Klassenzusammenhalt stärken | Projekttag für Schulen | TRY-BULLS Academy
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Klassenzusammenhalt stärken

Klassenzusammenhalt stärken: Vertrauen, Respekt und Teamgeist entwickeln

Ein starker Klassenzusammenhalt entsteht nicht von allein. Schülerinnen und Schüler müssen erleben, wie Zuhören, klare Absprachen, faire Rollen, gegenseitige Unterstützung und der konstruktive Umgang mit Fehlern eine Gruppe verändern. Der Projekttag der TRY-BULLS Academy macht diese Prozesse durch Bewegung, Teamaufgaben und Reflexion konkret erfahrbar.

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Klassenzusammenhalt wächst durch gemeinsame Erfahrungen

Eine Klasse ist nicht automatisch ein Team. Unterschiedliche Persönlichkeiten, Freundschaften, Leistungsstände, Konflikte und Rollen treffen täglich aufeinander. Zusammenhalt entsteht, wenn Schülerinnen und Schüler erfahren, dass jeder Beitrag wichtig ist und gemeinsame Ziele nur mit Respekt, Verlässlichkeit und fairer Kommunikation erreicht werden.

Der Projekttag „Klassenzusammenhalt stärken“ schafft dafür einen klaren pädagogischen Rahmen. Die Gruppe erlebt sich außerhalb gewohnter Unterrichtssituationen neu und kann festgefahrene Rollen sichtbar verändern.

Klassenzusammenhalt stärken: Gemeinsam handeln, Verantwortung übernehmen

Die Originalgrafik zeigt die wichtigsten Bausteine eines starken Klassenzusammenhalts: Vertrauen, Respekt, klare Kommunikation, faire Rollen, Unterstützung und gemeinsame Verantwortung.

Klassenzusammenhalt stärken mit Teamaufgaben, Vertrauen, Respekt und gemeinsamer Verantwortung – TRY-BULLS Academy
Video: Klassenzusammenhalt in der Praxis

So erleben Schülerinnen und Schüler echten Teamgeist

Das Video zeigt eine echte Szene aus der bewegungsorientierten Projektarbeit. Die Klasse erlebt unmittelbar, wie Zuhören, Absprachen, Selbstkontrolle und gegenseitige Unterstützung den gemeinsamen Erfolg beeinflussen.

▶ Echte Szene aus einem Schulprojekt – zum Abspielen klicken

Was bedeutet Klassenzusammenhalt?

Klassenzusammenhalt bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler sich als Teil einer gemeinsamen Gruppe erleben. Sie müssen nicht alle eng befreundet sein und nicht jede Meinung teilen. Entscheidend ist, dass sie respektvoll miteinander umgehen, Verantwortung übernehmen und wissen, dass niemand dauerhaft ausgeschlossen oder abgewertet werden darf.

Ein starker Zusammenhalt zeigt sich in kleinen Alltagssituationen: Ein Kind wird bei einer Gruppenaufgabe einbezogen. Fehler werden nicht ausgelacht. Hilfe wird angeboten, ohne jemanden bloßzustellen. Konflikte werden angesprochen, bevor sie eskalieren. Unterschiedliche Stärken erhalten Raum.

Klassenzusammenhalt ist eng mit Klassenklima, Teamfähigkeit, Sozialkompetenz und Respekt verbunden. Er entsteht jedoch nicht durch einzelne Appelle, sondern durch wiederholte Erfahrungen und verlässliche Regeln.

Leitgedanke

Klassenzusammenhalt bedeutet nicht, dass es keine Konflikte gibt. Er zeigt sich darin, wie eine Klasse mit Unterschieden, Fehlern und Spannungen umgeht.

Woran erkennt man schwachen Klassenzusammenhalt?

Einzelne Konflikte gehören zum Schulalltag. Problematisch wird es, wenn Ausgrenzung, Misstrauen oder abwertende Rollen dauerhaft das Miteinander bestimmen.

  • feste Gruppen schließen andere dauerhaft aus
  • Fehler werden regelmäßig ausgelacht
  • einzelne Kinder werden bei Gruppenarbeiten übergangen
  • Absprachen werden bewusst sabotiert
  • Gerüchte und Beleidigungen prägen den Alltag
  • Konflikte eskalieren schnell
  • viele Schülerinnen und Schüler bleiben passiv
  • gemeinsame Regeln werden nicht ernst genommen

Festgefahrene Rollen

In vielen Klassen entstehen Rollen wie der Klassenclown, die Anführerin, der Außenseiter, die Vermittlerin oder der Störer. Solche Rollen können Orientierung geben, schränken aber Entwicklung ein, wenn Jugendliche dauerhaft darauf reduziert werden. Der Projekttag schafft Situationen, in denen neue Fähigkeiten sichtbar werden.

Geringe Beteiligung

Wenn nur wenige Schülerinnen und Schüler Entscheidungen treffen, entsteht kein gemeinsamer Zusammenhalt. Manche ziehen sich zurück, andere übernehmen zu viel Raum. Gute Teamaufgaben sorgen dafür, dass unterschiedliche Beiträge notwendig sind.

Abwertung als Gruppennorm

Wird Spott als normal akzeptiert, beteiligen sich Jugendliche oft aus Angst vor eigener Ausgrenzung. Die Klasse braucht eine klare Haltung: Humor darf verbinden, aber nicht auf Kosten einzelner Personen funktionieren.

Ziele des Projekttags „Klassenzusammenhalt stärken“

  • Vertrauen innerhalb der Klasse entwickeln
  • respektvolle Kommunikation stärken
  • faire Rollenverteilung erleben
  • gegenseitige Unterstützung fördern
  • Konflikte frühzeitig ansprechen
  • Ausgrenzung und Mobbing vorbeugen
  • gemeinsame Verantwortung übernehmen
  • realistische Klassenvereinbarungen entwickeln

Vertrauen statt blinder Harmonie

Vertrauen bedeutet nicht, dass Schülerinnen und Schüler alles voneinander wissen oder immer einer Meinung sind. Es bedeutet, sich darauf verlassen zu können, dass Grenzen respektiert, Fehler nicht gegen jemanden verwendet und Absprachen eingehalten werden.

Verantwortung für die Gruppe

Zusammenhalt entsteht, wenn Jugendliche verstehen, dass ihr Verhalten die Gruppe beeinflusst. Schweigen, Mitlachen, Ermutigen oder Eingreifen sind nicht neutral. Jede Reaktion verändert die Dynamik.

Wie stärkt die TRY-BULLS Academy den Klassenzusammenhalt?

Die TRY-BULLS Academy nutzt Bewegung und die Werte des Rugbysports als pädagogischen Rahmen. Respekt, Fairness, Teamgeist, Disziplin und kontrollierte Stärke werden nicht nur besprochen, sondern erlebt. Es geht nicht um harten Kontaktsport. Die Übungen sind sicher und altersgerecht.

Bewegungsaufgaben machen Gruppendynamik sichtbar. Wer hört zu? Wer setzt sich durch? Wer zieht sich zurück? Wer unterstützt andere? Wer verändert nach einem Fehler die Strategie? Diese Beobachtungen werden anschließend gemeinsam ausgewertet.

Erleben

Die Klasse löst eine Aufgabe, bei der alle Beiträge für das gemeinsame Ziel benötigt werden.

Reflektieren

Die Gruppe bespricht, welche Kommunikation, Rollen und Entscheidungen hilfreich oder hinderlich waren.

Übertragen

Die Erkenntnisse werden mit Unterricht, Pause, Gruppenarbeiten, Klassenchat und Konflikten verbunden.

Ablauf des Projekttags

01

Ankommen

Ziele, Regeln, Stopp-Signale und Ablauf werden verständlich erklärt.

02

Aktivierung

Kurze Aufgaben schaffen Sicherheit und erste gemeinsame Erfolge.

03

Kooperation

Die Klasse plant, kommuniziert und verteilt Verantwortung.

04

Herausforderung

Unter Zeitdruck werden Selbstkontrolle, Vertrauen und Absprachen sichtbar.

05

Reflexion

Die Jugendlichen werten konkrete Beobachtungen und Gruppendynamiken aus.

06

Transfer

Die Klasse formuliert wenige, realistische Vereinbarungen für den Schulalltag.

Eine Klasse, maximal 35 Teilnehmer

Der Projekttag wird mit genau einer Klasse und maximal 35 Schülerinnen und Schülern durchgeführt. Dadurch kann die Arbeit an Alter, Ausgangslage und Gruppendynamik angepasst werden.

Lehrkraft bleibt anwesend

Die Lehrkraft bleibt während des gesamten Projekttags anwesend. Sie übernimmt die schulische Aufsicht, kann Beobachtungen einordnen und später an gemeinsame Vereinbarungen anknüpfen.

Projekttag bis ungefähr 13:30 Uhr

Der Projekttag beginnt üblicherweise am Morgen und endet ungefähr um 13:30 Uhr. Pausen und genaue Zeiten werden an Stundenplan, Mittagessen und Schulorganisation angepasst.

Praxisbeispiele aus dem Klassenalltag

Eine kleine Gruppe bestimmt alle Entscheidungen

Bei Gruppenaufgaben übernehmen immer dieselben Jugendlichen die Führung. Andere ziehen sich zurück oder stimmen zu, obwohl sie andere Ideen haben. Im Projekttag werden Rollen bewusst gewechselt. Dadurch erleben auch ruhige Schülerinnen und Schüler, dass ihre Perspektive wichtig ist.

Fehler führen sofort zu Spott

Wenn Fehler regelmäßig kommentiert oder ausgelacht werden, vermeiden Jugendliche Beteiligung. Die Klasse lernt, Fehler als Information zu nutzen: Was hat nicht funktioniert? Welche Strategie probieren wir als Nächstes?

Neue Schülerinnen und Schüler finden keinen Anschluss

Neu zusammengesetzte Klassen brauchen Zeit und strukturierte Begegnung. Teamaufgaben ermöglichen Kontakt außerhalb bestehender Freundesgruppen und machen unterschiedliche Fähigkeiten sichtbar.

Konflikte werden im Klassenchat weitergeführt

Digitale Kommunikation verstärkt Missverständnisse und Gruppendruck. Der Projekttag verbindet analoge Erfahrungen mit klaren Regeln für Chatgruppen, Weiterleitungen und öffentliche Kommentare. Mehr dazu unter Cybermobbing Schule.

Klassenzusammenhalt, Konflikte und Mobbing

Ein starker Zusammenhalt verhindert nicht jeden Konflikt. Er erhöht jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass Probleme früher angesprochen und Grenzen ernst genommen werden. Schülerinnen und Schüler wissen eher, an wen sie sich wenden können.

Mobbing ist kein gewöhnlicher Streit. Es ist wiederholt, systematisch und durch ein Machtungleichgewicht gekennzeichnet. Ein Projekttag kann Prävention stärken, ersetzt aber keine strukturierte Fallintervention. Hilfreiche Informationen bieten Was ist Mobbing?, Mobbing erkennen und Was tun bei Mobbing?.

Verantwortung der Zuschauenden

Ausgrenzung wird häufig durch passives Zuschauen stabilisiert. Jugendliche lernen, dass Unterstützung unterschiedliche Formen haben kann: Hilfe holen, die betroffene Person einbeziehen, abwertenden Kommentaren widersprechen oder Erwachsene informieren.

Grenzen und Sicherheit

Zusammenhalt bedeutet nicht, dass jedes Verhalten toleriert wird. Klare Grenzen schützen die Gruppe. Gewalt, Bedrohung und gezielte Abwertung benötigen konsequente Reaktionen. Passende Angebote sind Projekttag Gewaltprävention und Anti-Mobbing-Workshop.

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Wir stimmen Schwerpunkt, Klassenstufe, Gruppengröße und Ausgangslage individuell mit Ihrer Schule ab.

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Nachbereitung und nachhaltiger Transfer

Ein Projekttag kann neue Erfahrungen auslösen. Dauerhafte Wirkung entsteht, wenn Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und Klasse an gemeinsame Begriffe und Vereinbarungen anknüpfen.

  • Klassenvereinbarungen sichtbar festhalten
  • Rollen in Gruppenarbeiten wechseln
  • positive Beiträge konkret benennen
  • Stopp-Signale konsequent nutzen
  • Klassenrat regelmäßig einsetzen
  • Konflikte frühzeitig reflektieren
  • Hilfswege wiederholen
  • Fortschritte nach einigen Wochen prüfen

Konkrete Rückmeldungen

Rückmeldungen sollten beobachtbares Verhalten beschreiben: „Du hast eine andere Meinung zugelassen“, „Du hast ein Gruppenmitglied einbezogen“ oder „Ihr habt nach dem ersten Fehler gemeinsam eine neue Lösung gefunden.“

Klassenrat als Entwicklungsraum

Im Klassenrat kann die Gruppe prüfen, welche Vereinbarungen funktionieren und wo Unterstützung benötigt wird. Wichtig ist, nicht nur Probleme zu sammeln, sondern auch Fortschritte sichtbar zu machen.

Für welche Schulformen ist der Projekttag geeignet?

Das Angebot wird an Alter und Schulform angepasst. In der Grundschule stehen kurze Aufgaben, einfache Begriffe und sichtbare Regeln im Vordergrund. In Gesamtschule, Realschule, Gymnasium und Oberschule werden Gruppendruck, digitale Kommunikation und Verantwortung stärker einbezogen.

Für Förderschulen werden Sprache, Rollen, Reizniveau und Bewegungsanforderungen individuell angepasst. In Berufsschulen kann der Schwerpunkt stärker mit Ausbildung und Teamverhalten verbunden werden.

Organisation des Projekttags

Ideal ist eine Turnhalle oder größere Bewegungsfläche. Für Reflexionen kann zusätzlich ein Klassenraum genutzt werden. Die Schülerinnen und Schüler benötigen bequeme Kleidung, Hallenschuhe und Getränke.

Vor dem Projekttag werden Klassenstufe, Gruppengröße, besondere Unterstützungsbedarfe und gewünschter Schwerpunkt abgestimmt. Hilfreich sind die Seiten Checkliste Projekttag, Kosten und Förderung sowie Fördermittel Schule.

Weiterführende Fachinformationen

Die Kultusministerkonferenz ordnet Gesundheitsförderung und Prävention als schulische Entwicklungsaufgabe ein. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung stellt Informationen zur psychischen Gesundheit in Schulen bereit. Der Bildungsserver Berlin-Brandenburg bietet Materialien zum sozialen Lernen.

Checkliste für Schulen

  • Klassenstufe und Gruppengröße klären
  • Ausgangslage sachlich beschreiben
  • Schwerpunkt auswählen
  • Turnhalle oder Bewegungsraum reservieren
  • Lehrkraft für den ganzen Tag einplanen
  • besondere Bedarfe vorher mitteilen
  • Nachbereitung im Klassenrat planen
  • Rückmeldetermin vereinbaren

Klassenzusammenhalt im Unterricht weiterentwickeln

Der Projekttag setzt einen starken Impuls. Damit daraus eine nachhaltige Veränderung entsteht, sollte die Klasse im Unterricht regelmäßig an zentrale Erfahrungen anknüpfen. Dafür sind keine langen Zusatzstunden notwendig. Kurze, verlässliche Routinen reichen oft aus, um Respekt, Beteiligung und gemeinsame Verantwortung sichtbar zu halten.

Gruppenarbeit bewusst gestalten

Gruppenarbeit stärkt den Zusammenhalt nur dann, wenn Rollen, Aufgaben und Verantwortung klar verteilt sind. Andernfalls übernehmen häufig dieselben Schülerinnen und Schüler die Führung, während andere kaum beteiligt sind. Lehrkräfte können Rollen regelmäßig wechseln und nach jeder Aufgabe kurz reflektieren lassen, welche Zusammenarbeit hilfreich war.

Erfolge der Gruppe sichtbar machen

Nicht nur fachliche Ergebnisse verdienen Anerkennung. Auch Zuhören, geduldiges Erklären, faire Aufgabenverteilung und das Einbeziehen ruhiger Mitschülerinnen und Mitschüler sind wichtige Leistungen. Solche Beobachtungen sollten konkret benannt werden.

Konflikte früh ansprechen

Kleine Spannungen müssen nicht dramatisiert werden, sollten aber auch nicht dauerhaft übergangen werden. Eine kurze Klärung kann verhindern, dass sich Gerüchte, Ärger oder feste Fronten entwickeln. Entscheidend ist, Verhalten zu beschreiben und nicht die gesamte Person abzuwerten.

Wie Lehrkräfte und Schulsozialarbeit zusammenarbeiten können

Lehrkräfte erleben die Klasse im Unterricht, Schulsozialarbeit häufig in Pausen, Beratungsgesprächen und informellen Situationen. Beide Perspektiven ergänzen sich. Nach dem Projekttag kann eine kurze gemeinsame Auswertung helfen: Welche Stärken wurden sichtbar? Welche Rollen haben sich verändert? Wo braucht die Klasse weitere Unterstützung?

Bei belasteten Klassen sollte geklärt werden, wer welche Aufgabe übernimmt. Die Lehrkraft kann Vereinbarungen im Unterricht aufgreifen, während Schulsozialarbeit einzelne Jugendliche oder Kleingruppen begleitet. Die Schulleitung sorgt bei Bedarf für organisatorische Unterstützung und klare Zuständigkeiten.

Klassenzusammenhalt nach einem Konflikt neu aufbauen

Nach schweren Streitigkeiten, Ausgrenzung oder einer Eskalation reicht ein allgemeiner Appell an den Teamgeist nicht aus. Zuerst müssen Sicherheit und Verantwortung geklärt werden. Betroffene Schülerinnen und Schüler dürfen nicht unter Druck gesetzt werden, sofort wieder Vertrauen zu zeigen.

Erst wenn Grenzen geklärt und Schutzmaßnahmen verlässlich sind, kann die Klasse schrittweise neue gemeinsame Erfahrungen sammeln. Kleine, strukturierte Aufgaben sind dabei oft hilfreicher als große Vertrauensübungen. Vertrauen entsteht durch wiederholte Verlässlichkeit.

Keine erzwungene Harmonie

Eine Klasse muss nicht so tun, als sei alles wieder gut. Ehrliche Entwicklung bedeutet, Spannungen anzuerkennen und dennoch respektvolle Zusammenarbeit zu ermöglichen. Niemand muss enge Freundschaften eingehen, aber alle müssen sicher teilnehmen können.

Verantwortung nicht gleichmäßig verteilen

Bei Konflikten tragen nicht automatisch alle Beteiligten denselben Anteil. Besonders bei Mobbing oder Gewalt darf Verantwortung nicht künstlich ausgeglichen werden. Der Projekttag stärkt die Gruppe, ersetzt aber keine klare Fallklärung.

Klassenzusammenhalt bei neu zusammengesetzten Klassen

Nach Übergängen, Schulwechseln oder der Bildung neuer Lerngruppen entstehen Rollen besonders schnell. Frühzeitige gemeinsame Erfahrungen können verhindern, dass sich feste Ausschlüsse und starre Hierarchien entwickeln. Ein Projekttag zu Beginn des Schuljahres ist deshalb besonders sinnvoll.

Die Klasse lernt sich nicht nur über Gespräche kennen, sondern erlebt unterschiedliche Stärken in Bewegung und Kooperation. Schülerinnen und Schüler, die im Unterricht zunächst wenig sichtbar sind, können Verantwortung, Übersicht oder Kreativität zeigen.

Klassenzusammenhalt in herausfordernden Klassen

Auch Klassen mit häufigen Störungen, geringer Motivation oder vielen Konflikten verfügen über Ressourcen. Der Projekttag sucht nicht nur nach Problemen, sondern macht vorhandene Stärken sichtbar. Häufig können Jugendliche in einem neuen Rahmen zeigen, dass sie Verantwortung übernehmen und andere unterstützen können.

Klare Regeln bleiben dabei unverzichtbar. Wertschätzung bedeutet nicht, störendes oder verletzendes Verhalten zu akzeptieren. Jugendliche erleben, dass Zugehörigkeit und Grenzen zusammengehören.

Eltern über den Projekttag informieren

Eltern sollten wissen, welches Ziel der Projekttag verfolgt und wie die Erfahrungen anschließend aufgegriffen werden. Eine kurze Information kann erklären, dass es um Teamgeist, Respekt, Konfliktfähigkeit und sichere Zusammenarbeit geht.

Persönliche Beobachtungen über einzelne Kinder gehören nicht in allgemeine Elterninformationen. Die Schule kann jedoch gemeinsame Begriffe und Vereinbarungen nennen und Eltern ermutigen, zu Hause konkret nach Erfahrungen und Lernerfolgen zu fragen.

Woran Fortschritte erkennbar werden

  • mehr Schülerinnen und Schüler beteiligen sich
  • Gruppenrollen werden flexibler
  • Fehler führen seltener zu Spott
  • Konflikte werden früher angesprochen
  • Hilfe wird schneller geholt
  • ruhige Beiträge werden häufiger gehört
  • Absprachen werden zuverlässiger eingehalten
  • die Klasse übernimmt mehr gemeinsame Verantwortung

Fortschritte verlaufen nicht geradlinig. Eine Klasse kann nach einem guten Projekttag erneut in alte Muster zurückfallen. Entscheidend ist, dass Erwachsene konsequent an gemeinsame Regeln erinnern, positives Verhalten konkret benennen und bei Grenzverletzungen verlässlich handeln.

Referenzschulen und Bildungspartner

Die TRY-BULLS Academy war bereits an Schulen und Bildungseinrichtungen in Berlin, Brandenburg und Sachsen im Einsatz.

Das sagen Schulen über unsere Arbeit

Rückmeldungen aus Projekten zu Teamgeist, Fairness, Verantwortung und respektvollem Umgang.

★★★★★
„Ein großartiges Projekt, welches mehr als nur einen gewaltfreien Umgang miteinander vermittelt. Die abwechslungsreichen Übungen und die Werte Respekt, Fairness, Solidarität, Integration und Passion haben das Klassenteam positiv beeinflusst.“
Klasse 6bGymnasium Forst Mitte
★★★★★
„Besonders beeindruckend war, dass eine sonst sehr herausfordernde Klasse in diesem Rahmen ihre Stärken zeigen konnte.“
Maria-Louise HartmannRespekt Coach · Christliche Schule Johanneum
★★★★★
„Im Projekt konnten unsere Schülerinnen und Schüler wichtige Werte wie Fairness, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung praxisnah erleben.“
K. SchulzSchulleitung · Jahnschule Wittenberge
★★★★★
„Mit viel Spaß und Bewegung lernten die Jugendlichen, wie wichtig Teamgeist, Fairness und Respekt im Sport und im Alltag sind.“
Schule am BuntzelbergBerlin-Bohnsdorf
★★★★★
„Der Rugby-Tag hat den Schülerinnen und Schülern viel Freude bereitet. Teamgeist, Fairness und gegenseitiger Respekt wurden natürlich und praxisnah vermittelt.“
Tamara JankowskiSchulsozialarbeit · Annedore-Leber-Gymnasium

Häufige Fragen zum Klassenzusammenhalt stärken

Antworten zu Ablauf, Zielen, Gruppengröße und nachhaltiger Wirkung.

Was bedeutet Klassenzusammenhalt?

Klassenzusammenhalt bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler respektvoll zusammenarbeiten, Verantwortung übernehmen und niemand dauerhaft ausgeschlossen wird.

Wie kann eine Schule den Klassenzusammenhalt stärken?

Durch klare Regeln, gemeinsame Erfahrungen, faire Rollen, konstruktive Konfliktbearbeitung und regelmäßige Reflexion.

Für welche Klassen ist der Projekttag geeignet?

Der Projekttag wird an Schulform, Klassenstufe, Alter und Ausgangslage angepasst.

Wie viele Schülerinnen und Schüler nehmen teil?

Genau eine Klasse mit maximal 35 Teilnehmenden.

Wie lange dauert der Projekttag?

Üblicherweise vom Morgen bis ungefähr 13:30 Uhr.

Bleibt die Lehrkraft anwesend?

Ja. Die Lehrkraft bleibt während des gesamten Projekttags anwesend.

Müssen die Kinder oder Jugendlichen sportlich sein?

Nein. Sportliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Kann der Projekttag Konflikte lösen?

Er kann Kommunikation und Konfliktfähigkeit stärken, ersetzt aber bei schweren oder akuten Fällen keine strukturierte Intervention.

Hilft der Projekttag gegen Mobbing?

Er stärkt Prävention, Verantwortung und Hilfewege. Akutes Mobbing benötigt zusätzliche Schutzmaßnahmen und Fallklärung.

Welche Räume werden benötigt?

Ideal ist eine Turnhalle oder größere Bewegungsfläche; für Reflexionen kann ein Klassenraum genutzt werden.

Wie wird der Transfer in den Alltag gesichert?

Durch Klassenvereinbarungen, konkrete Rückmeldungen, Rollenwechsel und Nachbereitung im Klassenrat.

Wie kann die Schule einen Termin anfragen?

Über das Kontaktformular mit Schulname, Ort, Klassenstufe, Gruppengröße, Ausgangslage und gewünschtem Zeitraum.

Klassenzusammenhalt stärken – Projekttag anfragen

Nennen Sie uns Schulname, Ort, Klassenstufe, Gruppengröße, Ausgangslage und gewünschten Zeitraum. Wir erstellen ein individuelles Angebot, um den Klassenzusammenhalt nachhaltig zu stärken.

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