Konflikte lösen Schule | Deeskalation & Kommunikation
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Konfliktlösung für Schulklassen

Konflikte lösen in der Schule: Deeskalieren, fair kommunizieren und gemeinsam handeln

Bewegungsorientierter Projekttag für eine Schulklasse mit maximal 35 Schülerinnen und Schülern – mit klaren Strategien für Streit, Eskalation, Gruppenarbeiten, Pausen und digitale Kommunikation.

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Konflikte gehören zum Schulalltag

Unterschiedliche Bedürfnisse, Missverständnisse, Leistungsdruck und Gruppendynamiken führen zwangsläufig zu Konflikten. Entscheidend ist nicht, jeden Streit zu vermeiden, sondern sicher und fair damit umzugehen.

Die TRY-BULLS Academy verbindet Bewegung, Teamaufgaben und Reflexion. So werden Konfliktmuster sichtbar und neue Handlungsmöglichkeiten praktisch erprobt.

Was bedeutet Konflikte lösen in der Schule?

Konflikte lösen in der Schule bedeutet, unterschiedliche Interessen, Bedürfnisse und Wahrnehmungen so zu bearbeiten, dass Beteiligte wieder handlungsfähig werden. Ziel ist nicht immer vollständige Einigkeit. Häufig reicht eine faire, tragfähige Vereinbarung.

Konfliktlösung beginnt mit Verlangsamung. Erst wenn die emotionale Spannung sinkt, können Schülerinnen und Schüler zuhören, Perspektiven wechseln und Verantwortung übernehmen.

Ein guter Lösungsprozess trennt Person und Verhalten. Verhalten darf klar kritisiert werden, ohne die Person abzuwerten.

Grundsatz

Konflikte sind nicht automatisch schlecht. Problematisch werden sie, wenn Grenzen verletzt, Macht ausgenutzt oder Lösungen dauerhaft verweigert werden.

Konflikt, Streit, Gewalt und Mobbing unterscheiden

Ein Konflikt entsteht, wenn Bedürfnisse oder Ziele nicht zusammenpassen. Ein Streit ist die sichtbare Auseinandersetzung darüber. Gewalt liegt vor, wenn körperliche, psychische, verbale oder digitale Grenzen verletzt werden.

Mobbing ist dagegen ein wiederholter Gruppenprozess mit Machtungleichgewicht. Hier reicht eine klassische Vermittlung zwischen zwei gleich starken Seiten häufig nicht aus.

Konflikt

Unterschiedliche Interessen oder Wahrnehmungen treffen aufeinander.

Gewalt

Eine Grenze wird verletzt, bedroht oder absichtlich überschritten.

Mobbing

Wiederholte Angriffe gegen eine unterlegene Person über längere Zeit.

Welche Ziele verfolgt ein Projekttag?

  • Konflikte früh erkennen
  • Gefühle und Bedürfnisse benennen
  • Stopp-Signale respektieren
  • ruhig und klar kommunizieren
  • Perspektiven wechseln
  • Verantwortung übernehmen
  • realistische Vereinbarungen entwickeln
  • Eskalation vermeiden

Konflikte lösen Schule mit Bewegung und klaren Strategien

Die Grafik zeigt den pädagogischen Ansatz: Konflikte erkennen, Spannung reduzieren, Perspektiven wechseln und tragfähige Vereinbarungen treffen.

Konflikte lösen Schule mit der TRY-BULLS Academy
Video: Teamarbeit und Konfliktlösung in der Praxis

So arbeitet die TRY-BULLS Academy mit Schulklassen

Das Video zeigt eine echte Szene aus der bewegungsorientierten Projektarbeit. Kommunikation, Regeln, Frust und Zusammenarbeit werden unmittelbar sichtbar.

▶ Echte Szene aus einem Schulprojekt – zum Abspielen klicken

Welche Ursachen haben Konflikte in der Schule?

Konflikte haben selten nur eine Ursache. Häufig wirken Missverständnisse, Gruppendruck, Stress, Unsicherheit und unterschiedliche Erwartungen zusammen.

Missverständnisse

Eine Aussage wird anders verstanden als beabsichtigt. Tonfall, Körpersprache oder digitale Nachrichten verstärken die Unklarheit.

Unterschiedliche Bedürfnisse

Eine Person möchte Ruhe, eine andere Aufmerksamkeit. Eine Gruppe will schnell entscheiden, während andere erst überlegen möchten.

Leistungsdruck

Noten, Zeitdruck und Angst vor Fehlern senken die Belastbarkeit. Kleine Auslöser können dadurch schneller eskalieren.

Status und Gruppendruck

Manche Konflikte werden öffentlich verschärft, weil Beteiligte ihr Gesicht nicht verlieren oder Anerkennung gewinnen möchten.

Unklare Regeln

Wenn Grenzen und Konsequenzen nicht transparent sind, entstehen Unsicherheit und unterschiedliche Erwartungen.

Wie erkennt man Eskalation früh?

Eskalation beginnt häufig vor dem offenen Streit. Lautstärke, Körperspannung, Unterbrechen, Publikum und wiederholte Provokation sind frühe Warnsignale.

  • Stimmen werden lauter
  • Abstand wird geringer
  • Beleidigungen ersetzen Argumente
  • andere Personen mischen sich ein
  • Stopp-Signale werden ignoriert
  • eine Person fühlt sich in die Ecke gedrängt
  • Nachrichten werden weitergeleitet
  • körperliche Drohgesten entstehen

Bei körperlicher Gefahr, Drohungen, massiver Demütigung oder deutlichem Machtungleichgewicht hat Schutz Vorrang vor gemeinsamer Aussprache.

Welche Strategien helfen bei Konflikten?

Stopp und Abstand

Ein klares Stopp-Signal und ausreichend Abstand verhindern, dass eine Situation weiter eskaliert.

Beobachtung statt Vorwurf

Konkrete Aussagen wie „Du hast mich zweimal unterbrochen“ sind hilfreicher als „Du respektierst mich nie“.

Gefühle und Bedürfnisse benennen

Wer eigene Gefühle und Bedürfnisse ausdrücken kann, muss weniger über Angriff oder Rückzug kommunizieren.

Perspektivwechsel

Beteiligte prüfen, wie dieselbe Situation aus einer anderen Sicht wirkt. Das bedeutet nicht, jedes Verhalten zu akzeptieren.

Lösungen sammeln

Zunächst werden mehrere Möglichkeiten gesammelt, bevor bewertet wird. Das erweitert den Handlungsspielraum.

Vereinbarungen konkret machen

Eine Vereinbarung sollte beschreiben, wer was wann anders macht. Allgemeine Sätze wie „Wir sind netter“ reichen selten aus.

Projekttag zur Konfliktlösung anfragen

Ein Projekttag wird mit genau einer Klasse und maximal 35 Teilnehmenden durchgeführt. Inhalt und Tempo werden an Alter, Schulform und Gruppendynamik angepasst.

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So läuft ein Projekttag zur Konfliktlösung ab

Eine Klasse, maximal 35 Teilnehmende und ein zusammenhängender Projekttag bis ungefähr 13:30 Uhr.

01

Vorgespräch

Schulform, Klassenstufe, Gruppengröße, Ausgangslage und Ziel werden abgestimmt.

02

Klarer Einstieg

Regeln, Tagesstruktur und Stopp-Signale werden transparent erklärt.

03

Aktivierung

Kurze Aufgaben schaffen Orientierung und erste gemeinsame Erfolge.

04

Konfliktaufgaben

Die Klasse erlebt Kommunikation, Frust, Rollen und Verantwortung.

05

Reflexion

Auslöser, Eskalation und alternative Handlungsmöglichkeiten werden ausgewertet.

06

Transfer

Die Klasse entwickelt konkrete Regeln und Vereinbarungen für den Alltag.

Anpassung an verschiedene Schulformen

Grundschule

Kurze Aufgaben, einfache Begriffe, sichtbare Regeln und häufige Methodenwechsel stehen im Vordergrund.

Förderschule

Sprache, Tempo, Aufgaben und Pausen werden an individuelle Unterstützungsbedarfe angepasst.

Sekundarstufe

Bei Jugendlichen werden Status, Gruppendruck, digitale Kommunikation und Gesichtsverlust stärker einbezogen.

Gymnasium

Leistungsdruck, Kursstrukturen und komplexe Gruppendynamiken können differenziert reflektiert werden.

Berufsschule

Konfliktlösung wird mit professioneller Kommunikation, Teamarbeit, Ausbildung und Betrieb verbunden.

Eine Klasse pro Projekttag

Die TRY-BULLS Academy arbeitet an einem Projekttag mit genau einer Klasse. Dadurch bleibt genügend Zeit für Vertrauen, Beobachtung und Reflexion.

Die maximale Gruppengröße beträgt 35 Teilnehmende. Weitere Klassen erhalten separate Termine.

Zeitrahmen bis ungefähr 13:30 Uhr

Der Projekttag beginnt üblicherweise am Morgen und endet ungefähr um 13:30 Uhr. Beginn, Pausen und Endzeit können angepasst werden.

Räume, Kleidung und Materialien

Ideal ist eine Turnhalle oder größere Bewegungsfläche. Ein Klassenraum kann für Reflexionsphasen genutzt werden.

Konflikte in typischen Schulsituationen lösen

Konflikte zwischen Schülerinnen und Schülern

Hier geht es häufig um Zugehörigkeit, Missverständnisse, Status oder verletzte Grenzen. Erwachsene helfen, die Situation zu strukturieren.

Konflikte zwischen Lehrkräften und Klassen

Klare Erwartungen und respektvolle Kommunikation sind wichtig. Autorität und Beteiligung müssen kein Widerspruch sein.

Konflikte in Gruppenarbeiten

Gruppenarbeiten machen Rollen, Dominanz, Rückzug und unklare Verantwortungen sichtbar.

Konflikte im Klassenchat

Digitale Nachrichten fehlen Tonfall und Körpersprache. Missverständnisse entstehen schneller und Inhalte können weitergeleitet werden.

Konflikte auf dem Schulhof

Pausen und Übergänge sind weniger strukturiert. Klare Ansprechpartner und sichtbare Regeln helfen.

Konflikte bei Klassenfahrten

Zimmeraufteilungen, Freizeitgruppen und ungewohnte Nähe können Konflikte verstärken. Regeln und Hilfewege sollten vorher geklärt werden.

Konflikte nach einer Eskalation

Nach einer Eskalation braucht es zunächst Sicherheit und Abstand. Erst danach sind Reflexion und Vereinbarung möglich.

Konflikte bei wiederkehrenden Streits

Wiederkehrende Konflikte benötigen eine Ursachenanalyse. Häufig reicht es nicht, nur den letzten Vorfall zu besprechen.

Welche Rolle haben Lehrkräfte?

Lehrkräfte bleiben während des Projekttags anwesend. Sie kennen die Klasse, können Situationen einordnen und später an Vereinbarungen anknüpfen.

Welche Rolle hat die Schulsozialarbeit?

Schulsozialarbeit kann Informationen zur Gruppendynamik einbringen, Einzelgespräche begleiten und die Nachbereitung unterstützen.

Welche Rolle haben Eltern?

Eltern können zuhause zuhören, Veränderungen ernst nehmen und die vereinbarten Kommunikationsregeln unterstützen.

Wie Konfliktlösung nachhaltig wirkt

Nach dem Projekttag sollten zentrale Schritte weiterverwendet werden: Stopp, Abstand, Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Lösung und Vereinbarung.

Kurze Reflexionen im Klassenrat oder nach Gruppenarbeiten halten die Inhalte lebendig.

  • Konfliktregeln sichtbar machen
  • Stopp-Signale konsequent verwenden
  • Klassenrat stärken
  • Gruppenarbeiten reflektieren
  • digitale Regeln vereinbaren
  • bei Bedarf Gewalt- oder Mobbingprävention vertiefen

Grenzen eines Projekttags

Ein Projekttag kann Konfliktkompetenz und Klassenklima stärken. Er ersetzt jedoch keine Krisenintervention, Therapie oder Fallklärung bei akuter Gewalt und Mobbing.

Weiterführende interne Angebote

Passende Vertiefungen sind Konflikte in Schulklassen lösen, Gewaltprävention Schule, Mobbingprävention Schule, Resilienztraining Schule, Soziales Lernen Schule und Teamfähigkeit Schule.

Weiterführende Fachinformationen

Ergänzende Informationen bieten die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, die Bundeszentrale für politische Bildung und die Polizeiliche Kriminalprävention.

Leitgedanke

Konflikte lösen Schule bedeutet, Spannung zu reduzieren, Verantwortung zu übernehmen und Lösungen zu entwickeln, die im Alltag wirklich funktionieren.

Konflikte lösen in neuen Klassen

Neue Klassen müssen Rollen, Regeln und Vertrauen erst entwickeln. Ein früher Projekttag kann verhindern, dass kleine Konflikte zu festen Mustern werden.

Konflikte lösen bei hoher Unruhe

Unruhe verstärkt Missverständnisse und senkt die Fähigkeit zuzuhören. Kurze klare Abläufe und Bewegung helfen, Spannung zu regulieren.

Konflikte lösen bei starken Persönlichkeiten

Dominante Schülerinnen und Schüler brauchen Verantwortung, aber auch klare Grenzen. Ruhige Kinder benötigen geschützte Beteiligungsmöglichkeiten.

Konflikte lösen mit Perspektivwechsel

Perspektivwechsel hilft, die Wirkung des eigenen Verhaltens zu verstehen. Er bedeutet nicht, Grenzverletzungen zu relativieren.

Konflikte lösen mit klarer Sprache

Konkrete Beobachtungen, Ich-Botschaften und eindeutige Wünsche reduzieren Missverständnisse.

Konflikte lösen mit Bewegung

Bewegungsaufgaben erzeugen reale Situationen zu Führung, Frust, Teamarbeit und Kommunikation.

Konflikte lösen im Klassenrat

Der Klassenrat eignet sich für wiederkehrende Themen und gemeinsame Regeln. Akute Machtungleichgewichte gehören jedoch nicht ungeprüft in die Öffentlichkeit.

Konflikte lösen bei kulturellen Missverständnissen

Unterschiedliche Kommunikationsstile können zu Fehleinschätzungen führen. Nachfragen ist hilfreicher als vorschnelle Zuschreibung.

Konflikte lösen bei digitaler Kommunikation

In Chats fehlen Tonfall und Körpersprache. Deshalb sind klare Regeln zu Weiterleitung, Screenshots und respektvoller Sprache wichtig.

Konflikte lösen, ohne Schuldige vorzuführen

Verantwortung und Konsequenzen sind wichtig. Öffentliche Beschämung verhindert jedoch häufig ehrliche Reflexion.

Konflikte lösen mit konkreten Vereinbarungen

Eine gute Vereinbarung ist beobachtbar und überprüfbar. Sie beschreibt, wer was künftig anders macht.

Wann ein weiterer Termin sinnvoll ist

Ein Folgetermin kann sinnvoll sein, wenn Gewaltprävention, Mobbingprävention, Resilienz oder Teamfähigkeit vertieft werden sollen.

Konfliktkompetenz ist trainierbar

Schülerinnen und Schüler können lernen, Spannung zu regulieren, klar zu kommunizieren und Lösungen gemeinsam zu tragen.

Konflikte lösen Schule: Warum der Zeitpunkt entscheidend ist

Konflikte lassen sich leichter bearbeiten, wenn Erwachsene nicht erst bei der offenen Eskalation reagieren. Frühzeitige Hinweise sind gereizte Stimmung, wiederholtes Unterbrechen, Rückzug, abwertender Humor oder feste Lager innerhalb der Klasse.

Eine frühe Reaktion bedeutet nicht, jede Meinungsverschiedenheit sofort zu kontrollieren. Schülerinnen und Schüler brauchen Raum, kleinere Konflikte selbst zu klären. Erwachsene sollten jedoch verfügbar bleiben und eingreifen, wenn Grenzen verletzt oder einzelne Personen dauerhaft unter Druck gesetzt werden.

Konflikte lösen Schule: Die Bedeutung von Selbstregulation

Wer stark angespannt ist, kann schlechter zuhören und planen. Deshalb beginnt Konfliktlösung häufig nicht mit einem Gespräch, sondern mit Beruhigung. Abstand, Bewegung, Atmung oder eine kurze Unterbrechung helfen, wieder handlungsfähig zu werden.

Selbstregulation bedeutet nicht, Gefühle zu unterdrücken. Wut, Enttäuschung und Angst dürfen benannt werden. Entscheidend ist, dass diese Gefühle nicht automatisch in Beleidigung oder Gewalt umgesetzt werden.

Konflikte lösen Schule mit Ich-Botschaften

Ich-Botschaften können Vorwürfe reduzieren, wenn sie konkret bleiben. Eine hilfreiche Form lautet: „Als du mich vor der Gruppe unterbrochen hast, war ich wütend. Ich möchte, dass du mich ausreden lässt.“

Pauschale Aussagen wie „Du bist immer respektlos“ führen eher zu Verteidigung. Schülerinnen und Schüler lernen deshalb, beobachtbares Verhalten, eigene Wirkung und einen konkreten Wunsch zu verbinden.

Konflikte lösen Schule mit aktivem Zuhören

Aktives Zuhören bedeutet, die Aussage der anderen Person zunächst zusammenzufassen, bevor die eigene Sicht erklärt wird. Dadurch entstehen weniger Missverständnisse und Beteiligte fühlen sich ernst genommen.

Zuhören ist keine Zustimmung. Eine Schülerin kann verstehen, warum jemand wütend ist, ohne eine Grenzverletzung zu akzeptieren.

Konflikte lösen Schule bei verhärteten Fronten

Wenn Beteiligte nur noch Schuld bei der anderen Seite sehen, braucht es häufig getrennte Vorgespräche. Erst danach kann entschieden werden, ob ein gemeinsames Gespräch sinnvoll und sicher ist.

Ein Moderator sollte darauf achten, dass beide Seiten sprechen können, keine Beschimpfungen stattfinden und das Gespräch auf konkrete Situationen begrenzt bleibt.

Konflikte lösen Schule ohne erzwungene Entschuldigung

Eine Entschuldigung kann wertvoll sein, wenn sie freiwillig und glaubwürdig ist. Wird sie nur verlangt, ohne dass Verantwortung verstanden wurde, verändert sich häufig wenig.

Hilfreicher ist die Frage, was notwendig ist, um den entstandenen Schaden zu begrenzen und Vertrauen schrittweise wieder aufzubauen.

Konflikte lösen Schule durch Wiedergutmachung

Wiedergutmachung muss zur Situation passen. Sie kann darin bestehen, beschädigte Dinge zu ersetzen, eine falsche Aussage zu korrigieren oder eine Vereinbarung zuverlässig einzuhalten.

Sie darf nicht zur öffentlichen Beschämung werden. Ziel ist Verantwortung, nicht Demütigung.

Konflikte lösen Schule bei unterschiedlichen Machtverhältnissen

Nicht jeder Konflikt ist ein Gespräch zwischen gleich starken Seiten. Alter, Status, Gruppengröße oder soziale Stellung können das Machtverhältnis deutlich verändern.

Bei einem Machtungleichgewicht muss zunächst Schutz hergestellt werden. Klassische Mediation ist erst sinnvoll, wenn beide Seiten tatsächlich frei sprechen und Entscheidungen treffen können.

Konflikte lösen Schule bei wiederholten Regelverstößen

Wenn Vereinbarungen wiederholt gebrochen werden, braucht es klare Konsequenzen und eine erneute Ursachenanalyse. Möglicherweise ist die Vereinbarung zu ungenau oder die betroffene Person benötigt zusätzliche Unterstützung.

Konsequenz bedeutet, verlässlich zu reagieren. Sie sollte vorhersehbar, verhältnismäßig und mit einer Möglichkeit zur Verhaltensänderung verbunden sein.

Konflikte lösen Schule im inklusiven Unterricht

Unterschiedliche Kommunikations-, Wahrnehmungs- und Unterstützungsbedarfe müssen berücksichtigt werden. Manche Schülerinnen und Schüler benötigen mehr Zeit, visuelle Hilfen oder klarere Gesprächsstrukturen.

Eine faire Konfliktlösung behandelt nicht alle identisch, sondern schafft für alle verständliche und zugängliche Beteiligungsmöglichkeiten.

Konflikte lösen Schule bei Sprachbarrieren

Sprachliche Unsicherheit kann Missverständnisse verstärken. Kurze Sätze, Visualisierungen und die Überprüfung, ob Aussagen verstanden wurden, helfen.

Fehlende Sprachsicherheit darf nicht mit fehlender Einsicht oder Respektlosigkeit verwechselt werden.

Konflikte lösen Schule bei impulsivem Verhalten

Impulsive Schülerinnen und Schüler reagieren häufig, bevor sie Folgen abwägen. Sie brauchen klare Stopps, vorher vereinbarte Pausenmöglichkeiten und konkrete Alternativen.

Nach der Beruhigung kann die Situation ausgewertet werden: Welches Signal wurde übersehen? Welche Handlung wäre beim nächsten Mal möglich?

Konflikte lösen Schule und digitale Beweise

Bei Konflikten in Klassenchats können Screenshots hilfreich sein. Gleichzeitig zeigen einzelne Ausschnitte nicht immer den gesamten Verlauf.

Digitale Beweise sollten gesichert, aber nicht weiterverbreitet werden. Kontext, Zeitpunkt und Beteiligte müssen sorgfältig geprüft werden.

Konflikte lösen Schule durch gemeinsame Klassenregeln

Regeln wirken stärker, wenn Schülerinnen und Schüler ihre Bedeutung verstehen und an konkreten Beispielen erproben. Regeln wie „Wir respektieren uns“ bleiben zu allgemein.

Konkreter sind Vereinbarungen wie: Wir lassen ausreden, akzeptieren Stopp-Signale, leiten verletzende Inhalte nicht weiter und holen Unterstützung, wenn ein Konflikt allein nicht lösbar ist.

Konflikte lösen Schule durch regelmäßige Reflexion

Konfliktkompetenz entsteht nicht durch einen einzelnen Termin. Kurze Reflexionen nach Gruppenarbeiten, Spielen oder schwierigen Situationen helfen, neue Strategien zu festigen.

Hilfreiche Fragen sind: Was hat funktioniert? Wo wurde es schwierig? Was machen wir beim nächsten Mal anders?

Konflikte lösen Schule und positive Rückmeldungen

Erwachsene sollten nicht nur Fehler benennen. Wenn Schülerinnen und Schüler einen Konflikt ruhig ansprechen, Hilfe holen oder eine Vereinbarung einhalten, sollte dieses Verhalten konkret rückgemeldet werden.

So wird sichtbar, dass Konfliktlösung eine Leistung ist und nicht nur das Ausbleiben von Ärger.

Wie Schulen Erfolge bei der Konfliktlösung erkennen

Fortschritte zeigen sich in kleinen Veränderungen: Stopp-Signale werden schneller akzeptiert, Beteiligte holen früher Hilfe und Gespräche bleiben häufiger sachlich.

Auch weniger Unterrichtsunterbrechungen, stabilere Gruppenarbeiten und ein sichererer Klassenrat können Hinweise auf eine positive Entwicklung sein.

Wann externe Unterstützung sinnvoll ist

Externe Unterstützung kann sinnvoll sein, wenn Konflikte seit längerer Zeit bestehen, schulinterne Maßnahmen nicht greifen oder das Kollegium eine neutrale Perspektive benötigt.

Bei akuter Gewalt, psychischer Krise oder strafbaren Handlungen müssen spezialisierte Stellen einbezogen werden.

Praxisgrundsatz

Konflikte lösen Schule gelingt nachhaltig, wenn Selbstregulation, klare Sprache, Verantwortung und überprüfbare Vereinbarungen miteinander verbunden werden.

Referenzschulen und Bildungspartner

Die TRY-BULLS Academy war bereits an Schulen und Bildungseinrichtungen in Berlin, Brandenburg und Sachsen im Einsatz.

Das sagen Schulen über unsere Arbeit

Rückmeldungen aus Projekten zu Teamgeist, Fairness, Verantwortung und respektvollem Umgang.

★★★★★
„Ein großartiges Projekt, welches mehr als nur einen gewaltfreien Umgang miteinander vermittelt. Die abwechslungsreichen Übungen und die Werte Respekt, Fairness, Solidarität, Integration und Passion haben das Klassenteam positiv beeinflusst.“
Klasse 6bGymnasium Forst Mitte
★★★★★
„Besonders beeindruckend war, dass eine sonst sehr herausfordernde Klasse in diesem Rahmen ihre Stärken zeigen konnte.“
Maria-Louise HartmannRespekt Coach · Christliche Schule Johanneum
★★★★★
„Im Projekt konnten unsere Schülerinnen und Schüler wichtige Werte wie Fairness, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung praxisnah erleben.“
K. SchulzSchulleitung · Jahnschule Wittenberge
★★★★★
„Mit viel Spaß und Bewegung lernten die Jugendliche, wie wichtig Teamgeist, Fairness und Respekt im Sport und im Alltag sind.“
Schule am BuntzelbergBerlin-Bohnsdorf
★★★★★
„Der Rugby-Tag hat den Schülerinnen und Schülern viel Freude bereitet. Teamgeist, Fairness und gegenseitiger Respekt wurden natürlich und praxisnah vermittelt.“
Tamara JankowskiSchulsozialarbeit · Annedore-Leber-Gymnasium

Häufige Fragen: Konflikte lösen Schule

Antworten für Schulleitungen, Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und Eltern.

Warum sind Konflikte in der Schule normal?

Weil unterschiedliche Bedürfnisse, Ziele und Wahrnehmungen aufeinandertreffen.

Was ist der Unterschied zwischen Konflikt und Mobbing?

Ein Konflikt ist meist wechselseitig. Mobbing ist wiederholt und durch ein Machtungleichgewicht geprägt.

Wie viele Klassen nehmen teil?

Genau eine Klasse.

Wie groß darf die Klasse sein?

Maximal 35 Teilnehmende.

Wie lange dauert der Projekttag?

In der Regel bis ungefähr 13:30 Uhr.

Müssen die Teilnehmenden sportlich sein?

Nein.

Welche Themen werden behandelt?

Deeskalation, Kommunikation, Perspektivwechsel, Grenzen und Vereinbarungen.

Bleibt die Lehrkraft dabei?

Ja.

Ist Mediation immer geeignet?

Nein. Bei Machtungleichgewicht oder akuter Gewalt sind andere Maßnahmen nötig.

Wie wird nachbereitet?

Durch sichtbare Regeln, Klassenrat und kurze Reflexionen.

Was kostet ein Projekttag?

Die Kosten hängen von Ort, Gruppengröße und Aufwand ab.

Wie kann die Schule anfragen?

Über das Kontaktformular oder die Projektanfrage.

Projekttag zur Konfliktlösung anfragen

Schildern Sie uns kurz Schulform, Klassenstufe, Gruppengröße, Ausgangslage und gewünschten Schwerpunkt. Wir entwickeln ein passendes Konzept für genau eine Klasse.

TRY-BULLS Academy
Rico Schmidt
Telefon: 0174 3015937
E-Mail: mail@try-bulls-academy.com

Zur ausführlichen Projektanfrage