Projekttag Oberschule | Gewaltprävention & Teamgeist | TRY-BULLS Academy
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Projekttag Oberschule

Projekttag Oberschule: Respekt, Teamgeist und Konfliktfähigkeit stärken

Der Projekttag Oberschule der TRY-BULLS Academy verbindet Bewegung, Teamaufgaben und Reflexion. Jugendliche erleben, wie sie Grenzen respektieren, Konflikte deeskalieren, Gruppendruck widerstehen und Verantwortung für ein starkes Klassenklima übernehmen.

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Ein Projekttag, der Jugendliche ernst nimmt

Oberschülerinnen und Oberschüler brauchen keine kindlichen Übungen und keine langen Vorträge. Sie brauchen klare Aufgaben, echte Verantwortung und einen Rahmen, in dem sie Verhalten ausprobieren, reflektieren und auf ihren Alltag übertragen können.

Der Projekttag Oberschule greift Konflikte, Gruppendruck, Mobbing, Respekt, Selbstbeherrschung und Teamfähigkeit altersgerecht auf. Bewegung dient dabei als pädagogisches Werkzeug.

Projekttag Oberschule: Prävention, Respekt und Teamgeist

Die Originalgrafik zeigt die zentralen Schwerpunkte des Projekttags: klare Grenzen, respektvolle Kommunikation, Selbstbeherrschung, Zusammenarbeit und Verantwortung.

Projekttag Oberschule der TRY-BULLS Academy zu Gewaltprävention, Mobbingprävention, Respekt und Teamgeist
Video: Projekttag Oberschule in der Praxis

So erleben Jugendliche Verantwortung, Grenzen und Zusammenarbeit

Das Video zeigt eine echte Szene aus der Projektarbeit. Jugendliche erleben unmittelbar, wie Kommunikation, Selbstkontrolle und Teamverhalten den Erfolg einer Gruppe beeinflussen.

▶ Echte Szene aus einem Schulprojekt – zum Abspielen klicken

Warum ist ein Projekttag Oberschule sinnvoll?

Die Oberschule ist ein sozialer Erfahrungsraum, in dem Jugendliche täglich mit Leistungsdruck, Gruppendynamik, Anerkennung, Konflikten und digitalen Einflüssen umgehen. Klassen werden neu zusammengesetzt, Rollen verfestigen sich und Unterschiede in Sprache, Herkunft, Verhalten und Leistung werden sichtbar.

Ein Projekttag Oberschule schafft Zeit, diese Themen außerhalb des normalen Unterrichtstakts zu bearbeiten. Die Klasse erlebt gemeinsame Aufgaben und reflektiert anschließend konkret: Was hat geholfen? Wer wurde gehört? Wann entstand Druck? Welche Grenze wurde respektiert oder überschritten?

Prävention wird besonders wirksam, wenn sie Verhalten erlebbar macht. Die Kultusministerkonferenz beschreibt Gesundheitsförderung und Prävention als Teil schulischer Entwicklung. Auch die DGUV betont klare Leitlinien, sichere Kommunikation und eine gemeinsame Haltung gegen Gewalt.

Leitgedanke

Jugendliche brauchen keine moralischen Vorträge. Sie brauchen glaubwürdige Erfahrungen, klare Grenzen und Erwachsene, die Respekt konsequent vorleben.

Welche Themen behandelt der Projekttag Oberschule?

  • Gewaltprävention und Selbstbeherrschung
  • Mobbing und Ausgrenzung erkennen
  • Gruppendruck widerstehen
  • Grenzen klar benennen
  • Konflikte deeskalieren
  • Teamfähigkeit stärken
  • Verantwortung übernehmen
  • Zivilcourage zeigen

Respekt und klare Kommunikation

Respekt bedeutet nicht, jede Meinung gutzuheißen. Jugendliche lernen, Kritik klar zu formulieren, Grenzen zu benennen und trotzdem auf Abwertung zu verzichten. Mehr dazu unter Respekt in der Schule.

Teamgeist und Verantwortung

In Teamaufgaben wird sichtbar, ob einzelne Jugendliche dominieren, sich zurückziehen oder Verantwortung vermeiden. Die Gruppe erlebt, dass nachhaltiger Erfolg nur möglich ist, wenn unterschiedliche Fähigkeiten genutzt werden. Passend dazu: Teamfähigkeit Schule.

Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit

Jugendliche sollen erleben, dass ihr Verhalten Wirkung hat. Sie können eine Situation mitgestalten, Hilfe annehmen und nach einem Fehler neu beginnen. Das stärkt Selbstvertrauen und Resilienz.

Wie arbeitet die TRY-BULLS Academy?

Die TRY-BULLS Academy nutzt Rugby-Werte wie Respekt, Fairness, Teamgeist, Disziplin und kontrollierte Stärke. Es geht nicht um harten Kontaktsport. Die Übungen sind sicher, altersgerecht und für unterschiedliche Voraussetzungen geeignet.

Bewegung macht Verhalten sichtbar. Wer übernimmt sofort? Wer hört zu? Wer wird unter Druck unfair? Wer bleibt ruhig? Wer unterstützt andere? Diese Beobachtungen werden nicht genutzt, um Jugendliche bloßzustellen, sondern um gemeinsam Strategien zu entwickeln.

Erleben

Die Klasse löst eine konkrete Aufgabe unter klaren Regeln.

Reflektieren

Die Jugendlichen beschreiben hilfreiche Kommunikation und Entscheidungen.

Übertragen

Erkenntnisse werden mit Unterricht, Pause, Chatgruppen und Konflikten verbunden.

Ablauf des Projekttags Oberschule

01

Ankommen

Ziele, Regeln und Stopp-Signale werden erklärt.

02

Aktivierung

Kurze Aufgaben schaffen Orientierung.

03

Teamaufgaben

Die Klasse plant und verteilt Rollen.

04

Konfliktdruck

Selbstkontrolle und faire Grenzen werden geübt.

05

Reflexion

Gruppendynamik wird ausgewertet.

06

Transfer

Die Klasse entwickelt Vereinbarungen.

Eine Klasse und maximal 35 Teilnehmer

Der Projekttag Oberschule wird mit genau einer Klasse durchgeführt. Die maximale Gruppengröße beträgt 35 Schülerinnen und Schüler. Bei mehreren Klassen werden separate Projekttage oder eine Projektwoche geplant.

Lehrkraft bleibt anwesend

Die Lehrkraft bleibt während des gesamten Tages anwesend. Sie übernimmt Aufsicht, kann Beobachtungen einordnen und später an gemeinsame Begriffe und Vereinbarungen anknüpfen.

Zeitrahmen bis ungefähr 13:30 Uhr

Der Projekttag beginnt üblicherweise am Morgen und endet ungefähr um 13:30 Uhr. Pausen und genaue Zeiten werden an den Stundenplan angepasst.

Typische Situationen in Oberschulklassen

Eine Gruppe bestimmt die Stimmung

In manchen Klassen prägt eine kleine Gruppe die Atmosphäre. Andere Jugendliche passen sich an, schweigen oder lachen mit, obwohl sie eine Situation unangenehm finden. Der Projekttag macht sichtbar, wie Gruppendruck entsteht und welche Möglichkeiten es gibt, eine eigene Position zu vertreten.

Konflikte eskalieren schnell

Missverständnisse, Provokationen und Statusfragen können rasch zu Beleidigungen oder körperlichen Auseinandersetzungen führen. Jugendliche üben, frühe Warnsignale zu erkennen, Abstand herzustellen und klare Sprache zu nutzen. Weitere Inhalte: Konflikte lösen Schule.

Einzelne Jugendliche werden ausgegrenzt

Ausgrenzung beginnt häufig subtil: Niemand setzt sich daneben, Beiträge werden ignoriert oder Bilder werden weitergeleitet. Der Projekttag stärkt die Verantwortung der Gruppe und verdeutlicht, dass Schweigen eine Dynamik stabilisieren kann.

Unterricht wird durch Störungen belastet

Störungen können Ausdruck von Langeweile, Unsicherheit, Frust oder Statusverhalten sein. Der Projekttag ersetzt keine individuelle Förderplanung, kann aber Regeln, Selbstkontrolle und Gruppenverantwortung stärken.

Mobbing, Cybermobbing und Gruppendruck

Mobbing ist kein normaler Streit. Es ist durch Wiederholung, Machtungleichgewicht und systematische Abwertung gekennzeichnet. Ein Projekttag kann Prävention stärken, ersetzt aber keine strukturierte Intervention bei einem akuten Fall.

Jugendliche lernen, welche Rollen in Mobbingdynamiken entstehen und wie Unterstützung aussehen kann. Erwachsene bleiben für Schutz und Intervention verantwortlich. Mehr dazu: Was ist Mobbing?, Mobbing erkennen, Was tun bei Mobbing? und Cybermobbing Schule.

Gewaltprävention an der Oberschule

Gewaltprävention bedeutet mehr als körperliche Auseinandersetzungen zu verhindern. Auch Drohungen, Beleidigungen, Einschüchterung, sexualisierte Grenzverletzungen und psychische Gewalt müssen ernst genommen werden.

Der Projekttag unterstützt eine gemeinsame Haltung auf Klassenebene: Regeln werden nicht nur benannt, sondern in konkreten Situationen erprobt. Schulen können mit Gewaltprävention, Zivilcourage und gewaltfreier Kommunikation vertiefen.

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Nachbereitung und Transfer

Nachhaltige Wirkung entsteht durch Wiederholung. Häufig reichen wenige gemeinsame Begriffe, kurze Reflexionen und sichtbare Vereinbarungen.

  • Klassenregeln sichtbar festhalten
  • Stopp-Signale wiederholen
  • Hilfswege benennen
  • Gruppenrollen wechseln
  • Fortschritte zurückmelden
  • Konflikte früh ansprechen
  • Klassenrat nutzen
  • Vertiefungsbedarf prüfen

Rückmeldungen, die Jugendliche ernst nehmen

Pauschales Lob wirkt schnell unglaubwürdig. Konkrete Beobachtungen sind stärker: „Du bist ruhig geblieben, obwohl du provoziert wurdest“ oder „Du hast deine Meinung klar gesagt und trotzdem zugehört.“

Klassenrat und Schulsozialarbeit

Der Klassenrat kann Vereinbarungen überprüfen. Die Schulsozialarbeit kann Jugendliche begleiten und Konflikte frühzeitig aufgreifen.

Organisation des Projekttags

Ideal ist eine Turnhalle oder größere Bewegungsfläche. Für Reflexionen kann ein Klassenraum genutzt werden. Die Jugendlichen benötigen bequeme Kleidung, Hallenschuhe und Getränke. Die TRY-BULLS Academy bringt die benötigten Materialien mit.

Vor dem Projekttag werden Klassenstufe, Gruppengröße, besondere Bedarfe, Konfliktlage und Schwerpunkt abgestimmt. Hilfreich sind Checkliste Projekttag, Kosten und Förderung und Fördermittel Schule.

Für welche Schulformen ist das Angebot geeignet?

Der Projekttag eignet sich für Oberschulen, integrierte Sekundarschulen, Gesamtschulen, Realschulen und vergleichbare weiterführende Schulen. Weitere Angebote: Gesamtschule, Realschule, Gymnasium und Berufsschule.

Externe Fachinformationen

Die Kultusministerkonferenz informiert zur Prävention. Die DGUV beschreibt klare Leitlinien und sichere Kommunikation. Der Bildungsserver Berlin-Brandenburg bietet Informationen zu Projekttagen gegen Mobbing und Cybermobbing.

Checkliste für Schulen

  • Klassenstufe klären
  • Teilnehmerzahl nennen
  • Schwerpunkt festlegen
  • Bewegungsraum reservieren
  • Lehrkraft einplanen
  • besondere Bedarfe mitteilen
  • Nachbereitung planen
  • Rückmeldetermin festlegen

Projekttag Oberschule als Schulentwicklung

Ein Projekttag ist besonders wirksam, wenn er an Regeln, Schutzkonzepte, Schulsozialarbeit und Unterricht anknüpft. Er ist kein isoliertes Event, sondern ein Baustein für respektvolle Schulkultur.

Projekttag Oberschule für verschiedene Ausgangslagen

Keine Oberschulklasse ist wie die andere. Manche Klassen wirken auf den ersten Blick ruhig, während Konflikte vor allem in Chats oder kleinen Gruppen stattfinden. Andere Klassen sind laut, impulsiv und im Unterricht schwer zu führen. Wieder andere funktionieren fachlich gut, haben aber ein belastetes soziales Klima. Deshalb wird der Projekttag Oberschule nicht als starres Programm durchgeführt. Die Grundstruktur bleibt verlässlich, Inhalte, Beispiele und Aufgaben werden jedoch an die konkrete Ausgangslage angepasst.

Neu zusammengesetzte Klassen

Nach Übergängen, Schulwechseln oder der Zusammenlegung von Lerngruppen müssen Rollen neu ausgehandelt werden. Jugendliche suchen Zugehörigkeit und testen Grenzen. Ein Projekttag kann frühzeitig gemeinsame Standards setzen, bevor sich Ausgrenzung oder starre Gruppen bilden. Teamaufgaben zeigen, dass Verlässlichkeit, Aufmerksamkeit und faire Kommunikation für alle wichtig sind.

Klassen mit wiederkehrenden Konflikten

Wenn Auseinandersetzungen immer wieder zwischen denselben Jugendlichen entstehen, reichen allgemeine Appelle selten aus. Der Projekttag schafft Situationen, in denen alternative Reaktionen praktisch erprobt werden. Jugendliche lernen, Provokationen früher zu erkennen, Abstand zu gewinnen und Konflikte nicht durch Publikum oder Chatgruppen zu verstärken.

Klassen mit geringem Zusammenhalt

Manche Klassen bestehen aus festen Kleingruppen, die kaum miteinander arbeiten. Gemeinsame Aufgaben machen sichtbar, dass jede Person für das Ergebnis gebraucht wird. Rollen werden bewusst gewechselt, damit nicht immer dieselben Jugendlichen führen, sprechen oder entscheiden.

Klassen mit Leistungs- und Prüfungsdruck

Leistungsdruck kann Reizbarkeit, Rückzug und Konkurrenz verstärken. Der Projekttag bietet einen Rahmen, in dem nicht Noten, Schnelligkeit oder fachliches Wissen zählen. Jugendliche können andere Stärken zeigen: Ruhe, Überblick, Ausdauer, Fairness, Mut oder die Fähigkeit, eine Gruppe zusammenzuhalten.

Warum Bewegung bei Jugendlichen wirkt

Viele Jugendliche kennen Regeln und können in einem Gespräch erklären, was respektvolles Verhalten bedeutet. Schwieriger ist die Umsetzung unter Zeitdruck, Frust oder Gruppendruck. Bewegung erzeugt genau solche überschaubaren Situationen. Die Reaktion wird unmittelbar sichtbar und kann anschließend ausgewertet werden.

Ein Jugendlicher merkt beispielsweise, dass Lautstärke nicht automatisch Führung bedeutet. Eine Schülerin erlebt, dass eine klare Ansage ohne Beleidigung wirksam sein kann. Eine Gruppe erkennt, dass sie schneller vorankommt, wenn sie erst plant und dann handelt. Diese Erfahrungen sind glaubwürdiger als abstrakte Belehrungen.

Sicherheit und Freiwilligkeit

Alle Aufgaben werden so angeleitet, dass körperliche und emotionale Sicherheit Vorrang haben. Niemand muss persönliche Erfahrungen offenlegen oder sich vor der Klasse rechtfertigen. Stopp-Signale gelten verbindlich. Aufgaben können angepasst werden, wenn gesundheitliche, körperliche oder pädagogische Gründe dies erfordern.

Was Lehrkräfte während des Projekttags beobachten können

Der Projekttag eröffnet neue Perspektiven auf die Klasse. Jugendliche zeigen in Bewegungssituationen oft andere Seiten als im Unterricht. Eine sonst stille Person übernimmt Verantwortung. Ein leistungsstarker Schüler hat Schwierigkeiten zuzuhören. Eine impulsive Schülerin gelingt es, ihre Energie kontrolliert einzusetzen.

  • Wer übernimmt Verantwortung?
  • Wer erhält wenig Raum?
  • Wie reagiert die Klasse auf Fehler?
  • Wer kann unter Druck ruhig bleiben?
  • Welche Jugendlichen unterstützen andere?
  • Wie werden Entscheidungen getroffen?
  • Welche Rollen sind festgefahren?
  • Wo braucht die Klasse weitere Unterstützung?

Diese Beobachtungen dürfen nicht zur öffentlichen Bewertung einzelner Jugendlicher genutzt werden. Sie helfen vielmehr dabei, Stärken zu erkennen und die Nachbereitung gezielter zu planen.

Projekttag Oberschule und Elternarbeit

Eltern sollten wissen, welches Ziel der Projekttag verfolgt und wie der Transfer in den Schulalltag aussehen soll. Eine kurze Information vorab schafft Transparenz. Nach dem Projekttag können zentrale Regeln und Begriffe vorgestellt werden, ohne persönliche Situationen einzelner Jugendlicher offenzulegen.

Die Seite Für Eltern bietet zusätzliche Hinweise zu Mobbing, Konflikten, Warnsignalen und Zusammenarbeit mit Schule. Besonders bei akuten Vorfällen müssen Eltern und Schule verbindlich kommunizieren.

Projekttag Oberschule als Baustein eines Schutzkonzepts

Ein Projekttag ersetzt kein schulisches Schutzkonzept. Er kann aber dessen Ziele auf Klassenebene konkret erlebbar machen. Regeln gegen Gewalt, bekannte Hilfewege, klare Zuständigkeiten und eine gemeinsame Sprache werden durch praktische Erfahrungen gestützt.

Schulen sollten vorab klären, wie sie reagieren, wenn während des Projekttags Hinweise auf akute Gefährdung, Mobbing oder schwere Grenzverletzungen sichtbar werden. Zuständigkeiten müssen bekannt sein. Die TRY-BULLS Academy arbeitet im Rahmen des Projekttags pädagogisch, übernimmt aber keine schulische Fallführung oder therapeutische Behandlung.

Die richtige Schwerpunktwahl

Ein Projekttag kann mehrere Themen verbinden, sollte aber einen klaren Schwerpunkt haben. Bei häufigen körperlichen Auseinandersetzungen bietet sich Gewaltprävention an. Bei systematischer Ausgrenzung steht Mobbingprävention im Vordergrund. Bei einer neu zusammengesetzten Klasse können Teamfähigkeit und Klassengemeinschaft sinnvoll sein.

Weitere mögliche Schwerpunkte sind Klassenklima verbessern, Sozialkompetenz, Zivilcourage und gewaltfreie Kommunikation.

Wie Schulen den Erfolg auswerten können

Ein Projekttag sollte nicht nur danach bewertet werden, ob die Jugendlichen Spaß hatten. Wichtiger ist, ob gemeinsame Begriffe verstanden wurden, ob die Klasse konkrete Regeln formuliert hat und ob sich erste Veränderungen im Alltag zeigen.

  • Werden Stopp-Signale ernster genommen?
  • Werden Konflikte früher angesprochen?
  • Holen Jugendliche schneller Hilfe?
  • Werden Gruppen fairer zusammengesetzt?
  • Gehen Jugendliche konstruktiver mit Fehlern um?
  • Sind Zuständigkeiten bekannt?
  • Wird Ausgrenzung schneller bemerkt?
  • Welche Vertiefung ist notwendig?

Eine kurze Auswertung nach zwei bis vier Wochen hilft, Fortschritte und offenen Bedarf zu erkennen. Bei größeren Themen kann ein weiterer Präventionstag oder eine thematische Vertiefung geplant werden.

Vorbereitungsgespräch mit der Schule

Vor dem Projekttag findet eine kurze Abstimmung statt. Dabei werden Klassenstufe, Gruppengröße, aktuelle Herausforderungen, gewünschter Schwerpunkt und organisatorische Bedingungen geklärt. Die Schule kann benennen, welche Situationen sie besonders beschäftigen und welche Ziele realistisch sind.

Wichtig ist eine sachliche Beschreibung. Einzelne Jugendliche sollten nicht vorschnell etikettiert werden. Statt „schwierige Klasse“ sind konkrete Beobachtungen hilfreicher: häufige Beleidigungen, geringe Beteiligung, feste Gruppen, eskalierende Pausenkonflikte oder Unsicherheit im Umgang mit Grenzen.

Nach dem Projekttag

Die Klasse sollte zeitnah an zentrale Erfahrungen anknüpfen. Eine kurze Rückschau im Unterricht oder Klassenrat reicht oft aus. Entscheidend ist, dass Vereinbarungen sichtbar bleiben und Lehrkräfte konsequent dieselben Begriffe verwenden.

So wird der Projekttag Oberschule nicht zu einem einmaligen Ereignis, sondern zu einem Ausgangspunkt für weitere Entwicklung.

Der passende Zeitpunkt im Schuljahr

Ein Projekttag Oberschule kann zu Beginn des Schuljahres beim Aufbau einer neuen Klassengemeinschaft helfen, nach belastenden Konflikten einen Neustart unterstützen oder vor einer Projektphase gemeinsame Regeln festigen. Auch vor Abschlussprüfungen kann ein Schwerpunkt auf Teamgeist, Selbstvertrauen und konstruktivem Umgang mit Druck sinnvoll sein.

Der beste Zeitpunkt hängt von der Ausgangslage ab. Schulen sollten nicht warten, bis Konflikte vollständig eskaliert sind. Frühzeitige Prävention eröffnet mehr Handlungsspielraum und entlastet Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und Jugendliche.

Referenzschulen und Bildungspartner

Die TRY-BULLS Academy war bereits an Schulen und Bildungseinrichtungen in Berlin, Brandenburg und Sachsen im Einsatz.

Das sagen Schulen über unsere Arbeit

Rückmeldungen aus Projekten zu Teamgeist, Fairness, Verantwortung und respektvollem Umgang.

★★★★★
„Ein großartiges Projekt, welches mehr als nur einen gewaltfreien Umgang miteinander vermittelt. Die abwechslungsreichen Übungen und die Werte Respekt, Fairness, Solidarität, Integration und Passion haben das Klassenteam positiv beeinflusst.“
Klasse 6bGymnasium Forst Mitte
★★★★★
„Besonders beeindruckend war, dass eine sonst sehr herausfordernde Klasse in diesem Rahmen ihre Stärken zeigen konnte.“
Maria-Louise HartmannRespekt Coach · Christliche Schule Johanneum
★★★★★
„Im Projekt konnten unsere Schülerinnen und Schüler wichtige Werte wie Fairness, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung praxisnah erleben.“
K. SchulzSchulleitung · Jahnschule Wittenberge
★★★★★
„Mit viel Spaß und Bewegung lernten die Jugendlichen, wie wichtig Teamgeist, Fairness und Respekt im Sport und im Alltag sind.“
Schule am BuntzelbergBerlin-Bohnsdorf
★★★★★
„Der Rugby-Tag hat den Schülerinnen und Schülern viel Freude bereitet. Teamgeist, Fairness und gegenseitiger Respekt wurden natürlich und praxisnah vermittelt.“
Tamara JankowskiSchulsozialarbeit · Annedore-Leber-Gymnasium

Häufige Fragen zum Projekttag Oberschule

Antworten zu Ablauf, Themen und Organisation.

Was ist ein Projekttag Oberschule?

Ein ganztägiges pädagogisches Format zu Prävention, Respekt, Teamgeist und Konfliktfähigkeit.

Für welche Klassenstufen ist er geeignet?

Die Inhalte werden an Klassenstufe und Entwicklungsstand angepasst.

Wie viele Jugendliche nehmen teil?

Eine Klasse mit maximal 35 Schülerinnen und Schülern.

Wie lange dauert der Projekttag?

Vom Morgen bis ungefähr 13:30 Uhr.

Bleibt die Lehrkraft anwesend?

Ja, während des gesamten Projekttags.

Müssen Jugendliche sportlich sein?

Nein, sportliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Geht es um harten Rugbysport?

Nein, Rugby dient als pädagogischer Werterahmen.

Welche Themen sind möglich?

Gewaltprävention, Mobbingprävention, Respekt, Teamgeist, Zivilcourage und Konfliktfähigkeit.

Kann der Projekttag akutes Mobbing lösen?

Nein, er ersetzt keine Fallintervention.

Welche Räume werden benötigt?

Ideal sind Turnhalle oder Bewegungsfläche und gegebenenfalls ein Klassenraum.

Wie wird nachbereitet?

Durch Vereinbarungen, Reflexion und Klassenrat.

Wie kann die Schule anfragen?

Über das Kontaktformular mit den organisatorischen Eckdaten.

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E-Mail: mail@try-bulls-academy.com

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