Mobbing Projekttag Inhalte: Ablauf, Übungen und Ziele | TRY-BULLS Academy

Mobbing Projekttag Inhalte: Ablauf, Übungen und Ziele für Schulen

Welche Inhalte gehören in einen wirksamen Mobbing Projekttag? Dieser Leitfaden zeigt, wie Schulen Bewegung, Teamaufgaben, Rollenarbeit, Zivilcourage, Reflexion und Transfer sinnvoll miteinander verbinden. Dazu erhalten Sie einen beispielhaften Tagesablauf, altersgerechte Bausteine und eine konkrete Checkliste für Planung und Nachbereitung.

Folgen einordnen Schulisch handeln

Das Wichtigste auf einen Blick

  • ✓ Gute Mobbing Projekttag Inhalte verbinden Wissen, Bewegung und Reflexion.
  • ✓ Aktuelle Einzelfälle werden nicht öffentlich nachgespielt.
  • ✓ Rollen wie Mitläufer und Zuschauer gehören zwingend dazu.
  • ✓ Inhalte müssen an Alter, Klasse und Ausgangslage angepasst werden.
  • ✓ Der Transfer in den Schulalltag entscheidet über Nachhaltigkeit.
Mobbing Projekttag Inhalte – Ablauf, Übungen und Teamaufgaben für Schulen
Mobbing Projekttag Inhalte: Bewegung, Teamarbeit, Rollenklärung, Zivilcourage und nachhaltiger Transfer in den Schulalltag.

Was sind Mobbing Projekttag Inhalte?

Mobbing Projekttag Inhalte sind die fachlichen, sozialen und praktischen Bausteine, mit denen eine Schulklasse Mobbing verstehen, Gruppendynamiken erkennen und sichere Handlungsmöglichkeiten einüben kann. Dazu gehören Definition und Abgrenzung, Rollen in der Klasse, Bewegung, Teamarbeit, Zivilcourage, Kommunikation, digitale Risiken sowie konkrete Vereinbarungen für den Schulalltag.

Ein Projekttag sollte nicht aus einem langen Vortrag bestehen. Kinder und Jugendliche lernen nachhaltiger, wenn sie Inhalte erleben, besprechen und anschließend auf ihre eigene Klasse übertragen. Deshalb verbindet ein guter Mobbing Projekttag kurze fachliche Impulse mit aktiven Übungen, Reflexionsphasen und einem klaren Transfer.

Kernaussage: Mobbing Projekttag Inhalte müssen die gesamte Klassendynamik einbeziehen. Nur über „Täter“ und „Opfer“ zu sprechen, greift zu kurz. Mitläufer, Zuschauer, Unterstützer und erwachsene Hilfewege gehören zwingend dazu.

Die fachliche Grundlage erklärt Mobbing Definition Schule. Das passende Angebot finden Sie unter Anti Mobbing Projekttag.

Welche Ziele verfolgt ein Mobbing Projekttag?

Ein Projekttag soll nicht nur Wissen vermitteln. Er soll Haltung, Wahrnehmung und Handlungsfähigkeit verändern. Je nach Klasse können die Schwerpunkte unterschiedlich gesetzt werden.

Mobbing erkennen

Schülerinnen und Schüler unterscheiden Mobbing von Streit, Konflikt und einmaliger Grenzverletzung.

Rollen verstehen

Die Klasse erkennt, wie Mitläufer, Zuschauer und Gruppennormen Mobbing verstärken oder stoppen.

Zivilcourage stärken

Kinder und Jugendliche entwickeln sichere Möglichkeiten des Hilfeholens und Unterstützens.

Kommunikation verbessern

Grenzen, Stopp-Sätze und respektvolle Rückmeldung werden praktisch trainiert.

Zusammenhalt fördern

Teamaufgaben schaffen positive Erfahrungen von Zugehörigkeit und gemeinsamer Verantwortung.

Transfer sichern

Am Ende stehen konkrete Vereinbarungen, die im Unterricht weitergeführt werden können.

Zentrale Mobbing Projekttag Inhalte im Überblick

Ein vollständiger Projekttag besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Bausteinen. Die Gewichtung richtet sich nach Alter, Klassensituation und Zielsetzung.

BausteinInhaltZiel
GrundlagenDefinition, Merkmale und Abgrenzunggemeinsames Verständnis
BewegungTeamaufgaben und kooperative HerausforderungenGruppendynamik sichtbar machen
RollenBetroffene, aktiv Handelnde, Mitläufer, Zuschauer, HelferVerantwortung der Gruppe verstehen
Zivilcouragesichere Formen des Eingreifens und HilfeholensHandlungsfähigkeit stärken
KommunikationGrenzen, Stopp-Sätze, PerspektivwechselKonflikte früh entschärfen
DigitalKlassenchat, Weiterleitung, Beweise und MeldewegeCybermobbing vorbeugen
TransferKlassenvereinbarungen und NachkontrolleNachhaltigkeit sichern

Beispielhafter Ablauf eines Anti-Mobbing-Projekttags

Der genaue Ablauf wird an Stundenplan, Pausen, Raum und Klasse angepasst. Ein Projekttag mit fünf bis sechs Stunden kann beispielsweise so aufgebaut sein:

ZeitInhaltZiel
08:00–08:30Einstieg, Regeln und ErwartungenSicherheit und Orientierung
08:30–09:15Bewegungsorientierte TeamaufgabeKommunikation und Rollen sichtbar machen
09:15–09:45Reflexion und Definition von MobbingErfahrung fachlich einordnen
10:00–10:45Rollen in der KlasseMitläufer und Zuschauer verstehen
10:45–11:30Zivilcourage und Hilfewegesichere Handlungsmöglichkeiten üben
11:45–12:30Teamchallenge und KommunikationZusammenarbeit praktisch stärken
12:30–13:00Transfer, Klassenvereinbarung und AbschlussNachhaltigkeit sichern

Die Reihenfolge kann verändert werden. Entscheidend ist der Wechsel zwischen Aktivität und Reflexion. Lange Theorieblöcke werden vermieden.

Einstieg: Sicherheit, Regeln und Erwartungen

Der Einstieg legt fest, wie sicher der Projekttag erlebt wird. Schülerinnen und Schüler müssen wissen, dass niemand zu persönlichen Offenbarungen gezwungen wird und aktuelle Fälle nicht öffentlich verhandelt werden.

Wichtige Einstiegsregeln

  • Niemand wird bloßgestellt.
  • Persönliche Erfahrungen müssen nicht vor der Klasse erzählt werden.
  • Aktuelle Namen und Fälle werden nicht öffentlich diskutiert.
  • Stopp-Signale werden respektiert.
  • Beobachtungen werden sachlich formuliert.
  • Lehrkräfte bleiben als verantwortliche Erwachsene eingebunden.

Eine kurze Erwartungsabfrage hilft, die Gruppe zu aktivieren. Dabei wird nicht gefragt: „Wer wurde schon gemobbt?“, sondern beispielsweise: „Was braucht eine Klasse, damit sich alle sicher beteiligen können?“

Bewegung und Teamarbeit als zentrale Inhalte

Bewegung ist kein Zusatzprogramm, sondern eine wirksame Lernform. In Teamaufgaben werden Kommunikation, Führung, Ausschluss, Frustration und gegenseitige Unterstützung unmittelbar sichtbar.

Geeignete Teamaufgaben

  • gemeinsames Überwinden eines Hindernisses
  • Transportaufgabe mit begrenzten Hilfsmitteln
  • Kooperationslauf mit wechselnden Rollen
  • Teamchallenge unter Zeitdruck
  • Aufgabe, bei der jede Person eine unverzichtbare Funktion hat
  • Rugby-nahe Übung ohne Körperkontakt und Leistungsdruck

Nach jeder Aufgabe folgt eine strukturierte Reflexion: Wer wurde gehört? Wie wurden Entscheidungen getroffen? Was geschah unter Druck? Wurde jemand übergangen? Welche Verhaltensweisen haben das Team gestärkt?

Diese Reflexion verbindet die Übung direkt mit Mobbingprävention. Die Klasse erkennt, dass Zugehörigkeit und Beteiligung nicht zufällig entstehen, sondern aktiv gestaltet werden.

Mobbingrollen als Projekttag-Inhalt

Mobbing ist ein Gruppenprozess. Deshalb gehört Rollenarbeit zu den wichtigsten Mobbing Projekttag Inhalten.

Betroffene

Sie brauchen Schutz und dürfen nicht für die Lösung verantwortlich gemacht werden.

Aktiv Handelnde

Ihr Verhalten muss klar begrenzt und die soziale Belohnung verändert werden.

Mitläufer

Sie verstärken Mobbing durch Lachen, Nachmachen, Weiterleiten oder Ausschließen.

Zuschauer

Sie können die Dynamik durch Schweigen stabilisieren oder sicher unterbrechen.

Unterstützer

Sie helfen Betroffenen, holen Erwachsene und schaffen Zugehörigkeit.

Erwachsene

Sie tragen Verantwortung für Schutz, Intervention und Nachkontrolle.

Die Rollen werden anhand neutraler Situationen erklärt. Ein laufender Fall wird nicht offen nachgespielt. Vertiefende Informationen bietet Mobbing Rollen Schulklasse.

Zivilcourage und sichere Handlungsmöglichkeiten

Zivilcourage bedeutet nicht, dass Kinder oder Jugendliche allein gegen eine aggressive Gruppe antreten müssen. Ziel ist sicheres und verantwortliches Handeln.

Handlungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler

  • nicht mitlachen oder weiterleiten
  • gemeinsam mit anderen Unterstützung holen
  • eine erwachsene Vertrauensperson informieren
  • Betroffene nach dem Vorfall ansprechen
  • Beweise bei digitalem Mobbing sichern
  • verletzende Inhalte melden und blockieren
  • sich nicht selbst in Gefahr bringen

Im Projekttag werden verschiedene Stufen der Zivilcourage entwickelt. So erkennt jede Person, dass Hilfe nicht nur aus direktem Eingreifen besteht.

Kommunikation, Grenzen und Stopp-Sätze

Grenzsetzung gehört zu einem Projekttag, darf aber nicht als alleinige Lösung für Mobbing dargestellt werden. Betroffene können systematische Ausgrenzung nicht durch den „richtigen Satz“ selbst beenden.

Geeignete Kommunikationsinhalte

  • klare Stopp-Sätze
  • ruhige Körpersprache
  • Beobachtung statt Beleidigung
  • Ich-Botschaften bei normalen Konflikten
  • Hilfeholen bei wiederholten Angriffen
  • Unterscheidung zwischen Konfliktklärung und Schutzbedarf

Wichtig

Bei einem Machtungleichgewicht reicht Mediation häufig nicht aus. Dann muss die Schule Schutz organisieren und die Gruppendynamik bearbeiten.

Cybermobbing als Teil der Mobbing Projekttag Inhalte

Digitale Kommunikation gehört zur Lebenswelt vieler Schülerinnen und Schüler. Deshalb sollte ein Projekttag zumindest einen kompakten Baustein zu Klassenchat, Weiterleitung und digitaler Verantwortung enthalten.

Digitale Inhalte

  • Was passiert beim Weiterleiten verletzender Inhalte?
  • Warum verstärken Likes und Emojis die Dynamik?
  • Wie werden Screenshots sicher als Beweise gespeichert?
  • Wann müssen Erwachsene eingeschaltet werden?
  • Wie funktionieren Melden und Blockieren?
  • Warum ist Handyentzug keine automatische Lösung für Betroffene?

Weiterführende Materialien bietet klicksafe zum Thema Cybermobbing.

Mobbing Projekttag Inhalte altersgerecht anpassen

Ein Projekttag für eine dritte Klasse braucht andere Sprache, Beispiele und Übungen als ein Projekttag für eine neunte Klasse. Das Grundthema bleibt gleich, die Umsetzung verändert sich.

AltersgruppeSchwerpunktGeeignete Methode
Klasse 1–2Grenzen, Hilfeholen, Zugehörigkeiteinfache Teamspiele und Bildergeschichten
Klasse 3–4Rollen, Stopp-Regel, ZuschauerBewegungsaufgaben und kurze Fallbeispiele
Klasse 5–7Gruppendruck, Mitläufer, KlassenchatTeamchallenge und Rollenarbeit
Klasse 8–10Status, digitale Dynamik, ZivilcourageFallanalyse und anspruchsvolle Kooperation
BerufsschuleRespekt, Grenzen, Verantwortung im TeamPraxisfälle und beruflicher Transfer

Mobbing Projekttag Inhalte für die Grundschule

In der Grundschule stehen klare Regeln, Sicherheit und konkrete Alltagssituationen im Mittelpunkt. Die Sprache bleibt einfach, ohne das Thema zu verharmlosen.

Geeignete Inhalte

  • Was ist Ärgern, Streit und Mobbing?
  • Wie erkenne ich eine Grenze?
  • Wann ist Hilfeholen richtig?
  • Was können Zuschauer tun?
  • Wie arbeitet ein Team fair zusammen?
  • Welche Erwachsenen helfen in der Schule?

Die passenden schulformspezifischen Ansätze finden Sie unter Mobbing Prävention Grundschule.

Mobbing Projekttag Inhalte für weiterführende Schulen

Bei Jugendlichen spielen Status, Gruppendruck, soziale Medien und öffentliche Bloßstellung eine größere Rolle. Inhalte müssen respektvoll, realistisch und nicht kindlich wirken.

Geeignete Inhalte

  • soziale Belohnung durch Likes und Lachen
  • Mitläufertum aus Angst vor Ausschluss
  • verdeckte Ausgrenzung und Gerüchte
  • digitale Beweissicherung
  • sichere Zivilcourage ohne Heldentum
  • Verantwortung in Gruppen und Teams

Vertiefende Informationen bietet Mobbing Prävention weiterführende Schule.

Rolle der Lehrkräfte während des Projekttags

Lehrkräfte bleiben verantwortlich und sollten den Projekttag nicht als ausgelagerte Betreuung verstehen. Ihre Beobachtungen und die spätere Nachbereitung sind entscheidend.

Aufgaben der begleitenden Lehrkraft

  • Ausgangslage und Besonderheiten vorab mitteilen
  • Regeln und Sicherheit unterstützen
  • Gruppendynamik beobachten
  • keine aktuellen Fälle öffentlich eröffnen
  • Transfervereinbarungen dokumentieren
  • Nachbereitung im Unterricht übernehmen
  • bei konkreten Hinweisen schulisch handeln

Weitere Hinweise für die Zielgruppe finden Sie unter Für Lehrkräfte.

Vorbereitung eines Mobbing Projekttags

Gute Inhalte brauchen eine gute Vorbereitung. Vor dem Termin sollten Ziel, Klasse, Räume und aktuelle Belastungen geklärt werden.

Vorab klären

  • Klassenstufe und Gruppengröße
  • gewünschte Schwerpunkte
  • bekannte Belastungen und Schutzbedarfe
  • Sporthalle oder Bewegungsraum
  • Klassenraum mit Smartboard
  • Pausenzeiten und Stundenplan
  • begleitende Lehrkraft
  • Umgang mit konkreten Hinweisen
  • geplante Nachbereitung

Besteht ein akuter Mobbingfall, muss vorab geklärt werden, welche Schutzmaßnahmen bereits laufen. Ein Projekttag darf nicht als Ersatz für Intervention eingesetzt werden.

Nachbereitung und Transfer in den Schulalltag

Nachhaltigkeit entsteht nicht am Projekttag allein. Die Klasse braucht feste Anschlussmaßnahmen.

Mögliche Transferbausteine

  • Klassenvereinbarung sichtbar aufhängen
  • Hilfewege erneut benennen
  • nach zwei Wochen eine Reflexionsrunde durchführen
  • Beobachtungen der Lehrkräfte auswerten
  • digitale Regeln im Klassenchat überprüfen
  • Teamaufgaben im Unterricht wiederholen
  • bei konkreten Hinweisen Einzelgespräche führen
  • nach vier bis sechs Wochen eine Nachkontrolle planen

Die WHO empfiehlt schulweite Ansätze, bei denen soziale Kompetenzen, sichere Lernumgebungen und klare Reaktionswege miteinander verbunden werden.

Checkliste: Mobbing Projekttag Inhalte

  • □ Werden Mobbing, Streit und Konflikt klar unterschieden?
  • □ Enthält der Projekttag aktive Teamaufgaben?
  • □ Werden Mitläufer und Zuschauer einbezogen?
  • □ Werden sichere Hilfewege trainiert?
  • □ Gibt es einen Baustein zu digitaler Gewalt?
  • □ Sind die Inhalte altersgerecht?
  • □ Werden aktuelle Fälle nicht öffentlich nachgespielt?
  • □ Ist eine Lehrkraft während des Projekttags eingebunden?
  • □ Gibt es konkrete Transfervereinbarungen?
  • □ Ist eine Nachkontrolle nach dem Projekttag geplant?

Häufige Fehler bei Mobbing Projekttag Inhalten

Zu viel Vortrag

Kinder und Jugendliche brauchen Bewegung, Beteiligung und echte Entscheidungen.

Aktuelle Fälle offenlegen

Das kann Betroffene bloßstellen und neue Ausgrenzung auslösen.

Nur Täter und Opfer betrachten

Die Rollen der Gruppe und die soziale Belohnung bleiben unberührt.

Keine Altersanpassung

Sprache und Methoden müssen zur Klassenstufe passen.

Keine Nachbereitung

Ohne Transfer verliert der Projekttag schnell an Wirkung.

Projekttag als Intervention verstehen

Ein akuter Mobbingfall braucht zusätzlich Schutz und schulisches Fallmanagement.

Praxisbezug der TRY-BULLS Academy

Die TRY-BULLS Academy setzt auf bewegungsorientierte Mobbing Projekttag Inhalte. Teamaufgaben, gesunder Wettbewerb und Reflexion verbinden die Rugby-Werte Respekt, Disziplin, Solidarität, Integrität und Leidenschaft mit konkreten Erfahrungen im Klassenverband.

Rico Schmidt arbeitet seit 2014 mit Kindern und Jugendlichen und hat Schulprojekte in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt durchgeführt. Als Resilienztrainer, DOSB-Trainer C Leistungssport Rugby, World-Rugby-Coach und im Kinderschutz geschulter Trainer verbindet er Bewegung mit sozialem Lernen und klarer Reflexion.

Praxisvideo: Rugby gegen Gewalt

Das Video zeigt den bewegungsorientierten Ansatz der TRY-BULLS Academy. Es wird bewusst ohne Thumbnail eingebunden.

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Über den Autor: Rico Schmidt

Gründer und Trainer der TRY-BULLS Academy. Zertifizierter Resilienztrainer für Kinder, DOSB-Trainer C Leistungssport Rugby, World-Rugby-Coaching-Fortbildungen und im Kinderschutz geschult.

Die Inhalte verbinden fachliche Grundlagen mit Erfahrungen aus bewegungsorientierten Schulprojekten in mehreren Bundesländern.

Fazit: Mobbing Projekttag Inhalte sinnvoll verbinden

Wirksame Mobbing Projekttag Inhalte verbinden Wissen, Bewegung, Rollenverständnis, Zivilcourage und konkrete Hilfewege. Der Projekttag sollte die gesamte Klassendynamik in den Blick nehmen und aktuelle Betroffene schützen.

Entscheidend ist der Transfer: Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und Klasse müssen nach dem Projekttag an Regeln, Beobachtungen und Vereinbarungen weiterarbeiten. So wird aus einem einzelnen Termin ein nachhaltiger Baustein schulischer Mobbingprävention.

Passende Vertiefungen zum Mobbing Projekttag

Die interne Verlinkung folgt der TRY-BULLS-Roadmap: Parent, verwandte Wissensseiten, eine Schulform und eine Zielgruppe.

Anti Mobbing Projekttag

Übergeordnete Angebotsseite mit Ablauf, Zielgruppen und Anfrage.

Projekttag ansehen

Mobbing Definition Schule

Grundlagen und klare Abgrenzung zu Streit und Konflikt.

Definition lesen

Was tun bei Mobbing?

Konkrete schulische Handlungsschritte bei einem Verdachtsfall.

Handlungsschritte ansehen

Mobbing Rollen Schulklasse

Betroffene, aktiv Handelnde, Mitläufer, Zuschauer und Unterstützer.

Rollen vertiefen

Mobbing Prävention Grundschule

Altersgerechte Prävention und Hilfewege für Grundschulen.

Zur Schulformseite

Für Lehrkräfte

Planung, Begleitung und Transfer für Lehrkräfte.

Zur Zielgruppenseite

Schulen aus Berlin, Brandenburg und Sachsen vertrauen auf die TRY-BULLS Academy

Bereits erfolgreiche Projekte an zahlreichen Grundschulen und Bildungseinrichtungen.

Das sagen Schulen über unsere Arbeit

Echte Rückmeldungen aus der Praxis.

★★★★★
„Ein großartiges Projekt, welches mehr als nur einen gewaltfreien Umgang miteinander vermittelt. Der Trainer motivierte jeden Schüler und jede Schülerin mit einer sehr abwechslungsreichen Umsetzung der Inhalte; die vielen praktischen Übungen waren geprägt von jeder Menge Spielfreude und stets durchzogen von fachübergreifendem theoretischen Input. So konnten letztlich die Leitgedanken des Rugbysports – Respekt, Fairness, Solidarität, Integration und Passion – das Klassenteam positiv beeinflussen und nachhaltig stärken. Danke – jederzeit gerne wieder!“
Klasse 6b Grundschule Forst Mitte
★★★★★
„Besonders beeindruckend war, dass eine sonst sehr herausfordernde Klasse in diesem Rahmen ihre Stärken zeigen konnte. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihre Energie sinnvoll einsetzen, sich körperlich auspowern und gleichzeitig konzentriert und kooperativ zusammenarbeiten.“
Maria-Louise Hartmann Respekt Coach · Christliche Schule Johanneum, Hoyerswerda
★★★★★
„Im Projekt ‚Rugby statt Mobbing – Kinder lernen Fairness‘ konnten unsere Schülerinnen und Schüler wichtige Werte wie Fairness, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung praxisnah erleben.“
K. Schulz Schulleitung · Jahnschule Wittenberge
★★★★★
„In unserer Projektwoche drehte sich alles um das Thema Rugby gegen Gewalt und Mobbing. Mit viel Spaß und Bewegung lernten die Kinder, wie wichtig Teamgeist, Fairness und Respekt im Sport und im Alltag sind.“
Schule am Buntzelberg Berlin-Bohnsdorf
★★★★★
„Der Rugby-Tag hat den Schülerinnen und Schülern viel Freude bereitet. Teamgeist, Fairness und gegenseitiger Respekt wurden auf natürliche und praxisnahe Weise vermittelt.“
Tamara Jankowski Schulsozialarbeit · Annedore-Leber-Grundschule, Berlin

Häufige Fragen zu Mobbing Projekttag Inhalten

Kurze Antworten für Lehrkräfte, Schulleitungen, Schulsozialarbeit und Eltern.

Welche Inhalte gehören in einen Mobbing Projekttag?

Definition und Abgrenzung, Teamaufgaben, Rollenarbeit, Zivilcourage, Kommunikation, digitale Risiken und konkrete Transfervereinbarungen.

Wie lange sollte ein Mobbing Projekttag dauern?

Für einen vollständigen Projekttag sind meist fünf bis sechs Stunden sinnvoll, damit Bewegung, Reflexion und Transfer ausreichend Raum erhalten.

Werden aktuelle Mobbingfälle im Projekttag besprochen?

Aktuelle Fälle werden nicht öffentlich nachgespielt oder mit Namen diskutiert. Konkrete Hinweise werden vertraulich an die verantwortlichen Erwachsenen weitergegeben.

Welche Übungen eignen sich für einen Anti-Mobbing-Projekttag?

Kooperative Teamaufgaben, Rollenanalysen, Zivilcourage-Stufen, Kommunikationsübungen und altersgerechte Fallbeispiele.

Welche Rolle spielen Lehrkräfte am Projekttag?

Lehrkräfte unterstützen Sicherheit, beobachten die Gruppe und übernehmen anschließend die Nachbereitung und Nachkontrolle.

Sind die Inhalte für Grundschulen und weiterführende Schulen gleich?

Die Grundbausteine sind ähnlich, Sprache, Beispiele, digitale Themen und Komplexität werden jedoch an die Altersgruppe angepasst.

Gehört Cybermobbing zu den Projekttag-Inhalten?

Ein kompakter Baustein zu Klassenchat, Weiterleitung, Beweissicherung und Meldewegen ist heute sinnvoll.

Kann ein Projekttag einen akuten Mobbingfall lösen?

Nein. Ein akuter Fall braucht Schutz, Intervention und Nachkontrolle. Der Projekttag kann die Klassenarbeit ergänzen.

Wie wird der Projekttag nachhaltig?

Durch Vorbereitung, konkrete Klassenvereinbarungen, Wiederholung von Methoden und feste Nachkontrollen nach dem Termin.

Was braucht die TRY-BULLS Academy für die Durchführung?

In der Regel eine Sporthalle oder einen Bewegungsraum, einen Klassenraum mit Smartboard, eine begleitende Lehrkraft und vorab abgestimmte Ziele.