Selbstvertrauen stärken in der Schule | TRY-BULLS Academy
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Selbstvertrauen stärken in der Schule

Selbstvertrauen stärken: Mut, Selbstwirksamkeit und innere Stärke nachhaltig fördern

Bewegungsorientierter Projekttag für eine Schulklasse mit maximal 35 Schülerinnen und Schülern – mit sicheren Herausforderungen, positiven Erfolgserlebnissen und konkreten Strategien für Unsicherheit, Fehler und Gruppendruck.

Projekttag anfragen Ablauf ansehen Resilienz vertiefen

Selbstvertrauen wächst durch echte Erfahrungen

Kinder werden nicht selbstsicher, weil Erwachsene ihnen immer wieder sagen, dass sie alles schaffen. Selbstvertrauen entsteht, wenn eine Herausforderung bewältigbar bleibt, ein eigener Beitrag Wirkung zeigt und nach einem Fehler ein neuer Versuch möglich ist.

Der Projekttag verbindet Bewegung, Teamaufgaben und Reflexion. Dadurch erleben Schülerinnen und Schüler unmittelbar, dass Mut nicht bedeutet, keine Angst zu haben, sondern trotz Unsicherheit einen nächsten Schritt zu gehen.

Selbstvertrauen stärken in der Schule: Mut und Selbstwirksamkeit fördern

Die Originalgrafik zeigt den pädagogischen Schwerpunkt des Projekttags: Kinder und Jugendliche lernen, eigene Stärken wahrzunehmen, sich Beteiligung zuzutrauen, Hilfe anzunehmen und nach Fehlern handlungsfähig zu bleiben.

Selbstvertrauen stärken in der Schule durch Mut, Selbstwirksamkeit, Teamgeist und sichere Erfolgserlebnisse mit der TRY-BULLS Academy
Video: Selbstvertrauen und Teamgeist in der Praxis

So stärkt die TRY-BULLS Academy Kinder durch Bewegung und Teamarbeit

Das Video zeigt eine echte Szene aus der bewegungsorientierten Projektarbeit. Kinder erleben, wie sie sich beteiligen, Herausforderungen annehmen, Fehler korrigieren und im Team Verantwortung übernehmen.

▶ Echte Szene aus einem Schulprojekt – zum Abspielen klicken

Was bedeutet Selbstvertrauen bei Kindern und Jugendlichen?

Selbstvertrauen beschreibt das realistische Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten und Handlungsmöglichkeiten. Ein Kind mit gesundem Selbstvertrauen muss nicht laut, besonders durchsetzungsstark oder ständig sicher wirken. Es kann ruhig sein und dennoch wissen: Meine Meinung zählt. Ich darf Fragen stellen, eine Aufgabe ausprobieren, Hilfe annehmen und meine Grenzen benennen.

Selbstvertrauen ist nicht mit Selbstüberschätzung gleichzusetzen. Wer selbstbewusst handelt, muss nicht glauben, immer recht zu haben oder alles allein zu können. Gesundes Selbstvertrauen schließt Unsicherheit ein. Es ermöglicht, trotz Anspannung zu handeln, aus Rückmeldungen zu lernen und Verantwortung für Fehler zu übernehmen.

Wichtig ist außerdem die Abgrenzung zum Selbstwert. Der Selbstwert betrifft die grundsätzliche Bewertung der eigenen Person. Selbstvertrauen bezieht sich stärker auf konkrete Situationen: Traue ich mir zu, vor der Klasse zu sprechen, eine unbekannte Aufgabe anzufangen, in einer Gruppe eine Idee einzubringen oder nach einem Misserfolg weiterzumachen?

Wichtiger Grundsatz

Selbstvertrauen stärken bedeutet nicht, Kindern einzureden, dass sie alles können. Es bedeutet, ihnen glaubwürdige Erfahrungen zu ermöglichen: Ich habe mich getraut, ich bin drangeblieben, ich habe Unterstützung genutzt und mein Beitrag war wichtig.

Welche Ziele verfolgt der Projekttag?

  • eigene Stärken bewusster wahrnehmen
  • bei Unsicherheit einen nächsten Schritt wagen
  • Fehler als Lernschritte einordnen
  • Hilfe annehmen und gezielt anfordern
  • Grenzen klar und respektvoll benennen
  • realistische Ziele und Teilziele entwickeln
  • Rückmeldungen konstruktiv nutzen
  • Teamfähigkeit und Verantwortung stärken

Welche Schutzfaktoren stärken Selbstvertrauen?

Selbstvertrauen entsteht nicht durch eine einzelne Methode. Mehrere Schutzfaktoren wirken zusammen. Schule kann diese Faktoren täglich fördern, wenn Erwachsene klar, berechenbar und wertschätzend reagieren und unterschiedliche Fähigkeiten sichtbar werden dürfen.

Selbstwirksamkeit

Selbstwirksamkeit bedeutet: Ein Kind erlebt, dass das eigene Handeln etwas verändert. Kleine Wahlmöglichkeiten, erreichbare Aufgaben und konkrete Rückmeldungen unterstützen diese Erfahrung. Statt nur das Ergebnis zu loben, wird der Weg beschrieben: „Du hast eine neue Strategie ausprobiert“ oder „Du hast Hilfe geholt, bevor du aufgegeben hast.“

Verlässliche Beziehungen

Kinder benötigen Erwachsene, die aufmerksam zuhören, Grenzen ruhig vertreten und Unterstützung nicht von Leistung abhängig machen. Vertrauen wächst, wenn Zusagen gelten, Fehler nicht beschämt werden und Hilfewege bekannt sind.

Bewältigbare Herausforderungen

Zu leichte Aufgaben erzeugen kaum Entwicklung, dauerhafte Überforderung schwächt. Gute Herausforderungen liegen dazwischen: Sie sind anspruchsvoll, sicher und mit Übung, Planung oder Unterstützung lösbar.

Fehlerfreundliche Lernkultur

Fehler werden ausgewertet, nicht zur Abwertung einer Person genutzt. Die zentrale Frage lautet nicht „Wer ist schuld?“, sondern „Was haben wir erkannt und was probieren wir als Nächstes?“ Diese Haltung unterstützt auch Resilienz bei Kindern.

Sichere Zugehörigkeit

Selbstvertrauen wächst leichter, wenn ein Kind weiß, dass es zur Gruppe gehört und Fehler nicht automatisch zu Spott oder Ausgrenzung führen. Eine starke Klassengemeinschaft gibt leisen, kreativen, geduldigen und körperlich weniger sicheren Kindern ebenfalls wichtige Rollen.

Typische Herausforderungen im Schulalltag

Schule verlangt täglich selbstbewusstes Handeln: sich melden, Fragen stellen, eine Präsentation halten, in Gruppen arbeiten, Kritik aushalten oder in einem Konflikt eine Grenze benennen. Wer sich dauerhaft vor Beschämung fürchtet, nutzt vorhandene Fähigkeiten häufig nicht.

Ein Kind meldet sich trotz guter Ideen nicht

Druck wie „Du musst dich mehr melden“ erhöht häufig die Angst. Hilfreicher sind vorbereitete Beiträge, Partneraustausch, kleine Sprecherrollen oder die Möglichkeit, zunächst ein Ergebnis vorzulesen. Im Projekttag erlebt das Kind, dass Beteiligung unterschiedliche Formen haben darf.

Ein Schüler überspielt Unsicherheit mit Störungen

Manche Kinder schützen sich vor möglichem Versagen, indem sie Aufgaben lächerlich machen, andere ablenken oder früh behaupten, etwas sei langweilig. Die Störung braucht eine klare Grenze, gleichzeitig kann eine realistische Einstiegsrolle helfen: beobachten, Zeit geben, Material verwalten oder einen kleinen Teilauftrag übernehmen.

Eine Schülerin gibt nach dem ersten Fehler auf

Hier hilft eine feste Schrittfolge: kurz stoppen, Gefühl wahrnehmen, Aufgabe verkleinern, Unterstützung wählen und neu beginnen. Im Training wird diese Folge nicht nur besprochen, sondern unter Bewegung und Gruppendynamik praktisch erlebt.

Ein Kind wird in Gruppen kaum gehört

Selbstvertrauen lässt sich nicht nur beim betroffenen Kind aufbauen. Auch die Gruppe trägt Verantwortung. Rollenwechsel und Aufgaben, bei denen jedes Mitglied eine notwendige Information besitzt, machen deutlich: Beteiligung ist keine Gnade der Lauten, sondern Voraussetzung für gute Zusammenarbeit.

Leistungsdruck und soziale Vergleiche

Tests, Noten, Übergänge und digitale Selbstdarstellung können den Eindruck verstärken, ständig bewertet zu werden. Der Projekttag trennt Leistung und persönlichen Wert. Eine Aufgabe kann noch nicht gelingen, ohne dass das Kind deshalb weniger wertvoll oder grundsätzlich unfähig ist.

Wie arbeitet die TRY-BULLS Academy?

Die TRY-BULLS Academy nutzt Rugby als pädagogischen Werterahmen. Respekt, Fairness, Teamgeist, Disziplin, Verantwortung und kontrollierte Stärke werden in sicheren und altersgerechten Aufgaben erlebbar. Es geht nicht um harten Kontaktsport und sportliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Bewegung macht Verhalten unmittelbar sichtbar. Wer übernimmt sofort? Wer wartet ab? Wer verändert nach einem Fehler die Strategie? Wer ermutigt andere? Diese Beobachtungen werden nicht zur Bewertung einzelner Kinder genutzt, sondern als Ausgangspunkt für gemeinsame Reflexion.

Nach zentralen Aufgaben bespricht die Klasse: Was hat geholfen? Wann waren wir unsicher? Wer hat Unterstützung angeboten? Wie können wir diese Erfahrung auf Unterricht, Pause, Prüfungen, Konflikte und Gruppenarbeiten übertragen?

Erleben

Die Klasse löst eine sichere Teamaufgabe. Jede Person erhält eine Bedeutung für das gemeinsame Ziel.

Reflektieren

Die Gruppe beschreibt konkret, was Mut, Unterstützung, Frust und ein neuer Versuch bewirkt haben.

Übertragen

Die Erkenntnisse werden mit Unterricht, Klassenrat, Konflikten und Hilfewegen verbunden.

Projekttag „Selbstvertrauen stärken“ anfragen

Der Projekttag wird mit genau einer Klasse und maximal 35 Schülerinnen und Schülern durchgeführt. Inhalt und Tempo werden an Alter, Schulform und Gruppendynamik angepasst.

Unverbindlich anfragen Ablauf Projekttag ansehen

Ablauf des Projekttags „Selbstvertrauen stärken“

01

Ankommen

Ablauf, Regeln, Stopp-Signale und Ziele werden verständlich erklärt. Niemand muss etwas beweisen.

02

Aktivierung

Einfache Aufgaben schaffen Orientierung und frühe Erfolgserlebnisse.

03

Herausforderung

Die Klasse plant, verteilt Rollen und verändert Strategien.

04

Mut und Grenzen

Die Gruppe übt, sich bemerkbar zu machen, Stopp zu sagen und Hilfe zu holen.

05

Reflexion

Beobachtungen werden mit konkreten Alltagssituationen verbunden.

06

Transfer

Die Klasse formuliert wenige realistische Vereinbarungen für die nächsten Wochen.

Eine Klasse, maximal 35 Teilnehmer

Die TRY-BULLS Academy betreut an einem Projekttag genau eine Klasse. Dadurch bleibt genügend Zeit, Vertrauen aufzubauen, Aufgaben anzupassen und Erfahrungen ausführlich zu reflektieren. Die maximale Gruppengröße beträgt 35 Schülerinnen und Schüler. Möchte eine Schule mehrere Klassen unterstützen, werden separate Projekttage oder eine Projektwoche geplant.

Zeitrahmen bis ungefähr 13:30 Uhr

Der Projekttag beginnt üblicherweise am Morgen und endet ungefähr um 13:30 Uhr. Beginn, Pausen und genaue Endzeit können an Stundenplan, Frühstück, Mittagessen und Busverbindungen angepasst werden.

Die Lehrkraft bleibt anwesend

Die Lehrkraft bleibt während des gesamten Projekttags anwesend. Sie übernimmt die schulische Aufsicht, kennt die Kinder, kann besondere Situationen einordnen und später an Beobachtungen und Vereinbarungen anknüpfen. Der Projekttag ermöglicht häufig neue Perspektiven: Ein ruhiges Kind zeigt Mut, ein impulsives Kind setzt Energie kontrolliert ein oder die Klasse entdeckt eine bisher übersehene Stärke.

Räume, Kleidung und Materialien

Ideal ist eine Turnhalle oder größere Bewegungsfläche. Ein Klassenraum kann für ruhige Reflexions- und Abschlussphasen genutzt werden. Die Schülerinnen und Schüler benötigen bequeme Kleidung, passende Hallenschuhe und Getränke. Die TRY-BULLS Academy stimmt die organisatorischen Details vorab mit der Schule ab. Eine praktische Vorbereitung bietet die Checkliste für den Projekttag.

Anpassung an Schulformen und Klassenstufen

Grundschule

In der Grundschule stehen einfache Begriffe, kurze Aufgaben, sichtbare Regeln und häufige Methodenwechsel im Vordergrund. Mut wird als kleiner nächster Schritt erlebt: eine Idee sagen, Hilfe annehmen oder einen neuen Versuch starten.

Förderschule

Für Förderschulen werden Sprache, Reizniveau, Rollen, Pausen und Bewegungsanforderungen abgestimmt. Vorabinformationen helfen, Beteiligung sicher und erreichbar zu gestalten.

Gesamtschule, Realschule und Gymnasium

Bei älteren Schülerinnen und Schülern gewinnen Leistungsdruck, Gruppendruck, Auftreten, Kritikfähigkeit und digitale Vergleiche an Bedeutung. Passende Schulformangebote finden Sie für Gesamtschulen, Realschulen und Gymnasien.

Berufsschule

In der Berufsschule werden Selbstvertrauen, professionelles Auftreten, Teamverantwortung und konstruktiver Umgang mit Feedback stärker mit Ausbildung, Praktikum und Arbeitswelt verbunden.

Wie Selbstvertrauen nachhaltig gestärkt wird

Ein Projekttag kann wichtige Erfahrungen auslösen. Nachhaltige Wirkung entsteht jedoch durch Wiederholung. Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und Ganztag müssen nicht jede Übung erneut durchführen. Oft genügt es, gemeinsame Begriffe konsequent zu verwenden und Fortschritte konkret sichtbar zu machen.

  • zentrale Klassensätze sichtbar festhalten
  • konkrete mutige Schritte benennen
  • bei Fehlern nach dem nächsten Schritt fragen
  • Hilfewege regelmäßig wiederholen
  • unterschiedliche Stärken sichtbar würdigen
  • Gruppenrollen bewusst wechseln
  • nach drei Wochen Fortschritte auswerten
  • Vertiefungsbedarf gemeinsam klären

Hilfreiche Rückmeldungen

Konkrete Rückmeldungen stärken Selbstwirksamkeit: „Du hast dich beteiligt, obwohl du unsicher warst.“ – „Du hast nachgefragt, statt aufzugeben.“ – „Du hast deine Meinung klar gesagt und trotzdem zugehört.“ – „Du hast einen Fehler korrigiert, ohne dich selbst abzuwerten.“ Solche Sätze verbinden Anerkennung mit beobachtbarem Verhalten.

Was Schulen vermeiden sollten

Übertriebenes Lob kann unglaubwürdig wirken. Ebenso ungünstig sind öffentliche Vergleiche, beschämende Kommentare, dauerhafte Etiketten wie „schüchtern“ oder „schwierig“ und das Erzwingen persönlicher Offenheit. Selbstvertrauen wächst in einem sicheren Rahmen, nicht unter zusätzlichem Druck.

Selbstvertrauen im täglichen Schulalltag

Selbstvertrauen zeigt sich nicht nur in besonderen Herausforderungen. Es wird sichtbar, wenn ein Kind eine Frage stellt, einen Fehler zugibt, eine Idee teilt, eine Grenze benennt oder nach einer Enttäuschung erneut Kontakt aufnimmt. Deshalb ist die Verbindung zwischen Projekttag und Alltag besonders wichtig.

Passende Vertiefungen sind Soziales Lernen, Teamfähigkeit, Zivilcourage, Respekt in der Schule, Gewaltfreie Kommunikation und Konfliktlösung in Schulklassen.

Selbstvertrauen und Mobbingprävention

Selbstvertrauen kann Kindern helfen, früher Hilfe zu holen, Grenzen zu benennen und ihr Selbstbild nicht vollständig von der Gruppe abhängig zu machen. Es darf jedoch niemals als Lösung für akutes Mobbing missverstanden werden. Bei Ausgrenzung und Gewalt bleiben Erwachsene für Schutz, Intervention und sichere Rahmenbedingungen verantwortlich. Weitere Informationen bieten Mobbing erkennen, Was tun bei Mobbing? und der Anti-Mobbing-Workshop.

Grenzen eines Projekttags

Der Projekttag kann Selbstvertrauen, Teamgeist, Beteiligung und Fehlerkompetenz stärken. Er ersetzt keine Diagnostik, Psychotherapie oder individuelle Behandlung bei starken psychischen Belastungen. Kinder werden nicht aufgefordert, persönliche Krisen vor der Klasse offenzulegen. Sicherheit, Freiwilligkeit und ein respektvoller Umgang haben Vorrang.

Weiterführende Fachinformationen

Ergänzende Informationen zu psychischer und sozialer Gesundheit im schulischen Kontext bietet die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung. Informationen zur gesunden Entwicklung von Kindern stellt kindergesundheit-info.de bereit. Pädagogische Materialien und gesellschaftliche Lernangebote finden Schulen bei der Bundeszentrale für politische Bildung.

Leitgedanke

Selbstvertrauen stärken heißt, Kindern und Jugendlichen zu zeigen: Ich darf unsicher sein, Hilfe annehmen, Fehler korrigieren und trotzdem einen mutigen nächsten Schritt gehen.

Selbstvertrauen stärken durch Beteiligung und Verantwortung

Kinder und Jugendliche entwickeln Selbstvertrauen besonders dann, wenn sie nicht nur Anweisungen ausführen, sondern echte Verantwortung übernehmen dürfen. Das kann eine überschaubare Rolle in einer Teamaufgabe, die Moderation eines kurzen Austauschs oder die Verantwortung für Material und Zeit sein. Entscheidend ist, dass die Aufgabe bedeutsam, erreichbar und nicht nur symbolisch ist.

Im Schulalltag können Lehrkräfte kleine Wahlmöglichkeiten einbauen: Welche Rolle passt heute? Welche Strategie möchte die Gruppe zuerst ausprobieren? Wer fasst das Ergebnis zusammen? Solche Entscheidungen stärken Beteiligung, ohne den pädagogischen Rahmen aufzugeben. Kinder erleben, dass ihre Perspektive zählt und dass Entscheidungen Folgen haben.

Selbstvertrauen bei ruhigen Kindern

Ruhiges Verhalten ist nicht automatisch ein Zeichen von geringem Selbstvertrauen. Manche Kinder beobachten sorgfältig, denken länger nach oder bevorzugen kleinere Gesprächssituationen. Förderung bedeutet deshalb nicht, jedes Kind möglichst laut oder spontan zu machen. Ziel ist, passende Wege zur Beteiligung zu eröffnen und das Kind nicht dauerhaft auf eine stille Rolle festzulegen.

Selbstvertrauen bei impulsivem Verhalten

Auch lautes oder dominantes Auftreten kann Unsicherheit verdecken. Impulsive Kinder profitieren von klaren Grenzen, kurzen Aufgaben und Rollen, in denen Energie kontrolliert eingesetzt wird. Rückmeldungen sollten Verhalten beschreiben und Entwicklung ermöglichen: „Du hast gewartet, bis die andere Person ausgesprochen hatte“ oder „Du hast deine Kraft so eingesetzt, dass die Gruppe sicher arbeiten konnte.“

Selbstvertrauen im Klassenrat

Der Klassenrat bietet eine gute Möglichkeit, Erfahrungen aus dem Projekttag weiterzuführen. Schülerinnen und Schüler können Fortschritte benennen, hilfreiche Strategien sammeln und besprechen, welche Regeln Beteiligung erleichtern. Wichtig ist, dass nicht nur Probleme thematisiert werden. Auch kleine mutige Schritte, gelungene Hilfe und konstruktive Fehlerkorrekturen verdienen Raum.

Woran Schulen Fortschritte erkennen können

Entwicklung zeigt sich häufig in kleinen Veränderungen. Ein Kind versucht eine Aufgabe ein zweites Mal. Eine Schülerin bittet früher um Hilfe. Ein Schüler kann Rückmeldung annehmen, ohne sofort abzuwehren. In Gruppen werden Ideen ruhiger Kinder häufiger aufgegriffen. Solche Beobachtungen sollten konkret dokumentiert und zurückgemeldet werden.

Auch die Klasse als Gemeinschaft kann selbstsicherer werden. Sie reagiert weniger abwertend auf Fehler, verteilt Rollen fairer und findet schneller neue Lösungen. Dadurch verbessert sich nicht nur das individuelle Selbstvertrauen, sondern häufig auch das Klassenklima.

Referenzschulen und Bildungspartner

Die TRY-BULLS Academy war bereits an Schulen und Bildungseinrichtungen in Berlin, Brandenburg und Sachsen im Einsatz.

Das sagen Schulen über unsere Arbeit

Rückmeldungen aus Projekten zu Teamgeist, Fairness, Verantwortung und respektvollem Umgang.

★★★★★
„Ein großartiges Projekt, welches mehr als nur einen gewaltfreien Umgang miteinander vermittelt. Die abwechslungsreichen Übungen und die Werte Respekt, Fairness, Solidarität, Integration und Passion haben das Klassenteam positiv beeinflusst.“
Klasse 6bGymnasium Forst Mitte
★★★★★
„Besonders beeindruckend war, dass eine sonst sehr herausfordernde Klasse in diesem Rahmen ihre Stärken zeigen konnte.“
Maria-Louise HartmannRespekt Coach · Christliche Schule Johanneum
★★★★★
„Im Projekt konnten unsere Schülerinnen und Schüler wichtige Werte wie Fairness, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung praxisnah erleben.“
K. SchulzSchulleitung · Jahnschule Wittenberge
★★★★★
„Mit viel Spaß und Bewegung lernten die Jugendlichen, wie wichtig Teamgeist, Fairness und Respekt im Sport und im Alltag sind.“
Schule am BuntzelbergBerlin-Bohnsdorf
★★★★★
„Der Rugby-Tag hat den Schülerinnen und Schülern viel Freude bereitet. Teamgeist, Fairness und gegenseitiger Respekt wurden natürlich und praxisnah vermittelt.“
Tamara JankowskiSchulsozialarbeit · Annedore-Leber-Gymnasium

Häufige Fragen zum Selbstvertrauen stärken

Antworten für Schulleitungen, Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und Eltern.

Was bedeutet Selbstvertrauen bei Kindern?

Selbstvertrauen bedeutet, eigene Fähigkeiten realistisch wahrzunehmen, sich Beteiligung zuzutrauen und auch bei Unsicherheit handlungsfähig zu bleiben.

Kann Schule Selbstvertrauen stärken?

Ja. Verlässliche Beziehungen, konkrete Erfolgserlebnisse, Beteiligung, konstruktives Feedback und sichere Herausforderungen stärken Selbstwirksamkeit und Mut.

Wie viele Klassen nehmen an einem Projekttag teil?

Genau eine Klasse. Weitere Klassen erhalten separate Termine oder werden im Rahmen einer Projektwoche eingeplant.

Wie groß darf die Klasse sein?

Maximal 35 Schülerinnen und Schüler.

Wie lange dauert der Projekttag?

Der Tag beginnt üblicherweise am Morgen und endet ungefähr um 13:30 Uhr.

Bleibt die Lehrkraft anwesend?

Ja. Die Lehrkraft bleibt für Aufsicht, Beobachtung und nachhaltige Nachbereitung während des Projekttags anwesend.

Müssen die Kinder sportlich sein?

Nein. Sportliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Bewegung dient als pädagogisches Lernfeld.

Ist das Angebot für weiterführende Schulen geeignet?

Ja. Aufgaben, Sprache und Reflexion werden an Schulform, Alter und Entwicklungsstand angepasst.

Hilft der Projekttag bei Schüchternheit?

Er kann sichere Beteiligung, Mut und positive Gruppenerfahrungen fördern. Schüchternheit ist jedoch nicht automatisch ein Problem und starke Ängste benötigen gegebenenfalls zusätzliche Fachberatung.

Wie unterscheiden sich Selbstvertrauen und Selbstwert?

Selbstvertrauen bezieht sich stärker auf das Zutrauen in das eigene Handeln. Selbstwert beschreibt die grundsätzliche Bewertung der eigenen Person.

Wie wird der Transfer gesichert?

Durch konkrete Klassensätze, sichtbare Vereinbarungen, hilfreiche Rückmeldungen und kurze Wiederholungen in Unterricht, Klassenrat und Ganztag.

Kann ein Projekttag akutes Mobbing lösen?

Nein. Selbstvertrauen kann Schutzfaktoren stärken, akutes Mobbing erfordert jedoch klare Schutzmaßnahmen, dokumentierte Zuständigkeiten und eine strukturierte Fallklärung.

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Schildern Sie uns Schulform, Klassenstufe, Gruppengröße, Ausgangslage und gewünschten Schwerpunkt. Wir stimmen Inhalt, Ablauf und organisatorischen Rahmen passend mit Ihnen ab.

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