben vieler Schülerinnen und Schüler. Respekt endet deshalb nicht mit dem Unterricht.

Verletzende Nachrichten, peinliche Bilder oder das bewusste Ausschließen aus Gruppen können das Klassenklima stark belasten. Auch Weiterleiten und Mitlesen haben Wirkung.

Klare digitale Regeln helfen: keine Bloßstellung, keine Weiterleitung verletzender Inhalte, keine absichtliche Ausgrenzung und frühzeitiges Holen von Unterstützung.

Respekt und kulturelle Vielfalt

In Schulklassen treffen unterschiedliche Sprachen, Familienkulturen, Religionen und Erfahrungen aufeinander. Vielfalt kann bereichern, führt aber manchmal auch zu Missverständnissen oder vorschnellen Zuschreibungen.

Respekt bedeutet, Unterschiede weder abzuwerten noch künstlich zu vereinfachen. Schülerinnen und Schüler lernen, nachzufragen, statt sofort zu urteilen.

Gemeinsame Aufgaben zeigen, dass Zusammenarbeit auch dann möglich ist, wenn Menschen unterschiedlich denken oder handeln.

Respekt und körperliche Grenzen

Persönliche Nähe, Berührungen und körperliche Spiele werden unterschiedlich wahrgenommen. Was für eine Person harmlos wirkt, kann für eine andere unangenehm sein.

Deshalb sind klare Stopp-Signale besonders wichtig. Ein Stopp wird nicht diskutiert oder lächerlich gemacht, sondern zunächst akzeptiert.

In sicheren Bewegungsaufgaben lernen die Teilnehmenden, Kraft und Nähe kontrolliert einzusetzen und Verantwortung für die eigene Wirkung zu übernehmen.

Respekt und Sprache

Sprache kann verbinden oder verletzen. Abwertende Spitznamen, diskriminierende Aussagen und wiederholtes Anschreien verändern das Klassenklima.

Der Projekttag macht deutlich, dass die Absicht allein nicht entscheidet. Auch ein angeblicher Scherz kann eine Grenze überschreiten.

Respektvolle Kommunikation bedeutet nicht, immer freundlich zu klingen. Sie bedeutet, klar zu bleiben, ohne andere zu entwürdigen.

Respekt und Zivilcourage

Wer respektloses Verhalten beobachtet, steht häufig unter Gruppendruck. Nicht jede Person kann oder sollte allein eingreifen.

Realistische Zivilcourage beginnt oft klein: nicht mitlachen, eine betroffene Person ansprechen, Unterstützung holen oder gemeinsam mit anderen eine Grenze sichtbar machen.

Diese Handlungsmöglichkeiten werden im Projekttag besprochen und mit typischen Schulsituationen verbunden.

Wie Fortschritte sichtbar werden

Ein besseres Klassenklima zeigt sich selten von einem Tag auf den anderen. Fortschritte werden in kleinen Veränderungen sichtbar: Schülerinnen und Schüler lassen sich häufiger ausreden, akzeptieren Stopp-Signale schneller oder beziehen andere bewusster ein.

Solche Veränderungen sollten benannt werden. Konkrete Rückmeldungen wie „Ihr habt heute alle Ideen gehört“ sind wirksamer als allgemeines Lob.

Nach einigen Wochen kann die Klasse gemeinsam prüfen, welche Regeln bereits funktionieren und wo weitere Unterstützung nötig ist.

Wann eine Vertiefung sinnvoll ist

Respekt in der Schule verbindet viele Präventionsthemen. Je nach Ausgangslage kann anschließend ein Projekttag zu Mobbingprävention, Gewaltprävention, Resilienz, Teamfähigkeit oder Konfliktlösung sinnvoll sein.

Die Vertiefung sollte sich an der tatsächlichen Entwicklung der Klasse orientieren und nicht automatisch erfolgen.

Respekt wird im Alltag entschieden

Ein Projekttag setzt einen starken Impuls. Nachhaltig wird Respekt, wenn Regeln, Sprache und Haltung danach im Schulalltag verlässlich weitergeführt werden.

Referenzschulen und Bildungspartner

Die TRY-BULLS Academy war bereits an Schulen und Bildungseinrichtungen in Berlin, Brandenburg und Sachsen im Einsatz.

Das sagen Schulen über unsere Arbeit

Rückmeldungen aus Projekten zu Teamgeist, Fairness, Verantwortung und respektvollem Umgang.

★★★★★
„Ein großartiges Projekt, welches mehr als nur einen gewaltfreien Umgang miteinander vermittelt. Die abwechslungsreichen Übungen und die Werte Respekt, Fairness, Solidarität, Integration und Passion haben das Klassenteam positiv beeinflusst.“
Klasse 6bGymnasium Forst Mitte
★★★★★
„Besonders beeindruckend war, dass eine sonst sehr herausfordernde Klasse in diesem Rahmen ihre Stärken zeigen konnte.“
Maria-Louise HartmannRespekt Coach · Christliche Schule Johanneum
★★★★★
„Im Projekt konnten unsere Schülerinnen und Schüler wichtige Werte wie Fairness, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung praxisnah erleben.“
K. SchulzSchulleitung · Jahnschule Wittenberge
★★★★★
„Mit viel Spaß und Bewegung lernten die Jugendliche, wie wichtig Teamgeist, Fairness und Respekt im Sport und im Alltag sind.“
Schule am BuntzelbergBerlin-Bohnsdorf
★★★★★
„Der Rugby-Tag hat den Schülerinnen und Schülern viel Freude bereitet. Teamgeist, Fairness und gegenseitiger Respekt wurden natürlich und praxisnah vermittelt.“
Tamara JankowskiSchulsozialarbeit · Annedore-Leber-Gymnasium

Häufige Fragen zu Respekt in der Schule

Antworten für Schulleitungen, Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und Eltern.

Warum ist Respekt in der Schule wichtig?

Respekt ist die Grundlage für sicheres Lernen, faire Konfliktlösung und ein positives Klassenklima.

Wie viele Klassen nehmen an einem Projekttag teil?

Genau eine Klasse. Weitere Klassen erhalten separate Termine.

Wie groß darf die Klasse sein?

Maximal 35 Teilnehmende.

Wie lange dauert der Projekttag?

In der Regel vom Morgen bis ungefähr 13:30 Uhr.

Müssen die Teilnehmenden sportlich sein?

Nein. Sportliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Welche Themen werden behandelt?

Grenzen, Stopp-Signale, Fairness, Teamgeist, Selbstkontrolle, Kommunikation und Zivilcourage.

Ist das Angebot für Grund- und weiterführende Schulen geeignet?

Ja. Sprache, Aufgaben und Reflexion werden an Alter und Schulform angepasst.

Bleibt die Lehrkraft dabei?

Ja. Ihre Anwesenheit ist für Sicherheit, Beobachtung und Nachbereitung wichtig.

Hilft Respektarbeit gegen Mobbing?

Ja. Respekt stärkt Grenzen, Verantwortung und Zivilcourage. Bei akutem Mobbing ist zusätzlich Fallarbeit nötig.

Wie wird der Projekttag nachbereitet?

Durch sichtbare Regeln, Klassenrat, kurze Reflexionen und Anschlussarbeit im Unterricht oder Ganztag.

Was kostet ein Projekttag?

Die Kosten hängen von Ort, Gruppengröße, Thema und Aufwand ab.

Wie kann die Schule anfragen?

Über das Kontaktformular oder die zentrale Projektanfrage.

Projekttag zu Respekt in der Schule anfragen

Schildern Sie uns kurz Schulform, Klassenstufe, Gruppengröße, Ausgangslage und gewünschten Schwerpunkt. Wir entwickeln ein passendes Konzept für genau eine Klasse.

TRY-BULLS Academy
Rico Schmidt
Telefon: 0174 3015937
E-Mail: mail@try-bulls-academy.com

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