Mobbingprävention Grundschule: Ausgrenzung erkennen, Zivilcourage stärken und Klassen schützen
Kindgerechte Mobbingprävention für eine Grundschulklasse mit maximal 35 Kindern – mit Bewegung, klaren Regeln, Reflexion und sicheren Hilfewegen.
Mobbingprävention anfragen Ablauf ansehen Anti-Mobbing-WorkshopMobbing beginnt oft leise
Ausgrenzung zeigt sich selten sofort in einem großen Vorfall. Häufig beginnt sie mit Blicken, Witzen, Spitznamen, ignorierten Stopp-Signalen oder dem wiederholten Ausschluss einzelner Kinder.
Genau deshalb braucht Mobbingprävention an Grundschulen eine klare Haltung, aufmerksame Erwachsene und eine Klasse, die Verantwortung nicht an andere abgibt.
Inhaltsverzeichnis
Was bedeutet Mobbingprävention in der Schule?
Mobbingprävention Schule bedeutet, Ausgrenzung früh zu erkennen, Gruppendynamiken zu verstehen und Kinder handlungsfähig zu machen. Ziel ist nicht, jede Auseinandersetzung zu vermeiden. Konflikte gehören zum sozialen Lernen. Entscheidend ist, dass wiederholte Demütigung, systematischer Ausschluss und Machtungleichgewichte nicht normalisiert werden.
Mobbing unterscheidet sich von einem normalen Streit. Bei einem Konflikt können beide Seiten grundsätzlich Einfluss nehmen. Bei Mobbing wird eine Person über längere Zeit wiederholt verletzt, ausgegrenzt oder bloßgestellt und kann die Situation aus eigener Kraft kaum beenden.
Die TRY-BULLS Academy verbindet Mobbingprävention mit Bewegung, Teamaufgaben und Reflexion. Dadurch werden Rollen und Verhaltensmuster sichtbar, ohne einzelne Kinder öffentlich zu markieren.
Wichtiger Grundsatz
Mobbing ist keine reine Angelegenheit zwischen zwei Kindern. Die gesamte Gruppe beeinflusst, ob Ausgrenzung stärker oder schwächer wird.
Welche Formen von Mobbing gibt es?
Verbales Mobbing
Beleidigungen, Spitznamen, Drohungen oder abwertende Kommentare können besonders verletzend wirken, wenn sie immer wieder dieselbe Person treffen. Häufig werden sie als Spaß dargestellt, obwohl die betroffene Person sichtbar leidet.
Soziales Mobbing
Ein Kind wird absichtlich ignoriert, nicht gewählt, aus Gruppen ausgeschlossen oder zum Gegenstand von Gerüchten gemacht. Diese Form bleibt für Erwachsene oft lange unsichtbar.
Körperliches Mobbing
Schubsen, Festhalten, Wegnehmen oder Beschädigen von Sachen sind deutliche Grenzüberschreitungen. Auch scheinbar kleine körperliche Aktionen können Teil eines wiederholten Musters sein.
Cybermobbing
Digitale Ausgrenzung setzt sich in Klassenchats, sozialen Netzwerken, Gaming-Gruppen oder über Bilder und Videos fort. Weitere Informationen stehen auf der Seite Cybermobbing Schule.
- wiederholtes Lächerlichmachen
- gezielter Ausschluss aus Gruppen
- Verbreiten von Gerüchten
- Wegnehmen oder Verstecken von Sachen
- verletzende Bilder oder Nachrichten
- bewusstes Ignorieren von Stopp-Signalen
- Gruppendruck gegen eine Person
- dauerhafte Bloßstellung
Mobbingprävention wird durch gemeinsame Erfahrungen verständlich
Die Grafik zeigt den Kern des Angebots: Ausgrenzung wahrnehmen, Verantwortung übernehmen und sichere Handlungsmöglichkeiten entwickeln.
So arbeitet die TRY-BULLS Academy mit Schulklassen
Das Video zeigt eine echte Szene aus der bewegungsorientierten Projektarbeit. Teamgeist, klare Regeln und Verantwortung werden unmittelbar erlebbar.
Welche Rollen gibt es bei Mobbing?
Mobbing entsteht in einer Gruppe. Neben der betroffenen Person und den aktiv angreifenden Kindern gibt es Mitläufer, Zuschauende, Wegsehende und mögliche Helfende. Genau diese Rollen sind für Mobbingprävention besonders wichtig.
Kinder müssen wissen, dass Lachen, Teilen oder Schweigen Wirkung hat. Wer einen verletzenden Kommentar unterstützt, verstärkt die Situation. Wer Hilfe holt oder sich bewusst fair verhält, kann die Dynamik verändern.
Betroffene
Kinder, die wiederholt ausgegrenzt, verletzt oder gedemütigt werden und sich allein kaum schützen können.
Mitläufer und Zuschauende
Kinder, die lachen, schweigen, weiterleiten oder aus Unsicherheit nicht eingreifen.
Helfende
Kinder, die Unterstützung holen, Betroffene einbeziehen oder Grenzen sichtbar machen.
Warnsignale für Lehrkräfte und Eltern
Mobbing wird häufig nicht durch einen einzelnen großen Vorfall sichtbar. Häufig zeigen sich schleichende Veränderungen. Ein Kind zieht sich zurück, möchte nicht mehr in die Pause, klagt über Bauchschmerzen oder reagiert stark auf Nachrichten im Klassenchat.
Auch Veränderungen in der Gruppe sind wichtig. Wenn immer dieselbe Person ausgelacht wird, niemand mit ihr arbeiten möchte oder einzelne Kinder ihre Nähe vermeiden, sollte die Schule genauer hinschauen.
- plötzlicher Rückzug
- häufige Schulvermeidung
- Leistungsabfall oder Konzentrationsprobleme
- Angst vor Pausen oder Klassenfahrten
- auffällige Reaktionen auf Nachrichten
- Verlust oder Beschädigung von Sachen
- häufiges Alleinsein
- starke Stimmungsschwankungen
Warum Vorträge allein nicht ausreichen
Kinder wissen oft grundsätzlich, dass Mobbing falsch ist. Trotzdem verändert Wissen allein nicht automatisch die Gruppendynamik. Entscheidend ist, ob Schülerinnen und Schüler in einer konkreten Situation erkennen, welche Wirkung ihr Verhalten hat.
Bewegungsorientierte Aufgaben schaffen echte Erfahrungen. Wer wird gehört? Wer wird übergangen? Wer hilft? Wer übernimmt Verantwortung? Diese Beobachtungen werden anschließend gemeinsam reflektiert.
Wie die TRY-BULLS Academy arbeitet
Rugby dient als pädagogisches Werkzeug. Die Werte Respekt, Fairness, Teamgeist, Disziplin und kontrollierte Stärke bilden den Rahmen. Es geht nicht um harten Kontaktsport und nicht um sportliche Leistung.
Die Übungen werden altersgerecht und sicher gestaltet. Sportliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wichtig ist, dass die Klasse gemeinsam erlebt, warum Regeln, Rücksicht und Verantwortung notwendig sind.
Mobbingprävention für Ihre Klasse anfragen
Ein Projekttag wird mit genau einer Klasse und maximal 35 Kindern durchgeführt. Der Ablauf wird an Alter, Thema und Gruppendynamik angepasst.
Unverbindlich anfragen Ablauf Projekttag ansehenSo läuft ein Projekttag zur Mobbingprävention ab
Eine Klasse, maximal 35 Kinder, ein zusammenhängender Projekttag bis ungefähr 13:30 Uhr.
Vorgespräch
Ausgangslage, Ziele, sensible Themen und Rahmenbedingungen werden abgestimmt.
Sicherer Einstieg
Regeln, Stopp-Signale und ein respektvoller Rahmen werden geklärt.
Aktive Aufgaben
Teamaufgaben machen Rollen, Beteiligung und Ausgrenzung sichtbar.
Reflexion
Die Klasse bespricht Wirkung, Verantwortung und hilfreiches Verhalten.
Handlungsmöglichkeiten
Hilfe holen, Betroffene unterstützen und Zivilcourage werden konkret trainiert.
Transfer
Die Klasse entwickelt Regeln und Vereinbarungen für den Schulalltag.
Für welche Grundschulklassen ist Mobbingprävention geeignet?
Mobbingprävention eignet sich präventiv und bei ersten Anzeichen von Ausgrenzung. Bei einem akuten, bereits verfestigten Mobbingfall braucht es zusätzlich strukturierte Fallarbeit und Schutzmaßnahmen.
Klasse 1 und 2
Bei jüngeren Kindern stehen einfache Begriffe, sichtbare Regeln, Hilfe holen und Einbeziehung im Mittelpunkt. Die Übungen sind kurz, anschaulich und bewegungsreich.
Klasse 3 und 4
Die Kinder können bereits stärker über Rollen, Fairness, Ausgrenzung und Verantwortung sprechen. Teamaufgaben werden anspruchsvoller, bleiben aber übersichtlich.
Klasse 5 und 6
Gruppendruck, Status, digitale Kommunikation und Übergänge gewinnen an Bedeutung. Reflexionsphasen können ausführlicher und differenzierter gestaltet werden.
Flexible Anpassung
Sprache, Tempo, Aufgaben und Pausen werden an die jeweilige Grundschulklasse angepasst. Sportliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Akuter Mobbingfall: Grenzen eines Projekttags
Ein Projekttag kann die Gruppe sensibilisieren und neue Regeln stärken. Er ersetzt jedoch keine individuelle Fallklärung. Betroffene Kinder dürfen nicht vor der Klasse markiert oder zu einer öffentlichen Aussprache gedrängt werden.
Schutz, Dokumentation und vertrauliche Gespräche haben Vorrang. Weitere Hinweise bietet die Seite Was tun bei Mobbing?.
Die Rolle von Lehrkräften
Lehrkräfte kennen die Klasse im Alltag und können Veränderungen früh erkennen. Sie sollten kleine Ausgrenzungen ernst nehmen, klare Grenzen setzen und Hilfewege sichtbar machen.
Während des Projekttags bleiben Lehrkräfte anwesend. Ihre Beobachtungen sind wichtig für die spätere Nachbereitung.
Die Rolle der Schulsozialarbeit
Schulsozialarbeit kann vertrauliche Gespräche führen, Fallverläufe begleiten und die Nachbereitung unterstützen. Bei akuten Fällen ist ihre Einbindung besonders wichtig.
Weitere Informationen finden sich unter Für Schulsozialarbeit.
Eltern sinnvoll einbeziehen
Eltern sollten ruhig zuhören und das Kind ernst nehmen. Aussagen wie „Wehr dich einfach“ oder vorschnelle direkte Konfrontationen mit anderen Eltern helfen häufig nicht.
Besser ist eine abgestimmte Zusammenarbeit mit der Schule. Weitere Informationen finden Familien unter Für Eltern.
Wie Mobbingprävention nachhaltig wird
Nach dem Projekttag sollten zentrale Begriffe und Regeln weiter genutzt werden. Die Klasse kann im Klassenrat überprüfen, ob Vereinbarungen funktionieren und wo Unterstützung nötig ist.
Hilfreiche Sätze sind: Ein Stopp gilt. Hilfe holen ist kein Petzen. Niemand wird absichtlich ausgeschlossen. Verletzende Inhalte werden nicht geteilt.
Mögliche Anschlussmaßnahmen
- Klassenregeln sichtbar festhalten
- Ansprechpartner benennen
- Zivilcourage regelmäßig thematisieren
- Klassenrat nutzen
- Cybermobbing separat vertiefen
- bei Bedarf Resilienz und Klassengemeinschaft stärken
Weiterführende Fachinformationen
Ergänzende Informationen bieten die Bundeszentrale für politische Bildung, die Polizeiliche Kriminalprävention und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung.
Organisation, Dauer und Gruppengröße
Der Projekttag ist für eine einzelne Klasse mit maximal 35 Kindern vorgesehen. Er beginnt in der Regel am Morgen und dauert ungefähr bis 13:30 Uhr. Beginn, Pausen und genaue Endzeit können an die Schule angepasst werden.
Eine Turnhalle oder größere Bewegungsfläche ist ideal. Sportliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Kosten und Förderung
Die Kosten hängen von Ort, Klassengröße, Thema und organisatorischem Aufwand ab. Weitere Informationen stehen unter Kosten und Förderung.
Realistisches Ziel
Mobbingprävention kann nicht jeden Konflikt verhindern. Sie stärkt jedoch Wahrnehmung, Zivilcourage, klare Regeln und die gemeinsame Verantwortung der Klasse.
Warum Mobbingprävention früh beginnen sollte
Mobbingprävention ist besonders wirksam, bevor sich feste Rollen und dauerhafte Ausgrenzungsmuster entwickeln. Viele Klassen erleben bereits kleine Grenzüberschreitungen, ohne dass diese sofort als Mobbing erkannt werden. Einzelne Kinder werden häufiger übergangen, bei Gruppenarbeiten nicht berücksichtigt oder immer wieder zum Ziel von Witzen gemacht.
Wenn Erwachsene früh reagieren, können solche Muster unterbrochen werden. Dabei geht es nicht darum, jede Auseinandersetzung zu dramatisieren. Entscheidend ist, genau hinzusehen: Wiederholt sich das Verhalten? Trifft es immer dieselbe Person? Kann das betroffene Kind die Situation selbst beenden? Wie reagiert die Gruppe?
Frühe Mobbingprävention schafft eine gemeinsame Sprache. Schülerinnen und Schüler lernen, den Unterschied zwischen Streit, Spaß, Grenzüberschreitung und systematischer Ausgrenzung zu verstehen. Dadurch können sie Situationen besser einordnen und schneller Hilfe holen.
Mobbingprävention bei neuen Klassen und Übergängen
Neue Klassen, Schulwechsel und Übergänge zwischen Jahrgangsstufen sind sensible Phasen. Rollen entstehen neu, Freundschaften verändern sich und Kinder suchen ihren Platz in der Gruppe. Genau in dieser Zeit kann Mobbingprävention helfen, gemeinsame Regeln zu etablieren, bevor sich ungünstige Dynamiken verfestigen.
Ein Projekttag zu Beginn eines Schuljahres kann der Klasse vermitteln, dass Zugehörigkeit, Respekt und Hilfe keine Nebenthemen sind. Die Schülerinnen und Schüler erleben, dass jede Person Verantwortung für das Klassenklima trägt.
Besonders hilfreich sind wechselnde Teamaufgaben. Kinder arbeiten nicht nur mit ihren engsten Freundinnen und Freunden zusammen, sondern erleben andere Mitschülerinnen und Mitschüler in neuen Rollen. Dadurch können Vorurteile und feste Zuschreibungen aufgebrochen werden.
Wie Lehrkräfte Mobbingprävention im Alltag weiterführen können
Ein Projekttag setzt einen starken Impuls. Nachhaltig wird er, wenn Lehrkräfte die zentralen Begriffe und Regeln später wieder aufgreifen. Dazu braucht es keine zusätzlichen langen Unterrichtseinheiten. Oft reichen kurze, regelmäßige Hinweise.
Nach Gruppenarbeiten kann die Klasse zum Beispiel reflektieren, ob alle beteiligt wurden. Im Klassenrat kann besprochen werden, wie Hilfe geholt werden kann. Bei verletzenden Kommentaren kann auf die gemeinsame Stopp-Regel verwiesen werden.
Wichtig ist eine klare und verlässliche Reaktion. Wenn Erwachsene Ausgrenzung einmal stoppen und ein anderes Mal ignorieren, entsteht Unsicherheit. Kinder müssen erleben, dass Regeln für alle gelten.
Mobbingprävention und Klassenklima
Ein gutes Klassenklima schützt nicht automatisch vor jeder Form von Mobbing. Es senkt jedoch das Risiko, dass Ausgrenzung unbemerkt und unwidersprochen bleibt. In einer sicheren Klasse trauen sich Kinder eher, Probleme anzusprechen und Unterstützung zu holen.
Deshalb verbindet die TRY-BULLS Academy Mobbingprävention mit Klassenklima, Klassengemeinschaft und sozialem Lernen. Die Themen ergänzen sich, ohne dass der Schwerpunkt verloren geht.
Die Bedeutung von Zivilcourage
Viele Schülerinnen und Schüler erkennen, dass eine Situation unfair ist. Trotzdem greifen sie nicht ein, weil sie Angst haben, selbst zum Ziel zu werden. Mobbingprävention muss deshalb realistische Formen von Zivilcourage vermitteln.
Zivilcourage bedeutet nicht, sich allein gegen eine ganze Gruppe zu stellen. Schon kleine Schritte können helfen: nicht mitlachen, eine betroffene Person einbeziehen, eine Lehrkraft informieren oder gemeinsam mit anderen Unterstützung holen.
Die Seite Zivilcourage Schule vertieft diese Handlungsmöglichkeiten.
Warum Hilfe holen kein Petzen ist
Viele Kinder schweigen, weil sie nicht als Petze gelten möchten. Dieser Begriff schützt häufig nicht die Betroffenen, sondern die bestehende Gruppendynamik. Deshalb muss deutlich werden: Petzen bedeutet, jemandem schaden zu wollen. Hilfe holen bedeutet, eine gefährliche oder belastende Situation zu beenden.
Im Projekttag wird besprochen, welche Situationen Kinder selbst klären können und wann Erwachsene notwendig sind. Diese Unterscheidung stärkt Selbstständigkeit und Sicherheit zugleich.
Mobbingprävention in Klassenchats
Klassenchats sind ein wichtiger Teil des sozialen Lebens vieler Schülerinnen und Schüler. Gleichzeitig können Ausgrenzung und Bloßstellung dort besonders schnell eskalieren. Ein verletzender Kommentar wird weitergeleitet, ein Bild erreicht viele Personen oder eine Parallelgruppe entsteht, in der über einzelne Kinder gesprochen wird.
Die Klasse braucht deshalb klare digitale Regeln. Bilder werden nicht ohne Zustimmung geteilt. Verletzende Inhalte werden nicht weitergeleitet. Niemand wird absichtlich aus einer für die Klasse wichtigen Gruppe ausgeschlossen. Bei Bedrohungen oder Bloßstellungen werden Erwachsene informiert.
Wenn digitale Konflikte im Mittelpunkt stehen, bietet sich ein eigener Cybermobbing-Workshop an.
Warum erzwungene Entschuldigungen selten reichen
Nach einem Vorfall wird häufig eine schnelle Entschuldigung verlangt. Eine Entschuldigung kann sinnvoll sein, wenn sie ehrlich ist und Verantwortung ausdrückt. Unter Druck ausgesprochene Worte verändern jedoch nicht automatisch die Situation.
Wichtiger ist, dass das verletzende Verhalten stoppt und konkrete Wiedergutmachung möglich wird. Dazu kann gehören, eine falsche Behauptung richtigzustellen, ein Bild zu löschen oder eine verletzte Regel künftig einzuhalten.
Schutz der betroffenen Person
Der Schutz der betroffenen Person steht immer an erster Stelle. Sie sollte nicht gezwungen werden, vor der Klasse über persönliche Erlebnisse zu sprechen. Ebenso wenig sollte sie gemeinsam mit den verursachenden Personen in eine scheinbar ausgeglichene Mediation gedrängt werden, wenn ein klares Machtungleichgewicht besteht.
Vertrauliche Gespräche, Dokumentation und abgestimmte Schutzmaßnahmen gehören in die Verantwortung der Schule. Der Projekttag arbeitet mit der Gruppe, ohne konkrete Fälle öffentlich zu verhandeln.
Wie Fortschritte sichtbar werden
Veränderung zeigt sich oft in kleinen Situationen. Ein Kind wird bei einer Gruppenarbeit einbezogen. Ein verletzender Kommentar bleibt ohne Zustimmung. Jemand holt Hilfe, bevor ein Konflikt eskaliert. Solche Fortschritte sollten bewusst wahrgenommen und benannt werden.
Positive Rückmeldungen stärken das gewünschte Verhalten. Die Klasse erlebt, dass Respekt, Unterstützung und Zivilcourage nicht nur Regeln sind, sondern konkrete Wirkung haben.
Wann eine Vertiefung sinnvoll ist
Manchmal zeigt der Projekttag, dass ein weiterer Schwerpunkt notwendig ist. Eine Klasse braucht vielleicht zusätzliche Unterstützung bei Kommunikation, Resilienz oder Konfliktlösung. Dann kann ein späterer Vertiefungstermin sinnvoll sein.
Die Entscheidung sollte sich am tatsächlichen Bedarf orientieren. Nicht jede Klasse braucht mehrere Angebote. Wichtig ist, zunächst mit den Ergebnissen des Projekttags weiterzuarbeiten.
Leitgedanke der Mobbingprävention
Mobbingprävention stärkt nicht nur betroffene Kinder. Sie verändert die Verantwortung der gesamten Klasse und schafft klare Handlungsmöglichkeiten für alle Beteiligten.
Referenzschulen und Bildungspartner
Die TRY-BULLS Academy war bereits an Schulen und Bildungseinrichtungen in Berlin, Brandenburg und Sachsen im Einsatz.









Das sagen Schulen über unsere Arbeit
Rückmeldungen aus Projekten zu Teamgeist, Fairness, Verantwortung und respektvollem Umgang.
„Ein großartiges Projekt, welches mehr als nur einen gewaltfreien Umgang miteinander vermittelt. Die abwechslungsreichen Übungen und die Werte Respekt, Fairness, Solidarität, Integration und Passion haben das Klassenteam positiv beeinflusst.“Klasse 6bGrundschule Forst Mitte
„Besonders beeindruckend war, dass eine sonst sehr herausfordernde Klasse in diesem Rahmen ihre Stärken zeigen konnte.“Maria-Louise HartmannRespekt Coach · Christliche Schule Johanneum
„Im Projekt konnten unsere Schülerinnen und Schüler wichtige Werte wie Fairness, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung praxisnah erleben.“K. SchulzSchulleitung · Jahnschule Wittenberge
„Mit viel Spaß und Bewegung lernten die Kinder, wie wichtig Teamgeist, Fairness und Respekt im Sport und im Alltag sind.“Schule am BuntzelbergBerlin-Bohnsdorf
„Der Rugby-Tag hat den Schülerinnen und Schülern viel Freude bereitet. Teamgeist, Fairness und gegenseitiger Respekt wurden natürlich und praxisnah vermittelt.“Tamara JankowskiSchulsozialarbeit · Annedore-Leber-Grundschule
Häufige Fragen zur Mobbingprävention Grundschule
Antworten für Schulleitungen, Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und Eltern.
Was ist der Unterschied zwischen Mobbing und Streit?
Bei Mobbing besteht ein wiederholtes Muster und häufig ein Machtungleichgewicht. Bei einem Konflikt können beide Seiten grundsätzlich Einfluss nehmen.
Ist ein Projekttag bei akutem Mobbing ausreichend?
Nein. Ein Projekttag kann unterstützen, ersetzt aber keine Fallklärung, Schutzmaßnahmen und vertrauliche Gespräche.
Für welche Altersgruppen eignet sich das Angebot?
Für Grundschulklassen der Jahrgänge 1 bis 6.
Wie groß darf die Klasse sein?
Maximal 35 Schülerinnen und Schüler. Der Projekttag wird mit genau einer Klasse durchgeführt.
Wie lange dauert der Projekttag?
In der Regel vom Morgen bis ungefähr 13:30 Uhr. Beginn und Pausen können angepasst werden.
Müssen die Kinder Rugby spielen können?
Nein. Es sind keine sportlichen Vorkenntnisse erforderlich.
Bleiben Lehrkräfte während des Projekttags dabei?
Ja. Ihre Präsenz ist für Sicherheit, Beobachtung und Nachbereitung wichtig.
Wird Cybermobbing behandelt?
Digitale Ausgrenzung kann einbezogen werden. Für eine intensive Vertiefung eignet sich ein eigener Cybermobbing-Workshop.
Wie werden betroffene Kinder geschützt?
Sie werden nicht vor der Klasse markiert. Persönliche Fälle werden vertraulich und außerhalb offener Gruppenrunden bearbeitet.
Wie wird Nachhaltigkeit gesichert?
Durch Klassenregeln, Reflexion, klare Ansprechpartner und Anschlussarbeit durch Lehrkräfte und Schulsozialarbeit.
Was kostet ein Projekttag?
Die Kosten hängen von Ort, Klassengröße und Aufwand ab. Weitere Informationen stehen unter Kosten und Förderung.
Wie kann die Schule anfragen?
Über das Kontaktformular oder die zentrale Projektanfrage.
Mobbingprävention für Ihre Grundschulklasse anfragen
Schildern Sie uns kurz Klassenstufe, Klassengröße, Ausgangslage und Ziel. Wir entwickeln ein passendes Konzept für genau eine Grundschulklasse.
TRY-BULLS Academy
Rico Schmidt
Telefon: 0174 3015937
E-Mail: mail@try-bulls-academy.com
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