Teambuilding Schule: Zusammenarbeit, Vertrauen und Teamgeist stärken
Gutes Teambuilding in der Schule ist mehr als ein gemeinsames Spiel. Schülerinnen und Schüler erleben, wie klare Kommunikation, faire Rollen, gegenseitige Unterstützung und Verantwortung eine Klasse verändern. Der Projekttag der TRY-BULLS Academy verbindet Bewegung, Teamaufgaben und Reflexion zu einem nachhaltigen Lernprozess.
Teambuilding anfragen Ablauf ansehen Klassenzusammenhalt vertiefenTeambuilding wird wirksam, wenn alle beteiligt sind
Eine Schulklasse ist keine freiwillig zusammengestellte Freizeitgruppe. Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Stärken, Bedürfnissen und Erfahrungen müssen täglich lernen, gemeinsam zu arbeiten. Teambuilding schafft dafür einen strukturierten Erfahrungsraum.
Die TRY-BULLS Academy nutzt bewegungsorientierte Aufgaben, um Kommunikation, Vertrauen, Rollenverteilung und Verantwortung sichtbar zu machen. Anschließend überträgt die Klasse ihre Erfahrungen auf Unterricht, Pause, Gruppenarbeit und Klassenrat.
Inhaltsverzeichnis
- Grafik zum Teambuilding
- Video aus der Praxis
- Was Teambuilding Schule bedeutet
- Warum Klassen Teambuilding brauchen
- Ziele des Projekttags
- Methoden der TRY-BULLS Academy
- Ablauf des Projekttags
- Praxisbeispiele
- Teambuilding bei Konflikten
- Nachbereitung und Transfer
- Anpassung an Schulformen
- Referenzen und Stimmen
- Häufige Fragen
- Kontakt
Teambuilding Schule: Gemeinsam planen, handeln und wachsen
Die Originalgrafik zeigt die zentralen Bausteine: Vertrauen, Kommunikation, gemeinsame Ziele, faire Rollen, gegenseitige Unterstützung und Verantwortung.
So erleben Schülerinnen und Schüler echte Zusammenarbeit
Das Video zeigt eine echte Szene aus der Projektarbeit. Die Klasse erlebt unmittelbar, wie Absprachen, Selbstkontrolle und gegenseitige Unterstützung den gemeinsamen Erfolg beeinflussen.
Was bedeutet Teambuilding in der Schule?
Teambuilding Schule umfasst gezielte pädagogische Maßnahmen, mit denen eine Klasse Zusammenarbeit, Vertrauen, Kommunikation und Verantwortung entwickelt. Es geht nicht darum, dass alle Kinder eng befreundet sein müssen. Eine funktionierende Klasse kann unterschiedliche Interessen und Meinungen aushalten und trotzdem respektvoll zusammenarbeiten.
Teambuilding wird besonders wirksam, wenn Schülerinnen und Schüler konkrete Erfahrungen machen. Sie erleben, dass eine Aufgabe nur gelingt, wenn Informationen geteilt, Rollen abgestimmt und Grenzen respektiert werden. Ein bloßer Vortrag über Teamgeist kann diese Erfahrung nicht ersetzen.
Das Thema verbindet Teamfähigkeit, Klassenzusammenhalt, Klassengemeinschaft, Sozialkompetenz und Klassenklima.
Leitgedanke
Ein Team entsteht nicht, weil alle gleich sind. Es entsteht, wenn unterschiedliche Stärken für ein gemeinsames Ziel genutzt werden.
Warum brauchen Schulklassen Teambuilding?
Klassen werden häufig neu zusammengesetzt. Freundschaften, Hierarchien und Rollen entwickeln sich schnell. Manche Kinder übernehmen sofort Führung, andere ziehen sich zurück. Ohne bewusste Gestaltung können feste Gruppen, Ausgrenzung oder Konkurrenz das Lernen belasten.
Neue Klassen und Übergänge
Nach Einschulung, Schulwechsel oder Jahrgangswechsel müssen Beziehungen neu aufgebaut werden. Ein früher Projekttag verhindert nicht jeden Konflikt, schafft aber gemeinsame Erfahrungen und eine Sprache für Zusammenarbeit.
Festgefahrene Rollen
Der Klassenclown, die Anführerin, der Außenseiter oder die Vermittlerin: Solche Rollen können Entwicklung einschränken. Teamaufgaben machen andere Fähigkeiten sichtbar und ermöglichen neue Erfahrungen.
Schwierige Gruppenarbeiten
Wenn Gruppenarbeit regelmäßig in Streit, Passivität oder ungleicher Aufgabenverteilung endet, fehlen oft klare Teamkompetenzen. Teambuilding trainiert Planung, Zuhören, Rollenwechsel und gemeinsame Auswertung.
Geringes Vertrauen
Wo Fehler ausgelacht oder Ideen abgewertet werden, beteiligen sich viele Schülerinnen und Schüler weniger. Vertrauen bedeutet, sich einbringen zu können, ohne ständig mit Beschämung rechnen zu müssen.
Ziele des Teambuilding-Projekttags
- Vertrauen innerhalb der Klasse entwickeln
- klare Kommunikation trainieren
- faire Rollenverteilung erleben
- gegenseitige Unterstützung fördern
- unterschiedliche Stärken sichtbar machen
- Konflikte konstruktiv bearbeiten
- gemeinsame Verantwortung übernehmen
- Klassenvereinbarungen entwickeln
Kommunikation
Teams brauchen klare Absprachen. Kinder und Jugendliche lernen, Informationen vollständig weiterzugeben, Fragen zu stellen und Rückmeldungen anzunehmen.
Verantwortung
Jede Handlung beeinflusst die Gruppe. Wer schweigt, unterstützt, stört oder vermittelt, verändert den Prozess. Diese Wirkung wird in den Aufgaben direkt sichtbar.
Perspektivwechsel
Rollenwechsel hilft, andere Sichtweisen zu verstehen. Wer sonst führt, muss zuhören. Wer häufig still bleibt, erhält eine notwendige Aufgabe.
Wie arbeitet die TRY-BULLS Academy?
Die TRY-BULLS Academy nutzt die Werte des Rugbysports: Respekt, Fairness, Teamgeist, Disziplin und kontrollierte Stärke. Es geht nicht um harten Kontaktsport. Die Übungen sind sicher, altersgerecht und ohne sportliche Vorkenntnisse möglich.
Bewegungsaufgaben machen Teamprozesse sichtbar. Wer plant? Wer hört zu? Wer wird übergangen? Wer bleibt unter Druck fair? Anschließend reflektiert die Klasse konkrete Beobachtungen.
Erleben
Die Klasse löst eine Aufgabe, die nur durch gemeinsame Planung und Beteiligung gelingt.
Reflektieren
Die Gruppe beschreibt, welche Rollen, Entscheidungen und Kommunikationsformen hilfreich waren.
Übertragen
Die Erkenntnisse werden auf Unterricht, Gruppenarbeit, Pause und Klassenchat übertragen.
Ablauf des Teambuilding-Projekttags
Ankommen
Ziele, Regeln, Stopp-Signale und Ablauf werden verständlich erklärt.
Aktivierung
Kurze Aufgaben schaffen Orientierung und erste gemeinsame Erfolge.
Kooperation
Die Klasse plant, verteilt Rollen und trifft gemeinsame Entscheidungen.
Herausforderung
Unter Zeitdruck werden Kommunikation, Frust und Verantwortung sichtbar.
Reflexion
Die Klasse wertet konkrete Teamprozesse aus.
Transfer
Gemeinsame Vereinbarungen werden für den Schulalltag formuliert.
Eine Klasse und maximal 35 Teilnehmer
Der Projekttag wird mit genau einer Klasse und maximal 35 Schülerinnen und Schülern durchgeführt. So kann die Arbeit an Alter, Ausgangslage und Gruppendynamik angepasst werden.
Lehrkraft bleibt anwesend
Die Lehrkraft bleibt während des gesamten Projekttags anwesend. Sie übernimmt die schulische Aufsicht und kann später an Beobachtungen und Vereinbarungen anknüpfen.
Projekttag bis ungefähr 13:30 Uhr
Der Projekttag beginnt üblicherweise am Morgen und endet ungefähr um 13:30 Uhr. Pausen und genaue Zeiten werden an den Stundenplan angepasst.
Praxisbeispiele für Teambuilding Schule
Immer dieselben bestimmen
In Gruppenarbeiten übernehmen wenige Kinder alle Entscheidungen. Die Aufgabe wird so gestaltet, dass Informationen und Verantwortung verteilt sind. Ohne die Beiträge der anderen kann die Gruppe nicht erfolgreich sein.
Ruhige Kinder werden übergangen
Rollenwechsel und klare Redezeiten sorgen dafür, dass unterschiedliche Perspektiven gehört werden. Die Klasse erlebt, dass Lautstärke nicht automatisch bessere Ideen bedeutet.
Fehler führen zu Schuldzuweisungen
Nach einem misslungenen Versuch sucht die Gruppe nicht nach einer schuldigen Person. Sie fragt: Welche Information hat gefehlt? Welche Absprache war unklar? Was probieren wir jetzt?
Neue Klasse findet nicht zusammen
Bei neu zusammengesetzten Klassen schaffen kurze, sichere Teamaufgaben Kontakt außerhalb bestehender Freundschaften und machen unterschiedliche Stärken sichtbar.
Teambuilding bei Konflikten und Ausgrenzung
Teambuilding kann Konfliktfähigkeit und Prävention stärken. Bei akuter Gewalt oder Mobbing reicht ein allgemeiner Teamtag jedoch nicht aus. Zuerst müssen Schutz, Zuständigkeiten und Fallklärung gesichert werden.
Ein Konflikt findet meist auf Augenhöhe statt. Mobbing ist wiederholt, systematisch und durch ein Machtungleichgewicht gekennzeichnet. Weitere Informationen bieten Was ist Mobbing?, Mobbing erkennen und Was tun bei Mobbing?.
Teambuilding nach einem Konflikt
Nach schweren Konflikten darf keine schnelle Harmonie erzwungen werden. Erst wenn Sicherheit und Verantwortung geklärt sind, können gemeinsame Aufgaben neues Vertrauen aufbauen.
Grenzen gehören zum Team
Zusammenarbeit bedeutet nicht, jedes Verhalten zu tolerieren. Klare Grenzen schützen die Gruppe. Gewalt, Bedrohung und gezielte Abwertung benötigen konsequente Reaktionen. Passende Vertiefungen sind Gewaltprävention und Anti-Mobbing.
Teambuilding Schule – Projekttag anfragen
Wir stimmen Klassenstufe, Gruppengröße, Ausgangslage und gewünschte Ziele individuell mit Ihrer Schule ab.
Unverbindlich anfragen Ablauf ProjekttagNachbereitung und nachhaltiger Transfer
Ein Projekttag setzt einen starken Impuls. Nachhaltigkeit entsteht, wenn die Klasse an gemeinsame Begriffe, Rollen und Vereinbarungen anknüpft.
- Teamregeln sichtbar festhalten
- Gruppenrollen regelmäßig wechseln
- positive Teambeiträge konkret benennen
- Aufgaben gemeinsam auswerten
- Konflikte frühzeitig ansprechen
- Klassenrat gezielt nutzen
- Hilfswege wiederholen
- Fortschritte nach einigen Wochen prüfen
Teamrollen bewusst wechseln
Wenn immer dieselben Kinder führen, bleiben andere Kompetenzen unsichtbar. Regelmäßige Rollenwechsel fördern Flexibilität und gegenseitiges Verständnis.
Konkrete Rückmeldungen
Rückmeldungen sollten beobachtbares Verhalten beschreiben: „Du hast die Idee eines anderen Kindes aufgenommen“, „Ihr habt nach dem ersten Fehler neu geplant“ oder „Du hast ruhig erklärt, statt zu bestimmen.“
Teambuilding für verschiedene Schulformen
In der Grundschule stehen kurze Aufgaben, einfache Sprache und sichtbare Regeln im Vordergrund. In Oberschule, Gesamtschule, Realschule und Gymnasium werden Gruppendruck, Rollen, Kommunikation und Verantwortung komplexer reflektiert.
Für Förderschulen werden Sprache, Reizniveau und Bewegungsanforderungen angepasst. In Berufsschulen kann der Schwerpunkt stärker mit Ausbildung und professioneller Zusammenarbeit verbunden werden.
Teambuilding zu Beginn des Schuljahres
Zu Beginn eines Schuljahres entstehen Rollen besonders schnell. Ein früher Projekttag schafft gemeinsame Erfahrungen und hilft, Regeln für Beteiligung, Respekt und Zusammenarbeit zu entwickeln.
Teambuilding für herausfordernde Klassen
Auch Klassen mit vielen Störungen oder Konflikten verfügen über Stärken. Der Projekttag macht vorhandene Ressourcen sichtbar und verbindet Wertschätzung mit klaren Grenzen.
Organisation und Vorbereitung
Ideal ist eine Turnhalle oder größere Bewegungsfläche. Für Reflexionen kann ein Klassenraum genutzt werden. Schülerinnen und Schüler benötigen bequeme Kleidung, Hallenschuhe und Getränke.
Vorab werden Klassenstufe, Gruppengröße, besondere Unterstützungsbedarfe und gewünschte Ziele abgestimmt. Hilfreich sind Checkliste Projekttag, Kosten und Förderung und Fördermittel Schule.
Weiterführende Fachinformationen
Die Kultusministerkonferenz beschreibt Prävention und Gesundheitsförderung als schulische Aufgabe. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung bietet Informationen zur psychischen Gesundheit in Schulen. Der Bildungsserver Berlin-Brandenburg stellt Materialien zum sozialen Lernen bereit.
Checkliste für Schulen
- Klassenstufe und Gruppengröße klären
- Ausgangslage sachlich beschreiben
- Teambuilding-Ziele festlegen
- Turnhalle oder Bewegungsraum reservieren
- Lehrkraft für den ganzen Tag einplanen
- besondere Bedarfe vorab mitteilen
- Nachbereitung im Klassenrat planen
- Rückmeldetermin vereinbaren
Teambuilding im Unterricht weiterführen
Ein einzelner Projekttag kann neue Erfahrungen ermöglichen, doch nachhaltiges Teambuilding entsteht durch Wiederholung. Lehrkräfte müssen dafür keine umfangreichen Zusatzprogramme einführen. Schon kurze Routinen helfen, gemeinsame Verantwortung und faire Zusammenarbeit sichtbar zu halten.
Gruppenarbeiten regelmäßig auswerten
Nach einer Gruppenaufgabe lohnt eine kurze Reflexion: Wer wurde gehört? Welche Rolle war hilfreich? Wo entstand Frust? Was würden wir beim nächsten Mal anders machen? Diese Fragen lenken den Blick vom reinen Ergebnis auf den gemeinsamen Prozess.
Rollen bewusst verteilen
Wenn immer dieselben Schülerinnen und Schüler führen, schreiben sich Rollen fest. Ein geplanter Wechsel zwischen Moderation, Zeitwächter, Materialverantwortung, Dokumentation und Präsentation macht unterschiedliche Fähigkeiten sichtbar.
Teamleistungen konkret benennen
Ein Team wird nicht nur durch ein gutes Ergebnis stark. Auch Zuhören, Ermutigen, ruhiges Erklären und das Einbeziehen stiller Mitglieder sind Leistungen. Konkrete Rückmeldungen stärken genau diese Verhaltensweisen.
Teambuilding bei neu zusammengesetzten Klassen
Nach Einschulung, Schulwechsel, Jahrgangswechsel oder Zusammenlegung von Lerngruppen entstehen Rollen besonders schnell. Ein früh geplanter Projekttag kann verhindern, dass einzelne Kinder dauerhaft außen stehen oder kleine Gruppen die gesamte Dynamik bestimmen.
Die Klasse lernt sich nicht nur über Gespräche kennen, sondern über gemeinsames Handeln. Dadurch werden Fähigkeiten sichtbar, die im Unterricht zunächst wenig auffallen: Überblick, Geduld, Kreativität, Ermutigung oder ruhige Führung.
Teambuilding nach Konflikten
Nach einem schweren Streit, einer Eskalation oder längerer Ausgrenzung sollte Teambuilding nicht als schnelle Versöhnung eingesetzt werden. Zuerst müssen Schutz, Verantwortung und Grenzen geklärt sein. Erst danach können gemeinsame Aufgaben helfen, Vertrauen schrittweise neu aufzubauen.
Keine erzwungene Harmonie
Eine Klasse muss nicht so tun, als sei alles wieder gut. Teambuilding bedeutet nicht, Unterschiede zu überdecken. Es bedeutet, sichere Zusammenarbeit trotz unterschiedlicher Meinungen und Erfahrungen zu ermöglichen.
Vertrauen durch Verlässlichkeit
Vertrauen entsteht nicht durch eine einzelne Übung, sondern durch wiederholte Erfahrungen: Absprachen gelten, Stopp-Signale werden respektiert, Fehler werden nicht gegen jemanden verwendet und Erwachsene greifen bei Grenzverletzungen ein.
Teambuilding und Schulsozialarbeit
Schulsozialarbeit kann den Projekttag vorbereiten, beobachten und nachbereiten. Sie kennt häufig Dynamiken aus Pausen, Beratung und Ganztag. Gemeinsam mit der Lehrkraft kann sie klären, welche Stärken sichtbar wurden und wo weitere Unterstützung nötig ist.
Bei belasteten Klassen hilft eine klare Aufgabenverteilung: Die Lehrkraft greift Vereinbarungen im Unterricht auf, Schulsozialarbeit begleitet einzelne Jugendliche oder Kleingruppen und die Schulleitung sorgt bei Bedarf für organisatorische Unterstützung.
Eltern sinnvoll informieren
Eltern sollten wissen, welches Ziel der Projekttag verfolgt und wie die Klasse anschließend weiterarbeitet. Eine kurze Information kann erklären, dass Vertrauen, Kommunikation, Teamgeist und Verantwortung im Mittelpunkt stehen.
Persönliche Beobachtungen über einzelne Kinder gehören nicht in allgemeine Elterninformationen. Gemeinsame Regeln, Begriffe und Ziele können jedoch transparent gemacht werden.
Woran Fortschritte beim Teambuilding erkennbar werden
- mehr Schülerinnen und Schüler beteiligen sich
- Gruppenrollen wechseln häufiger
- Fehler führen seltener zu Schuldzuweisungen
- ruhige Beiträge werden stärker berücksichtigt
- Absprachen werden verlässlicher eingehalten
- Konflikte werden früher angesprochen
- Hilfe wird schneller geholt
- die Klasse übernimmt mehr gemeinsame Verantwortung
Fortschritte verlaufen nicht geradlinig. Eine Klasse kann nach guten Erfahrungen wieder in alte Muster zurückfallen. Entscheidend ist, dass Erwachsene konsequent an gemeinsame Regeln erinnern und positives Teamverhalten konkret benennen.
Teambuilding als Teil der Schulentwicklung
Teambuilding entfaltet die größte Wirkung, wenn es mit bestehenden Schulregeln, Klassenrat, Präventionskonzept und sozialem Lernen verbunden wird. Der Projekttag ist dann kein isoliertes Ereignis, sondern ein sichtbarer Baustein einer gemeinsamen Schulkultur.
Schulen können den Projekttag nutzen, um eine neue Klasse zu starten, nach einem belastenden Halbjahr neu auszurichten oder eine Projektwoche thematisch zu ergänzen. Wichtig ist, dass Erwartungen realistisch bleiben: Ein Tag verändert nicht jede Beziehung, kann aber neue Erfahrungen, gemeinsame Sprache und konkrete nächste Schritte schaffen.
Teambuilding und Leistung
Gute Zusammenarbeit verbessert nicht automatisch jede Note, schafft aber bessere Voraussetzungen für Lernen. Schülerinnen und Schüler können Fragen stellen, Aufgaben verteilen und Rückmeldungen annehmen, ohne ständig um Status kämpfen zu müssen.
Teambuilding und Vielfalt
Klassen bestehen aus unterschiedlichen Persönlichkeiten, Lernvoraussetzungen, Sprachen und Erfahrungen. Ein starkes Team verlangt keine Gleichheit. Es lernt, Verschiedenheit als Ressource zu nutzen und Aufgaben so zu verteilen, dass mehr als Lautstärke oder Schnelligkeit zählen.
Teambuilding und Verantwortung
Die Klasse übernimmt Verantwortung nicht nur für Ergebnisse, sondern auch für den Weg dorthin. Dazu gehören sichere Grenzen, faire Beteiligung und die Bereitschaft, Hilfe zu holen, wenn eine Situation allein nicht lösbar ist.
Rückblick nach zwei bis vier Wochen
Für die Nachbereitung empfiehlt sich ein fester Rückblick nach zwei bis vier Wochen. Die Klasse prüft, welche Vereinbarungen funktionieren, wo alte Muster wieder auftauchen und welche Unterstützung noch benötigt wird. So bleibt der Projekttag mit dem Schulalltag verbunden.
Kleine Fortschritte sichtbar machen
Auch kleine Fortschritte zählen: ein besseres Zuhören, fairere Rollen oder eine ruhigere Konfliktklärung zeigen, dass die Klasse neue Teamstrategien zunehmend selbstständig nutzt.
Gemeinsame Erfahrungen als Basis der Teamkultur
Gemeinsame Erfahrungen schaffen nachhaltige Teamkultur. Wenn die Klasse Erfolge, Fehler und neue Lösungen zusammen reflektiert, entstehen verbindliche Orientierungen für Unterricht, Pause und Gruppenarbeit.
Referenzschulen und Bildungspartner
Die TRY-BULLS Academy war bereits an Schulen und Bildungseinrichtungen in Berlin, Brandenburg und Sachsen im Einsatz.









Das sagen Schulen über unsere Arbeit
Rückmeldungen aus Projekten zu Teamgeist, Fairness, Verantwortung und respektvollem Umgang.
„Ein großartiges Projekt, welches mehr als nur einen gewaltfreien Umgang miteinander vermittelt. Die abwechslungsreichen Übungen und die Werte Respekt, Fairness, Solidarität, Integration und Passion haben das Klassenteam positiv beeinflusst.“Klasse 6bGymnasium Forst Mitte
„Besonders beeindruckend war, dass eine sonst sehr herausfordernde Klasse in diesem Rahmen ihre Stärken zeigen konnte.“Maria-Louise HartmannRespekt Coach · Christliche Schule Johanneum
„Im Projekt konnten unsere Schülerinnen und Schüler wichtige Werte wie Fairness, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung praxisnah erleben.“K. SchulzSchulleitung · Jahnschule Wittenberge
„Mit viel Spaß und Bewegung lernten die Jugendlichen, wie wichtig Teamgeist, Fairness und Respekt im Sport und im Alltag sind.“Schule am BuntzelbergBerlin-Bohnsdorf
„Der Rugby-Tag hat den Schülerinnen und Schülern viel Freude bereitet. Teamgeist, Fairness und gegenseitiger Respekt wurden natürlich und praxisnah vermittelt.“Tamara JankowskiSchulsozialarbeit · Annedore-Leber-Gymnasium
Häufige Fragen zu Teambuilding Schule
Antworten zu Ablauf, Zielen, Gruppengröße und nachhaltiger Wirkung.
Was bedeutet Teambuilding Schule?
Teambuilding Schule umfasst pädagogische Maßnahmen, mit denen Klassen Vertrauen, Kommunikation, Zusammenarbeit und Verantwortung entwickeln.
Für welche Klassen ist der Projekttag geeignet?
Der Projekttag wird an Schulform, Klassenstufe, Alter und Ausgangslage angepasst.
Wie viele Schülerinnen und Schüler nehmen teil?
Genau eine Klasse mit maximal 35 Teilnehmenden.
Wie lange dauert der Projekttag?
Üblicherweise vom Morgen bis ungefähr 13:30 Uhr.
Bleibt die Lehrkraft anwesend?
Ja. Die Lehrkraft bleibt während des gesamten Projekttags anwesend.
Müssen die Teilnehmenden sportlich sein?
Nein. Sportliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Welche Ziele verfolgt Teambuilding?
Vertrauen, Kommunikation, faire Rollen, gegenseitige Unterstützung und gemeinsame Verantwortung.
Hilft Teambuilding bei Konflikten?
Ja, es stärkt Kommunikation und Konfliktfähigkeit. Schwere oder akute Fälle benötigen zusätzliche Maßnahmen.
Kann Teambuilding akutes Mobbing lösen?
Nein. Es stärkt Prävention, ersetzt aber keine strukturierte Fallintervention.
Welche Räume werden benötigt?
Ideal ist eine Turnhalle oder größere Bewegungsfläche; für Reflexionen kann ein Klassenraum genutzt werden.
Wie wird der Transfer gesichert?
Durch Teamregeln, Rollenwechsel, konkrete Rückmeldungen und Nachbereitung im Klassenrat.
Wie kann die Schule einen Termin anfragen?
Über das Kontaktformular mit Schulname, Ort, Klassenstufe, Gruppengröße, Ausgangslage und gewünschtem Zeitraum.
Teambuilding Schule – Projekttag anfragen
Nennen Sie uns Schulname, Ort, Klassenstufe, Gruppengröße, Ausgangslage und gewünschten Zeitraum. Wir erstellen ein individuelles Angebot für Ihr Teambuilding Schule.
TRY-BULLS Academy
Rico Schmidt
Magnus-Hirschfeld-Str. 33
16515 Oranienburg
Telefon: 0174 3015937
E-Mail: mail@try-bulls-academy.com