Mobbing Dokumentation Schule: Leitfaden & Checkliste | TRY-BULLS Academy

Mobbing Dokumentation Schule: Vorfälle, Beweise und Maßnahmen richtig festhalten

Eine saubere Mobbing Dokumentation in der Schule schafft Übersicht, schützt Beteiligte und macht Entscheidungen nachvollziehbar. Dieser Leitfaden zeigt, welche Informationen dokumentiert werden sollten, wie Beobachtung und Bewertung getrennt bleiben, wie digitale Belege gesichert werden und wie Schulen mit Datenschutz, Zugriffsrechten und Nachkontrollen umgehen.

Folgen einordnen Schulisch handeln

Das Wichtigste auf einen Blick

  • ✓ Mobbing Dokumentation Schule bedeutet: Fakten, Aussagen, Belege und Maßnahmen sauber trennen.
  • ✓ Datum, Ort, Beteiligte und konkrete Handlungen gehören in jeden Eintrag.
  • ✓ Bewertungen und Diagnosen werden nicht als Fakten dokumentiert.
  • ✓ Digitale Beweise werden gesichert, aber nicht unnötig weiterverbreitet.
  • ✓ Nachkontrollen und Rückmeldungen werden genauso dokumentiert wie der Erstvorfall.
Mobbing Dokumentation Schule – Vorfälle und Maßnahmen richtig festhalten
Mobbing Dokumentation Schule: Beobachtungen, Aussagen, digitale Belege, Schutzmaßnahmen und Nachkontrollen strukturiert erfassen.

Was bedeutet Mobbing Dokumentation Schule?

Mobbing Dokumentation Schule bezeichnet die strukturierte Erfassung von Vorfällen, Beobachtungen, Aussagen, digitalen Belegen, Schutzmaßnahmen, Gesprächen und Nachkontrollen im Zusammenhang mit einem Mobbingverdacht oder bestätigten Mobbingfall. Ziel ist nicht Bürokratie, sondern eine klare Entscheidungsgrundlage für die schulische Fallbearbeitung.

Dokumentation hilft, Wiederholungen und Muster sichtbar zu machen. Sie sorgt dafür, dass Informationen nicht nur im Gedächtnis einzelner Lehrkräfte bleiben und dass mehrere beteiligte Fachkräfte auf derselben Grundlage arbeiten können.

Kernaussage: Mobbing Dokumentation Schule heißt: Beobachtbares festhalten, Interpretationen kennzeichnen, Maßnahmen nachvollziehbar machen und Veränderungen über Zeit prüfen.

Den Gesamtprozess beschreibt Mobbing Fall bearbeiten Schule. Für den strukturierten Ablauf siehe Mobbing Interventionsplan Schule.

Warum ist Dokumentation bei Mobbing so wichtig?

Mobbing entwickelt sich häufig über Wochen oder Monate. Einzelne Vorfälle wirken isoliert betrachtet möglicherweise geringfügig. Erst die zeitliche Abfolge zeigt, ob ein Muster entsteht. Genau hier schafft Dokumentation Klarheit.

Muster erkennen

Wiederkehrende Orte, Zeiten und Rollen werden sichtbar.

Entscheidungen absichern

Maßnahmen basieren auf nachvollziehbaren Informationen.

Zusammenarbeit verbessern

Klassenleitung, Schulsozialarbeit und Schulleitung arbeiten mit denselben Fakten.

Nachkontrolle ermöglichen

Die Wirkung von Schutz- und Interventionsmaßnahmen lässt sich prüfen.

Elternkommunikation strukturieren

Gesicherte Beobachtungen können sachlich erläutert werden.

Verlässlichkeit schaffen

Vereinbarungen und Zuständigkeiten bleiben nachvollziehbar.

Grundsätze einer guten Mobbing-Dokumentation

  • sachlich statt wertend schreiben,
  • Beobachtung und Interpretation klar trennen,
  • Datum, Uhrzeit und Ort immer erfassen,
  • Aussagen möglichst sinngenau oder wörtlich kennzeichnen,
  • digitale Belege sicher speichern,
  • nur notwendige personenbezogene Daten erfassen,
  • Maßnahmen und Verantwortlichkeiten dokumentieren,
  • Nachkontrolltermine festhalten.

Eine Dokumentation ist besonders hilfreich, wenn sie einheitlich aufgebaut ist. Unterschiedliche private Notizzettel oder frei formulierte E-Mails erschweren die spätere Auswertung.

Welche Informationen gehören in eine Mobbing-Dokumentation?

BereichBeispiele
GrunddatenDatum, Uhrzeit, Ort, Klasse
Vorfalldatenkonkrete Handlung, Wortlaut, beteiligte Personen
Beobachtungwas tatsächlich gesehen oder gehört wurde
Aussagenwer was berichtet hat
Digitale BelegeScreenshots, Links, Nutzernamen, Zeitangaben
MaßnahmenSchutz, Gespräche, Elternkontakt, Konsequenzen
Nachkontrolleneue Vorfälle, Sicherheitsgefühl, Wirkung der Maßnahmen

Fakten und Bewertungen konsequent trennen

Ein zentraler Qualitätsfaktor ist die Trennung zwischen dem, was beobachtet wurde, und dem, was daraus geschlossen wird.

BewertungSachliche Dokumentation
„Er ist aggressiv.“„Er schubste den Schüler zweimal gegen die Schulter und sagte: …“
„Sie wird immer gemobbt.“„In vier dokumentierten Situationen wurde sie trotz freier Plätze nicht in die Gruppe aufgenommen.“
„Die Klasse ist gegen ihn.“„Sechs Schülerinnen und Schüler lachten nach dem Kommentar; zwei leiteten das Bild weiter.“

Bewertungen können intern als Einschätzung ergänzt werden, sollten dann aber klar als solche gekennzeichnet sein.

Eine einheitliche Dokumentationsstruktur verwenden

Eine feste Struktur erleichtert die Nutzung im Schulalltag. Sie kann digital oder papierbasiert umgesetzt werden, solange Datenschutz und Zugriff geregelt sind.

  1. Datum und Ort
  2. Anlass des Eintrags
  3. konkrete Beobachtung oder Meldung
  4. beteiligte Personen
  5. Aussagequelle
  6. digitale Belege
  7. sofortige Maßnahmen
  8. zuständige Person
  9. nächster Schritt
  10. Nachkontrolltermin

Den Erstvorfall dokumentieren

Beim ersten dokumentierten Hinweis ist oft noch unklar, ob tatsächlich Mobbing vorliegt. Deshalb sollte die Sprache offen bleiben.

Statt „Mobbingfall bestätigt“ kann zunächst festgehalten werden: „Hinweis auf wiederholte Ausgrenzung – weitere Klärung erforderlich.“ Das schützt vor vorschnellen Etiketten und hält trotzdem den Handlungsbedarf fest.

Wichtig ist, auch den Anlass der Meldung zu dokumentieren: Hat das Kind selbst berichtet? Haben Eltern angerufen? Hat eine Lehrkraft etwas beobachtet? Kam der Hinweis aus der Klasse?

Gesprächsnotizen richtig festhalten

Gesprächsnotizen sollten knapp, sachlich und strukturiert sein. Sie ersetzen kein Wortprotokoll.

  • Datum, Dauer und Teilnehmende,
  • Anlass des Gesprächs,
  • wesentliche Aussagen,
  • neue Informationen,
  • vereinbarte Maßnahmen,
  • offene Punkte,
  • nächster Termin.

Für die Gesprächsführung mit Betroffenen siehe Mobbing Gespräch mit Opfer. Für aktiv Handelnde siehe Mobbing Gespräch mit Täter.

Digitale Beweise dokumentieren und sichern

Bei Cybermobbing sind Screenshots, Links, Nutzernamen und Zeitangaben wichtige Belege. Die Schule sollte solche Inhalte sichern, aber nicht unnötig vervielfältigen.

  • Screenshot vollständig und mit Zeitangabe sichern,
  • Nutzername oder Profil dokumentieren,
  • Plattform und Link notieren,
  • Weiterleitungen nicht unnötig verbreiten,
  • Originaldateien geschützt speichern,
  • bei Drohung oder strafrechtlich relevantem Inhalt weitere Stellen prüfen.

Materialien bietet klicksafe zum Thema Cybermobbing.

Schutz- und Interventionsmaßnahmen dokumentieren

Dokumentation endet nicht mit der Beschreibung des Vorfalls. Genauso wichtig ist, was die Schule daraufhin getan hat.

  • welche Schutzmaßnahme wurde beschlossen?
  • wer ist zuständig?
  • ab wann gilt sie?
  • wie lange soll sie gelten?
  • wann wird ihre Wirkung überprüft?
  • welche Eltern wurden informiert?
  • welche Gespräche wurden geführt?

Nur so kann später nachvollzogen werden, ob eine Maßnahme funktioniert hat oder angepasst werden muss.

Nachkontrolle ebenfalls dokumentieren

Viele Dokumentationen sind beim Erstvorfall sehr ausführlich und werden danach lückenhaft. Dabei ist gerade die Nachkontrolle entscheidend.

Dokumentiert werden sollte

  • ob neue Vorfälle aufgetreten sind,
  • wie sich die betroffene Person fühlt,
  • ob Schutzmaßnahmen eingehalten werden,
  • ob sich Gruppendynamik verändert,
  • ob digitale Angriffe weitergehen,
  • ob weitere Maßnahmen nötig sind.

Ein Fall sollte erst dann als stabil gelten, wenn mehrere Nachkontrollen keine neuen Hinweise ergeben und Sicherheit wiederhergestellt ist.

Datenschutz bei der Mobbing Dokumentation Schule

Mobbing-Dokumentation enthält sensible personenbezogene Informationen. Deshalb muss die Schule festlegen, wo Unterlagen gespeichert werden, wer Zugriff hat und wie lange sie benötigt werden.

  • nur notwendige Daten erfassen,
  • Zugriff auf zuständige Personen begrenzen,
  • keine sensiblen Daten in offenen Klassenlisten speichern,
  • keine Fallakten über private Messenger verschicken,
  • digitale Belege geschützt ablegen,
  • schulische Datenschutzvorgaben beachten.

Datenschutz und Dokumentationspflicht sind kein Widerspruch. Entscheidend ist eine zielgerichtete und geschützte Erfassung.

Wer darf auf die Dokumentation zugreifen?

Zugriff sollte nach dem Need-to-know-Prinzip erfolgen. Nicht jede Lehrkraft benötigt die komplette Fallakte.

RolleZugriff
Klassenleitungrelevante Fallinformationen und Maßnahmen
SchulsozialarbeitGesprächs- und Unterstützungsinformationen im erforderlichen Umfang
SchulleitungGesamtüberblick bei komplexen Fällen
Fachlehrkräftenur notwendige Schutz- und Beobachtungsinformationen
ElternInformationen zum eigenen Kind im zulässigen Rahmen

Eine schlanke Mobbing-Fallakte aufbauen

Eine gute Fallakte muss nicht lang sein. Sie sollte vollständig genug sein, um Verlauf und Entscheidungen nachvollziehen zu können.

  1. Erstmeldung
  2. chronologische Vorfallsliste
  3. Gesprächsnotizen
  4. digitale Belege
  5. Schutzmaßnahmen
  6. Elternkontakte
  7. Verhaltensvereinbarungen
  8. Nachkontrollen
  9. Abschlussvermerk

Eine chronologische Struktur ist besonders hilfreich, weil sich Wiederholungen und Veränderungen schnell erkennen lassen.

Qualitätskriterien für eine belastbare Dokumentation

Eine gute Mobbing-Dokumentation ist nicht automatisch eine umfangreiche Dokumentation. Entscheidend ist, ob ein Dritter den Verlauf nachvollziehen kann, ohne bei jeder beteiligten Person nachfragen zu müssen. Dafür braucht jeder Eintrag einen klaren Bezug zum Fall, eine eindeutige Quelle und einen nachvollziehbaren nächsten Schritt.

Besonders hilfreich ist ein einheitlicher Sprachstandard im Kollegium. Formulierungen wie „laut Aussage von …“, „selbst beobachtet am …“ oder „Screenshot vorliegend“ machen sofort deutlich, auf welcher Grundlage ein Eintrag basiert. So wird verhindert, dass Vermutungen später versehentlich als gesicherte Tatsachen behandelt werden.

Quelle kennzeichnen

Eigene Beobachtung, Aussage eines Kindes, Elternhinweis oder digitaler Beleg werden unterschieden.

Zeitbezug sichern

Jeder Eintrag erhält Datum, Uhrzeit und möglichst einen klaren Verlaufskontext.

Maßnahme verknüpfen

Zum Vorfall wird dokumentiert, welche Reaktion daraus folgte.

Kontrollpunkt setzen

Es wird festgelegt, wann die Wirkung erneut überprüft wird.

Diese Standards helfen insbesondere dann, wenn ein Fall über mehrere Wochen läuft oder mehrere Fachkräfte beteiligt sind.

Dokumentation bei Vertretung oder Zuständigkeitswechsel übergeben

Ein häufiger Schwachpunkt entsteht, wenn die zuständige Lehrkraft krank ist, die Klasse wechselt oder Schulsozialarbeit und Schulleitung Aufgaben neu verteilen. Ein laufender Mobbingfall darf dann nicht bei null beginnen. Eine strukturierte Übergabe ist deshalb Teil professioneller Organisation.

Die Übergabe sollte kurz und fallbezogen sein. Notwendig sind der aktuelle Stand, aktive Schutzmaßnahmen, offene Aufgaben, wichtige Termine und der nächste Kontrollpunkt. Sensible Details werden nur weitergegeben, wenn die neue zuständige Person sie für ihre Aufgabe benötigt.

Übergabe-Check

  • aktueller Fallstatus
  • letzter dokumentierter Vorfall
  • laufende Schutzmaßnahmen
  • bereits geführte Gespräche
  • Elternkontakte
  • offene Aufgaben
  • nächster Nachkontrolltermin

Eine gute Übergabe verhindert Doppelbefragungen und widersprüchliche Aussagen gegenüber Eltern oder Schülerinnen und Schülern.

Abschlussvermerk: Wann endet die Dokumentation?

Auch das Ende einer Fallbearbeitung sollte dokumentiert werden. Ein Fall wird nicht einfach aus der Liste gelöscht, sobald einige Tage Ruhe herrscht. Stattdessen sollte kurz festgehalten werden, warum die Schule den Fall aktuell als stabil bewertet.

Ein Abschlussvermerk kann enthalten

  • Datum der letzten Nachkontrolle,
  • Zeitraum ohne neue Vorfälle,
  • Rückmeldung der betroffenen Person,
  • Bewertung der Schutzmaßnahmen,
  • Hinweis auf weiterlaufende allgemeine Präventionsmaßnahmen,
  • Festlegung, wer bei einem erneuten Hinweis wieder zuständig ist.

Der Abschluss bedeutet nicht, dass alle Unterlagen sofort gelöscht werden. Aufbewahrung und Löschung richten sich nach den geltenden schulischen und datenschutzrechtlichen Vorgaben. Wichtig ist nur, dass für das Fallteam klar erkennbar ist, ob ein Fall aktiv, in Nachkontrolle oder abgeschlossen ist.

So kann eine Schule die Dokumentation organisatorisch verankern

Damit Mobbing Dokumentation Schule nicht von persönlicher Gewohnheit abhängt, sollte die Schule ein einheitliches Verfahren festlegen. Dazu gehört eine gemeinsame Vorlage, ein definierter Speicherort und eine klare Regel, wer einen Fall eröffnet und wer ihn schließt.

In der Praxis reicht oft ein schlankes System: ein standardisierter Erfassungsbogen, eine chronologische Fallübersicht und eine Maßnahmenliste. Entscheidend ist weniger das technische Werkzeug als die konsequente Anwendung durch alle zuständigen Personen.

Einmal pro Schuljahr kann geprüft werden, ob die Vorlage noch funktioniert: Werden wichtige Informationen regelmäßig vergessen? Sind Nachkontrollen sichtbar? Ist der Zugriff zu weit oder zu eng geregelt? Solche kleinen Qualitätsprüfungen helfen, aus Einzelfällen ein belastbares schulisches Verfahren zu entwickeln.

Praxisbeispiel: Mobbing-Dokumentation über drei Wochen

In einer siebten Klasse wird eine Schülerin mehrfach aus Gruppen ausgeschlossen. Die Klassenleitung beginnt mit einer sachlichen Eintragsliste. Am Montag wird dokumentiert, dass sie bei freier Gruppenwahl trotz zwei freier Plätze nicht aufgenommen wurde. Am Mittwoch folgt ein abwertender Kommentar. Am Freitag liegt ein Screenshot aus dem Klassenchat vor.

Die Schule dokumentiert zusätzlich die getroffenen Maßnahmen: Gruppen werden vorübergehend von Lehrkräften eingeteilt, eine feste Ansprechperson wird benannt und Eltern werden informiert. Nach einer Woche wird festgehalten, dass keine neuen digitalen Angriffe bekannt sind, aber weiterhin Unsicherheit in den Pausen besteht.

In der dritten Woche zeigen Nachkontrollen eine stabilere Situation. Erst jetzt wird die Intensität der Schutzmaßnahmen reduziert. Die Dokumentation macht sichtbar, warum diese Entscheidung getroffen wurde.

Dokumentationsvorlage für den Schulalltag

FeldEintrag
Datum / UhrzeitWann ist der Vorfall passiert?
Ort / PlattformWo fand er statt?
BeobachtungWas wurde konkret gesehen oder gehört?
AussageWer berichtet was?
BeteiligteWer war anwesend oder beteiligt?
BelegScreenshot, Link, Foto, sonstige Information
MaßnahmeWas wurde sofort getan?
ZuständigkeitWer übernimmt den nächsten Schritt?
KontrollterminWann wird erneut geprüft?

Checkliste: Mobbing Dokumentation Schule

  • □ Werden Datum, Uhrzeit und Ort erfasst?
  • □ Ist die konkrete Handlung beschrieben?
  • □ Sind Beobachtung und Bewertung getrennt?
  • □ Sind Aussagen als Aussagen gekennzeichnet?
  • □ Werden digitale Belege geschützt gesichert?
  • □ Sind Schutz- und Interventionsmaßnahmen dokumentiert?
  • □ Ist die zuständige Person benannt?
  • □ Werden Elternkontakte festgehalten?
  • □ Sind Nachkontrollen dokumentiert?
  • □ Sind Datenschutz und Zugriffsrechte geklärt?

Häufige Fehler bei der Mobbing Dokumentation Schule

Nur Bewertungen notieren

Ohne konkrete Beobachtungen bleibt der Verlauf unklar.

Nur den Erstvorfall dokumentieren

Nachkontrollen und Wirkung der Maßnahmen fehlen.

Private Notizen verstreuen

Informationen gehen verloren und sind nicht gemeinsam nutzbar.

Digitale Belege weiterleiten

Verletzende Inhalte werden unnötig verbreitet.

Zu viele Daten erfassen

Datensparsamkeit und Zweckbindung werden verletzt.

Keine Zuständigkeit festhalten

Maßnahmen werden vereinbart, aber nicht umgesetzt.

Praxisbezug der TRY-BULLS Academy

Die TRY-BULLS Academy arbeitet präventiv mit Schulklassen und stärkt Rollenverständnis, Zivilcourage, Teamarbeit und Verantwortung. Ein Anti-Mobbing-Projekttag kann schulische Fallarbeit ergänzen, wenn konkrete Einzelfälle bereits strukturiert bearbeitet werden. Die Dokumentation eines Mobbingfalls bleibt Aufgabe der Schule und ihrer verantwortlichen Fachkräfte.

Rico Schmidt arbeitet seit 2014 mit Kindern und Jugendlichen und hat Schulprojekte in mehreren Bundesländern durchgeführt. Als Resilienztrainer, DOSB-Trainer C Leistungssport Rugby, World-Rugby-Coach und im Kinderschutz geschulter Trainer verbindet er praktische Gruppenerfahrungen mit klarer pädagogischer Reflexion.

Praxisvideo: Rugby gegen Gewalt

Das Video zeigt den bewegungsorientierten Ansatz der TRY-BULLS Academy. Es wird bewusst ohne Thumbnail eingebunden.

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Über den Autor: Rico Schmidt

Gründer und Trainer der TRY-BULLS Academy. Zertifizierter Resilienztrainer für Kinder, DOSB-Trainer C Leistungssport Rugby, World-Rugby-Coaching-Fortbildungen und im Kinderschutz geschult.

Die Inhalte verbinden fachliche Grundlagen mit Erfahrungen aus bewegungsorientierten Schulprojekten in mehreren Bundesländern.

Fazit: Mobbing Dokumentation Schule systematisch aufbauen

Eine gute Mobbing Dokumentation Schule schafft Transparenz und Handlungssicherheit. Entscheidend sind sachliche Beobachtungen, klare Trennung von Fakten und Bewertungen, geschützte Beweissicherung und eine vollständige Dokumentation von Maßnahmen und Nachkontrollen.

Dokumentation ist kein Selbstzweck. Sie hilft Schulen, Muster zu erkennen, Entscheidungen zu begründen und zu prüfen, ob Schutz und Intervention tatsächlich wirken.

Passende Vertiefungen zur Mobbing Dokumentation

Die interne Verlinkung folgt der TRY-BULLS-Roadmap: Parent, verwandte Wissensseiten, eine Schulform und eine Zielgruppe.

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Bereits erfolgreiche Projekte an zahlreichen Grundschulen und Bildungseinrichtungen.

Das sagen Schulen über unsere Arbeit

Echte Rückmeldungen aus der Praxis.

★★★★★
„Ein großartiges Projekt, welches mehr als nur einen gewaltfreien Umgang miteinander vermittelt. Der Trainer motivierte jeden Schüler und jede Schülerin mit einer sehr abwechslungsreichen Umsetzung der Inhalte; die vielen praktischen Übungen waren geprägt von jeder Menge Spielfreude und stets durchzogen von fachübergreifendem theoretischen Input. So konnten letztlich die Leitgedanken des Rugbysports – Respekt, Fairness, Solidarität, Integration und Passion – das Klassenteam positiv beeinflussen und nachhaltig stärken. Danke – jederzeit gerne wieder!“
Klasse 6b Grundschule Forst Mitte
★★★★★
„Besonders beeindruckend war, dass eine sonst sehr herausfordernde Klasse in diesem Rahmen ihre Stärken zeigen konnte. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihre Energie sinnvoll einsetzen, sich körperlich auspowern und gleichzeitig konzentriert und kooperativ zusammenarbeiten.“
Maria-Louise Hartmann Respekt Coach · Christliche Schule Johanneum, Hoyerswerda
★★★★★
„Im Projekt ‚Rugby statt Mobbing – Kinder lernen Fairness‘ konnten unsere Schülerinnen und Schüler wichtige Werte wie Fairness, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung praxisnah erleben.“
K. Schulz Schulleitung · Jahnschule Wittenberge
★★★★★
„In unserer Projektwoche drehte sich alles um das Thema Rugby gegen Gewalt und Mobbing. Mit viel Spaß und Bewegung lernten die Kinder, wie wichtig Teamgeist, Fairness und Respekt im Sport und im Alltag sind.“
Schule am Buntzelberg Berlin-Bohnsdorf
★★★★★
„Der Rugby-Tag hat den Schülerinnen und Schülern viel Freude bereitet. Teamgeist, Fairness und gegenseitiger Respekt wurden auf natürliche und praxisnahe Weise vermittelt.“
Tamara Jankowski Schulsozialarbeit · Annedore-Leber-Grundschule, Berlin

Häufige Fragen zur Mobbing Dokumentation Schule

Kurze Antworten für Lehrkräfte, Schulleitungen, Schulsozialarbeit und Eltern.

Was gehört in eine Mobbing Dokumentation Schule?

Datum, Ort, konkrete Handlung, Beteiligte, Aussagen, digitale Belege, Maßnahmen, Zuständigkeiten und Nachkontrollen.

Warum ist Dokumentation bei Mobbing wichtig?

Sie macht Wiederholungen, Muster und die Wirkung schulischer Maßnahmen nachvollziehbar.

Wie trennt man Beobachtung und Bewertung?

Beobachtungen beschreiben konkret, was gesehen oder gehört wurde. Bewertungen werden separat als Einschätzung gekennzeichnet.

Wie werden Gesprächsnotizen dokumentiert?

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Wer darf auf eine Mobbing-Dokumentation zugreifen?

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Müssen auch Maßnahmen dokumentiert werden?

Ja. Schutzmaßnahmen, Gespräche, Elternkontakte und Verantwortlichkeiten gehören genauso in die Dokumentation wie Vorfälle.

Wie lange sollte ein Mobbingfall dokumentiert werden?

Solange die Fallbearbeitung und Nachkontrolle erforderlich sind; konkrete Aufbewahrungsregeln richten sich nach schulischen Vorgaben.

Was ist eine Mobbing-Fallakte?

Eine chronologische Sammlung aus Erstmeldung, Vorfällen, Gesprächen, Belegen, Maßnahmen, Elternkontakten und Nachkontrollen.

Kann ein Anti-Mobbing-Projekttag die Dokumentation ersetzen?

Nein. Der Projekttag stärkt Prävention, ersetzt aber keine schulische Falldokumentation.