Mobbing Übungen Schulklasse: 12 Übungen für Schulen | TRY-BULLS Academy

Mobbing Übungen Schulklasse: 12 praxisnahe Übungen gegen Ausgrenzung und Gruppendruck

Übungen gegen Mobbing sollten nicht bloß unterhalten, sondern Verhalten sichtbar machen und sichere Handlungsalternativen trainieren. Dieser Leitfaden enthält 12 konkrete Mobbing Übungen für die Schulklasse – mit Ziel, Ablauf, Reflexionsfragen, Varianten und Hinweisen für Grundschule und weiterführende Schule.

Folgen einordnen Schulisch handeln

Das Wichtigste auf einen Blick

  • ✓ Mobbing Übungen Schulklasse sollen Verhalten und Gruppendynamik sichtbar machen.
  • ✓ Reflexion ist genauso wichtig wie die eigentliche Übung.
  • ✓ Niemand sollte gezwungen werden, persönliche Mobbingerfahrungen öffentlich zu erzählen.
  • ✓ Übungen müssen zur Altersgruppe und zur aktuellen Klassensituation passen.
  • ✓ Ein akuter Mobbingfall braucht Fallbearbeitung – keine öffentliche Übung über den konkreten Fall.
Mobbing Übungen Schulklasse – praxisnahe Übungen gegen Ausgrenzung und Gruppendruck
Mobbing Übungen Schulklasse: Rollen, Grenzen, Gruppendruck, Zivilcourage und Hilfeholen praktisch trainieren.

Was sind Mobbing Übungen für die Schulklasse?

Mobbing Übungen Schulklasse sind pädagogische Methoden, mit denen Schülerinnen und Schüler Gruppendynamik, Grenzen, Zuschauerverhalten, Ausgrenzung und Hilfeholen praktisch erleben und reflektieren. Anders als reine Wissensvermittlung setzen Übungen auf Handlung, Beobachtung und Transfer.

Eine gute Übung erzeugt keine künstliche Bloßstellung. Sie schafft einen sicheren Rahmen, in dem Verhalten ausprobiert und anschließend besprochen wird. Entscheidend ist, dass die Klasse nicht nur „etwas macht“, sondern versteht, was die Übung mit Mobbingprävention zu tun hat.

Kernaussage: Übungen wirken dann, wenn sie Verhalten sichtbar machen, Reflexion auslösen und konkrete Handlungsalternativen für den Klassenalltag schaffen.

Für den kontinuierlichen Einsatz im Unterricht siehe Mobbing Prävention Unterricht. Konkrete Klassenvereinbarungen finden Sie unter Mobbing Klassenregeln.

Welche Ziele verfolgen Mobbing Übungen Schulklasse?

Grenzen erkennen

Schülerinnen und Schüler unterscheiden Spaß, Konflikt und wiederholte Abwertung.

Gruppendruck verstehen

Die Klasse erkennt, wie Mitläufer und Zuschauer Dynamiken verstärken.

Zivilcourage trainieren

Sichere Möglichkeiten des Eingreifens und Hilfeholens werden ausprobiert.

Empathie fördern

Perspektiven werden gewechselt, ohne persönliche Erfahrungen offenzulegen.

Regeln konkretisieren

Aus Übungen entstehen nachvollziehbare Vereinbarungen für den Alltag.

Transfer sichern

Die Klasse verbindet Erkenntnisse mit Pausen, Unterricht und digitalen Räumen.

Fünf Grundsätze vor jeder Anti-Mobbing-Übung

  1. Keine Bloßstellung: Niemand wird als Opfer, Täter oder Außenseiter vorgeführt.
  2. Keine erzwungenen persönlichen Geschichten: Eigene Erfahrungen dürfen freiwillig geteilt werden, müssen aber nicht.
  3. Keine öffentlichen Beschuldigungen: Ein akuter Fall gehört in die vertrauliche Fallbearbeitung.
  4. Klare Auswertung: Jede Übung endet mit Reflexionsfragen und einem Transfer.
  5. Passende Intensität: Die Methode wird an Alter, Klassendynamik und aktuelle Belastung angepasst.

Besonders wichtig ist die Rolle der Lehrkraft. Sie moderiert nicht nur, sondern schützt den Rahmen. Wenn während einer Übung echte Beschuldigungen auftauchen, wird die öffentliche Diskussion gestoppt und das Thema anschließend vertraulich geklärt.

Übung 1: Die Grenzlinie

Ziel: Unterschiede zwischen Spaß, Grenzverletzung und wiederholter Abwertung sichtbar machen.

Im Raum wird eine gedachte Linie festgelegt. Eine Seite bedeutet „für mich unproblematisch“, die andere „für mich klar verletzend“. Die Lehrkraft liest kurze Situationen vor, zum Beispiel: „Jemand bekommt einen Spitznamen, den er nicht mag“ oder „Ein peinliches Foto wird in einer Gruppe weitergeleitet“.

Die Schülerinnen und Schüler positionieren sich. Anschließend werden Unterschiede besprochen. Wichtig ist nicht, eine perfekte Antwort zu erzwingen, sondern deutlich zu machen, dass Wirkung und Grenzen unterschiedlich erlebt werden können.

  • Wann wird aus Spaß eine Grenzverletzung?
  • Welche Rolle spielt Wiederholung?
  • Was verändert sich, wenn eine ganze Gruppe lacht?

Übung 2: Perspektivwechsel ohne persönliche Offenlegung

Ziel: Empathie und Mehrperspektivität trainieren.

Kleingruppen erhalten kurze fiktive Fallkarten. Jede Gruppe betrachtet dieselbe Situation aus drei Perspektiven: betroffene Person, aktiv handelnde Person und Zuschauer. Die Gruppen notieren, was jede Rolle wahrscheinlich wahrnimmt, denkt und braucht.

Die Fallkarten bleiben bewusst anonym und erfunden. Dadurch kann die Klasse intensiv arbeiten, ohne dass einzelne Schülerinnen oder Schüler ihre eigenen Erfahrungen öffentlich machen müssen.

Übung 3: Gruppenbarometer

Ziel: Gruppennormen sichtbar machen.

Die Lehrkraft liest Aussagen vor: „Wenn alle lachen, ist ein Witz okay“, „Wer Hilfe holt, petzt“ oder „Auch Likes können Mobbing verstärken“. Die Klasse zeigt Zustimmung, Unsicherheit oder Ablehnung über Karten, Handzeichen oder Positionen im Raum.

Anschließend wird nicht gefragt, wer „richtig“ liegt, sondern warum unterschiedliche Einschätzungen entstehen. So werden unsichtbare Normen der Gruppe besprechbar.

Übung 4: Stopp-Signal trainieren

Ziel: Grenzen setzen und respektieren.

In Partnerarbeit werden harmlose Alltagssituationen genutzt. Eine Person gibt ein klares Stopp-Signal, die andere reagiert sofort. Danach wechseln die Rollen. Anschließend wird besprochen, woran ein ernst gemeintes Stopp erkennbar ist und warum ein Stopp respektiert werden muss.

Wichtig

Die Übung wird nicht mit realen Mobbingsituationen aus der Klasse durchgeführt. Ziel ist das Training einer Grundkompetenz, nicht die öffentliche Aufarbeitung eines Falls.

Übung 5: Zuschauer-Entscheidung

Ziel: Sichere Handlungsmöglichkeiten für Beobachtende entwickeln.

Die Klasse erhält verschiedene Szenarien. In Kleingruppen werden jeweils mindestens drei mögliche Reaktionen gesammelt: direkt eingreifen, Unterstützung holen, Betroffene später ansprechen, nicht mitlachen, digitale Inhalte nicht weiterleiten oder gemeinsam mit anderen Hilfe holen.

Danach bewertet die Klasse, welche Handlung sicher und realistisch ist. Dadurch wird Zivilcourage nicht als Heldentat verstanden, sondern als Auswahl sinnvoller Optionen.

Übung 6: Die Gerüchte-Kette

Ziel: zeigen, wie Informationen verändert und verstärkt werden.

Eine harmlose neutrale Nachricht wird leise von Person zu Person weitergegeben. Am Ende wird die ursprüngliche mit der angekommenen Version verglichen. Danach folgt der Mobbingbezug: Wie verändern sich Aussagen? Was passiert, wenn aus einer Unsicherheit ein Gerücht wird?

Der Transfer lautet: Nicht jede Information weitertragen. Vor allem abwertende oder private Inhalte sollten nicht verbreitet werden.

Übung 7: Digitale Entscheidung

Ziel: Reaktionen auf Cybermobbing trainieren.

Die Lehrkraft zeigt fiktive Chat-Situationen auf Karten oder Folien. Die Klasse entscheidet: liken, ignorieren, melden, Screenshot sichern, Betroffene anschreiben, Erwachsene informieren oder Gruppe verlassen.

Besprochen wird vor allem, welche Reaktionen die Reichweite erhöhen und welche sie reduzieren. Hilfreiche Fachinformationen bietet klicksafe zum Thema Cybermobbing.

Übung 8: Team ohne Ausschluss

Ziel: Kooperation und Gruppenbildung reflektieren.

Die Klasse löst eine kooperative Aufgabe, bei der Erfolg nur möglich ist, wenn alle beteiligt werden. Das kann ein Bewegungsparcours, eine Transportaufgabe oder eine Kommunikationschallenge sein. Die Aufgabe sollte so gestaltet sein, dass Dominanz einzelner Personen den Erfolg eher erschwert.

In der Auswertung wird gefragt: Wer wurde gehört? Wer hat Entscheidungen getroffen? Wurde jemand übergangen? Wie verändert sich eine Gruppe, wenn Beteiligung bewusst organisiert wird?

Übung 9: Rollenwechsel in einer fiktiven Szene

Ziel: Rollenverständnis und Dynamik erkennen.

Eine kurze fiktive Szene wird vorgelesen. Gruppen markieren die Rollen: initiierende Person, Mitläufer, Zuschauer, Unterstützer und betroffene Person. Danach entwickeln sie eine alternative Version, in der mindestens eine Rolle ihr Verhalten verändert.

Die Klasse erkennt dadurch: Nicht nur die initiierende Person beeinflusst die Dynamik. Besonders das Verhalten von Zuschauern kann eine Situation abschwächen oder verstärken.

Übung 10: Hilfeweg-Training

Ziel: schulische Meldewege praktisch nutzbar machen.

Die Schülerinnen und Schüler bekommen die Aufgabe: „Du bemerkst, dass jemand seit Tagen ausgeschlossen wird. Was kannst du konkret tun?“ Anschließend sollen sie den tatsächlichen schulischen Hilfeweg benennen.

Die Übung ist besonders wirksam, wenn die Schule ihre Ansprechpersonen sichtbar macht. Wenn die Klasse nicht weiß, wer zuständig ist, zeigt die Übung eine organisatorische Lücke. Passend dazu: Mobbing Meldewege Schule.

Übung 11: Klassenregel-Labor

Ziel: aus typischen Problemsituationen konkrete Regeln entwickeln.

Kleingruppen erhalten Situationen wie Ausgrenzung bei Gruppenarbeit, peinliche Fotos, Spitznamen oder Gerüchte. Jede Gruppe formuliert daraus eine kurze Regel und eine Handlungsmöglichkeit für Zuschauer.

Anschließend werden die Vorschläge verglichen und zu einer gemeinsamen Klassenvereinbarung zusammengeführt. Vertiefend: Mobbing Klassenregeln.

Übung 12: Die 7-Tage-Transfer-Challenge

Ziel: Erkenntnisse in den Alltag übertragen.

Am Ende einer Einheit wählt die Klasse eine konkrete Verhaltensaufgabe für sieben Tage. Beispiele: niemanden bei Gruppenarbeiten absichtlich ausschließen, keine abwertenden Inhalte weiterleiten oder jeden Tag bewusst eine unterstützende Handlung durchführen.

Nach einer Woche reflektiert die Klasse anonym oder im Klassenrat: Was hat funktioniert? Was war schwer? Welche Regel soll bleiben? Der Fokus liegt auf Verhalten, nicht auf der Bewertung einzelner Personen.

Warum die Reflexion wichtiger ist als die Übung selbst

Eine Übung ohne Auswertung kann schnell als Spiel verpuffen. Die Reflexion verbindet Erlebnis und Lernziel. Geeignete Fragen sind: Was habt ihr beobachtet? Wann entstand Gruppendruck? Was hätte die Situation verändert? Welche Handlung können wir ab morgen ausprobieren?

Die Lehrkraft sollte vermeiden, aus jeder Antwort eine moralische Belehrung zu machen. Gute Reflexion lässt Schülerinnen und Schüler selbst Zusammenhänge formulieren.

Mobbing Übungen Schulklasse in der Grundschule

Grundschulkinder brauchen kurze, konkrete und bewegungsorientierte Methoden. Besonders gut funktionieren Grenzlinie, Stopp-Signal, Hilfeweg-Training und kooperative Teamaufgaben.

Die Sprache sollte einfach bleiben. Statt „Gruppendynamik“ kann gefragt werden: „Was passiert, wenn alle lachen?“ oder „Wie merkt jemand, dass er nicht mehr mitmachen darf?“ Passend dazu: Mobbing Prävention Grundschule.

Übungen für weiterführende Schulen

Jugendliche reagieren oft sensibel auf Methoden, die zu kindlich wirken. Übungen sollten deshalb realitätsnah und diskussionsorientiert sein. Digitale Situationen, Status in der Gruppe, Gerüchte, Memes und soziale Medien sind wichtige Themen.

Besonders geeignet sind Gruppenbarometer, digitale Entscheidung, Zuschauer-Entscheidung und Rollenwechsel. Jugendliche sollten dabei echte Entscheidungsspielräume diskutieren können, statt nur eine vorgegebene „richtige“ Antwort zu reproduzieren.

Was bei einem akuten Mobbingfall nicht als Übung gemacht werden sollte

Ein bestehender Mobbingfall gehört nicht in ein öffentliches Rollenspiel. Betroffene sollten nicht vor der Klasse erzählen müssen, was passiert ist. Auch Täterrollen sollten nicht mit realen Beteiligten nachgestellt werden.

Wenn während einer Präventionseinheit ein konkreter Fall sichtbar wird, braucht die Schule einen vertraulichen Übergang in die Fallbearbeitung. Dazu gehören Schutz, Dokumentation, Gespräche und Nachkontrolle.

Praxisregel

Präventionsübungen arbeiten mit fiktiven Beispielen und allgemeinen Gruppendynamiken. Akute Einzelfälle werden separat bearbeitet.

Mobbing Übungen Schulklasse sinnvoll planen

Bevor eine Lehrkraft eine Übung auswählt, sollte sie klären, welches konkrete Lernziel verfolgt wird. Soll die Klasse Grenzen erkennen, Zuschauerrollen verstehen, digitale Situationen einordnen oder Hilfewege trainieren? Je klarer das Ziel, desto leichter lässt sich eine passende Methode auswählen. Auch Material, Raumgröße, Gruppengröße und mögliche Rückzugsmöglichkeiten sollten vorab geprüft werden, damit die Übung ruhig und sicher durchgeführt werden kann.

Auch die aktuelle Klassensituation spielt eine Rolle. In einer ruhigen Klasse kann eine offene Diskussion gut funktionieren. In einer angespannten Gruppe sind stärker strukturierte Methoden oft sicherer. Wichtig ist außerdem, genügend Zeit für die Auswertung einzuplanen. Eine 15-minütige Übung braucht häufig weitere 10 bis 15 Minuten Reflexion.

LernzielGeeignete Übung
Grenzen erkennenGrenzlinie oder Stopp-Signal
Gruppendruck verstehenGruppenbarometer oder Rollenwechsel
Zivilcourage stärkenZuschauer-Entscheidung
Digitale Situationen bearbeitenDigitale Entscheidung
Meldewege kennenHilfeweg-Training
Transfer sichern7-Tage-Challenge

Checkliste: Mobbing Übungen Schulklasse

  • □ Passt die Übung zur Altersgruppe?
  • □ Ist das Lernziel vorab klar?
  • □ Vermeidet die Methode Bloßstellung?
  • □ Sind Beispiele fiktiv statt fallbezogen?
  • □ Ist ausreichend Zeit für Reflexion eingeplant?
  • □ Werden Zuschauer und Mitläufer berücksichtigt?
  • □ Gibt es einen konkreten Transfer in den Schulalltag?
  • □ Kennen Schülerinnen und Schüler echte Hilfewege?
  • □ Ist klar, wie bei einem akuten Hinweis weitergearbeitet wird?
  • □ Wird die Wirkung später noch einmal aufgegriffen?

Häufige Fehler bei Mobbing Übungen in der Schulklasse

Betroffene öffentlich machen

Persönliche Erfahrungen werden zum Unterrichtsmaterial.

Übung ohne Reflexion

Der Zusammenhang zur Mobbingprävention bleibt unklar.

Zu kindliche Methoden

Jugendliche nehmen die Einheit nicht ernst.

Nur Empathie trainieren

Zuschauerverhalten und konkrete Hilfewege fehlen.

Keine Verbindung zum Schulalltag

Die Erkenntnisse bleiben abstrakt.

Akuten Fall öffentlich bearbeiten

Schutz und vertrauliche Fallklärung werden unterlaufen.

Transfer in den Anti-Mobbing-Projekttag

Der Anti-Mobbing-Projekttag der TRY-BULLS Academy arbeitet bewusst mit Bewegung, Teamaufgaben und Reflexion. Schülerinnen und Schüler erleben unmittelbar, wie Kommunikation, Führung, Ausgrenzung, Unterstützung und Gruppendruck wirken.

Die Übungen werden anschließend auf den Klassenalltag übertragen: Was bedeutet das für Gruppenarbeiten? Wie reagieren Zuschauer? Wann braucht jemand Unterstützung? Welche Regeln gelten im Klassenchat? Dadurch entstehen praktische Verbindungen zwischen Bewegung und sozialem Lernen.

Praxisvideo: Rugby gegen Gewalt

Ein Einblick in den bewegungsorientierten Ansatz der TRY-BULLS Academy.

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Über den Autor: Rico Schmidt

Gründer und Trainer der TRY-BULLS Academy. Zertifizierter Resilienztrainer für Kinder, DOSB-Trainer C Leistungssport Rugby, World-Rugby-Coaching-Fortbildungen und im Kinderschutz geschult.

Die Inhalte verbinden fachliche Grundlagen mit Erfahrungen aus bewegungsorientierten Schulprojekten.

Fazit: Gute Mobbing Übungen Schulklasse brauchen Transfer

Mobbing Übungen Schulklasse können Prävention sehr wirksam machen, wenn sie konkrete Erfahrungen mit Reflexion verbinden. Besonders wichtig sind Gruppendruck, Zuschauerverhalten, Grenzen, Hilfeholen und digitale Situationen.

Entscheidend ist nicht die Zahl der Übungen, sondern ihre Qualität. Eine kurze Methode mit guter Auswertung und einem klaren Transfer in den Klassenalltag ist oft wirksamer als ein ganzer Vormittag voller Spiele ohne Zusammenhang.

Passende Vertiefungen zu Mobbing Übungen Schulklasse

Interne Verlinkung entsprechend der Roadmap: Parent, verwandte Seiten, Schulform und Zielgruppe.

Anti-Mobbing-Projekttag

Übergeordnete Angebotsseite für praktische Mobbingprävention.

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Mobbing Prävention Unterricht

Übungen sinnvoll in Unterricht und Klassenalltag integrieren.

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Mobbing Klassenregeln

Erkenntnisse aus Übungen in konkrete Klassenvereinbarungen übertragen.

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Mobbing Prävention Klassenrat

Transfer und Reflexion regelmäßig im Klassenrat fortführen.

Klassenrat

Mobbing Prävention Grundschule

Altersgerechte Übungen und Präventionsansätze für die Grundschule.

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Für Lehrkräfte

Praxiswissen für Prävention, Reflexion und Klassenführung.

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Schulen aus Berlin, Brandenburg und Sachsen vertrauen auf die TRY-BULLS Academy

Bereits erfolgreiche Projekte an zahlreichen Grundschulen und Bildungseinrichtungen.

Das sagen Schulen über unsere Arbeit

Echte Rückmeldungen aus der Praxis.

★★★★★
„Ein großartiges Projekt, welches mehr als nur einen gewaltfreien Umgang miteinander vermittelt. Der Trainer motivierte jeden Schüler und jede Schülerin mit einer sehr abwechslungsreichen Umsetzung der Inhalte; die vielen praktischen Übungen waren geprägt von jeder Menge Spielfreude und stets durchzogen von fachübergreifendem theoretischen Input. So konnten letztlich die Leitgedanken des Rugbysports – Respekt, Fairness, Solidarität, Integration und Passion – das Klassenteam positiv beeinflussen und nachhaltig stärken. Danke – jederzeit gerne wieder!“
Klasse 6b Grundschule Forst Mitte
★★★★★
„Besonders beeindruckend war, dass eine sonst sehr herausfordernde Klasse in diesem Rahmen ihre Stärken zeigen konnte. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihre Energie sinnvoll einsetzen, sich körperlich auspowern und gleichzeitig konzentriert und kooperativ zusammenarbeiten.“
Maria-Louise Hartmann Respekt Coach · Christliche Schule Johanneum, Hoyerswerda
★★★★★
„Im Projekt ‚Rugby statt Mobbing – Kinder lernen Fairness‘ konnten unsere Schülerinnen und Schüler wichtige Werte wie Fairness, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung praxisnah erleben.“
K. Schulz Schulleitung · Jahnschule Wittenberge
★★★★★
„In unserer Projektwoche drehte sich alles um das Thema Rugby gegen Gewalt und Mobbing. Mit viel Spaß und Bewegung lernten die Kinder, wie wichtig Teamgeist, Fairness und Respekt im Sport und im Alltag sind.“
Schule am Buntzelberg Berlin-Bohnsdorf
★★★★★
„Der Rugby-Tag hat den Schülerinnen und Schülern viel Freude bereitet. Teamgeist, Fairness und gegenseitiger Respekt wurden auf natürliche und praxisnahe Weise vermittelt.“
Tamara Jankowski Schulsozialarbeit · Annedore-Leber-Grundschule, Berlin

Häufige Fragen zu Mobbing Übungen Schulklasse

Antworten für Lehrkräfte, Schulleitungen, Schulsozialarbeit und Eltern.

Welche Mobbing Übungen eignen sich für eine Schulklasse?

Geeignet sind unter anderem Grenzlinie, Perspektivwechsel, Gruppenbarometer, Zuschauer-Entscheidung, Hilfeweg-Training und kooperative Teamaufgaben.

Wie lange sollte eine Mobbing-Übung dauern?

Viele Übungen funktionieren in 10 bis 30 Minuten. Entscheidend ist, zusätzlich ausreichend Zeit für Reflexion und Transfer einzuplanen.

Dürfen persönliche Mobbingerfahrungen in Übungen thematisiert werden?

Nur freiwillig. Niemand sollte gezwungen werden, persönliche Erfahrungen vor der Klasse offenzulegen.

Sind Rollenspiele gegen Mobbing sinnvoll?

Ja, wenn sie mit fiktiven Situationen arbeiten und niemanden öffentlich als Täter oder Opfer markieren.

Welche Übungen eignen sich für die Grundschule?

Kurze Bewegungs- und Wahrnehmungsübungen wie Grenzlinie, Stopp-Signal, Hilfeweg-Training und kooperative Teamaufgaben.

Welche Übungen eignen sich für Jugendliche?

Realitätsnahe Methoden zu Gruppendruck, Zuschauerrollen, digitalen Situationen, Gerüchten und sozialen Medien.

Wie wichtig ist die Reflexion nach der Übung?

Sehr wichtig. Erst durch Reflexion wird das Erlebte mit Mobbingprävention und dem Klassenalltag verbunden.

Was tun, wenn während einer Übung ein realer Mobbingfall sichtbar wird?

Die öffentliche Bearbeitung stoppen und den Hinweis anschließend vertraulich nach dem schulischen Fallverfahren klären.

Wie oft sollten Mobbing Übungen durchgeführt werden?

Besser regelmäßig in kurzen Einheiten als nur einmalig. Wiederholung unterstützt nachhaltigen Transfer.

Kann ein Anti-Mobbing-Projekttag diese Übungen bündeln?

Ja. Ein Projekttag kann mehrere bewegungsorientierte und reflexive Übungen verbinden und anschließend in den Klassenalltag übertragen.