Resilienz Grundschule | Selbstvertrauen, Mut & innere Stärke
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Resilienztraining an Grundschulen

Resilienz Grundschule: Selbstvertrauen, Mut und innere Stärke kindgerecht fördern

Bewegungsorientiertes Resilienztraining für eine Grundschulklasse mit maximal 35 Kindern – mit sicheren Herausforderungen, positiven Erfolgserlebnissen und konkreten Strategien für Fehler, Frust und Rückschläge.

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Resilienz entsteht durch bewältigte Herausforderungen

Kinder werden nicht stark, weil ihnen jede Schwierigkeit abgenommen wird. Sie werden stark, wenn sie Herausforderungen in einem sicheren Rahmen bewältigen, Hilfe annehmen und nach einem Rückschlag erneut beginnen können.

Genau deshalb braucht Resilienztraining an Grundschulen eine klare Haltung, aufmerksame Erwachsene und eine Klasse, die Verantwortung nicht an andere abgibt.

Was bedeutet Resilienz in der Grundschule?

Resilienz beschreibt die Fähigkeit, Belastungen, Veränderungen und Rückschläge zu bewältigen und danach wieder handlungsfähig zu werden. Resiliente Kinder erleben ebenfalls Angst, Frust oder Enttäuschung. Sie verfügen jedoch über Strategien und unterstützende Beziehungen, die ihnen helfen, mit diesen Gefühlen umzugehen.

Resilienz Grundschule bedeutet nicht, Kinder hart oder unempfindlich zu machen. Ziel ist, dass sie ihre Gefühle wahrnehmen, Hilfe annehmen, realistische Lösungen suchen und nach Fehlern nicht dauerhaft aufgeben.

Ein kindgerechtes Resilienztraining stärkt Selbstwirksamkeit: Das Kind erlebt, dass sein eigenes Handeln einen Unterschied macht. Gleichzeitig lernt es, dass Stärke auch darin liegen kann, Unterstützung zu suchen oder eine Strategie zu verändern.

Wichtiger Grundsatz

Resilienz bedeutet nicht, alles allein schaffen zu müssen. Starke Kinder kennen ihre Fähigkeiten und wissen, wann und wo sie Hilfe erhalten.

Welche Ziele verfolgt Resilienztraining?

  • eigene Stärken bewusster wahrnehmen
  • bei Fehlern nicht sofort aufgeben
  • Gefühle erkennen und benennen
  • Hilfe annehmen und anbieten
  • realistische Ziele entwickeln
  • mit Frust und Wartezeiten umgehen
  • Probleme in kleinen Schritten lösen
  • Mut und Teamfähigkeit stärken

Welche Schutzfaktoren stärken Kinder?

Resilienz entsteht nicht durch eine einzelne Übung. Mehrere Schutzfaktoren wirken zusammen. Dazu gehören stabile Beziehungen, ein positives Selbstbild, soziale Kompetenzen, Problemlösefähigkeit und die Erfahrung, selbst etwas bewirken zu können.

Selbstwirksamkeit

Kinder erleben: Ich kann handeln, eine Strategie verändern und zu einer Lösung beitragen. Diese Erfahrung ist stärker als pauschales Lob, weil sie an eine konkrete Leistung gebunden ist.

Verlässliche Beziehungen

Resiliente Kinder müssen nicht alles allein schaffen. Sie brauchen Erwachsene und Gleichaltrige, die zuhören, Orientierung geben und Unterstützung anbieten.

Gefühlsregulation

Wut, Angst, Enttäuschung und Unsicherheit gehören zum Leben. Kinder lernen, frühe körperliche Signale wahrzunehmen und sichere Strategien zu nutzen.

Problemlösefähigkeit

Eine große Herausforderung wird in kleine Schritte geteilt. Kinder lernen, zunächst zu beobachten, dann zu planen und bei Bedarf Hilfe zu holen.

Soziale Kompetenz

Zuhören, Rücksicht, Kommunikation und Kooperation helfen Kindern, Unterstützung zu erhalten und andere zu unterstützen.

Typische Herausforderungen im Grundschulalltag

Grundschulkinder erleben täglich Situationen, in denen Resilienz wichtig ist: eine schwierige Aufgabe, ein verlorenes Spiel, Streit mit Freunden, Kritik, ein Schulwechsel oder das Gefühl, nicht gut genug zu sein.

Fehler und Leistungsdruck

Einige Kinder vermeiden Aufgaben, wenn sie Angst vor Fehlern haben. Andere reagieren mit Wut oder Rückzug. Im Training lernen sie, Fehler als Information und nicht als persönliche Niederlage zu betrachten.

Frust und Ungeduld

Warten, Verlieren oder ein gescheiterter Versuch können starke Gefühle auslösen. Kurze Pausen, neue Strategien und Unterstützung helfen, handlungsfähig zu bleiben.

Unsicherheit in Gruppen

Manche Kinder trauen sich nicht, ihre Ideen einzubringen. Andere übernehmen sofort die Führung. Teamaufgaben schaffen verschiedene Rollen und zeigen, dass auch Ruhe, Beobachtung und Hilfsbereitschaft wertvoll sind.

Konflikte und Ausgrenzung

Resilienz schützt nicht vollständig vor Mobbing oder Ausgrenzung. Sie kann Kindern jedoch helfen, Unterstützung zu suchen und ihr Selbstbild nicht ausschließlich von der Gruppe abhängig zu machen. Bei Ausgrenzung braucht es immer auch klare Verantwortung der Erwachsenen und der Klasse.

Wie arbeitet die TRY-BULLS Academy?

Die TRY-BULLS Academy nutzt Rugby als pädagogischen Werterahmen. Respekt, Fairness, Teamgeist, Disziplin und kontrollierte Stärke werden in sicheren und altersgerechten Aufgaben erlebbar.

Die Übungen sind so gestaltet, dass nicht jede Aufgabe sofort gelingt. Die Klasse muss planen, kommunizieren, eine Strategie verändern und erneut versuchen. Dadurch entstehen echte Erfahrungen mit Rückschlägen und Lösungen.

Nach wichtigen Aufgaben folgt eine kurze Reflexion: Was hat uns geholfen? Wann wollten wir aufgeben? Wer hat Unterstützung angeboten? Was können wir beim nächsten Mal anders machen?

Mut

Kinder wagen neue Schritte, ohne dass Perfektion erwartet wird.

Selbstwirksamkeit

Die Kinder erleben, dass ihre Ideen und ihr Verhalten Wirkung haben.

Zusammenhalt

Hilfe anzunehmen und anzubieten wird als Stärke erlebt.

Warum Bewegung Resilienz sichtbar macht

In Bewegung entstehen echte Herausforderungen. Eine Aufgabe gelingt nicht, ein Plan muss verändert werden oder eine Rolle fühlt sich ungewohnt an. Dadurch wird sichtbar, wie Kinder mit Unsicherheit und Frust umgehen.

Diese Situationen bleiben überschaubar und sicher. Kinder können ausprobieren, innehalten, neu planen und einen weiteren Versuch starten. Die anschließende Reflexion verbindet die Erfahrung mit Unterricht, Pause und Alltag.

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Ein Projekttag wird mit genau einer Klasse und maximal 35 Kindern durchgeführt. Inhalt und Tempo werden an Alter und Gruppendynamik angepasst.

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Anpassung an die Klassenstufen 1 bis 6

Klasse 1 und 2

Kurze Aufgaben, einfache Begriffe, sichtbare Regeln und häufige Methodenwechsel stehen im Vordergrund. Mut, Hilfe und ein neuer Versuch werden konkret erlebt.

Klasse 3 und 4

Die Kinder können stärker über eigene Stärken, Fehler, Frust und hilfreiche Gedanken sprechen. Aufgaben dürfen komplexer werden, bleiben aber überschaubar.

Klasse 5 und 6

Leistungsdruck, Gruppendruck, Übergänge und digitale Vergleiche gewinnen an Bedeutung. Reflexionsphasen können ausführlicher gestaltet werden.

Eine Klasse pro Projekttag

Die TRY-BULLS Academy betreut an einem Projekttag genau eine Grundschulklasse. Dadurch bleibt genügend Zeit, Vertrauen aufzubauen, Aufgaben anzupassen und Erfahrungen ausführlich zu reflektieren.

Die maximale Gruppengröße beträgt 35 Kinder. Möchte eine Schule mehrere Klassen unterstützen, werden separate Projekttage geplant.

Zeitrahmen bis ungefähr 13:30 Uhr

Der Projekttag beginnt üblicherweise am Morgen und endet ungefähr um 13:30 Uhr. Beginn, Pausen und genaue Endzeit können an Stundenplan, Frühstück, Mittagessen oder Busverbindungen angepasst werden.

Räume, Kleidung und Materialien

Ideal ist eine Turnhalle oder größere Bewegungsfläche. Ein Klassenraum kann für ruhige Reflexions- und Abschlussphasen genutzt werden.

Die Kinder benötigen bequeme Kleidung, Hallenschuhe und Getränke. Sportliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Die Rolle der Lehrkraft

Die Klassenleitung bleibt während des Projekttags anwesend. Sie kennt die Kinder, kann besondere Situationen einordnen und später an Beobachtungen und Vereinbarungen anknüpfen.

Der Projekttag ermöglicht neue Perspektiven: Ein ruhiges Kind zeigt Mut, ein ungeduldiges Kind bleibt bei einer Aufgabe oder die Klasse entdeckt, wie hilfreich gegenseitige Unterstützung sein kann.

Die Rolle der Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit kann Informationen zur Gruppendynamik einbringen und die Nachbereitung begleiten. Bei starken psychischen Belastungen ersetzt ein Projekttag keine individuelle Beratung oder therapeutische Unterstützung.

Eltern und Ganztag einbeziehen

Eine kurze Elterninformation kann Thema, Ziel, Zeitrahmen, Kleidung und organisatorische Hinweise enthalten. Auch der Ganztag kann zentrale Begriffe wie Mut, Pause, Hilfe und neuer Versuch weiterverwenden.

Wie Resilienztraining nachhaltig wirkt

Nach dem Projekttag sollten die wichtigsten Strategien im Alltag wiederholt werden. Schwierige Aufgaben können in Schritte geteilt werden. Fehler werden nicht ausgelacht. Hilfe holen ist erlaubt. Ein neuer Versuch ist möglich.

Kurze Rückblicke im Morgenkreis, Klassenrat oder nach Gruppenarbeiten reichen oft aus, um die Erfahrungen lebendig zu halten.

  • Stärken der Kinder sichtbar benennen
  • Fehler als Lernschritte einordnen
  • Hilfestrategien gemeinsam festhalten
  • kleine Fortschritte bewusst würdigen
  • Teamaufgaben regelmäßig reflektieren
  • bei Bedarf Selbstvertrauen oder soziales Lernen vertiefen

Grenzen eines Projekttags

Ein Projekttag kann Selbstvertrauen, Teamgeist und Problemlösefähigkeit stärken. Er ersetzt jedoch keine Therapie, Diagnostik oder individuelle Behandlung bei starken psychischen Belastungen.

Kinder werden nicht aufgefordert, persönliche Krisen vor der Klasse offenzulegen. Sicherheit, Freiwilligkeit und ein respektvoller Umgang haben Vorrang.

Weiterführende interne Angebote

Passende Vertiefungen sind Selbstvertrauen stärken, Soziales Lernen Schule, Klassengemeinschaft stärken und Gewaltprävention Grundschule.

Weiterführende Fachinformationen

Ergänzende Informationen zu Gesundheit, Prävention und kindlicher Entwicklung bieten die Kultusministerkonferenz, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung.

Kosten und Förderung

Die Kosten hängen von Ort, Klassengröße, Thema und organisatorischem Aufwand ab. Weitere Informationen stehen unter Kosten und Förderung sowie Fördermittel für Schulen.

Checkliste für die Anfrage

  • Klassenstufe und Anzahl der Kinder
  • beobachtete Herausforderungen oder gewünschter Schwerpunkt
  • möglicher Termin und schulischer Zeitrahmen
  • Turnhalle oder geeignete Bewegungsfläche
  • besondere Unterstützungsbedarfe
  • Ansprechpartner für Planung und Nachbereitung

Leitgedanke

Resilienz Grundschule bedeutet, Kindern zu zeigen: Ich darf Fehler machen, Hilfe annehmen, neu beginnen und Schritt für Schritt stärker werden.

Resilienz bei neuen Klassen

Neue Klassen müssen Beziehungen, Regeln und Vertrauen erst entwickeln. Ein früher Projekttag kann Zugehörigkeit stärken und zeigen, dass unterschiedliche Fähigkeiten für die Gemeinschaft wertvoll sind.

Fehlerkultur in der Grundschule

Viele Kinder verbinden Fehler mit Scham oder dem Gefühl, nicht gut genug zu sein. Eine resilienzfördernde Fehlerkultur trennt die Person vom Ergebnis: Eine Aufgabe ist noch nicht gelungen, aber das Kind ist deshalb nicht weniger wertvoll.

Selbstvertrauen durch echte Erfahrungen

Selbstvertrauen entsteht nicht nur durch Lob. Kinder brauchen glaubwürdige Erfahrungen: Ich habe mich getraut. Ich habe geholfen. Ich bin drangeblieben. Meine Idee war wichtig.

Umgang mit Prüfungsangst und Leistungsdruck

Auch Grundschulkinder erleben Druck vor Tests, Präsentationen oder Übergängen. Sie lernen, eine große Aufgabe in kleine Schritte zu teilen, Unterstützung zu nutzen und hilfreiche Gedanken zu entwickeln.

Resilienz bei Konflikten

Ein Streit kann Gefühle stark belasten. Resilienz bedeutet, nach einem Konflikt wieder handlungsfähig zu werden, Verantwortung für den eigenen Anteil zu übernehmen und eine Lösung zu suchen.

Resilienz im Ganztag

Herausforderungen entstehen auch beim freien Spiel, Mittagessen oder in Arbeitsgemeinschaften. Gemeinsame Begriffe und Strategien geben Kindern über den ganzen Schultag Orientierung.

Nachbereitung über vier Wochen

In der ersten Woche können zentrale Strategien sichtbar festgehalten werden. In der zweiten Woche reflektiert die Klasse eine schwierige Aufgabe mit den Begriffen Pause, Hilfe, Plan und neuer Versuch.

Nach drei oder vier Wochen folgt eine kurze Bilanz: Was gelingt besser? Wo geben wir noch schnell auf? Welche Strategie hilft uns?

Wann ein weiterer Termin sinnvoll ist

Ein Folgetermin kann sinnvoll sein, wenn sich ein klarer Vertiefungsbedarf zeigt. Mögliche Themen sind Selbstvertrauen, Klassengemeinschaft, Konfliktlösung oder Mobbingprävention.

Innere Stärke wächst

Kinder werden resilient, wenn sie Herausforderungen bewältigen dürfen, verlässliche Unterstützung erleben und ihre eigenen Fortschritte erkennen.

Resilienz Grundschule im täglichen Unterricht

Resilienz zeigt sich nicht nur in großen Krisen. Sie wird im Alltag sichtbar, wenn ein Kind bei einer schwierigen Aufgabe nicht sofort aufgibt, nach einem Streit wieder Kontakt aufnimmt oder sich trotz Unsicherheit beteiligt. Deshalb ist die Verbindung zwischen Projekttag und Unterricht besonders wichtig.

Lehrkräfte können zentrale Begriffe aus dem Training regelmäßig aufgreifen: Pause, Plan, Hilfe, neuer Versuch und gemeinsames Ziel. Diese einfachen Begriffe geben Kindern Orientierung, ohne lange Erklärungen zu benötigen.

Auch kleine Fortschritte sollten bewusst benannt werden. Ein Kind, das sich nach einem Fehler erneut meldet, zeigt bereits Resilienz. Ebenso ein Kind, das Unterstützung annimmt oder nach einer Enttäuschung ruhig bleibt.

Resilienz und ein positives Selbstbild

Kinder entwickeln ihr Selbstbild aus vielen Rückmeldungen und Erfahrungen. Wenn sie häufig nur hören, was nicht funktioniert, entsteht schnell das Gefühl, grundsätzlich nicht gut genug zu sein.

Ein resilienzfördernder Ansatz richtet den Blick auf konkrete Stärken und Entwicklung. Dabei geht es nicht um übertriebenes Lob. Aussagen wie „Du bist drangeblieben“, „Du hast deine Strategie verändert“ oder „Du hast Hilfe geholt“ beschreiben echtes Verhalten und stärken Selbstwirksamkeit.

Im Projekttag erleben Kinder unterschiedliche Rollen. Ein ruhiges Kind kann aufmerksam beobachten, ein impulsives Kind kann Energie kontrolliert einsetzen und ein unsicheres Kind kann in einer kleinen Aufgabe Verantwortung übernehmen.

Resilienz und Freundschaften

Freundschaften sind für Grundschulkinder ein wichtiger Schutzfaktor. Gleichzeitig können Streit, wechselnde Freundschaften und Ausgrenzung stark belasten. Kinder brauchen Strategien, um mit Enttäuschung umzugehen, ohne den eigenen Wert davon abhängig zu machen.

Im Training wird deutlich, dass Hilfe nicht nur von der besten Freundin oder dem besten Freund kommen muss. Auch Lehrkräfte, Schulsozialarbeit, Eltern und andere Kinder können Unterstützung bieten.

Resilienz bedeutet hier, nach einem Konflikt wieder ins Gespräch zu kommen, Grenzen zu benennen und gleichzeitig offen für neue Lösungen zu bleiben.

Resilienz bei Veränderungen und Übergängen

Schulwechsel, Klassenwechsel, neue Lehrkräfte oder der Übergang auf eine weiterführende Schule können Unsicherheit auslösen. Kinder verlassen vertraute Abläufe und müssen sich neu orientieren.

Ein Projekttag kann in solchen Phasen Sicherheit schaffen. Die Klasse erlebt gemeinsame Erfolge und entwickelt Regeln für Unterstützung, Kommunikation und Hilfe.

Besonders wichtig ist die Botschaft, dass Unsicherheit normal ist. Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern trotz Unsicherheit einen nächsten Schritt zu gehen.

Resilienz und Umgang mit Kritik

Kritik kann bei Kindern schnell Scham, Wut oder Rückzug auslösen. Deshalb sollte Feedback konkret, respektvoll und auf veränderbares Verhalten bezogen sein.

Im Projekttag lernen Kinder, Rückmeldungen anzuhören, nachzufragen und einen Verbesserungsschritt auszuprobieren. Gleichzeitig üben sie, anderen Hinweise zu geben, ohne sie abzuwerten.

Diese Fähigkeit unterstützt nicht nur Resilienz, sondern auch Lernen, Zusammenarbeit und Konfliktlösung.

Resilienz bei hoher Sensibilität

Manche Kinder reagieren besonders stark auf Lärm, Kritik, neue Situationen oder Konflikte. Hohe Sensibilität ist keine Schwäche, kann im Schulalltag aber zu schneller Überforderung führen.

Klare Abläufe, angekündigte Veränderungen und die Möglichkeit zu kurzen Pausen helfen diesen Kindern. Im Projekttag können Aufgaben angepasst und Rollen so verteilt werden, dass Beteiligung möglich bleibt.

Resilienz bedeutet nicht, empfindliche Reaktionen abzutrainieren. Ziel ist, passende Strategien zu entwickeln und eigene Grenzen besser zu verstehen.

Resilienz und körperliche Signale

Gefühle zeigen sich häufig zuerst im Körper. Ein schneller Herzschlag, angespannte Hände, ein heißes Gesicht oder ein flauer Bauch können Hinweise auf Stress sein.

Kinder lernen, solche Signale früh wahrzunehmen. Dadurch können sie reagieren, bevor Frust oder Angst sie vollständig übernimmt.

Hilfreiche Schritte können sein: tief atmen, kurz Abstand gewinnen, Wasser trinken, Hilfe holen oder eine Aufgabe in kleinere Teile teilen.

Resilienz in Gruppenarbeiten

Gruppenarbeiten fordern Kinder auf mehreren Ebenen. Sie müssen zuhören, warten, Entscheidungen akzeptieren und mit unterschiedlichen Ideen umgehen.

Im Projekttag wird sichtbar, welche Kinder schnell aufgeben, welche alles kontrollieren möchten und welche sich kaum beteiligen. Diese Muster werden nicht bewertet, sondern gemeinsam reflektiert.

Die Klasse entwickelt Strategien, wie Rollen fair verteilt, Ideen gehört und Rückschläge gemeinsam bewältigt werden können.

Resilienz und Verantwortung

Resilienz bedeutet nicht nur, die eigenen Gefühle zu bewältigen. Kinder lernen auch, Verantwortung für ihr Verhalten und dessen Wirkung zu übernehmen.

Ein Fehler darf passieren. Entscheidend ist, ob ein Kind bereit ist, daraus zu lernen, eine Situation zu klären oder etwas wiedergutzumachen.

Diese Haltung stärkt Selbstvertrauen, weil Kinder erleben, dass sie auch nach einem Fehler wieder handeln können.

Wie Schulen Fortschritte erkennen können

Fortschritte zeigen sich häufig in kleinen Veränderungen: Ein Kind versucht eine Aufgabe ein zweites Mal. Eine Schülerin bittet um Hilfe, bevor sie aufgibt. Ein Schüler kann nach Kritik ruhiger bleiben.

Auch die Klasse als Gruppe kann resilienter werden. Sie reagiert weniger abwertend auf Fehler, unterstützt schwächere Mitglieder und findet schneller neue Lösungen.

Solche Beobachtungen sollten dokumentiert und positiv zurückgemeldet werden. Dadurch werden Fortschritte für Kinder und Erwachsene sichtbar.

Resilienz ist trainierbar

Innere Stärke ist keine feste Eigenschaft. Sie entwickelt sich durch Beziehungen, Erfahrungen, bewältigte Herausforderungen und wiederholte sichere Übung.

Referenzschulen und Bildungspartner

Die TRY-BULLS Academy war bereits an Schulen und Bildungseinrichtungen in Berlin, Brandenburg und Sachsen im Einsatz.

Das sagen Schulen über unsere Arbeit

Rückmeldungen aus Projekten zu Teamgeist, Fairness, Verantwortung und respektvollem Umgang.

★★★★★
„Ein großartiges Projekt, welches mehr als nur einen gewaltfreien Umgang miteinander vermittelt. Die abwechslungsreichen Übungen und die Werte Respekt, Fairness, Solidarität, Integration und Passion haben das Klassenteam positiv beeinflusst.“
Klasse 6bGrundschule Forst Mitte
★★★★★
„Besonders beeindruckend war, dass eine sonst sehr herausfordernde Klasse in diesem Rahmen ihre Stärken zeigen konnte.“
Maria-Louise HartmannRespekt Coach · Christliche Schule Johanneum
★★★★★
„Im Projekt konnten unsere Schülerinnen und Schüler wichtige Werte wie Fairness, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung praxisnah erleben.“
K. SchulzSchulleitung · Jahnschule Wittenberge
★★★★★
„Mit viel Spaß und Bewegung lernten die Kinder, wie wichtig Teamgeist, Fairness und Respekt im Sport und im Alltag sind.“
Schule am BuntzelbergBerlin-Bohnsdorf
★★★★★
„Der Rugby-Tag hat den Schülerinnen und Schülern viel Freude bereitet. Teamgeist, Fairness und gegenseitiger Respekt wurden natürlich und praxisnah vermittelt.“
Tamara JankowskiSchulsozialarbeit · Annedore-Leber-Grundschule

Häufige Fragen zu Resilienz Grundschule

Antworten für Schulleitungen, Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und Eltern.

Was bedeutet Resilienz bei Grundschulkindern?

Resilienz bedeutet, mit Belastungen, Fehlern und Rückschlägen umzugehen und wieder handlungsfähig zu werden.

Wie viele Klassen nehmen teil?

Genau eine Grundschulklasse.

Wie groß darf die Klasse sein?

Maximal 35 Kinder.

Wie lange dauert der Projekttag?

In der Regel bis ungefähr 13:30 Uhr.

Müssen die Kinder sportlich sein?

Nein.

Welche Themen werden behandelt?

Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit, Fehlerkultur, Gefühle, Frust, Hilfe und Problemlösung.

Ist das Training für unsichere Kinder geeignet?

Ja. Aufgaben und Rollen werden sicher angepasst.

Bleibt die Lehrkraft dabei?

Ja.

Ersetzt der Projekttag eine Therapie?

Nein.

Wie wird nachbereitet?

Durch sichtbare Strategien, Klassenrat und kurze Reflexionen.

Was kostet ein Projekttag?

Die Kosten hängen von Ort, Klassengröße und Aufwand ab.

Wie kann die Schule anfragen?

Über das Kontaktformular oder die zentrale Projektanfrage.

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Schildern Sie uns kurz Klassenstufe, Klassengröße, Ausgangslage und Ziel. Wir entwickeln ein passendes Konzept für genau eine Klasse.

TRY-BULLS Academy
Rico Schmidt
Telefon: 0174 3015937
E-Mail: mail@try-bulls-academy.com

Zur ausführlichen Projektanfrage