Mobbing Workshop Schule: Formate, Ablauf und Qualitätsmerkmale
Ein Mobbing Workshop an der Schule kann Wissen vermitteln, Gruppendynamiken sichtbar machen und konkrete Handlungsmöglichkeiten trainieren. Dieser Leitfaden erklärt, welche Workshop-Formate es gibt, welche Inhalte sinnvoll sind, wie ein Workshop vorbereitet wird und woran Schulen einen qualitativ guten Anbieter erkennen.
Folgen einordnen Schulisch handelnDas Wichtigste auf einen Blick
- ✓ Ein Mobbing Workshop Schule braucht ein klares Ziel und ein passendes Format.
- ✓ Workshop, Projekttag und Projektwoche sind nicht dasselbe.
- ✓ Gute Workshops verbinden Aktivität, Reflexion und Transfer.
- ✓ Aktuelle Einzelfälle werden nicht öffentlich bearbeitet.
- ✓ Qualität zeigt sich an Vorbereitung, Qualifikation und Nachbereitung.
Was ist ein Mobbing Workshop in der Schule?
Ein Mobbing Workshop Schule ist ein zeitlich begrenztes, interaktives Lernformat, in dem Schülerinnen und Schüler Mobbing verstehen, Gruppendynamiken erkennen und konkrete Handlungsmöglichkeiten erarbeiten. Im Unterschied zu einem Vortrag werden die Teilnehmenden aktiv einbezogen. Sie lösen Aufgaben, reflektieren Situationen, diskutieren Rollen und übertragen Erkenntnisse auf ihren Schulalltag.
Ein Workshop kann einzelne Klassen, kleine Gruppen, Jahrgänge oder schulische Teams ansprechen. Entscheidend ist, dass Ziel, Dauer, Gruppengröße und Methode zusammenpassen. Ein kurzer Workshop kann sensibilisieren und Orientierung geben. Ein ganzer Projekttag ermöglicht deutlich mehr Raum für Bewegung, Rollenarbeit, Reflexion und Transfer.
Kernaussage: Ein Mobbing Workshop Schule ist kein Ersatz für Intervention bei einem akuten Fall. Er ist ein Präventions- und Lernformat, das die Handlungssicherheit und Verantwortung der Gruppe stärken kann.
Die fachliche Grundlage erklärt Mobbing Definition Schule. Das passende Angebotsformat der TRY-BULLS Academy finden Sie unter Anti Mobbing Projekttag.
Mobbing Workshop, Projekttag oder Projektwoche?
Die Begriffe werden häufig gleich verwendet, unterscheiden sich aber in Zeit, Tiefe und Zielsetzung. Schulen sollten vor der Buchung klären, welches Format zur Ausgangslage passt.
| Format | Typische Dauer | Geeignet für | Grenzen |
|---|---|---|---|
| Workshop | 90 Minuten bis halber Tag | Sensibilisierung, Schwerpunkt, kleine Gruppe | begrenzte Vertiefung |
| Projekttag | 5–6 Stunden | Klasse, Rollenarbeit, Teamaufgaben, Transfer | braucht schulische Nachbereitung |
| Projektwoche | mehrere Tage | mehrere Klassen, nachhaltige Vertiefung | höherer Planungsaufwand |
| Fortbildung | 2 Stunden bis ganzer Tag | Lehrkräfte, Schulsozialarbeit, Kollegium | nicht direkt für Schülergruppen |
Ein Mobbing Workshop Schule eignet sich besonders, wenn eine Schule einen klar abgegrenzten Schwerpunkt bearbeiten möchte. Für eine umfassende Klassenentwicklung ist ein ganzer Projekttag meist sinnvoller.
Welche Ziele kann ein Mobbing Workshop verfolgen?
Ein Workshop sollte mit einem konkreten Ziel beginnen. Ohne Ziel besteht die Gefahr, dass viele Themen angesprochen werden, aber keine klare Wirkung entsteht.
Sensibilisieren
Schülerinnen und Schüler erkennen Merkmale und Folgen von Mobbing.
Rollen verstehen
Mitläufer, Zuschauer und Unterstützer werden in den Blick genommen.
Zivilcourage stärken
Sichere Formen des Hilfeholens und Unterstützens werden trainiert.
Klassenklima verbessern
Respekt, Beteiligung und Zusammenarbeit werden praktisch erlebt.
Digitale Risiken klären
Klassenchat, Weiterleitung und Cybermobbing werden eingeordnet.
Transfer planen
Die Klasse entwickelt konkrete Vereinbarungen für den Alltag.
Bei der Zielklärung sollte die Schule zwischen Prävention und akuter Intervention unterscheiden. Besteht bereits ein konkreter Fall, braucht es zusätzlich Schutz, Dokumentation und ein schulisches Vorgehen.
Mögliche Formate für einen Mobbing Workshop Schule
90-Minuten-Workshop
Ein kompaktes Format eignet sich zur Sensibilisierung. Es kann Definition, Rollen und sichere Hilfewege behandeln. Für tiefe Gruppenarbeit bleibt wenig Zeit.
Halbtages-Workshop
Drei bis vier Stunden ermöglichen einen Wechsel aus fachlichem Input, Teamaufgabe, Reflexion und Transfer. Das Format passt gut für einzelne Klassen oder Kleingruppen.
Ganztages-Workshop
Ein ganzer Tag erlaubt mehrere Methoden, Bewegung, Rollenarbeit, Zivilcourage und konkrete Klassenvereinbarungen. Inhaltlich nähert sich dieses Format einem Projekttag.
Workshop-Reihe
Mehrere kürzere Termine über Wochen ermöglichen Wiederholung und Nachkontrolle. Eine Reihe ist besonders geeignet, wenn Klassenklima oder Kommunikation langfristig entwickelt werden sollen.
Workshop für Lehrkräfte
Lehrkräfte und Schulsozialarbeit können Warnsignale, Fallmanagement, Gesprächsführung und Nachkontrolle trainieren.
Typische Inhalte eines Mobbing Workshops
Die Inhalte hängen vom Ziel ab. Ein guter Mobbing Workshop Schule setzt Schwerpunkte, statt möglichst viele Themen oberflächlich zu behandeln.
- Definition und Merkmale von Mobbing
- Unterschied zwischen Streit, Konflikt und Mobbing
- Rollen in der Schulklasse
- Gruppendruck und soziale Belohnung
- Mitläufer und Zuschauer
- sichere Zivilcourage
- Stopp-Sätze und Grenzen
- Hilfewege in der Schule
- Cybermobbing und Klassenchat
- Teamarbeit und Klassenzusammenhalt
- Transfervereinbarungen
- Nachkontrolle durch Lehrkräfte
Die Seite Mobbing Projekttag Inhalte zeigt die inhaltlichen Bausteine eines ganztägigen Formats im Detail.
Beispielhafter Ablauf eines halbtägigen Workshops
| Zeit | Inhalt | Ziel |
|---|---|---|
| 0–20 Minuten | Einstieg, Regeln, Erwartungen | Sicherheit und Orientierung |
| 20–60 Minuten | Teamaufgabe oder Bewegungsimpuls | Gruppendynamik sichtbar machen |
| 60–90 Minuten | Reflexion und Mobbingdefinition | Erfahrung fachlich einordnen |
| 90–130 Minuten | Rollen und Zivilcourage | Verantwortung der Gruppe verstehen |
| 130–165 Minuten | Hilfewege und Kommunikation | konkrete Handlungsmöglichkeiten |
| 165–180 Minuten | Transfer und Abschluss | Vereinbarung für den Alltag |
Ein Ablaufplan ist flexibel. Wichtig ist der Wechsel zwischen Aktivität, Reflexion und konkreter Anwendung.
Für welche Zielgruppen eignet sich ein Mobbing Workshop?
Schulklassen
Der häufigste Einsatz ist ein Workshop mit einer festen Klasse. Dabei können Gruppendynamik, Rollen und Zusammenarbeit direkt bearbeitet werden.
Kleingruppen
Kleingruppen eignen sich für vertiefende Arbeit zu Kommunikation, Zivilcourage oder sozialer Kompetenz.
Jahrgangsgruppen
Bei größeren Gruppen muss stärker mit klaren Moderations- und Aktivierungsmethoden gearbeitet werden.
Lehrkräfte und Schulsozialarbeit
Fachkräfte benötigen andere Inhalte: Warnsignale, Dokumentation, Gesprächsführung und Intervention.
Eltern
Elternworkshops können Anzeichen, digitale Risiken und die Zusammenarbeit mit der Schule behandeln.
Ein Workshop sollte nie gleichzeitig alle Zielgruppen ansprechen. Jede Gruppe braucht eine eigene Sprache und passende Methoden.
Gruppengröße, Räume und organisatorischer Rahmen
Die Qualität eines Workshops hängt stark von den Rahmenbedingungen ab. Zu große Gruppen erschweren Beteiligung und vertrauliche Reflexion.
Empfohlene Rahmenbedingungen
- eine Schulklasse mit maximal etwa 30 bis 35 Schülerinnen und Schülern
- eine begleitende Lehrkraft
- Bewegungsraum oder Sporthalle für aktive Methoden
- Klassenraum mit Smartboard für Reflexion und digitale Inhalte
- klare Pausenzeiten
- vorab abgestimmtes Ziel
- Information zu besonderen Schutzbedarfen
- geplante Nachbereitung
Bei deutlich größeren Gruppen wird aus einem Workshop schnell eine Veranstaltung mit weniger Beteiligung. Dann sollten Klassen getrennt oder mehrere Termine geplant werden.
Welche Methoden eignen sich für einen Mobbing Workshop Schule?
Methoden müssen zum Ziel passen und dürfen aktuelle Betroffene nicht bloßstellen.
Teamaufgaben
Kommunikation, Führung und Beteiligung werden praktisch sichtbar.
Fallanalyse
Neutrale Situationen werden nach Rollen und Handlungsmöglichkeiten ausgewertet.
Zivilcourage-Stufen
Die Gruppe entwickelt sichere Formen des Nicht-Mitmachens und Hilfeholens.
Klassenklima-Barometer
Die Wahrnehmung von Sicherheit und Zugehörigkeit wird strukturiert erhoben.
Kommunikationsübungen
Grenzen, Beobachtung und klare Sprache werden trainiert.
Transferkarten
Die Klasse formuliert konkrete Regeln und nächste Schritte.
Rollenspiele mit aktuellen Fällen sind ungeeignet. Sie können Betroffene erneut beschämen und bestehende Rollen verstärken.
Wie Schulen einen Mobbing Workshop vorbereiten
Gute Vorbereitung entscheidet darüber, ob der Workshop zur Klasse passt. Anbieter und Schule sollten vorab ein kurzes Briefing durchführen.
Wichtige Vorabfragen
- Welche Klassenstufe nimmt teil?
- Welche Gruppengröße ist geplant?
- Was ist das konkrete Ziel?
- Gibt es bereits bekannte Konflikte oder einen akuten Fall?
- Welche Maßnahmen laufen bereits?
- Welche Räume stehen zur Verfügung?
- Wer begleitet den Workshop?
- Wie wird mit vertraulichen Hinweisen umgegangen?
- Welche Nachbereitung ist geplant?
Akuter Mobbingfall
Besteht ein konkreter Fall, muss die Schule Schutz und Intervention organisieren. Der Workshop darf nicht dazu dienen, den Fall vor der Klasse offenzulegen.
Rolle der Lehrkräfte im Workshop
Lehrkräfte sollten während des Workshops anwesend und aktiv eingebunden sein. Sie kennen die Klasse und tragen die Verantwortung für den weiteren Transfer.
- Ausgangslage vorab mitteilen
- Regeln und Sicherheit unterstützen
- Beobachtungen festhalten
- aktuelle Fälle nicht öffentlich eröffnen
- Hinweise vertraulich aufnehmen
- Transfervereinbarungen dokumentieren
- Nachbereitung im Unterricht übernehmen
Weitere Hinweise finden Sie auf der Zielgruppenseite Für Lehrkräfte.
Rolle der Schulsozialarbeit
Schulsozialarbeit kann den Workshop fachlich vorbereiten, sensible Hinweise einordnen und die Nachsorge begleiten.
Mögliche Aufgaben
- Vorgespräch mit Anbieter und Klassenleitung
- Hinweise auf belastete Schülerinnen und Schüler
- vertrauliche Ansprechbarkeit während des Workshops
- Einzelgespräche nach dem Termin
- Begleitung von Klassenvereinbarungen
- Vernetzung mit Beratungsstellen
- Nachkontrolle nach einigen Wochen
Ein Mobbing Workshop Schule wirkt stärker, wenn Schulsozialarbeit und Lehrkräfte gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Wie Schulen einen passenden Anbieter auswählen
Die Bezeichnung „Mobbing Workshop“ ist nicht geschützt. Deshalb sollten Schulen Qualifikation, Konzept und Erfahrung sorgfältig prüfen.
Fragen an einen Anbieter
- Welche pädagogischen oder trainerbezogenen Qualifikationen liegen vor?
- Welche Erfahrungen bestehen mit Schulen und Altersgruppen?
- Wie wird der Workshop an die Klasse angepasst?
- Wie werden aktuelle Fälle geschützt?
- Welche Methoden werden eingesetzt?
- Ist eine Lehrkraft während des Workshops eingebunden?
- Wie erfolgt Nachbereitung und Evaluation?
- Welche Referenzen können genannt werden?
- Wie transparent sind Kosten und Zusatzkosten?
Ein seriöser Anbieter verspricht nicht, einen komplexen Mobbingfall in wenigen Stunden vollständig zu lösen.
Qualitätsmerkmale eines guten Mobbing Workshops
| Qualitätsmerkmal | Gute Umsetzung | Warnsignal |
|---|---|---|
| Zielklärung | konkretes Ziel vorab vereinbart | Standardprogramm ohne Briefing |
| Methoden | aktiv, sicher und altersgerecht | lange Vorträge oder Bloßstellung |
| Fallumgang | vertraulich und geschützt | öffentliche Konfrontation |
| Qualifikation | nachvollziehbare Erfahrung und Ausbildung | unklare Angaben |
| Transfer | konkrete Vereinbarungen und Nachbereitung | Ende ohne Anschluss |
| Evaluation | Feedback und Nachkontrolle | nur Stimmungsabfrage |
UNESCO betont die Bedeutung eines ganzheitlichen Ansatzes, der sichere Lernumgebungen und die gesamte Schulgemeinschaft einbezieht.
Fachquelle: UNESCO – Safe learning environments
Welche Kosten- und Planungsfaktoren spielen eine Rolle?
Die Kosten eines Mobbing Workshops hängen von Dauer, Gruppengröße, Anreise, Übernachtung, Vor- und Nachbereitung sowie Material ab. Ein niedriger Preis allein sagt wenig über Qualität aus.
Typische Kostenfaktoren
- Dauer des Workshops
- Anzahl der Klassen
- ein oder mehrere Trainer
- Anreise und Übernachtung
- Material und Technik
- Vorgespräch und Anpassung
- Feedback und Evaluation
- Nachgespräch oder Folgetermin
Schulen sollten ein schriftliches Angebot anfordern, das Leistungen, Zeitumfang und Zusatzkosten transparent ausweist.
Was ein Mobbing Workshop nicht leisten kann
Ein Workshop hat klare Grenzen. Er kann sensibilisieren, stärken und gemeinsame Regeln entwickeln. Er ersetzt jedoch keine professionelle Fallintervention.
- Er löst keinen akuten Mobbingfall automatisch.
- Er ersetzt keine schulpsychologische oder therapeutische Hilfe.
- Er kann fehlende schulische Zuständigkeiten nicht kompensieren.
- Er ersetzt keine langfristige Klassenführung.
- Er darf Betroffene nicht öffentlich verantwortlich machen.
- Er wirkt ohne Nachbereitung nur begrenzt.
Bei einem konkreten Verdacht hilft die Seite Was tun bei Mobbing?.
Nachbereitung und nachhaltiger Transfer
Ein guter Mobbing Workshop Schule endet nicht mit der letzten Übung. Lehrkräfte und Schulsozialarbeit sollten Vereinbarungen weiterführen und Veränderungen beobachten.
Mögliche Nachbereitung
- Klassenvereinbarungen sichtbar machen
- Hilfewege wiederholen
- Teamaufgaben im Unterricht erneut einsetzen
- digitale Regeln überprüfen
- nach zwei Wochen eine kurze Reflexion durchführen
- nach vier bis sechs Wochen die Wirkung kontrollieren
- bei konkreten Hinweisen Einzelgespräche führen
- bei Bedarf einen Folgetermin planen
Die WHO empfiehlt, Gewaltprävention in die laufenden Aktivitäten der Schule einzubetten und nicht auf einzelne Aktionen zu begrenzen.
Fachquelle: WHO – School-based violence prevention
Checkliste: Mobbing Workshop Schule auswählen
- □ Ist das Ziel des Workshops klar definiert?
- □ Passt das Format zur verfügbaren Zeit?
- □ Ist die Gruppengröße angemessen?
- □ Werden Methoden altersgerecht angepasst?
- □ Gibt es ein Vorgespräch mit der Schule?
- □ Werden aktuelle Fälle vertraulich geschützt?
- □ Sind Lehrkräfte oder Schulsozialarbeit eingebunden?
- □ Sind Qualifikationen und Referenzen nachvollziehbar?
- □ Gibt es Transfer und Nachbereitung?
- □ Sind Leistungen und Kosten transparent?
Häufige Fehler bei der Planung eines Mobbing Workshops
Unklares Ziel
Ohne Ziel wird der Workshop zu einer Sammlung einzelner Übungen.
Zu große Gruppen
Beteiligung und sichere Reflexion werden deutlich schwieriger.
Aktuelle Fälle offenlegen
Das kann Betroffene beschämen und die Dynamik verschärfen.
Nur auf Vortrag setzen
Interaktion und Erfahrung fehlen.
Keine Nachbereitung
Erkenntnisse werden nicht in den Schulalltag übertragen.
Workshop als Intervention betrachten
Akute Fälle brauchen ein eigenes Schutz- und Fallmanagement.
Praxisbezug der TRY-BULLS Academy
Die TRY-BULLS Academy verbindet Mobbingprävention mit Bewegung, Teamarbeit und den Rugby-Werten Respekt, Disziplin, Solidarität, Integrität und Leidenschaft. Dadurch werden Gruppendynamik, Kommunikation und Verantwortung nicht nur besprochen, sondern erlebt.
Rico Schmidt arbeitet seit 2014 mit Kindern und Jugendlichen und hat Schulprojekte in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt durchgeführt. Als Resilienztrainer, DOSB-Trainer C Leistungssport Rugby, World-Rugby-Coach und im Kinderschutz geschulter Trainer entwickelt er Workshops, die Bewegung mit klarer Reflexion verbinden.
Praxisvideo: Rugby gegen Gewalt
Das Video zeigt den bewegungsorientierten Ansatz der TRY-BULLS Academy. Es wird bewusst ohne Thumbnail eingebunden.
Über den Autor: Rico Schmidt
Gründer und Trainer der TRY-BULLS Academy. Zertifizierter Resilienztrainer für Kinder, DOSB-Trainer C Leistungssport Rugby, World-Rugby-Coaching-Fortbildungen und im Kinderschutz geschult.
Die Inhalte verbinden fachliche Grundlagen mit Erfahrungen aus bewegungsorientierten Schulprojekten in mehreren Bundesländern.
Fazit: Mobbing Workshop Schule passend auswählen
Ein Mobbing Workshop Schule ist ein flexibles Format für Sensibilisierung, Rollenarbeit, Zivilcourage und Klassenentwicklung. Entscheidend sind ein klares Ziel, passende Dauer, angemessene Gruppengröße und sichere Methoden.
Schulen sollten Anbieter nach Qualifikation, Vorbereitung, Methodik und Nachbereitung auswählen. Ein guter Workshop setzt Impulse und stärkt Handlungssicherheit. Nachhaltige Wirkung entsteht jedoch erst durch die weitere Arbeit von Lehrkräften, Schulsozialarbeit und Schulleitung.
Passende Vertiefungen zum Mobbing Workshop
Die interne Verlinkung folgt der TRY-BULLS-Roadmap: Parent, verwandte Wissensseiten, eine Schulform und eine Zielgruppe.
Anti Mobbing Projekttag
Übergeordnete Angebotsseite für bewegungsorientierte Mobbingprävention.
Angebot ansehenWas tun bei Mobbing?
Konkrete Handlungsschritte für einen Verdachts- oder Akutfall.
Handlungsschritte ansehenMobbing Prävention Grundschule
Altersgerechte Prävention und Hilfewege für Grundschulen.
Zur SchulformseiteSchulen aus Berlin, Brandenburg und Sachsen vertrauen auf die TRY-BULLS Academy
Bereits erfolgreiche Projekte an zahlreichen Grundschulen und Bildungseinrichtungen.
Das sagen Schulen über unsere Arbeit
Echte Rückmeldungen aus der Praxis.
„Ein großartiges Projekt, welches mehr als nur einen gewaltfreien Umgang miteinander vermittelt. Der Trainer motivierte jeden Schüler und jede Schülerin mit einer sehr abwechslungsreichen Umsetzung der Inhalte; die vielen praktischen Übungen waren geprägt von jeder Menge Spielfreude und stets durchzogen von fachübergreifendem theoretischen Input. So konnten letztlich die Leitgedanken des Rugbysports – Respekt, Fairness, Solidarität, Integration und Passion – das Klassenteam positiv beeinflussen und nachhaltig stärken. Danke – jederzeit gerne wieder!“Klasse 6b Grundschule Forst Mitte
„Besonders beeindruckend war, dass eine sonst sehr herausfordernde Klasse in diesem Rahmen ihre Stärken zeigen konnte. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihre Energie sinnvoll einsetzen, sich körperlich auspowern und gleichzeitig konzentriert und kooperativ zusammenarbeiten.“Maria-Louise Hartmann Respekt Coach · Christliche Schule Johanneum, Hoyerswerda
„Im Projekt ‚Rugby statt Mobbing – Kinder lernen Fairness‘ konnten unsere Schülerinnen und Schüler wichtige Werte wie Fairness, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung praxisnah erleben.“K. Schulz Schulleitung · Jahnschule Wittenberge
„In unserer Projektwoche drehte sich alles um das Thema Rugby gegen Gewalt und Mobbing. Mit viel Spaß und Bewegung lernten die Kinder, wie wichtig Teamgeist, Fairness und Respekt im Sport und im Alltag sind.“Schule am Buntzelberg Berlin-Bohnsdorf
„Der Rugby-Tag hat den Schülerinnen und Schülern viel Freude bereitet. Teamgeist, Fairness und gegenseitiger Respekt wurden auf natürliche und praxisnahe Weise vermittelt.“Tamara Jankowski Schulsozialarbeit · Annedore-Leber-Grundschule, Berlin
Häufige Fragen zum Mobbing Workshop Schule
Kurze Antworten für Lehrkräfte, Schulleitungen, Schulsozialarbeit und Eltern.
Was ist ein Mobbing Workshop in der Schule?
Ein interaktives Lernformat, das Mobbingwissen, Rollenarbeit, Zivilcourage und konkrete Handlungsmöglichkeiten vermittelt.
Wie lange dauert ein Mobbing Workshop?
Je nach Ziel zwischen 90 Minuten und einem ganzen Tag. Ein halber Tag bietet ausreichend Raum für Aktivität, Reflexion und Transfer.
Was ist der Unterschied zwischen Workshop und Projekttag?
Ein Workshop ist meist kürzer und thematisch enger. Ein Projekttag ermöglicht umfassendere Team- und Klassenarbeit.
Für welche Klassenstufen eignet sich ein Workshop?
Grundsätzlich für alle Klassenstufen, wenn Sprache, Beispiele und Methoden altersgerecht angepasst werden.
Kann ein Workshop einen akuten Mobbingfall lösen?
Nein. Ein akuter Fall braucht Schutz, Intervention, Dokumentation und Nachkontrolle.
Welche Methoden werden eingesetzt?
Teamaufgaben, Fallanalysen, Zivilcourage-Stufen, Kommunikationsübungen und Transfervereinbarungen.
Sollte eine Lehrkraft anwesend sein?
Ja. Lehrkräfte unterstützen Sicherheit, beobachten die Klasse und übernehmen die Nachbereitung.
Wie groß sollte die Gruppe sein?
Am besten eine Schulklasse mit etwa 30 bis 35 Schülerinnen und Schülern oder eine kleinere Gruppe.
Woran erkennt man einen guten Anbieter?
An klarer Zielklärung, nachvollziehbarer Qualifikation, sicheren Methoden, Referenzen und geplanter Nachbereitung.
Wie wird ein Workshop nachhaltig?
Durch konkrete Vereinbarungen, Wiederholung im Unterricht und Nachkontrollen nach einigen Wochen.